Archiv der Kategorie: Reisen

Kolding-DK

Kolding ist eine dänische Hafenstadt am Koldingfjord in der Region Syddanmark. Mit 61.222 Einwohnern (2021) im Ballungsraum ist es die siebtgrößte Stadt Dänemarks.

Die Geschichte Koldings lässt sich bis zum Jahr 1231 zurückverfolgen. Kolding lag damals im äußersten Grenzbereich Dänemarks und war wichtigster Handelsknotenpunkt zwischen Jütland und dem Herzogtum Schleswig.

Das ist der Koldingfjord, auch das Bild im Header zeigt den Koldingfjord.

Kolding gilt heute als Kulturmittelpunkt der Region. Die Stadt ist Standort der Metall- und Textilindustrie. Der Koldinger Hafen zählt zu den zehn größten Güterhäfen Dänemarks und gilt als größter Holzimporthafen des Landes.

Die Stadt hatte für die alten Könige und Königinnen eine strategische Bedeutung. Daher wurde im 13. Jahrhundert mit dem Bau der Burg Koldinghus begonnen. Die Festung sollte die Grenzen des Reiches verteidigen, aber gleichzeitig folgten auch königliche Handelsprivilegien. Die Stadt entwickelte sich zu einer geschäftigen Handels- und Handwerksstadt.

Koldinghus hat nicht nur als Grenzfestung eine große Rolle gespielt sondern galt auch als eines der bevorzugten Schlösser der königlichen Familie. Es war das erste Schloss, das ausschließlich als Wohnort der königlichen Famile genutzt wurde. Hier starb Christian III am Neujahrstag 1559 und hier verbrachte Christian IV einen großen Teil seiner Kindheit und Jugend.

Links ist das Koldinghus zu sehen, auf dem rechten Bild die dazugehörigen Stallungen.

Heute ist das Koldinghus ein Museum und Veranstaltungsort für diverse Ausstellungen. Es beherbergt außerdem Gastronomie wie zum Beispiel ein Restaurant. Hier der Innenhof.

Es gibt auch einen Schlossturm, von dem man eine schöne Aussicht auf die Stadt und den Burgsee hat. Der große Turm ist nach den vier Statuen von Riesen aus den griechischen und römischen Mythen benannt, die oben auf dem Turm standen. Heute steht nur noch Herkules dort.

Der Burgsee am Schloss wurde 1570 angelegt. Dort finden im Sommer auch Konzerte und Veranstaltungen statt.

Ein interessanter Durchgang zum Schloss.

Blick vom Schlossplatz auf die Stadt.

Es gibt noch einzelne Bürgerhäuser aus dem 17. Jahrhundert. Die Häuser mit dem Fachwerk sind schön anzusehen.

Interessante Gibel.

Es ist schön, durch die Strassen Koldings zu bummeln.

Es gibt viel zu entdecken wie zum Beispiel diesen Brunnen.

Kolding hat auch nette Lokale, wo man auch draußen sitzen kann.

Die Nikolai Kirche.

Weiter Bilder von Kolding.

Zum Abschluß noch eine Rose an einer Hauswand.

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Botanischer Garten, Geografisk Have, Kolding-DK

Der Geografische Garten ist ein 14 ha großer Erlebnispark und Botanischer Garten mit mehr als 2.000 verschiedenen Bäumen, Büschen und Stauden und einem Tiergehege.

Die Bäume sind beeindruckend. Auf dem rechten Foto sieht man Gingko.

Es gibt auch zarte Pflanzen.

Die großen Rasenflächen mit den alten Baumbeständen haben mich sehr beeindruckt. Sie strahlen soviel Ruhe aus. Dort ist es wie in einer Oase.

In dieser Anlage gibt es viele Möglichkeiten, zu sitzen, sich auszuruhen, und in Muße die Natur auf sich wirken zu lassen.

Usprünglich war hier eine Baumschule auf dem Gelände, wo Aksel Olsen vor über 100 Jahren den Geografisk Have, den Botanischen Garten gegründet hat.

Der Garten ist schön angelegt und hat vielseitige Bereiche. Die geografischen Gärten haben Bereiche nach Ländern wie China, Japan, Südamerika etc.

In dem Garten sind wunderschöne alte Bäume, skulpturelle Sträucher und eine Vielzahl von Stauden, Kräutern und nicht zuletzt Rosen.

Es gibt einen preisgekrönten Rosengarten mit über 500 Rosen, darunter historische und wilde Rosen. Man kann sich nicht sattsehen an dieser Pracht.

Aber es gibt auch andere schöne Pflanzen. Hier eine Clematis.

Es gibt Themengärten und Gewächshäuser, sowie Gärten, wo Kinder spielen können.

Und es gibt das Café Lykkefund, das nach einer der Wildrosen benannt wurde. Aksel Olsen hatte eine Vorliebe für Wildrosen und die Rose Lykkefund war eine seiner größten Erfolge bei den Züchtungen. Ich habe jedoch keine Ahnung, welche der vielen Schönheiten die Rose Lykkefund ist.

Ein Besuch in diesem wunderschönen Park und Garten lohnt sich auf jeden Fall.

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Christiansfeld-DK

Christiansfeld gehört zur Kommune Kolding in Dänemark und liegt zwischen Kolding und Haderslev.

Der Ort ist nicht zufällig entstanden, sondern die Gründung von Christiansfeld wurde genau geplant. Es wurde als Repräsentation eines protestantischen Stadtideals geplant und gebaut. Mitglieder der Brüdergemeine Herrnhut in Deutschland kamen vor knapp 250 Jahren nach Dänemark, um hier eine Gemeinde aufzubauen.

Die Herrnhuter Brüdergemeine (oft auch lateinisch Unitas Fratrum) ist eine aus der böhmische Reformation herkommende nominell überkonfessionelle christliche Glaubensbewegung.

Es gibt in vielen Ländern Kirchen, die aus der sehr aktiven Missionsarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine und ihrer Tochtersiedlungen in den vergangenen Jahrhunderten entstanden sind. Heute hat die Unitas Fratrum weltweit über 1.000.000 Mitglieder, im Sprachgebrauch der Herrnhuter „Gemeinmitglieder“ genannt, so heißt es bei Wikipedia.

Ziel war es, eine ideale Stadt zu schaffen, um die Brüdergemeine in Dänemark unterzubringen. Hierfür erteilte König Christian 1771 die Genehmingung.

Im stringenten und rechtwinkligen Stadtplan geht alles – Straßen, Plätze, Bürgersteige, Grundstücke, Gebäude – in der Hamburger Elle auf, die 57,3 cm entspricht, was bezeugt, dass deutsche Handwerker die Stadt erbauten.

Die Geschichte dieser Stadt ist nach wie vor lebendig, die geraden Straßen, mit den gelben Häusern und roten Dächern prägen das Stadtbild.

Die deutsche Bautradition mit der Bescheidenheit der Religion ist in der stringenten und einfachen Architektur sichtbar, so heißt es in einer Broschüre über die Sehenswürdigkeiten der Kommune Kolding.

Die wichtigsten Gebäude sind rund um den Platz vor der Kirche der Brüdergemeine konzentriert. Der Platz selbst hat die Gestalt eines Kreuzes mit einem Brunnen in der Mitte.

Wegen der außergewöhnlich gut erhaltenen Siedlung der Herrnhuter Brüdergemeine besitzt der Ort seit dem 4. Juli 2015 den Status eines UNESCO Weltkulturerbes.

Die Stadt ist interessant anzuschauen und liebevoll gestaltet. Mir ist es allerdings zu strukturiert. Ich mag es lieber, wenn es natürlich und gewachsen ist.

Aber mir gefallen die schönen farbigen Häuser, die Gestaltung der Fassaden mit Blumen oder Schildern und auch die Innenhöfe, so wie bei dieser alten Apotheke.

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Ausflug nach Hejlsminde – DK

Hejlsminde ist ein Ort am kleinen Belt im südlichen Dänemark in der Nähe von Kolding. Dort gibt es ein Naturreservat (Hejls Nor) mit einem Wanderweg, der 12 km lang ist und teilweise an einem See entlang führt. In dem Naturgebiet sind viele Tier- und Pflanzenarten beheimatet.

Der Weg führt an dem Ort Hejlsminde und dem See vorbei bis zum Hafen Hejlsminde am kleinen Belt und in einem Rundgang durch die Natur zurück zur Ortschaft.

Von dort sind wir gestartet, genauer gesagt, an der Kirche von Hejlsminde. Sie ist eine der ältesten Kirchen Dänemarks. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde über einen Zeitraum von 800 Jahren errichtet.

Die Kirche liegt etwas außerhalb, sehr idyllisch, sie ist von Feldern umgeben.

Es sind Getreidefelder, an deren Ränder Blumen wie Kornblumen und Klatschmohn blühen. Sie sind wunderschön anzusehen.

Mein Lieblingsbild 🙂

Und noch eins 😎

Der Kirchplatz liegt etwas erhöht, so dass man von dort einen guten Ausblick hat.

Nach der Wanderung haben wir noch an einem schattigen Plätzchen auf dem Kirchenwall gesessen und uns ausgeruht.

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Ausflug nach Skamlingsbanken – DK

Im Sommer haben wir in Dänemark an der Ostsee (Grønninghoved Strand) Urlaub gemacht. Wir hatten in dieser Woche Glück mit dem Wetter, es war sommerlich warm und meist sonnig.

An einem Tag haben wir einen Ausflug zum Skamlingsbanken gemacht. Dies ist eine Endmoräne südlich von Kolding und mit 113 Metern eine der höchsten Erhebungen in Süderjütland. Sie hat eine Ausdehnung von 2-3 Kilometern und steht unter Naturschutz.

Die Landschaft ist idyllisch.

„Bedeutung hat Skamlingsbanken als Versammlungsort der dänischen Bevölkerung Sønderjyllands, die hier im Rahmen der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandenen dänischen Nationalbewegung ab 1843 Volksfeste zur Stärkung dänischer Identität abhält. 1844 sangen hier Studenten `Der er et yndigt land´und das Lied wurde dadurch populär; heute ist es die dänische Nationalhymne. Die Initiatoren dieser Treffen konnten die Skamlingsbanken aufgrund einer Geldsammlung als Eigentum erwerben. 1863 errichteten sie auf der Spitze des Hügels einen 15 Meter hohen Obelisk aus Granitquadern, der 18 Persönlichkeiten der Dänischen Bewegung ehrte.“ so heißt es bei Wikipedia.

Blick von Skamlingsbanken auf den kleinen Belt.

In der Folge wurden auf der Skamlingsbanken auch mehrere Einzeldenkmale für verdiente Persönlichkeiten um die dänische Sache errichtet.

„Nach 1945 entstand mit dem Glockenstuhl ein Denkmal für die Mitglieder der dänischen Widerstandsbewegung aus dem südlichen Jütland, die während der Besetzung durch Deutschland im Zweiten Weltkrieg ihr Leben ließen. Das Glockenspiel spielt täglich den Prinz Jürgen Marsch, der von Jeremiah Clarke komponiert wurde, benannt nach Prinz Georg von Dänemark.“ so heißt es weiter bei Wikipedia.

Der Aufstieg nach Skamlingsbanken erfolgte ab Grønninghoved Strand, unser Spaziergang führte an Wiesen und Campingplätzen vorbei durch ein Waldstück.

Oben auf der Erhebung angekommen sahen wir schöne Felder und einen kleinen See, auf dem Seerosen schwammen. Dort gab es viele Frösche.

Der Abstieg erfolgte über denselben Weg. Unten angekommen haben wir Kontakt zu den Kälbern einer Kuhherde aufgenommen. Sie waren neugierig und flauschig. 😀

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Die Burgruine Hohnstein

Während unseres Harz Urlaubs haben wir die Burgruine Hohnstein besichtigt, die sich am Südrand des Harzes in der Nähe des Ortes Neustadt in Thüringen befindet.

Konrad von Sangerhausen soll den Bau der Burg veranlasst haben. Ein genaues Baudatum ist nicht überliefert, aber es fällt wohl in die Zeit des staufisch-welfischen Thronstreits. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1202.

„Der Bauherr, der sich dann Konrad von Hohnstein nannte, verstarb aber im Jahr 1145 ohne männlichen Erben. Damit war das erste Hohnsteiner Geschlecht erloschen. Als Erbschaft fiel die Burg dann an Konrads Schwiegersohn, den Grafen Heske von Orlamünde, der aber auch keinen Sohn als Erben hatte. Burg und Grafschaft fielen nun an die Verwandten des Ilfelder Geschlechts, die sich fortan auch Grafen von Hohnstein nannten. Ähnlich wie zuvor die Thüringer Landgrafen, bauten die Hohnsteiner schnell einen beträchtlichen Machtbereich auf und erlangten die Vorherrschaft im Südharz. Aber auch Gebiete bei Gotha, Arnstadt sowie im Thüringer Becken zählten zu ihrem Herrschaftsbereich.“ so heißt es auf der website Ausflugsziele-Harz, anbei der Link: http://www.burgen.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/burg-schloss/burgruine-hohnstein-neustadt.htm

Von der Burg aus genießt man einen schönen Ausblick auf die Umgebung.

Blick auf den nahe gelegenden Ort Neustadt.

Im Hof der Burgruine wachsen meine Lieblingsblumen, die Stockrosen.

Es gibt auch noch andere Pflanzen. Hier das Johanniskraut mit seinen gelben Blüten, welches rotes Öl in den Blütenblättern enthält, das heilend bei z.B. Nervenquetschungen ist.

Mauerblümchen 😉

Auf der Burg gibt es auch Gastronomie, den Burggasthof Hohnstein und verschiedene Veranstaltungen. Wer sich dafür interessiert, dem sei dieser Link empfohlen: http://burghohnstein.de/index.php?id=15

Es gibt verschiedene Ebenen auf der Burg, was auf diesem Foto gut zu sehen ist.

Mir hat es auf der idyllischen Burg sehr gut gefallen, ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall.

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Der Brocken im Harz

Während unseres Harz-Aufenthalts haben wir auch einen Ausflug auf den Brocken gemacht. Er ist mit 1142 m der höchste Berg Nordeutschlands.

Auf dem Brocken ist eine Wetterwarte, Sendemasten, das Brockenhaus sowie der Gipfelstein und natürlich Gastronomie. Die auf dem Berg vorherrschende Gesteinsart ist Granit.

Der Berg liegt im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt. Wir sind von Werningerode aus mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken gefahren.

Die Fahrt dauerte 1,5 Stunden und der Zug wurde von einer Dampflock angetrieben.  Die maximale Geschwindigkeit beträgt 40 km/h. Seit 1899 fährt die schmalspurige Bahn zum Gipfel des Bocken, ausgenommen während der Unterbrechung durch die deutsche Teilung.

Die langsame Fahrt den Berg hinauf war schon ein Erlebnis, der Zug samt Dampflock nostalgisch. Auf der Fahrt ist mir der Fingerhut (Digitalis) aufgefallen, der überall blühte.

Leider sieht man auch große Flächen mit abgestorbenen Bäumen. Es sind Fichten, die vom Borkenkäfer befallen wurden. Durch die große Hitze und Dürre im letzten Sommer waren die Bäume nicht in der Lage, ausreichend Harz zu produzieren, welches u.a. zur Abwehr des Borkenkäfers dient.

Es macht traurig, diese Baumleichen zu sehen. In der Ferne sind große braune Flächen mit abgestorbenen Bäumen zu sehen.

Oben auf dem Brocken hat man eine tolle Aussicht. Man kann auch den Wurmberg mit dem Turm auf dem rechten Foto erkennen.

Die verschiedenen Gesteinsformationen aus Granit haben Namen wie Hexenaltar und Teufelskanzel.

Auf dem Brocken gibt es Gedenksteine, die an Goethe und Heinrich Heine erinnern, die beide hier gewesen sind. Heine beschreibt in seinem Buch „Die Harzreise“ seine Wanderung auf den Brocken. So gibt es auch verschiedene Wanderwege, die nach ihnen benannt sind, sowie den Harzer Hexenstieg und den Teufelstieg, ein Weg der vom Brocken nach Bad Harzburg führt.

Der Brocken wird im Volksmund auch Blocksberg genannt und ist von vielen Sagen umwoben. Heinrich Pröhle sammelte seit 1851 Sagen und Märchen aus dem Harz. Er promovierte im Jahr 1855 in Berlin mit einer Arbeit über die Sagen des Brockens.

Seit der Zeit der Hexenverfolgungen wurden Angeklagten in den Hexenprozessen die Teilnahme an geheimen Hexenversammlungen beziehungsweise dem Hexensabbat, beispielsweise in der Walpurgisnacht, vorgeworfen. Der Brocken wurde 1540 erstmals als ein solcher Treffpunkt und als einer der Hexentanzplätze bezeichnet. Da sich die Bezeichnung „Hexe“ erst im 16. Jahrhundert verbreitete, finden sich auch ältere, dem heutigen Verständnis von Hexen sehr ähnliche Beschreibungen über unterschiedliche Gestalten, die zum „Blocksberg fahren und dort ihre Versammlung haben“. So gilt der Brocken bereits in einem Gedicht um 1300 als Sammelplatz von „Geisterwesen“. so heißt es bei Wikipedia.

Zum Schluß noch ein Foto auf dem Brocken.

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Ausflug zur Einhornhöhle und zur Burgruine Scharzfels

Beide Ausflugsziele liegen in der Nähe von Bad Lauterberg im Harz, so dass wir die Besichtigung beider miteinander verbunden haben.

Wir sind zuerst zur Einhornhöhle gefahren und haben dort eine Führung mitgemacht. Das Fotografieren in der Höhle ist nicht gestattet, also habe ich nur das Haus Einhorn, ein Waldcafé mit Infozentrum und Museum, sowie die Umgebung fotografiert.

„Die Höhle befindet sich etwa 1,5 km nördlich der Ortschaft Scharzfeld im Landkreis Osterode am Harz. Die Einhornhöhle ist ein natürlich entstandener Hohlraum im Zechsteindolomit der Permzeit. Diese ca. 270 Mio. Jahre alten Gesteine des ausgehenden Erdaltertums treten gürtelförmig am südwestlichen Harzrand zutage. Die allmähliche Verwitterung des Dolomitgesteins hat seit Jahrhunderttausenden zur Entstehung von Höhlensystemen geführt.

Die Einhornhöhle ist heute die größte begehbare Höhle des Westharzes. Die Höhle hat eine Gesamt-Ganglänge von fast 700 m, die Länge der Hauptstrecke ( = Führungsweg) beträgt knapp 300 m.  Innerhalb der Hauptstrecke reihen sich mehrere großen Hallen und Dome aneinander. Sie sind durch niedrige Gänge miteinander verbunden .Aufgrund neuester Forschungsergebnisse (2014/17) wissen wir jetzt endgültig, dass der Gesamthohlraum allerdings um ein Vielfaches größer ist als die uns heute bekannte Einhornhöhle.

Jahrhunderte lang wurde die Höhle von Knochensammlern aufgesucht. Schon 1583 wurde über das Graben nach „Einhörnern“ berichtet. Die Höhle erwies sich als ergiebige Fundstelle für das als Medizin und Heilmittel begehrte Einhorn. Aber bereits im 17. Jahrhundert wurde erkannt, dass es sich bei den Knochenfunden um fossile Reste von Großsäugetieren, vor allem dem Höhlenbären, nicht aber um das sagenumwobene Einhorn handelt. Das Fabeltier, dass es leibhaftig niemals gegeben hat, war dennoch namengebend für diese Höhle.

Neben den Einhorngräbern wurde die Höhle aber bereits seit geraumer Zeit von Geowissenschaftlern und Forschern aufgesucht, so bereits von den Universalgelehrten Leibniz (1686) und Goethe (1784). Ende des 19. Jahrhunderts hat der Berliner Arzt und Anatom Rudolf Virchow hier gegraben, Hermann Löns suchte die Höhle ebenfalls auf. Die Forschungen um die letzte Jahrhundertwende hatten vor allem das Ziel, den „diluvialen Menschen“ (= Mensch des Eiszeitalters) zu finden. Dies gelang erst 1985 mit dem Fund von Steinwerkzeugen aus der Altsteinzeit. Die Ausgrabungen 1985-88 ergaben, dass die Höhle vor über 100.000 Jahren über lange Zeiträume von den Neandertalern besiedelt war“, so heißt es auf der Internetseite der Einhornhöhle. Wer näheres dazu wissen möchte, kann dem Link folgen: www.einhornhoehle.de/index.html

Die Harzer Dolomiten.

Die Natur ist wunderschön.

Im Anschluß sind wir durch das Waldgebiet hinauf zur Burgruine Scharzfels gestiegen. Die Burg wurde im 10. Jahrhundert errichtet und galt als uneinnehmbare Festung. Die Burg wurde dann während des Siebenjährigen Krieges 1761 von den Franzosen nach Belagerung erobert und anschließend gesprengt.

Von dort oben hat man einen traumhaften Blick auf die Umgebung.

Wer sich für diese Burg interessiert, dem sei dieser Link empohlen: http://burgruine-scharzfels.de/index.html#home

Dort wird in einem Video der Aufbau der Burg sowie die Historie anschaulich erklärt. Es soll im Harz über 500 Burgen/Burgruinen geben bzw. gegeben habe. Das ist beachtlich!

Auf der Burgruine Scharzfels gab es noch etwas, das mein Interesse geweckt hat.

1695 wurde in der Burg eine Frau eingekerkert. Es war Eleonore von Knesebeck, die Kammerzofe der Prinzessin Sophia Dorothea von Hannover (Prinzessin von Ahlden) war. Siehe Foto mit dem Reim, mit dem sie sich an Gott wendet, der mir wie eine kraftvolle Beschwörung vorkommt.

„Zerbrich, zerbrich Schlösser, Thüren,

starker Gott, zerschmettre Du

Riegel, Mauern, laß mich führen

Deine Engel, dass ich nu

mit Dir kann vom Felsen springen,

las´den Wächtern nicht gelingen

diese meine Flucht zu sehen.

Wie Elias las´mich gehen.“

Auf jeden Fall gelingt ihr die Flucht 1697 aus dem Kerker von der Felsenburg mit Hilfe des Dachdeckers Hans Veit Rentsch und ihrer Familie. Das finde ich sehr beeindruckend!

Hier noch zwei weitere Fotos von der Burgruine
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Baumwipfelpfad Bad Harzburg

Im Urlaub waren wir auch auf dem Baumwipfelpfad in Bad Harzburg. Der Pfad führt mit einer Länge von 1000 m auf einer Höhe von über 20 Metern durch die alten Baumkronen des Kalten Tals am Fuße des Burgbergs.

Von dort oben hat man eine tolle Aussicht und eine neue Sicht auf die Natur aus einer ganz anderen Perspektive. Das hat mir sehr gut gefallen, ich war bislang noch nicht auf einem Baumwipfelpfad gewandelt.

Auf dem Pfad sind 52 Erlebnisstationen. Man erfährt Informatives zur Holzwirtschaft, Natur und Umwelt. Es gibt auch eine Geologiestation, die anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des Harzes erklärt.

Auch die Geschichte des Harzes wird mit Hilfe der Kiepenfrau Wally erzählt. Sie berichtet, wie das Leben der als Harzer Kamele bekannten Frauen war.

Kiepenfrau Wally Klangerlebnis Wassersäule

Auf dem Pfad gibt es verschiedene Bereiche zum Ausruhen und sogar eine Wipfelbar.

In der 300m langen Eingangskrone des Baumwipfelpfades befinden sich 15 Stationen, die Themen wie die Entstehung des Universums, der Erde und des Lebens behandeln.

Weitere Highlights sind der 11m lange Glassteg und die 30m lange Hängebrücke. Der Baumwipfelpfad ist barrierefrei und kann somit auch von Rollstuhlfahrern etc genutzt werden.

Es gibt verschiedene Führungen und Veranstaltungen auf dem Pfad, sogar heiraten kann man dort. Wer sich näher informieren möchte, der schaue unter dem Link www.harzventure.de/2018/01/baumwipfelpfad-harz/

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Braunlage

In unserem Harzurlaub haben wir in einer Ferienwohnung in Braunlage gewohnt. Diese war in einer Sackgasse ruhig gelegen, so dass kein Straßenlärm zu hören war. Die Wohnung lag außerdem nach hinten raus, zum Garten unserer Vermieter, so dass wir morgens nichts als Vogelgezwitscher hören konnten.

Auf eigener Terrasse konnten wir uns ausruhen und den Garten genießen. Das war sehr erholsam. Während der Stress abfällt, merkt man erst wie laut und anstrengend es ist, in einer Großstadt wie Hamburg zu leben

Wir hatten uns mit Braunlage einen zentralen Ort ausgesucht, von dem die Sehenswürdigkeiten, die wir uns ansehen wollten, in einem Umkreis von bis zu 35 km entfernt lagen. Das war natürlich optimal. Aber selbst Braunlage hat uns gut gefallen. Von unserer Ferienwohnung bis zum Zentrum waren es gut 20 Minuten zu Fuß. Wir sind nicht über die Hauptstraße dorthin gelangt, sondern sind über Straßen und Felder bergab ins Zentrum gegangen.

Blumenwiese

Auf dieser Strecke waren schöne Häuser mit wunderschönen Gärten zu sehen.

Braunlage ist ein Luftkurort im Harz südlich des Brockens im Landkreis Goslar in einer Höhenlage von 550 m ü. NN gelegen, sowie mit 971 m ü. NN auf dem Wurmberg, deren Seilbahnstation sich direkt im Zentrum befindet. Sowohl im Sommer als auch im Winter bietet Braunlage und Umgebung vielfältige Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten wie Wandern, Radfahren, Rodeln, Ski fahren etc. Auch für kurze oder längere Spaziergänge gab es viele Möglichkeiten.

Im Zentrum

Trinitatiskirche

In dem Nahe gelegenen Wald haben wir einen Spaziergang auf dem Naturmythenpfad gemacht, wo an einzelnen Stationen die Mythen von Wolf, Elfen und Naturwesen bis hin zum Weltenbaum Yggdrasil anschaulich dargestellt und erklärt wurden. Das Waldgebiet gehört zum Nationalpark Harz. Wer sich dafür interessiert, kann mal unter www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/natur-erlebnispfade/naturmythenpfad/ schauen. „Mythen gehören wie Sagen und Märchen zum ältesten Kulturgut der Menschen. Sie geben Einblick in seine Gedanken und Gefühle und drücken aus, wie er sich seine Umwelt erklärte. Unser „mythisches Erbe“ erlaubt uns einen Blick auf das Verhältnis von Mensch und Natur im Laufe der Geschichte.“ so heißt es auf der o.g. Webseite. Mir hat der Naturmythenpfad sehr gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass die einzelnen Themen mich so berührten, so dass ich eine tiefe Verbindung zur Ursprünglichkeit, zur Urquelle bekam. Das war sehr kraftvoll.

Glockenblumen

Wir sind haben uns nach unserer Ankunft in der Tourist Information nach Ausflugsmöglichkeiten erkundigt. Dort wird man von kompetenten und freundlichen Mitarbeitern gut beraten und es gibt viel Informations- und Kartenmaterial. Hier ist der Link zu ihrer Webseite: www.braunlage.de/service/urlaubsberatung-fuer-braunlage/tourist-information.html

Spaziergang durch Braunlage

Ganz besonders hat mir der Kurpark in Braunlage gefallen, der mir schon vor dem Urlaub von Ortskundigen empfohlen wurde. Dennoch war ich überrascht von diesem schön gestalteten Park mit See, Wäldchen und Aussichtspunkt.

Dort ist das Denkmal von Johann Georg von Langen aufgestellt, der Oberförstermeister und Begründer des Kartoffelbaus bei Braunlage, der Spiegelhütte in Grünenplan sowie der Porzellanfabrik in Fürstenberg war. Nach ihm ist auch eine Straße in Braunlage benannt.

Neben guten Einkaufsmöglichkeiten und den oben genannten Aktivitäten gibt es sicher noch andere Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Veranstaltungen in Braunlage. Hier ist ein Link zur Webseite von Braunlage: www.braunlage.de/

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