Archiv der Kategorie: Städte

Braunlage

In unserem Harzurlaub haben wir in einer Ferienwohnung in Braunlage gewohnt. Diese war in einer Sackgasse ruhig gelegen, so dass kein Straßenlärm zu hören war. Die Wohnung lag außerdem nach hinten raus, zum Garten unserer Vermieter, so dass wir morgens nichts als Vogelgezwitscher hören konnten.

Auf eigener Terrasse konnten wir uns ausruhen und den Garten genießen. Das war sehr erholsam. Während der Stress abfällt, merkt man erst wie laut und anstrengend es ist, in einer Großstadt wie Hamburg zu leben

Wir hatten uns mit Braunlage einen zentralen Ort ausgesucht, von dem die Sehenswürdigkeiten, die wir uns ansehen wollten, in einem Umkreis von bis zu 35 km entfernt lagen. Das war natürlich optimal. Aber selbst Braunlage hat uns gut gefallen. Von unserer Ferienwohnung bis zum Zentrum waren es gut 20 Minuten zu Fuß. Wir sind nicht über die Hauptstraße dorthin gelangt, sondern sind über Straßen und Felder bergab ins Zentrum gegangen.

Blumenwiese

Auf dieser Strecke waren schöne Häuser mit wunderschönen Gärten zu sehen.

Braunlage ist ein Luftkurort im Harz südlich des Brockens im Landkreis Goslar in einer Höhenlage von 550 m ü. NN gelegen, sowie mit 971 m ü. NN auf dem Wurmberg, deren Seilbahnstation sich direkt im Zentrum befindet. Sowohl im Sommer als auch im Winter bietet Braunlage und Umgebung vielfältige Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten wie Wandern, Radfahren, Rodeln, Ski fahren etc. Auch für kurze oder längere Spaziergänge gab es viele Möglichkeiten.

Im Zentrum

Trinitatiskirche

In dem Nahe gelegenen Wald haben wir einen Spaziergang auf dem Naturmythenpfad gemacht, wo an einzelnen Stationen die Mythen von Wolf, Elfen und Naturwesen bis hin zum Weltenbaum Yggdrasil anschaulich dargestellt und erklärt wurden. Das Waldgebiet gehört zum Nationalpark Harz. Wer sich dafür interessiert, kann mal unter www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/natur-erlebnispfade/naturmythenpfad/ schauen. „Mythen gehören wie Sagen und Märchen zum ältesten Kulturgut der Menschen. Sie geben Einblick in seine Gedanken und Gefühle und drücken aus, wie er sich seine Umwelt erklärte. Unser „mythisches Erbe“ erlaubt uns einen Blick auf das Verhältnis von Mensch und Natur im Laufe der Geschichte.“ so heißt es auf der o.g. Webseite. Mir hat der Naturmythenpfad sehr gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass die einzelnen Themen mich so berührten, so dass ich eine tiefe Verbindung zur Ursprünglichkeit, zur Urquelle bekam. Das war sehr kraftvoll.

Glockenblumen

Wir sind haben uns nach unserer Ankunft in der Tourist Information nach Ausflugsmöglichkeiten erkundigt. Dort wird man von kompetenten und freundlichen Mitarbeitern gut beraten und es gibt viel Informations- und Kartenmaterial. Hier ist der Link zu ihrer Webseite: www.braunlage.de/service/urlaubsberatung-fuer-braunlage/tourist-information.html

Spaziergang durch Braunlage

Ganz besonders hat mir der Kurpark in Braunlage gefallen, der mir schon vor dem Urlaub von Ortskundigen empfohlen wurde. Dennoch war ich überrascht von diesem schön gestalteten Park mit See, Wäldchen und Aussichtspunkt.

Dort ist das Denkmal von Johann Georg von Langen aufgestellt, der Oberförstermeister und Begründer des Kartoffelbaus bei Braunlage, der Spiegelhütte in Grünenplan sowie der Porzellanfabrik in Fürstenberg war. Nach ihm ist auch eine Straße in Braunlage benannt.

Neben guten Einkaufsmöglichkeiten und den oben genannten Aktivitäten gibt es sicher noch andere Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Veranstaltungen in Braunlage. Hier ist ein Link zur Webseite von Braunlage: www.braunlage.de/

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Konstanz am Bodensee

Während meines Urlaubs am Bodensee vor zwei Jahren, besuchte ich auch Konstanz, die größte Stadt am Bodensee, die als einzige deutsche Stadt an der oberen Seeseite liegt und an die Schweiz grenzt. Es macht Spaß durch die Stadt zu bummeln und die schönen Häuser zu betrachten.

Die Altstadt von Konstanz ist besser erhalten als die in vielen anderen Städten Deutschlands, unter anderem weil sie weder im Dreißigjährigen Krieg noch im Zweiten Weltkrieg nennenswert beschädigt wurde. Bei Fliegerangriffen tat die Stadt so, als würde sie zur angrenzenden Schweiz gehören und löschte bei den Bombenangriffen nicht das Licht. Die Bauten aus dem Mittelalter, die Blütezeit von Konstanz, sind daher noch vielfach erhalten.

Marktstätte mit dem Kaiserbrunnen.

Und weitere Bilder von der Altstadt.

Schöne alte Häuser.

Ich bin mit dem Schiff der Bodenseeschifffahrt dorthin gefahren, in der Hafeneinfahrt von Konstanz steht die „Imperia“, das Wahrzeichen der Stadt. Siehe Fotos unten rechts und links.

Die „Imperia“ wurde, genau wie die „Magische Säule“ (Foto Mitte) in Meersburg von dem Künstler Peter Lenk (Bildhauer) erschaffen. Er stellt auf satirische Art von ihm empfundene gesellschaftliche Missstände dar.  Von ihm stammt auch das Triptychon „Ludwigs Erbe“, welches am Rathaus in Ludwigshafen zu sehen ist. Es erregte bundesweite Aufmerksamkeit, da das Relief bekannte Politiker nackt darstellt.

Auch die Statue der Imperia erregte großes Aufsehen, als sie 1993 in der Hafeneinfahrt von Konstanz aufgestellt wurde. Sie erinnert satirisch an das Konzil von Konstanz (1414–1418). Imperia ist eine üppige Kurtisane, mit einem tiefen Dekolleté und ein Umhang, der nur von einem Gürtel notdürftig geschlossen wird und ihr damit eine erotische Ausstrahlung verleiht.

„Auf ihren erhobenen Händen trägt sie zwei zwergenhafte nackte Männlein. Der Mann in ihrer rechten Hand trägt auf seinem Haupt die Krone eines Königs und hält einen Reichsapfel in der Hand; die Figur in ihrer Linken trägt eine päpstliche Tiara und sitzt mit übereinander geschlagenen Beinen. Es ist nicht eindeutig, ob die Figuren Porträts von den Machthabern zur Zeit des Konstanzer Konzils, Kaiser Sigismund und Papst Martin V. darstellen, oder ob sie allgemein als Personifikationen die weltliche und geistliche Macht repräsentieren sollen. Der Künstler selbst sieht sie als nackte Gaukler, die sich die Insignien der Macht widerrechtlich aufgesetzt haben.

„… Es handelt sich bei den Figuren der Imperia nicht um den Papst und nicht um den Kaiser, sondern um Gaukler, die sich die Insignien der weltlichen und geistlichen Macht angeeignet haben. Und inwieweit die echten Päpste und Kaiser auch Gaukler waren, überlasse ich der geschichtlichen Bildung der Betrachter. …“– so Peter Lenk im Interview mit Jasmin Hummel.

Diese Figurenkonstellation erinnert an die angebliche Mätressenherrschaft, die der römischen Amtskirche von ihren heftigsten Kritikern zu manchen Zeiten vorgeworfen wurde. Auch das Patriarchat, das über Jahrhunderte hinweg sowohl in der Politik, als auch in der Kirche herrschte, wird aufs Korn genommen: Kaiser und Papst sind Spielball ihrer eigenen Libido; die mächtigsten Männer werden von ihren niedersten Trieben beherrscht. Imperia, als Verkörperung der (körperlichen) Liebe, erscheint als die eigentlich mächtige Figur.

Auch des alten Märchenstoffs „Des Kaisers neue Kleider“ bedient sich das Kunstwerk: Der Kopfschmuck von Imperia ist eine Art Narrenkappe mit Schellen – Imperia nimmt also nicht nur die Rolle der intriganten Kurtisane ein, sondern auch die des Hofnarren, der das Spiel der Mächtigen durchschaut und auf die Schippe nimmt. Die Mächtigen, wenn sie ihrer würdigen Amtstracht beraubt werden, sind nur noch lächerliche Witzfiguren,“ so heißt es bei Wikipedia.

Wer sich näher mit dem Künstler und seinen Werken beschäftigen möchte, dem sei der Artikel auf Wikipedia empfohlen. Hier der Link https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Lenk

Hafen von Konstanz

Weitere Bilder vom Hafenbereich.

Auf dem Weg zur Rheinbrücke, dort wo der Rhein beginnt.

Die Rheinbrücke Konstanz (Alte Rheinbrücke) überspannt in Konstanz den Seerhein. Das Bauwerk ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke. An der Brücke beginnt die Kilometrierung des Rheins. Hier beginnt der Rhein bei Null.

Bilder vom Rhein.

Und vom Rheintor. Unten links sieht man den Rheintorturm, der um 1200 erbaut wurde.

Der Münster von Konstanz.

Der Münster ist so groß und beeindruckend, dass ich ihn mit meiner Kamera nicht vollständig fotografieren konnte. Das alte Gebäude wurde erstmal um 780 n. Chr. urkundlich erwähnt.

Auf dem rechten Foto ist die Sankt Stephan Kirche zu sehen.

Eine Stadtbesichtigung in Konstanz ist auf jeden Fall empfehlenswert. Es gibt viel Interessantes zu entdecken. Die Geschichte reicht bis in die römische Zeit zurück, so kann man zum Beispiel auf dem Münsterplatz ein römisches Turmfundament sehen.

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Meersburg am Bodensee

Hier in Hamburg wird es zunehmend kälter und ungemütlicher. Ein Grund, sich den Urlaubsbildern zu widmen und sie in einem Beitrag in meinem Blog einzufügen. Im Sommer vor zwei Jahren habe ich Urlaub am Bodensee gemacht. Eine Freundin von mir ist dorthin gezogen und ich habe schon zweimal die Gelegenheit genutzt, dort Urlaub zu machen. Die Bodenseeregion ist wunderschön mit vielfältigen Möglichkeiten der Urlaubsgestaltung.

Heute möchte ich über Meersburg schreiben, das am nördlichen Ufer des Bodensees liegt. Die Stadt hat einen südlichen Flair und ist in Ober- und Unterstadt aufgeteilt. Sie ist nicht sehr groß, hat knapp sechstausend Einwohner, aber es macht Spaß durch die engen Gassen zu bummeln und die bunten Häuser zu bewundern.

Nach Meersburg bin ich mit dem Schiff gefahren, das von Friedrichshafen aus gestartet ist.

Die Burg Meersburg ist um 640 von dem Merowingerkönig Dagobert I erbaut worden. Urkundlich erwähnt wurde die Burg jedoch erst 1147. Mitte des 13. Jahrhunderts war die Burg im Besitz der Fürstbischöfe von Konstanz. Wer sich näher mit der Geschichte der Burg beschäftigen möchte, dem sei der Beitrag hierzu bei Wikipedia zu empfehlen.

„Der Sammler mittelalterlicher Schriften und Bücher Joseph von Laßberg erwarb die Meersburg nach langwierigen Verhandlungen für 10.000 Gulden im Februar/März 1838 von der Domänenkammer in Karlsruhe und zog am 7. September 1838 mit seiner Frau Maria Anna von Droste zu Hülshoff, auch Jenny genannt, und seinen Zwillingskindern ein. In dem gewölbten hellen Saal, dem ehemaligen Archiv, bewahrte er seine Sammlung auf, im anschließenden runden Raum (Turmzimmer) richtete er sein Studien- und Schreibzimmer ein. Von Laßberg rettete das Alte Schloss durch seinen Kauf vor dem Verfall.

Im Jahr 1841 zog Jennys Schwester Annette von Droste-Hülshoff in die Burg und verbrachte dort einen Teil ihrer letzten acht Lebensjahre. Sie war eine deutsche Schriftstellerin sowie Komponistin und gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen. Der Burg hat sie das Gedicht von 1841/42 „Das Alte Schloss“ gewidmet. Sie verstarb am 24. Mai 1848 auf der Burg.

Das alte Schloß
 
Auf der Burg haus‘ ich am Berge,
Unter mir der blaue See,
Höre nächtlich Koboldzwerge,
Täglich Adler aus der Höh‘,
Und die grauen Ahnenbilder
Sind mir Stubenkameraden,
Wappentruh‘ und Eisenschilder
Sofa mir und Kleiderladen.
 
Schreit‘ ich über die Terrasse
Wie ein Geist am Runenstein,
Sehe unter mir die blasse
Alte Stadt im Mondenschein,
Und am Walle pfeift es weidlich,
– Sind es Käuze oder Knaben? –
Ist mir selber oft nicht deutlich,
Ob ich lebend, ob begraben!
 
Mir genüber gähnt die Halle,
Grauen Tores, hohl und lang,
Drin mit wunderlichem Schalle
O Langsam dröhnt ein schwerer Gang;
Mir zur Seite Riegelzüge,
Ha, ich öffne, laß die Lampe
Scheinen auf der Wendelstiege
Lose modergrüne Rampe,
 
Die mich lockt wie ein Verhängnis,
Zu dem unbekannten Grund;
Ob ein Brunnen? ob Gefängnis?
Keinem Lebenden ist’s kund;
Denn zerfallen sind die Stufen,
Und der Steinwurf hat nicht Bahn,
Doch als ich hinab gerufen,
Donnert’s fort wie ein Orkan.
 
Ja, wird mir nicht baldigst fade
Dieses Schlosses Romantik,
In den Trümmern, ohne Gnade,
Brech‘ ich Glieder und Genick;
Denn, wie trotzig sich die Düne
Mag am flachen Strande heben,
Fühl‘ ich stark mich wie ein Hüne,
Von Zerfallendem umgeben.

Nach dem Tod von Joseph von Laßberg im Jahr 1855 ging die Burg zu je einem Viertel an seine Erben Jenny, Karl, Hildegard und Hildegund. Letztendlich verkauften die Zwillingstöchter Hildegard und Hildegund 1877 das Alte Schloss für 12.000 Mark an den Münchner Carl Mayer von Mayerfels, der ein Mittelaltermuseum einrichtete. Nach dem Tod des von Meyerfels im Jahr 1883 ging das Schloss an seine Witwe, dann 1910 an seine Tochter und nach deren Tod 1939 an deren Tochter Maria Naeßl, geb. von Miller. 1973 wohnte dort Wilderich von Droste zu Hülshoff. Bis heute ist die Burg in Privatbesitz und dient – neben dem für Besucher zugänglichen Museum – den Erben als Wohnsitz.“ so heißt es bei Wikipedia.

Es gibt dort auch ein Burgcafé (siehe die beiden Fotos oben), ich liebe diese alten Mauern. Draußen auf der Terrasse hat man einen schönen Ausblick über den See. Man kann die Schiffe beobachten die in Richtung Mainau fahren oder den Blick über die Stadt genießen.

In Meersburg am Hafen kann man den Heiler sehen. Ich nenne ihn so, weil er auf der Weltkugel steht und heilend seine Arme ausstreckt. Richtig heißt es jedoch die „Magische Säule auf der Hafenmole“ und wurde von dem Künstler Peter Lenk geschaffen, der auch die Imperia in Konstanz gestaltet hat. Er setzt damit die Reihe seiner Kunstwerke an den Schiffsanlegestellen des Bodensees fort. In diesem filigranen Werk werden Begebenheiten und Persönlichkeiten mit Bezug zur Meersburger Stadtgeschichte dargestellt.

Hier sind noch weitere Fotos von Meersburg.

Ich bin gerne in Meersburg und kann einen Ausflug dorthin sehr empfehlen. Meersburg bzw. der Bodensee ist auf jeden Fall eine Reise wert.

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Bremen

Anfang Juni habe ich einen Ausflug nach Bremen gemacht. Ich war dort im Rhododendronpark, eine alte Parkanlage, die 1937 eröffnet wurde. Doch viele der alten Bäume stammen noch aus dem Rickmers Park, aus dem der Rhododenronpark entstanden ist.

Auf 46 Hektar wird eine der größten Rhododendron-Sammlungen der Welt gepflegt. Mehr als 600 Arten und etwa 3.500 Züchtungen inkl. der zu den Rhododendron gehörenden Azaleen bilden die zweitgrößte Sammlung der Welt. Anfang Juni waren die meisten Rhododendren schon verblüht, doch der Park, der ganzjährig geöffnet hat, bietet noch viele andere Schönheiten.

Der Park ist in den alten Park und neuen Park aufgegliedert und hat außerdem einen Botanischen Garten. In dem alten Park sind viele Rhododendren und Azaleen.

Dort gibt es auch diese Figuren.

Zu dem neuen Park gehören Themengärten wie unter anderem der Rosengarten.

Im Botansichen Garten gibt es zum Beispiel Heilpflanzen und heimische Nutzpflanzen sowie einen wunderschönen Steingarten.

Wer mehr über den Rhododendronpark wissen möchte, kann sich auf der Website informieren: https://www.rhododendronparkbremen.de/

Auerdem befindet sich im Rhododendronpark noch der Garten der Menschenrechte.  INSCRIRE ist ein weltweites Kunstprojekt der französischen Künstlerin Francoise Schein. Ziel des Projektes ist es, die „Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 in die öffentlichen Räume der Städte der Welt zu schreiben und die Menschenrechte im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Neben Gastronomie befindet sich im Park noch Botanika – Bremens große Entdeckerwelt.

Auf der Website www.botanika-bremen.de heißt es: „Unter dem schützenden Dach der Botanika erleben die Besucher eine grüne Entdeckerwelt mit exotischen Rhododendron, faszinierenden Tieren und spannenden Mitmachexponaten. Auf 5.000 Quadratmetern wechseln sich asiatische Pflanzenwelten in naturnahen Landschaften und aktive Wissensvermittlung ab und bringen Besucher jeden Alters zum Staunen. Die Gäste erleben die Farbenpracht asiatischer Rhododendron und Azaleen, durchstreifen die Bergwelten des Himalaya und erkunden den Dschungel der Inselreiche von Borneo und Neuguinea.“

Dann war ich noch in der Altstadt, im Zentrum von Bremen. Ich mag Bremen, die speziellen Häuser aber auch die schönen alten Villen.

„Das Bremer Haus oder auch Altbremer Haus ist ein Häusertyp, der in Bremen zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1930er Jahren errichtet wurde und heute noch das Stadtbild Bremens maßgeblich prägt. Es handelt sich um Wohnhäuser in Reihenhausbauweise in den unterschiedlichen Baustilen des Klassizismus, des Historismus und des Jugendstils, die einem einheitlichen typischen Schema folgten. Während in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich Reihenhausbauweise im 19. und frühen 20. Jahrhundert sehr verbreitet war, beschritt in Deutschland Bremen damit einen Sonderweg“, so heißt es bei Wikipedia. Leider habe ich keins davon fotografiert.

Beim Bummel durch die Altstadt habe ich den Marktplatz, das Rathaus, den Roland und die Bremer Sadtmusikanten fotografiert.

 

Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutesten Bauswerke der Gotik und Weserrenainssance und steht unter Denkmalschutz. Es ist 1405-1410 erbaut worden.

Der Dom entstand im 11. Jahrhundert und wurde im 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut. Dort fand gerade eine Hochzeit statt.

Am Marktplatz steht der Roland. Er ist eine im Jahre 1404 errichtete Staue und eines der Wahrzeichen Bremens. „Dargestellt ist der aus Liedern und Epen (Rolandslied) bekannte Heerführer und angebliche Neffe Karls des Großen. Roland steht also auf dem Markt als Repräsentant des Kaisers, er verkündet und garantiert die Marktrechte und Freiheiten, die der Stadt angeblich verliehen worden waren,“ so ist es bei Wikipedia beschrieben.

Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_bremer_stadtmusikanten

Anschließend war ich noch im Schnoorviertel.  Das älteste Haus dort ist aus dem Jahre 1401. Zahlreiche Häuser sind aus dem 17. und 18. Jahrhundert in alter Bauweise erhalten geblieben.  „Der Schnoor – auch das Schnoorviertel genannt (von niederdeutsch Schnoor, Snoor = Schnur) – ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens und auch der Name der Straße Schnoor in diesem Viertel.

Das Quartier verdankt seine Bezeichnung dem alten Schiffshandwerk. Die Gänge zwischen den Häusern standen oft in Zusammenhang mit Berufen oder Gegenständen: So gab es einen Bereich, in welchem Seile und Taue hergestellt wurden (Schnoor = Schnur), und einen benachbarten Bereich, in dem Draht und Ankerketten gefertigt wurden (plattdeutsch Wiere = Draht), woher die Straße Lange Wieren ihren Namen hat“, so steht es bei Wikipedia. Im Schnoorviertel fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Dort gibt es viele Kunsthandwerkbetriebe und urige Läden sowie Gastronomie, wie zum Beispiel die alte Teestube.

Zum Schluß bin ich dann vom Zentrum aus zum Wall gegangen und habe die folgenden Fotos gemacht.

Dort steht auch die alte Windmühle.

Die Bremer Wallanlagen waren Teil der Bremer Stadtbesfestigung und sind heute Parkanlagen.

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Goslar im Winter

Am Anfang des Jahres bin ich nach Goslar gereist. Ich brauchte Abstand von der Großstadt Hamburg und wollte es winterlich haben. Der ewige Regen der letzten Wochen ging mir auf die Nerven. Ich hatte mir Schnee zu Weihnachten gewünscht, bekam jedoch Hamburger Schmuddelwetter, grau in grau – mit viel Regen. Und wollte der Winter nicht hierher kommen, so musste ich eben zu ihm fahren.

Ich hatte Glück, in Goslar hat es während meines Aufenthalts geschneit. Ich nutzte die Gelegenheit, um in höhere Lagen, nämlich auf den Rammelsberg, zu fahren, dort wo das Bergwerk ist, das 1988 stillgelegt wurde und jetzt zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Dort konnte ich die Winterlandschaft genießen und fotografieren.

Im Bergwerk wurde bereits vor rund 3.000 Jahren Erz im Tagebau gewonnen wurde, bis vor ca. 1.000 Jahren dann zum Tiefbau übergegangen wurde. Hierzu wurden unter Tage Schächte und Gänge angelegt. Es wurde silberhaltiges Kupfererz gewonnen, als Basis für die Herstellung von Bronzegeräten und Münzen.

Ab Mitte des 15. Jahrhunderts baute man hauptsächlich Bleierz ab. Südlich des Berges entstanden bereits vor dem Jahr 1000 eine Bergmannssiedlung und weitere Siedlungen, die zu der Stadt Goslar heranwuchsen.

In Goslar war noch Weihnachtsbeleuchtung. Mir gefällt besonders der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Er ist sehr schön. Dahinter ist das gotische Rathaus zu sehen.

Zuletzt war ich vor gut einem Jahr in Goslar, siehe hierzu auch den Beitrag Goslar

Ich habe wieder in der Pension Alscher ein Zimmer gemietet. Sie liegt im Stadtteil Georgenberg in ruhiger Wohnlage, nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. In dieser Wohngegend stehen sehr schöne Häuser.

Dort ist auch die alte Klosterruine St. Georg, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und 1527 zerstört wurde. Ein Kraftplatz mit schönen alten Bäumen.

In der Nähe steht das Bismarckdenkmal mit angrenzender Grünanlage.

Der Stadtteil Georgenberg ist etwas höher gelegen, so dass man einen Blick über die Altstadt hat.

Die Altstadt von Goslar gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Dort gibt es viel zu sehen, schöne alte Häuser und andere Sehenswürdigkeiten.

Hier sieht man alte Fachwerkhäuser, das älteste Haus in Goslar ist das St. Annenhaus von 1488 (kein Foto 🙄 ), aber auch Häuser mit Schieferverkleidung, so wie das Hotel Schiefer am Marktplatz mit Glockenspiel, siehe unten.

Auf den folgenden Fotos ist der Marktplatz und das gotische Rathaus zu sehen.

Marktplatz mit Brunnen und dem Goslarer Adler.

Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494), Foto links.

Marktkirche und andere Häuser am Marktplatz.

Ich bin auf den Turm der Marktkirche gestiegen. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick.

Man sieht auch die Kaiserpfalz, Foto rechts, sowie den zweiten Turm der Marktkirche.

„Die zwischen 1040 und 1050 errichtete Kaiserpfalz, einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst, ist ein Muss für jeden Goslar-Besucher. Über 200 Jahre lang wurde hier auf zahlreichen Reichsversammlungen und Hoftagen deutsche Geschichte geschrieben. Alle Wandflächen der „aula regia“, des fast 800 qm großen „Reichssaals“, wurden im 19. Jahrhundert vom Historienmaler Hermann Wislicenus mit Szenen geschmückt, die die Geschichte des „Heiligen Römischen Reiches“ erzählen. In stündlichen Führungen wird das Malprogramm erläutert und das spannende Schicksal der Kaiserpfalz im Wandel der Zeiten nachvollzogen.“ so heißt es auf der Website  der Stadt Goslar.de/Tourismus.

Kaiserpfalz mit Reiterstandbildern von Kaiser Wilhelm I (links) und Friedrich Barbarossa (rechts), sowie dem Braunschweiger Löwen.

„Um 1005 findet man eine erste Erwähnung einer Pfalz, wohl ein Vorgängerbau an dem Ort der späteren Kaiserpfalz. Heinrich II. (wahrscheinlich 973-1024) verlegte seine Königspfalz von Werla nach Goslar. Der Ort stieg damit zu einem der bedeutendsten Orte des Reiches auf. Die Pfalz wurde dann unter Heinrich III. (1017-1056) zur größten Pfalz der Salier ausgebaut und galt zeitweilig als der größte Profanbau nördlich der Alpen. In dieser Pfalz wurden nachweislich 23 Reichstage abgehalten. Zwischen 1045 und 1050 wurden unter Kaiser Heinrich III. (1017-1056) in unmittelbarer Nähe zur Pfals auch die Stiftskirche St. Simon und Judas – der nicht mehr existierende so genannte Goslarer Dom – errichtet. Der Kaiser feierte hier häufig wichtige Kirchenfeste. Einer besonderen Erwähnung wert ist ohne Zweifel der Besuch des Papstes Victor II. im Jahr 1056 in Goslar, am 5. Oktober 1056, kurz nach dem Treffen, verstarb der Kaiser. Sein Herz wurde übrigens in der Stiftskirche St. Simon und Judas beigesetzt und ruht heute in der St. Ulrichs Kapelle neben der Pfalz. Sein restlicher Körper wurde im Dom von Speyer bestattet.“ so heißt es auf der Website www.goruma.de/Staedte/G/Goslar/geschichte.html.

Auf dem oberen Foto ist die Domvorhalle zu sehen, daneben die Kopfskulpturen des Künstlers Iskender Yediler.

Auf den folgenden Fotos sind noch weitere Kirchen der Stadt Goslar zu sehen.

St. Jacobikirche links und Neuwerkkirche rechts.

Schöne Plätze und alte Fassaden bzw. Türen.

Zum Abschluß noch ein paar Fotos vom Werderhof und dem Hospiz Großes Heiliges Kreuz.

und von der Pons Regis, einer alte Brücke, die schon um 1160 erwähnt wurde. In Goslar gibt es zwei Flüsse, die Gose und die Abzucht. Die Pons Regis befindet sich an dem Fluss Abzucht.

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Lübecker Weihnachtsmarkt

Am Wochenende waren wir auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt, für mich einer der schönsten hier im Norden. Obwohl er viele Menschen nach Lübeck zieht, ist er gemütlich und beschaulich. Das Gegenteil von den Hamburger Weihnachtsmärkten, die sehr überfüllt und stressig sind.

Lübeck ist auch ohne Weihnachtsmärkte eine schöne Stadt.

Das Holstentor leuchtet in der Sonne.

In Lübeck gibt es verschiedene Themen bei den Weihnachtsmärkten. Da gibt es den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz und in der Altstadt. Schön geschmückte Holzbuden bieten Kunsthandwerk, Gewürze, Weihnachtsdeko etc. aber auch Leckeres zu Essen und Trinken. Von Glühwein über heißen Kakao und Würstchen bis hin zu gebranntenn Mandeln und Schaumküsse in diversen Geschmacksrichtungen.

Für die kleineren Kinder ist der Märchenwald an der Marienkirche besonders attraktiv. Hier werden die verschiedensten Märchen in kleinen Häuschen präsentiert. Und es gibt auch ein kleines Kinderkarussell. Und ganz hervorragende Schmalzkuchen.

Die Skulptur eines kleinen Teufels befindet sich ebenfalls am Eingang der Marienkirche. Eine Sage besagt, dass beim Bau der Marienkirche ein großer Granitquader rechts neben dem Eingang nicht etwa zwischengelagert oder vergessen wurde, sondern soll von des Teufels Hand dort hingekommen sein. Der Sage nach soll der Teufel an der Errichtung der Marienkirche beteiligt gewesen sein, in dem Glauben, dass es sich um den Bau eines Wirtshauses handele. Eigens für ihn errichtete man nebenan ein Wirtshaus, damit er den Bau der Kirche in Ruhe ließe. An diese Geschichte erinnert eine von Rolf Goerler geschaffene Teufelsfigur im Marienkirchhof.

Dann gibt es den historischen Markt im Marienkirchhof. Dort gibt es mittelalterliche Speisen und Getränke, sowie historische Kleidung und verschiedene Spektakel auf der Bühne.

Danach sind wir zu dem maritimen Weihnachtsmarkt am Koberg gegangen, wo auch die Jakobikirche und das Heiligen-Geist-Hospital steht. Dort steht auch das Riesenrad. Im Heiligen-Geist-Hospital  ist normalerweise ein schöner Kunsthandwerkermarkt, der dieses Jahr allderdings dort nicht stattfand, weil im Innenbereich restauriert wurde. Er fand in diesem Jahr an der St. Petri Kirche statt.

Riesenrad Jakobikirche
Heiligen-Geist-Hospital Heiligen-Geist-Hospital, Eingangsbereich

Von dort sind wir weiter zum Burgtor gegangen. Am Museum und dem Jugendzentrum war ebenfalls ein kleiner Weihnachtsmarkt, von dem man eine schöne Aussicht auf die Trave in Richtung Travemünde sowie auf die Burgtorbrücke hatte.

Burgtor
Trave Burgtorbrücke

Zurück ging es dann an der Untertrave in Richtung Obertrave, das ist die Seite mit den schöneren Häusern. Dort war in den letzten Jahren ebenfalls ein Weihnachtsmarkt mit eleganten weißen Zelten mit leuchtenden roten Sternen auf den Zeltspitzen, sowie Aktionen wie Kekse backen für Kinder. In diesem Jahr fehlte er bzw. war vielleicht woanders aufgebaut.

Obwohl der Weihnachtsmarkt in Lübeck erst richtig stimmungsvoll in Dunkelheit und winterlicher Landschaft wird, haben wir den Bummel durch Lübeck genossen. Zu späteren Stunde wird die Stadt sehr voll. In der Dämmerung und Dunkelheit kommt die schöne Beleuchtung erst richtig zur Geltung.

Wer sich für die Lübecker Weihnachtsmärkte interessiert, dem sei folgender Link empfohlen. Dort sind alle Weihnachtsmärkte in Lübeck aufgelistet und beschrieben.

http://www.luebecker-weihnachtsmarkt.de/weihnachtsmaerkte.html

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Urlaub am Bodensee – Ausflug nach Lindau, Bregenz und auf den Pfänder

Im letzten Jahr habe ich Urlaub am Bodensee gemacht. Diese Region gefällt mir landschaftlich sehr gut. Drei Länder grenzen an den Bodensee: Deutschland, Österreich und die Schweiz. Und Italien ist auch nicht weit.

Lindau ist eine Stadt am östlichen Ufer des Bodensees und gehört zu Bayern. Lindau wurde als „Lindoua“ oder „Lintoua“ urkundlich erstmals 882 in einer St. Galler Schenkungsurkunde erwähnt.

Die Stadt hat mehr als 25.000 Einwohner. Die historische Altstadt von Lindau liegt auf der gleichnamigen Insel im Bodensee, die eine Fläche von 0,68 km² hat und etwa 2800 Einwohner zählt. Ein Bummel durch die Altstadt kann ich nur empfehlen, sie ist sehr schön und lebendig.

Die Hafeneinfahrt von Lindau – ein beliebtes Fotomotiv.

 

Im Hintergrund kann man die Stadt Bregenz in Österreich erkennen und links von dem Löwen die Sendemasten auf dem Pfänder, ein Berg, der bei Bregenz liegt.

Ich bin mit dem Schiff von Lindau nach Bregenz gefahren. Bregenz ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg und mit 29,5 Tausend Einwohnern die drittgrößte Stadt Vorarlbergs.

In der Innenstadt.

Die Kirche „Herz Jesu“.

Von Bregenz habe ich die Seilbahn auf den Pfänder, den Hausberg von Bregenz, genommen, Er ist 1064 m hoch und von dort hat man einen fantastischen Ausblick über das gesamte Alpenpanorama und den Bodensee.

Auf dem Foto oben links kann man den alten Rhein erkennen, der dort in den Bodensee fließt. Er fließt von Osten nach Westen durch den Bodensee und fließt in Konstanz wieder heraus. Dort ist Kilometer 0. Rechts ist Lindau zu erkennen. Und ein Zeppelin, oben in der Luft.

Dort oben gab es auch einen Wildpark. Ich habe Steinböcke, Wildschweine und ein Murmeltier gesehen.

Einkehr in die Berghütte – Blumen auf dem Tisch – schlicht und schön.

Der Abstieg mit der Seilbahn – ein traumhafter Blick.

Und von Bregenz ging es dann wieder mit dem Schiff zurück nach Lindau. Dort habe ich noch einige interessante Fotos gemacht.

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Zürich

Zürich gehört zu den lebendigsten Städten überhaupt – ich mag Zürich und genieße es sehr, wenn ich dort bin. Die folgenden Aufnahmen sind vom letzten Sommer.

Der Zürcher See ist sehr schön. Dort fühle ich mich am wohlsten. Die Atmosphäre ist frisch und klar.

Die Gesamtfläche des Zürichsees beträgt 88,17 km², wobei auf den Kanton Zürich 59,79 km², auf den Kanton Schwyz 17,46 km² und auf den Kanton St. Gallen 10,92 km² entfallen.

Eine Rundfahrt über den Zürcher See lohnt sich, der Ausblick ist wunderschön.

Spatzen am Zürcher See

Die langgestreckte, leicht gekrümmte Form des Zürichsee gleicht in etwa einer Banane. Der See ist von Rapperswil bis Zürich rund 28 Kilometer lang, zusammen mit dem Obersee rund 42 Kilometer. An der breitesten Stelle zwischen  ist der See 3,85 Kilometer breit. Seine tiefste Stelle misst 136 Meter. Die Uferlänge beträgt 87,6 Kilometer.

Der Hauptabfluss aus dem Zürichsee in der Stadt Zürich ist die Limmat, die durch das Limmattal zur Aare fliesst.

Blick vom Zürcher See in Richtung Altstadt.

An diesem Tag fand das Zürcher Limmatschwimmen statt.

Seit 1945 gibt es einmal jährlich dieses Volksschwimmen, wo sich die Leute wie die Lemminge in die Limmat stürzen. Teilnehmer bekommen Preise oder zumindest eine Medaille.

Aber auch im Zentrum war etwas los – ein Stadtfest. Das Dörflifäscht.

Zürich hat eine schöne Altstadt mit interessanten Läden.

Die Stadt war allerdings durch die beiden Ereignisse überfüllt. Aber trotzdem war es ein Vergnügen, dort zu sein.

Was mich beeindruckt hat, waren die vielen Brunnen, an denen man trinken oder seine Wasserflasche auffüllen konnte.

Zürich ist auf jeden Fall eine Reise wert.

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Elbphilharmonie und Hafen

Die Elbphilharmonie sollte ein neues Wahrzeichen der Stadt Hamburg werden. Das Projekt war jedoch aufgrund seiner Kostenentwicklung und insbesondere des steigenden Beitrages der Stadt Hamburg sehr umstritten.

Die Bauzeit dauerte von 2007 bis 2016. Ursprünglich waren 186 Millionen Euro für den Bau angesetzt. Die Kosten schossen jedoch während der Bauzeit in die Höhe. Der Bauunternehmen war Hochtief. Das Bauprojekt sollte bis Herbst 2010 fertig gestellt sein, zog sich aber bis Ende 2016 hin. Am 11. Januar 2017 war dann die offizielle Eröffnung der Elbphilharmonie. Die Gesamtkosten betrugen bis dahin insgesamt 866 Millionen Euro.

Zwischen Backsteinsockel und Glasaufbau befindet sich in 37 Metern Höhe ein öffentlich zugänglicher Platz, die Plaza, der als Zugangsebene für das Foyer der Konzertsäle, zum Hotel sowie zu den Eingängen der Wohnungen dient, die sich in der Elbphilharmonie befinden. Teil der Plaza ist ein Außenrundgang um das Gebäude. Von hier bietet sich eine hervorragende Aussicht über die Elbe, den Hafen und die Innenstadt Hamburgs. Im Februar 2017 zählte die Plaza der Elbphilharmonie bereits ihren millionsten Besucher.

Der Aufbau erhielt eine Glasfassade aus insgesamt 2200 einzelnen Glaselementen, die jeweils aus vier Glasscheiben bestehen. Alle Scheiben erhielten einen eingearbeiteten Licht- und Wärmeschutz durch aufgedruckte gerasterte Folien. 595 Glaselemente sind individuell gekrümmt. Ein einziges dieser Glasfenster kostete etwa 72.000 Euro. Die gebogenen Fassadenteile erwecken den Eindruck eines riesigen Kristalls, der den Himmel, das Wasser und die Stadt immer wieder anders reflektiert. Der Hauptzugang in das Innere des Gebäudes erfolgt über eine 82 Meter lange, nach oben gebogene Rolltreppe, siehe Fotos unten, und eine kurze, normale Rolltreppe, die gemeinsam das Erdgeschoss mit der Plaza verbinden.

Der Innenbereich der Elbphilharmonie

   

Auf den oberen beiden Fotos lassen sich die gerasterten Folien an den Fenstern erahnen.

Am Donnerstag war ich das erste Mal in der Elbphilharmonie und ich war begeistert. Es war gutes Wetter und der Ausblick war fantastisch,

Die Veranstaltung, die wir besucht haben, fand im großen Saal statt. Es trat die Colin Currie Group auf und spielte Musik von Steve Reich. Er ist Komponist und Mitbegründer der Minimalmusik. Das Thema war Drumms und Percussion. Es war sehr beeindruckend.

Auf dem rechten Foto ist ganz rechts Steve Reich zu erkennen, links neben ihm steht Colin Currie und seine Bandmitglieder.

Wer sich näher mit der Musikrichtung beschäftigen möchte, dem sei folgender Link empfohlen.

https://www.youtube.com/results?search_query=colin+currie+group+%26+steve+reich

Hier eine Panoramaaufnahme des großen Saals.

Als wir die Veranstaltung verließen, hatten wir einen traumhaften Ausblick über den Hafen bei Nacht.

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Goslar

Ende Dezember war ich wieder auf Reisen, diesmal habe ich Goslar und Umgebung erkundet. Ich hatte eine Unterkunft in der Pension Alscher, ein Familienbetrieb, günstig und zentral gelegen, das ich sehr empfehlen kann, siehe http://www.pension-alscher.de/

Die Pension befindet sich in einer Wohngegend mit alten Villen und Fachwerkhäusern.

In der Nähe der Pension habe ich diese alte Kirchenruine entdeckt. Dort stand einst die Stifts-Kirche St. Georg, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und 1527 zerstört wurde.

Kraftplatz und vereiste Pflanzen an der Ruine.

Goslar, die tausendjährige Kaiserstadt am Harz, hat mir sehr gut gefallen. Die Altstadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und hat verschiedene Bauwerke unterschiedlicher Epochen sowie Kirchen und Fachwerkhäuser.

Marktkirche Kaiserworth Kloster Neuwerk

In Goslar war gerade Weihnachtsmarkt.

Brunnen auf dem Marktplatz mit Goslaer Adler

In der Kaiserpfalz von Goslar wurde bei Reichstagen deutsche Geschichte geschrieben. Heute erzählt hier ein imposantes Wandgemälde die Geschichte des „Heiligen Römischen Reiches“.

Reiterstandbild von Wilhelm der Große und Friedrich Barbarossa, siehe Foto oben rechts.

Das Erzbergwerk Rammelsberg, seit 1988 stillgelegt, hatte im Mittelalter große Bedeutung und zeigt heutzutage als Museum und Besucherbergwerk die bedeutungsvolle Tradition des Bergbaus in Goslar und im Harz. 2010 wurde außerdem die Oberharzer Wasserwirtschaft – ein weltweit einzigartiges Teich- und Grabensystem zur Energiegewinnung durch Wasserkraft – ergänzend zum Rammelsberg und zur Altstadt Goslar in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Weitere Fotos von der Goslaer Alstsadt.

Uralte Brücke, die schon um 1160 erwähnt wurde.

Auch die Umgebung von Goslar ist interessant. Eine Reise dorthin lohnt sich auf jeden Fall.

Auf den folgenden Fotos ist die Innerstetalsperre zu sehen. Die Talsperre staut den Fluss die Innerste auf, gehört zu den Harzwasserwerken und dient zur Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und Stromerzeugung. Der mittlere Jahresabfluss der Innerstetalsperre beträgt 60 Mio. m³.

Spaziergang in Lautenthal.

Dort haben die Bewohner einen Tannenbaum am Wanderweg geschmückt. Jeder kann dort eine oder mehrere Kugel aufhängen.

Schieferabbau in Lautenthal.

Stabkirche in Hahnenklee. Sie wurde 1907 errichtet und 1908 geweiht.

Die Gustav-Adolf-Stabkirche in Hahnenklee, das zu Goslar gehört, ist eine freie Nachbildung der Stabkirche in Borgund, Norwegen, die fast 900 Jahre alt ist. Stabkirchen sind hölzerne Kirchen, die als Stabbau konstruiert wurden.

Almhütte und Lift in Hahnenklee.

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