Archiv der Kategorie: Pflanzen

Die Burgruine Hohnstein

Während unseres Harz Urlaubs haben wir die Burgruine Hohnstein besichtigt, die sich am Südrand des Harzes in der Nähe des Ortes Neustadt in Thüringen befindet.

Konrad von Sangerhausen soll den Bau der Burg veranlasst haben. Ein genaues Baudatum ist nicht überliefert, aber es fällt wohl in die Zeit des staufisch-welfischen Thronstreits. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1202.

„Der Bauherr, der sich dann Konrad von Hohnstein nannte, verstarb aber im Jahr 1145 ohne männlichen Erben. Damit war das erste Hohnsteiner Geschlecht erloschen. Als Erbschaft fiel die Burg dann an Konrads Schwiegersohn, den Grafen Heske von Orlamünde, der aber auch keinen Sohn als Erben hatte. Burg und Grafschaft fielen nun an die Verwandten des Ilfelder Geschlechts, die sich fortan auch Grafen von Hohnstein nannten. Ähnlich wie zuvor die Thüringer Landgrafen, bauten die Hohnsteiner schnell einen beträchtlichen Machtbereich auf und erlangten die Vorherrschaft im Südharz. Aber auch Gebiete bei Gotha, Arnstadt sowie im Thüringer Becken zählten zu ihrem Herrschaftsbereich.“ so heißt es auf der website Ausflugsziele-Harz, anbei der Link: http://www.burgen.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/burg-schloss/burgruine-hohnstein-neustadt.htm

Von der Burg aus genießt man einen schönen Ausblick auf die Umgebung.

Blick auf den nahe gelegenden Ort Neustadt.

Im Hof der Burgruine wachsen meine Lieblingsblumen, die Stockrosen.

Es gibt auch noch andere Pflanzen. Hier das Johanniskraut mit seinen gelben Blüten, welches rotes Öl in den Blütenblättern enthält, das heilend bei z.B. Nervenquetschungen ist.

Mauerblümchen 😉

Auf der Burg gibt es auch Gastronomie, den Burggasthof Hohnstein und verschiedene Veranstaltungen. Wer sich dafür interessiert, dem sei dieser Link empfohlen: http://burghohnstein.de/index.php?id=15

Es gibt verschiedene Ebenen auf der Burg, was auf diesem Foto gut zu sehen ist.

Mir hat es auf der idyllischen Burg sehr gut gefallen, ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall.

Alle Fotos in diesem Blog lassen sich per Mausklick vergrößern.

 

 

 

 

 

Teneriffa

Wir sind Silvester nach Teneriffa geflogen und haben dort zwei Wochen Urlaub gemacht. Wir waren in dem Touristenort Los Cristianos, der im Süden von Teneriffa liegt. Der Flug dorthin war schon ein Erlebnis, im grauen Hamburg sind wir abgeflogen und kamen Mittags bei strahlender Sonne auf Teneriffa an. Der Anflug auf die Insel erfolgte von Norden und das erste, was mir auffiel, war der Teide (Pico del Teide). Er ist mit seinen 3718 m der höchste Berg Spaniens.

Das Wetter war traumhaft: warm und sonnig, um die 20-25 ° C, nachts um die 18 ° C. Und das war während des gesamten Urlaubs so.

Als wir ankamen, war noch überall die Weihnachts-Deko zu sehen.

Teneriffa ist eine Vulkaninsel und gehört zu den Kanarischen Inseln. Von allen soll sie die vielseitigste sein, weil sie von jeder etwas hat. Für die Urlaubsgestaltung gibt es daher vielfältige Möglichkeiten. Die Insel ist 83,3 Kilometer lang, bis zu 53,9 Kilometer (Ost-West-Ausdehnung) breit und hat eine Fläche von 2034,38 Quadratkilometern. Sie ist mit etwa 888.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Insel Spaniens. Die Hauptstadt ist Santa Cruz de Tenerife. Die Einheimischen werden Tinerfeños genannt.

Im Norden ist die Vegetation üppiger als im Süden, weil die Regenwolken nicht über den Teide kommen und im Norden abregnen. Dort ist es im Vergleich zum Süden Teneriffas grün. Im Süden sieht es eher vulkanisch aus, es ist trocken und sonniger.

Auf dem Foto unten links ist der Strand von Los Cristianos zu sehen, auf dem rechten Bild sieht man einen Baum (Ficus benjamini) in beeindruckender Größe, den es bei uns in Deutschland nur als Zimmerpflanze gibt.

in der folgenden Galerie (draufklicken und durchblättern) sind noch weitere Bilder von Los Cristianos zu sehen.

Die Farbe des Meeres hat mich fasziniert. Es ist der Atlantik.

Nachdem wir uns akklimatisiert hatten, haben wir unseren ersten Ausflug geplant. Whale Watching. Wir sind mit einem Boot rausgefahren und haben Wale und Delfine beobachtet. Sogar eine große Meeresschildkröte haben wir gesehen.

Sicht auf Los Cristianos vom Wasser aus.

Im Bereich der Kanarischen Inseln gibt es 27 verschiedene Wal- und Delfinarten. Einige Arten durchstreifen die Kanaren auf ihren Weg in andere Regionen, andere sind ortsansässig wie zum Beispiel der Pilotwal. Im Südwesten der Inseln, vor Teneriffa gibt es etwa 30 Gruppen, die Gesamtzahl liegt bei 400 Tieren. Gelegentlich werden sogar Schwertwale (Orcas) beobachtet.

Grind- oder Pilotwale und Delfine.

In der folgenden Galerie (draufklicken und durchblättern) sind noch weitere Fotos vom Whale Watching zu sehen.

Sonnenuntergang am Meer

Unseren zweiten Ausflug haben wir nach El Médano gemacht, einem hübschen Ort im Süden von Teneriffa, der auch als Surferparadies bekannt ist, da dort optimale Bedingungen für Surfer vorherrschen.

Ein Surfer auf dem glitzernden Meer.

In El Médano gibt es interessante Skulpturen.

Erkunden der Gegend in und um Los Cristianos. Aufstieg auf den „Hausberg“, der eigentlich Montana Chayofita heißt. Von dort hat man einen schönen Ausblick.

Die Kirche im Zentrum von Los Cristianos, unten rechts mit Weihnachtsbeleuchtung.

Unser Appartment liegt mitten im Zentrum. In dem Gebäude gibt es schöne Innenhöfe und auch zwei Dachterassen.

In der zweiten Woche hatten wir ein Auto zur Verfügung und haben einen Ausflug in das Tenogebirge im Nordwesten Teneriffas gemacht und dort das malerische Bergdorf Masca besichtigt.

Auf dem Dorfplatz neben der Kirche steht ein riesiger Baum, ebenfalls ein Ficus benjamini.

Auf den folgenden Fotos sieht man Hibiskus und Zitronen.

Das ist die wunderschöne alte Kirche von Masca.

In der folgenden Galerie (draufklicken und durchblättern) habe ich noch weitere Bilder von Masca zusammengestellt.

Unser nächster Ausflug ging ins Teidegebiet. Schon im Jahr 1954 wurde auf Teneriffa die Landschaft um den zentralen Vulkan zum Nationalpark erklärt, dieser trägt den Namen “ Las Cañadas del Teide“ oder „Parque Nacional del Teide“. Der Park hat einen Durchmesser von circa 17 km in der sich der Teide mit seinem hohen Gipfel erhebt. Der Pico del Teide ist der dritthöchste Vulkan der Welt. Für die Ureinwohner Tenriffas, den Guanchen, war der Teide ein heiliger Berg, in dem eine Gottheit wohnte. In der Sprache der Guanchen hieß der Vulkan „Echeyde“ (El Teide ist die spanische Bezeichnung). Er bezeichnet die Wohnung des bösen Dämonen Guayota, welcher der Legende nach den Sonnengott Magec eingefangen hatte und im Echeyde gefangen hielt, so heißt es bei Wikipedia.

Diese Landschaft, die zum Teil wie eine Mondlandschaft aussieht, hat mich sehr beeindruckt.

Die Cañadas liegen 2100 m hoch, dort ist es deutlich kühler, ca 10 °C weniger. Hier gibt es Wandermöglichkeiten, Aussichtspunkte und auch Gastronomie. Sogar eine Kirche haben wir gesehen. Dort oben hatten wir Glück mit dem Wetter, es gab beste Sicht auf den Teide und die ihn umgebende Landschaft.

 

Die Roques de Garcia sind eine Felsformation im Teidegebiet. Der bekannteste der bizarr geformten Türme aus vulkanischem Gestein ist der Roque Cinchado, der auch Steinerner Baum oder Finger Gottes genannt wird und als Wahrzeichen der Insel gilt.

In der folgenden Galerie sind noch weitere Fotos von den Cañadas zu sehen.

Auf dem Weg durch die Cañadas haben wir mittags in dem Lokal „El Papillon“ Rast gemacht und Tapas gegessen. Als Dessert gab es Karamellpudding mit Sahne. Köstlich. 🙂 

Danach sind wir noch an verschiedenen Aussichtspunkten gewesen.

Interessante Gesteinsschichten.

Blick ins Orotavatal in Richtung Meer.

Da wir von dem Teide nicht genug bekommen, sind wir am nächsten Tag wieder los und durch die Cañadas gefahren. Diesmal war die Sicht nicht so gut, der Vulkan hatte sich in Wolken gehüllt. Wir waren auf der Durchreise und wollten in den Norden nach Orotava und Puerto de la Cruz. In Orotava haben wir einen Bummel durch die Altstadt gemacht. Dort kann man gut erhaltene Kolonialbauten aus dem 18. Jahrhundert sehen.

Besonders erwähnenswert sind die Holzbalkone der alten Häuser.

Blick von Orotava in Richtung Puerto de la Cruz.

Wunderschöne exotische Blüte.

Anschließend sind wir durch das Orotavatal zur Nordküste, nach Puerto de la Cruz gefahren.

Dort waren wir in einem botanischen Garten, dem Jardin de Botanico, genauer: Jardin de Aclimatacion de La Orotava. Es ist eine sehr schöne Anlage mit exotischen Pflanzen. Einige davon sind nur auf Teneriffa beheimatet. Insbesondere haben mich die Bäume mit den hängenden Ästen und Wurzel beeindruckt. Sie gehören zu den großblättrigen Feigenbäumen (Ficus macrophylla) und sehen aus, als wären sie nicht von dieser Welt.

Weitere Bilder vom Botanischen Garten gibt es in der folgenden Galerie.

Ein Spaziergang am Strand von Los Cristianos in Richtung Playa de las Americas. Foto links oberen: Blick auf Gomera. Foto rechts: Playa de las Americas. Fotos unten: Hibiskushecken.

Unseren letzten Ausflug haben wir zu den Pyramiden von Güímar gemacht. Diese  sechs Pyramiden sind rechteckig langgestreckt und wurden terassenförmig aus Lavasteinen aufgeschichtet. Es gibt eine astronomische Ausrichtung zur Sonne während der Sommer- und Wintersonnenwende. Der Hauptkomplex der Pyramiden wurde so ausgerichtet, dass die Plattformen bei Tag- und Nachtgleiche gen Sonnenuntergang weisen. Überlieferungen der Einheimischen sowie alte Darstellungen zeigen, dass solche Pyramiden (auch Morras, Majanos, Molleros oder Paredones genannt) einst an vielen Orten der Inseln zu finden waren, jedoch im Laufe der Zeit häufig abgerissen und als billiges Baumaterial genutzt wurden. In Güímar selbst gab es ursprünglich neun Pyramiden, von denen heute nur noch sechs erhalten sind. Desweiteren wurde unter der Seitenkante einer der Pyramiden eine natürliche Lavahöhle entdeckt, die zugemauert war und Funde aus der Guanchenzeit erbrachte. Da die Pyramide stratigraphisch über der Höhle liegt, lassen sich aus den in die Zeit zwischen 600 und 1000 n. Chr. datierten Guanchenfunden nur Schlüsse für die Höhlennutzung ziehen. Die Pyramiden können aufgrund der gefundenen jüngeren Importkeramik nicht älter als aus dem 19. Jahrhundert sein, so heißt es bei Wikipedia.

Die Guanchen, siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Guanchen bei Wikipedia, sind die Ureinwohner Teneriffas, die sich über 100 Jahre (Ende des 15. Jahrhunderts) gegen die Invasion gegen die Spanier behauptet haben. Guanch bedeutet Mensch und Che steht mit dem Teide in Verbindung. Der Name Guanche bedeutet also Mensch bzw. Volk vom Teide. Die ältesten Funde von menschlichen Siedlungen auf Teneriffa stammen aus dem 10. Jahrhundert v. Christus. Auf dem linken Foto ist ein Guanche zu sehen.

Die Guanchen hatten ein steinzeitliches Dasein und wohnten in Höhlen und lebten von der Jagd, Viehzucht und einfacher Landwirtschaft. Es wurde Gerste angebaut und geröstet und zu Gofio verarbeitet, einem Grundnahrungsmittel, das bis heute verzehrt wird. Die Sprache der Guanchen ist durch einige Ortsnamen und Bezeichnungen für endemische Pflanzen erhalten. Sie unterschied sich grundsätzlich von den Sprachen, die von den Altkanariern auf den anderen Inseln gesprochen wurden. Bei den Guanchen war es Brauch, ihre Toten einzubalsamieren und zu mumizifieren.

Thor Heyderdahl aus Norwegen (1914-2002) siehe Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Thor_Heyerdahl hatte sich für den Erhalt der Pyramiden von Güímar eingesetzt und 1998 ein Gelände von über 64.000 m² geschaffen, den Parque Etnográfico Pirámides de Güímar und ein Museum, verschiedenen Park-Routen und thematische Gärten errichtet. In diesen Gärten wachsen zum Teil Pflanzen, die es nur auf Teneriffa gibt. Heyderdahl verglich die Pyramiden von Güímar, Mexiko und Ägypten sowie den Totenkult mit der Mumifizierung und kam zu dem Schluss, dass es Kontakt zwischen den Völkern gegeben haben muss. Er brachte die Theorie auf, dass schon frühzeitig eine Überquerung des Ozeans stattgefunden haben muss.

Um seine Hypothese bezüglich des Kontaktes zwischen den alten Zivilisationen zu beweisen, führte er mit Hilfe ursprünglicher Schiffsmodelle transozeanische Expeditionen durch. Mit einem Floß namens Kon Tiki versuchte er 1947 die Überquerung des Pazifiks und gewann für seinen Dokumentarfilm einen Oskar. Dann baute er ein Boot aus Binsen und überquerte mit dem Binsenschiff Ra II 1970 den Atlantischen Ozean und mit dem Binsenschiff Tigris 1977-78 den Indischen Ozean. Auf dem Foto unten rechts ist, neben dem Baum, das Museum mit dem Binsenschiff Ra II zu sehen.

Der norwegische Forscher interessierte sich auch u.a. für die Galapagos-Inseln, die Osterinseln, die Maledieven und die Pyramiden von Túcume in Peru, wo er archäologische Studien durchführte.

Pyramiden von Güímar

Pflanzen in der Anlage.

weitere beeindruckende Pflanzen.

Diesen Kaktus finde ich besonders niedlich 🙂 

Auch die Skulpturen in dieser Anlage sind interessant.

In der folgenden Galerie sind noch weitere Fotos zu sehen. Einfach drauf klicken und durchblättern.

Im Anschluss sind wir noch in das kleine Hafenstädtchen gefahren, um in einem Lokal zu Mittag zu essen. Puertito de Güímar.

Zum Abschluss hier noch zwei Fotos von Los Cristianos.

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Die Natur explodiert

Heute war ein schöner sonniger Frühlingstag. Ich bin zum Ohlsdorfer Friedhof gefahren, um einen Spaziergang zu machen.  Ich hatte meine Kamera dabei, um die Pflanzen zu fotografieren und habe meinen Rundgang an der Christusfigur begonnen, die immer wieder sehenswert ist.

Dort sind diese küssenden Engel zu sehen. Ich finde sie süß.

Auf der Wiese wachsen Gänseblümchen und Löwenzahn. An den Grashalmen sieht man die Wassertropfen.

Parallel zur Cordesallee bin ich in Richung Brunnen gegangen. Dort standen diese blühenden Magnolienbäume mit ihren wunderschönen Blüten.

Zwischen dem Efeu blühte diese kleine gelbe Blume. Auf dem rechten Foto ist Scharbockskraut zu sehen. Ein Frühblüher.

Ein Blick auf das Feuerwehrdenkmal. Dort wurden Stiefmütterchen gepflanzt.

In der Nähe stand dieser schöne Engel.

Überall sind Blüten oder Knospen zu sehen. Selbst aus den Baumstämmen sprießt es.

Von vielen Pflanzen weiß ich den Namen nicht, aber schön sind sie alle. Diese hier ist winzig und unauffällig.

Forsythien und andere Sträucher. Ganz rechts die Skulptur einer nackten Frau. Sie sonnt sich.

Hornveilchen.

Das Scharbockskraut setzt sich überall durch. Rechts sind alte Grabsteine zu sehen.

Bizzarre Formen im Gegenlicht fotografiert.

Eine schöne Brücke am Südteich mit bepflanzten Schalen. Vergißmeinnicht.

Blühende Bäume.

An der Kapelle 8 steht auch ein Magnolienbaum.

An den Magnolien kann ich mich nicht satt sehen. Ich mag die Form und die Farben.

Gegenüber ist ein anonymer Urnenhain. Dort liegt ein Hase (es ist ja bald Ostern 😉 ) und genießt die Sonne bzw. Wärme.

Ist er nicht süß! 🙂

In der Nähe habe ich diesen Engel fotografiert. Er hält eine echte Blüte in seinen Händen.

 

Auf dem Rückweg zum Hauptgebäude habe ich noch einen anderen Engel entdeckt.

Und Hyazynthen. Das rechte Foto zeigt einen blühenden Baum.

Am Hauptgebäude stehen diese Narzissen oder Osterglocken. Frohe Ostern!

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Ohlsdorfer Friedhof im Herbst

„Der Friedhof Ohlsdorf  wurde am 1. Juli 1877 eingeweiht und ist mit 389 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Über das gesamte Areal verteilen sich 202.000 Grabstätten. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof haben seit seiner Gründung über 1,4 Millionen Beisetzungen stattgefunden, jährlich kommen 4.500 Beisetzungen dazu. Zum Vergleich: Der Wiener Zentralfriedhof hat eine Größe von 250 Hektar mit 330.000 Grabstellen.

Das Aussehen des Geländes ist bestimmt durch den Parkcharakter der Anlage mit einigen hundert Laub- und Nadelgehölzarten sowie Teichen und Bächen und einer Landschaft, die sich durch eine Mischung aus historischen Bauten, Gartendenkmälern und modernen Themengrabstätten auszeichnet. Charakteristisch für die Struktur der Anlage sind schnurgerade, in exakter Ost-West- bzw. Nord-Süd-Richtung verlaufende sowie gleichmäßig sanft gebogene Straßen und Wege mit dazwischen liegenden schachbrettartig angelegten Parzellen. Das durchweg von Pflanzen gesäumte Straßensystem wird durch Kreisel aufgelockert. Neuere Anlagen sind unter anderem Schmetterlingsgräber, Kolumbarien und Paar-Anlagen. Der Friedhof wird vielfach von Touristen besucht, besonders zur Rhododendronblüte Ende April bis Anfang Juni.“ So heißt es bei wikipedia.

Freilichtmuseum mit alten Grabstätten.

Der Friedhof ist auch im Herbst besonders schön, wenn die Blätter sich verfärben, wie es auf den folgenden Fotos zu sehen ist.

Dieser Friedhof ist nicht nur der größte Parkfriedhof der Welt, für mich ist es auch der schönste Friedhof der Welt, obwohl ich nicht alle kenne 😉

Er ist eine Oase, ein Ort der Ruhe, des Friedens und der Muße.

Siehe auch meine anderen Beitrage über den Ohlsdorfer Friedhof.

http://blog.bella-fotografia.de/?p=241

http://blog.bella-fotografia.de/?p=2627

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Der Herbst ist da!

Nun ist der Herbst da. Nach diesem heißen sonnigen Sommer ist der Herbst ebenfalls warm und trocken. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um lange Spaziergänge und verschiedene Herbstfotos zu machen.

Hierfür war ich im Duvenstedter Brook und an den Volksdorfer Teichwiesen unterwegs.

Ich war auch auf dem Ohlsdorfer Friedhof, der wunderschön ist und auch am besten diese Jahreszeit präsentiert: eine Zeit des Absterbens. Die Blätter fallen vom Baum, weil die Energie sich nach innen zurückzieht. Auch für uns Menschen bedeutet dies eine Zeit des Abschieds und des Rückzugs. Auf der seelisch-geistigen Ebene wird das Jahr reflektiert, die „Ernte“, die eingefahren wurde, begutachtet und das „Alte“, was nicht mehr gebraucht wird, losgelassen. Unsere Energie zieht sich ebenfalls nach innen. Es ist eine Zeit der Muße und Innenschau. Dabei wird losgelassen und aussortiert, sowie ausgeruht, denn im neuen Jahr, im Frühjahr beginnt der Zyklus von neuem. Die Energie geht nach außen, in das Wachstum, dorthin, was man leben möchte. Ein ewiger Kreislauf, der sich am besten in der Natur beobachten läßt. Nur hat sich unsere Gesellschaft angewöhnt in dieser Zeit der Muße und Innenschau weiterhin mit voller Power durch das Leben zu jagen. Viele kommen in dieser Zeit nicht genügend zur Ruhe und schleppen das „Alte“, was sie eigentlich loslassen müssten, mit in das neue Jahr. Wen wundert es da, dass viele Menschen unter dem Ballast irgendwann zusammen brechen?

Auf dem Friedhof gibt es genug Symbole für Reflexion, Spiritualität und Präsenz sowie Zeit und Gelegenheit, die Verbindung zur inneren Quelle zu spüren.

Mir gefällt die Natur im Herbst. Ich mag die bunten Blätter, das Absterben, aussortieren, zur Ruhe kommen. Es gibt viele sonnige Tage. Die Blätter leuchten sehr schön in der Sonne. Sie geben das Licht, was sie im Frühjahr für die Fotosynthese gebraucht haben, jetzt wieder ab. Ein bunter Herbst und ein goldener Oktober.

 

Durch die anhaltene Trockenheit gibt es wenig Pilze. Die Eichhörnchen sind jetzt eifrig dabei, Nüsse und Eicheln zu sammeln. Ich mag diese hübschen Tiere, die sehr flink und wachsam sind.

In einigen Bereichen ist die Verfärbung der Blätter noch nicht sehr weit fortgeschritten, in anderen Bereichen ist das Laub schon komplett unten.

Ich habe einige Herbstgedichte im Internet rausgesucht, die ich hier präsentieren möchte:

Herbst

Nun lass den Sommer gehen,
Lass Sturm und Winde wehen.
Bleibt diese Rose mein,
Wie könnt ich traurig sein?

 Joseph Freiherr von Eichendorff
(1788-1857)

Blätterfall

Der Herbstwald raschelt um mich her.
Ein unabsehbar Blättermeer
Entperlt dem Netz der Zweige.
Du aber, dessen schweres Herz
Mitklagen will den großen Schmerz:
Sei stark, sei stark und schweige!

Du lerne lächeln, wenn das Laub
Dem leichteren Wind ein leichter Raub
Hinabschwankt und verschwindet.
Du weißt, dass just Vergänglichkeit
Das Schwert, womit der Geist der Zeit
Sich selber überwindet.

Christian Morgenstern
(1871 – 1914)

Herbsttag

Herr es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke
1875 – 1926

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Hamburger Stadtpark

Am Wochenende haben wir einen Spaziergang durch den Stadtpark gemacht. Dabei sind wir in verschiedene Bereiche gekommen, in denen ich jahrelang nicht gewesen bin. Ich hatte in den letzten Jahren nur meine altbekannte Runde gedreht, war an der großen Wiese, am Stadtparksee, im Biergarten am Landhaus Walter oder am Planetarium gewesen.

Der Rest des Stadtparks war wie ausgeblendet. Dabei gibt es so schöne Ecken dort, wie zum Beispiel die alte Rosengärten.

Der Bereich mit den tanzenden Mädchen.

Der Pinguinbrunnen in dem Blutbuchenrondell.

Auch der alte Baumbestand begeistert mich.

und die wunderschönen Pflanzen.

Es gibt auch Pilze.

Auf der Website http://stadtparkhamburg.de/anfahrt-stadtparkplan.html gibt es einen übersichtlichen Stadtparkplan als pdf-Datei, den man sich herunterladen kann.

Der Stadtpark Hamburg ist ein 148 Hektar großer Park, der 1914 eröffnet wurde. Das Sierische Gehölz war der Grundstock für den Stadtpark. Dieses 35 Hektar große Areal befindet sich um das Planetarium herum und war früher der Privatforst von Adolph Sierich. Dieser war im vorletzten Jahrhundert Goldschmied und Großgrundbesitzer in Hamburg-Winterhude.

Im Stadtpark befinden sich verschiedene Bauwerke wie zum Beispiel das Planetarium, Das Landhaus Walter, in dem sich der auch der Downtown Bluesclub befindet, und die Trinkhalle. Dort wurde früher Heilwasser ausgeschenkt, jetzt ist es ein Café.

Im Stadtpark gibt es viele Kunstwerke. Der frühere Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark setzte sich für die Kunst im Stadtpark ein. Er wollte Skulpturen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Auflistung der Skulpturen im Stadtpark durch die Umweltbehörde umfasst 22 Kunstwerke (Stand 2001). Drei davon wurden nach dem Zweiten Weltkrieg angeschafft. Auf der Übersichtskarte des Hamburger Stadtparks an den Parkeingängen sind die Standorte der Skulpturen durch Nummern in einem blauen Punkt lokalisiert, so heißt es bei Wikipedia.

Adam und Eva, sowie Diana auf der Hirschkuh. Zu sehen in den Rosengärten.

Badende Frauen.

Das Walroß am Kinderplantschbecken mit dem angrenzenden Spielplatz.

Der Stadtpark besteht aus einer großen Festwiese, auf der im letzten Jahr das Rolling Stones Konzert stattgefunden hat sowie verschiedene abgegrenzte Themenbereiche wie z.B. das Kinder-Plantschbecken mit Spielwiese, die Jahnkampfbahn, wo in den zwanziger Jahren große Sportwettkämpfe stattfanden, der Stadtparksee, die Freilichtbühne und natürlich die verschiedensten Gärten wie z.B. Rosengarten, Steingarten, Rondellgarten und weitere architektonische Gärten. Diese Auflistung ist nicht vollständig, da ich nicht alle Bereiche kenne.

Der Stadtparksee und Uferpromenade.

Einer der schönsten Plätze im Stadtpark ist für mich die Liebesinsel, von der man einen schönen Blick auf den Stadtparksee hat. Sie lädt zum Ausruhen ein, es gibt dort aber auch ein Bootsverleih für sportliche Aktivitäten.

Außerdem gibt es im Stadtpark auch viele Gelegenheiten, Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Nette kleine Cafés, die aus alten Kiosken entstanden sind, siehe Foto links. Das Foto rechts zeigt einen Esskastanienbaum mit Früchten (Maronen).

Es gibt auch größere gastronomische Betriebe wie Landhaus Walter, den angrenzenden Biergarten, in dem in den Sommermonaten Livemusik gespielt wird und nicht zuletzt das ehemalige Schumachers am Stadtparksee, das jetzt Sierich´s Biergarten heißt, welches mit der schönsten Aussicht auf den Sonnenuntergang warb.

Im Stadtpark gibt es viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, ob ruhig mit viel Muße, oder gesellig, spielerisch nicht nur für Kinder, es ist für jeden etwas dabei. Der Stadtpark ist eine wunderschön gestaltete und gepflegte Freizeitoase. In diesem Jahr ist mir insbesondere die kreative und schöne Beflanzung aufgefallen. Da hat sich mal jemand Gedanken gemacht und es auf die Beete im Park umgesetzt. Es gefällt mir außerordentlich gut. Siehe folgendes Foto.

Ein Besuch im Stadtpark lohnt sich auf jeden Fall. Und nicht nur die Hamburger sind begeistert von dem Stadtpark.

Zum Abschluß zeige ich noch ein Foto von einer kleinen Rose, die ich im Rosengarten entdeckt habe.

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Römischer Garten

Am Sonntag haben wir einen Ausflug in den Römischen Garten gemacht. Wir haben zunächst den 36´er Bus nach Blankenese genommen und sind dort in den 48´er Bus umgestiegen und bis zum Elbhöhenweg gefahren.  Von dort ist der Weg zum Römischen Garten ausgeschildert. Der Garten, der zum Stadtteil Blankenese gehört, ist nicht groß, aber schön gelegen und im Jugendstil gestaltet. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts am Südhang des Polterbergs, als italienischer Garten, angelegt.

„Der Garten ist ein kleines, terrassenförmig angelegtes Paradies. Die mittlere Ebene bildet mit der großen, zentralen Rasenfläche die „Römische Terrasse“ parallel zur Elbe. In ihrer Mittelachse ruht ein kleines Seerosenbecken, angelegt als „Spiegel des Himmels“. Besonders deutlich wird dies von der obersten Ebene aus. Eine Rundtreppe führt in eine kleine Nische mit Sitzbänken, eingelassen in eine 3-stufige, blumenbepflanzte Feldsteinmauer. Auf der gegenüberliegenden Seite betont eine charakteristische Thuja-Heckenpflanzung den südlichen Rand und inszeniert gleichzeitig den Ausblick auf die Elbe. Die Thujahecke ist wie eine Zypressen- Baumreihe angelegt,“ schreibt Hamburg.de auf seiner Website.

„Im Westen der Anlage gab es einst einen Rosengarten, an seiner Stelle findet man heute jedoch nur noch Rasenflächen. Auf der Südseite gelangt man über eine breitgeschwungene Treppe zu dem Freilicht-Hecken-Theater, das 1924 eingeweiht wurde. Eine kreisförmige Rasenfläche wird von einer Eibenhecke umgeben, die durch geschickte Versetzung damals den Zu- und Abgang der Akteure zuließ. Im Theater haben über 200 Besucher/innen Platz,“ so steht es auf der Website von Hamburg.de geschrieben.

Siehe auch http://www.hamburg.de/parkanlagen/3115692/roemischer-garten/

Im Garten sind schöne Pflanzen und Bäume.

Der Römische Garten ist eine Oase und wunderschön. Und das Gute ist, dass er noch nicht so überlaufen ist. Allerdings finden in den Sommermonaten Theateraufführungen im Freilicht-Hecken-Theater statt.

Vom Römischen Garten aus hatte man einen guten Ausblick auf die Elbe.

Anschließend sind wir noch zur Elbe runter gegangen.

Zum Abschluß waren wir noch am nahegelegenen Bismarckstein, ebenfalls eine Oase mit tollem Ausblick auf die Elbe.

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Bremen

Anfang Juni habe ich einen Ausflug nach Bremen gemacht. Ich war dort im Rhododendronpark, eine alte Parkanlage, die 1937 eröffnet wurde. Doch viele der alten Bäume stammen noch aus dem Rickmers Park, aus dem der Rhododenronpark entstanden ist.

Auf 46 Hektar wird eine der größten Rhododendron-Sammlungen der Welt gepflegt. Mehr als 600 Arten und etwa 3.500 Züchtungen inkl. der zu den Rhododendron gehörenden Azaleen bilden die zweitgrößte Sammlung der Welt. Anfang Juni waren die meisten Rhododendren schon verblüht, doch der Park, der ganzjährig geöffnet hat, bietet noch viele andere Schönheiten.

Der Park ist in den alten Park und neuen Park aufgegliedert und hat außerdem einen Botanischen Garten. In dem alten Park sind viele Rhododendren und Azaleen.

Dort gibt es auch diese Figuren.

Zu dem neuen Park gehören Themengärten wie unter anderem der Rosengarten.

Im Botansichen Garten gibt es zum Beispiel Heilpflanzen und heimische Nutzpflanzen sowie einen wunderschönen Steingarten.

Wer mehr über den Rhododendronpark wissen möchte, kann sich auf der Website informieren: https://www.rhododendronparkbremen.de/

Auerdem befindet sich im Rhododendronpark noch der Garten der Menschenrechte.  INSCRIRE ist ein weltweites Kunstprojekt der französischen Künstlerin Francoise Schein. Ziel des Projektes ist es, die „Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 in die öffentlichen Räume der Städte der Welt zu schreiben und die Menschenrechte im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Neben Gastronomie befindet sich im Park noch Botanika – Bremens große Entdeckerwelt.

Auf der Website www.botanika-bremen.de heißt es: „Unter dem schützenden Dach der Botanika erleben die Besucher eine grüne Entdeckerwelt mit exotischen Rhododendron, faszinierenden Tieren und spannenden Mitmachexponaten. Auf 5.000 Quadratmetern wechseln sich asiatische Pflanzenwelten in naturnahen Landschaften und aktive Wissensvermittlung ab und bringen Besucher jeden Alters zum Staunen. Die Gäste erleben die Farbenpracht asiatischer Rhododendron und Azaleen, durchstreifen die Bergwelten des Himalaya und erkunden den Dschungel der Inselreiche von Borneo und Neuguinea.“

Dann war ich noch in der Altstadt, im Zentrum von Bremen. Ich mag Bremen, die speziellen Häuser aber auch die schönen alten Villen.

„Das Bremer Haus oder auch Altbremer Haus ist ein Häusertyp, der in Bremen zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1930er Jahren errichtet wurde und heute noch das Stadtbild Bremens maßgeblich prägt. Es handelt sich um Wohnhäuser in Reihenhausbauweise in den unterschiedlichen Baustilen des Klassizismus, des Historismus und des Jugendstils, die einem einheitlichen typischen Schema folgten. Während in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich Reihenhausbauweise im 19. und frühen 20. Jahrhundert sehr verbreitet war, beschritt in Deutschland Bremen damit einen Sonderweg“, so heißt es bei Wikipedia. Leider habe ich keins davon fotografiert.

Beim Bummel durch die Altstadt habe ich den Marktplatz, das Rathaus, den Roland und die Bremer Sadtmusikanten fotografiert.

 

Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutesten Bauswerke der Gotik und Weserrenainssance und steht unter Denkmalschutz. Es ist 1405-1410 erbaut worden.

Der Dom entstand im 11. Jahrhundert und wurde im 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut. Dort fand gerade eine Hochzeit statt.

Am Marktplatz steht der Roland. Er ist eine im Jahre 1404 errichtete Staue und eines der Wahrzeichen Bremens. „Dargestellt ist der aus Liedern und Epen (Rolandslied) bekannte Heerführer und angebliche Neffe Karls des Großen. Roland steht also auf dem Markt als Repräsentant des Kaisers, er verkündet und garantiert die Marktrechte und Freiheiten, die der Stadt angeblich verliehen worden waren,“ so ist es bei Wikipedia beschrieben.

Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_bremer_stadtmusikanten

Anschließend war ich noch im Schnoorviertel.  Das älteste Haus dort ist aus dem Jahre 1401. Zahlreiche Häuser sind aus dem 17. und 18. Jahrhundert in alter Bauweise erhalten geblieben.  „Der Schnoor – auch das Schnoorviertel genannt (von niederdeutsch Schnoor, Snoor = Schnur) – ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens und auch der Name der Straße Schnoor in diesem Viertel.

Das Quartier verdankt seine Bezeichnung dem alten Schiffshandwerk. Die Gänge zwischen den Häusern standen oft in Zusammenhang mit Berufen oder Gegenständen: So gab es einen Bereich, in welchem Seile und Taue hergestellt wurden (Schnoor = Schnur), und einen benachbarten Bereich, in dem Draht und Ankerketten gefertigt wurden (plattdeutsch Wiere = Draht), woher die Straße Lange Wieren ihren Namen hat“, so steht es bei Wikipedia. Im Schnoorviertel fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Dort gibt es viele Kunsthandwerkbetriebe und urige Läden sowie Gastronomie, wie zum Beispiel die alte Teestube.

Zum Schluß bin ich dann vom Zentrum aus zum Wall gegangen und habe die folgenden Fotos gemacht.

Dort steht auch die alte Windmühle.

Die Bremer Wallanlagen waren Teil der Bremer Stadtbesfestigung und sind heute Parkanlagen.

Ale Fotos in diesem Blog lassen sich per Mausklick vergrößern.

Endlich Frühling!

Am Osterwochenende war es noch kalt und ungemütlich, vereinzelt lag sogar noch Schnee.

Wir haben einen Ausflug nach Aumühle in den Schmetterlingsgarten gemacht. Siehe auch den Beitrag von 2015  http://blog.bella-fotografia.de/?p=440 Dort im Garten sah es, obwohl er schön gestaltet ist, noch etwas trostlos aus. Die Natur war noch nicht erwacht.

Dafür war es im Innenbereich, im Tropenhaus, dort wo die Schmetterlinge sind, sehr schön. Das Bambushaus ist neu und interessant gestaltet. Im Hintergrund sieht man einen Buddhakopf.

Bananenfalter Bambushaus
Blauer Morpho Malachit
Ein Plakat mit der Vielfalt der Schmetterlinge

In einem anderen Gewächshaus ist eine schöne Teichanlage, ein singender Wassergarten. Dort sind die Kois. Es gibt in dem Gewächshaus auch ein Café, die Tische befinden sind teilweise am Wasser, sehr idyllisch, wie in einer Oase.

Am Wasser stehen diese wunderschönen Blumen. Und einen Froschkönig habe ich auch entdeckt.

Amaryllis

Das war schon der zweite Froschkönig, der mir an diesem Wochenende begegnet ist. Dies habe als Anlass genommen, mich mit dem Märchen zu beschäftigen, da es offensichtlich eine Botschaft für mich hat. Und so war es auch. Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen:

https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/der_froschkonig_oder_der_eiserne_heinrich

Der erste Froschkönig ist mir auf dem Ohlsdorfer Friedhof begegnet.

Die Natur erwacht, und auch das Familiengrab ist neu bepflanzt.

Ich mag die steinernen Treppen auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Skulptur und Mausoleum am Anonymen Urnenhain.

Diese Bäume stehen im Wacholderpark in Fuhlsbüttel in der Nähe der U Bahn Station Fuhlsbüttel

Die Bäume sind noch etwas verhalten, aber nach der Wärme am letzten Wochenende beginnt jetzt alles zu sprießen. Auch die Tiere sind aktiv. Der Uhu im Brook brütet wieder.

Auch auf meinem Balkon ist endlich Frühling.

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Arboretum

Letzten Sonntag waren wir im Arboretum.  Das ist eine Parkanlage mit verschiedenen Themen, die in Ellerhoop, Kreis Pinneberg liegt. Siehe hierzu auch meinen Bericht „Ausflug ins Arboretum“, den ich im letzten Jahr (Juli 2016) hier im Blog veröffentlicht  habe.

Ausflug ins Arboretum

In diesem Beitrag möchte ich die Fotos zeigen, die ich jetzt dort aufgenommen habe.

Die folgenden beiden Bilder zeigen den Münsterhof im Arboretum, ein altes Bauernhaus, in dem ein Café untergebracht ist.

Die Beete und Themenbereiche sind sehr schön angelegt. So gibt es Gärten, die nach Farben angelegt sind. Auch die Beetdekoration ist in der entsprechenden Farbe gehalten.

Eine Kletterpflanze, die Clematis.

Rosen in den verschiedensten Farben

Dann gab es einen Bereich, wo auf einer Wiese Wildblumen wie Kamille, Kornblumen und Klatschmohn wachsen. Diese Urprünglichkeit hat mir besonders gut gefallen.

Es gab auch Fingerhut und andere blühende Pflanzen, sowie Bäume mit urigen Luftwurzeln.

Die folgenden Bilder zeigen einen Gingkobaum und Bambus.

Gingko ist sehr widerstandsfähig, selbst gegen radioaktive Belastung. Es hat durchblutungsfördernde Eigenschaften, insbesondere im Kofpbereich und wird deshalb in der Naturheilkunde z.B. bei Hörsturz eingesetzt.

Die folgenden Bilder zeigen Themenbereiche. So zum Beispiel Thema Toskana.

Hier ist ein Olivenbaum zu sehen.

Auf dem geologischen Pfad sind verschiedene Gesteine zu sehen.

Und Prähistorisches wie z. B. die Sumpfzypressen, im Wasser stehend, aus dem Tertiär.

Zu der Zeit waren auch die Libellen und der Schachtelhalm noch riesengroß.

Es gab auch Mammutbäume. Dieser junge Mammutbaum soll in ca 2000 Jahren die künstliche Hülle, in die er gepflanzt ist, ausfüllen.

Im Arboretum gibt es auch Duft- und Kräutergärten.

Echinacea.

Und japanische Gärten.

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