Archiv der Kategorie: Landschaften

Muttertag in Kiel

Im Mai war ich nach langer Zeit mal wieder in Kiel und fand es schön, am Strand an der Förde entlang zu gehen und den Anblick des Wassers zu genießen.

Es war ein schöner sonniger Tag und viele Menschen waren unterwegs, froh, dass es jetzt endlich wärmer wird, so dass man sich nach der langen kalten Zeit  wieder im Freien aufhalten kann.

Auf dem Wasser waren viele Segler, aber auch Containerschiffe. Auf dem rechten Bild sieht man im Hintergrund das Marine-Ehrenmal in Laboe.

Auch Angler waren im Wasser.

Der Falckensteiner Strand.

Das Falckensteiner Ufer mit seiner Abbruchkante, wo das Land zunehmend abgetragen wird. Die entwurzelten Bäume stürzen auf den Strand. Da gibt es kein Halten mehr.

 

Auf diesem Foto kann man ahnen, wie sanft und still das Wasser der Ostsee ist, im Gegensatz zur Nordsee, die rauh und fordernd ist.

Löwenzahn wächst überall, wo es gebraucht wird.

Außerdem war ich noch auf dem Parkfriedhof Eichhof in Kiel, wo ich das Grab einer alten Freundin besucht habe. Die Elfenfigur, die dort aufgestellt war, ist leider schon nach wenigen Tagen entwendet worden. Unglaublich 🙄 Die Leute schrecken vor nichts zurück. Es ist so unwürdig und respektlos.

An der Kapelle auf dem Friedhof.

Dort habe ich diesen alten Grabstein entdeckt.

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Kloster Nütschau

Gestern haben wir ein Ausflug nach Travenbrück bei Bad Oldesloe gemacht und sind zum Kloster Nütschau gefahren. Es ist ein Benediktiner Kloster, wo 19 Mönche leben. Ein Benediktiner-Mönch bindet sich an eine konkrete Gemeinschaft an einem konkreten Ort und bleibt dort ein Leben lang. Der Gemeinschaft steht der Prior vor. Er wird vom Kapitel, der Versammlung aller Mönche mit ewiger Profess, gewählt.

Aufgabe des Priors ist es die Gemeinschaftsdienste und die Arbeiten zu verteilen. Ihm ist die Leitung der Gemeinschaft und die Begleitung jedes einzelnen Mönches anvertraut. Er trägt Verantwortung dafür, dass das Leben der Gemeinschaft immer wieder Maß nimmt an der Klosterregel des heiligen Benedikt.

Auf dem Klostergelände sind verschiedene Gebäude. Hier ist das Herrenhaus zu sehen.

Das Dreigiebelhaus ist ein Renaissancebau und eines der ältesten Herrenhäuser des Kreises Stormarns. Vom Bauherren Heinrich Rantzau zeugt heute noch eine Steinplatte von 1577 am früheren Treppenaufgang.

Daneben steht das Haus Raphael mit den schönen Bäumen vor dem Haus.

Das Gelände ist parkartig gestaltet und vor dem Herrenhaus ist eine große Wiese, an deren Seite man auf Parkbänken verweilen kann. Dort wurden die folgenden Fotos aufgenommen.

Hinter dem Kloster gibt es Rundwanderwege. Die Natur dort ist wunderschön.

Dort gibt es Weiden und auch Wiesen mit Obstbäumen.

Und auch immer wieder religiöse bzw. christliche Elemente.

Am Orsteingang von Nütschau ist eine alte Holzbrücke und eine alte Kornwassermühle. Dort fließt die Trave.

Die Trave

Auf der Rückfahrt haben wir noch leuchtende Rapsfelder aufgenommen.

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Christiansfeld-DK

Christiansfeld gehört zur Kommune Kolding in Dänemark und liegt zwischen Kolding und Haderslev.

Der Ort ist nicht zufällig entstanden, sondern die Gründung von Christiansfeld wurde genau geplant. Es wurde als Repräsentation eines protestantischen Stadtideals geplant und gebaut. Mitglieder der Brüdergemeine Herrnhut in Deutschland kamen vor knapp 250 Jahren nach Dänemark, um hier eine Gemeinde aufzubauen.

Die Herrnhuter Brüdergemeine (oft auch lateinisch Unitas Fratrum) ist eine aus der böhmische Reformation herkommende nominell überkonfessionelle christliche Glaubensbewegung.

Es gibt in vielen Ländern Kirchen, die aus der sehr aktiven Missionsarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine und ihrer Tochtersiedlungen in den vergangenen Jahrhunderten entstanden sind. Heute hat die Unitas Fratrum weltweit über 1.000.000 Mitglieder, im Sprachgebrauch der Herrnhuter „Gemeinmitglieder“ genannt, so heißt es bei Wikipedia.

Ziel war es, eine ideale Stadt zu schaffen, um die Brüdergemeine in Dänemark unterzubringen. Hierfür erteilte König Christian 1771 die Genehmingung.

Im stringenten und rechtwinkligen Stadtplan geht alles – Straßen, Plätze, Bürgersteige, Grundstücke, Gebäude – in der Hamburger Elle auf, die 57,3 cm entspricht, was bezeugt, dass deutsche Handwerker die Stadt erbauten.

Die Geschichte dieser Stadt ist nach wie vor lebendig, die geraden Straßen, mit den gelben Häusern und roten Dächern prägen das Stadtbild.

Die deutsche Bautradition mit der Bescheidenheit der Religion ist in der stringenten und einfachen Architektur sichtbar, so heißt es in einer Broschüre über die Sehenswürdigkeiten der Kommune Kolding.

Die wichtigsten Gebäude sind rund um den Platz vor der Kirche der Brüdergemeine konzentriert. Der Platz selbst hat die Gestalt eines Kreuzes mit einem Brunnen in der Mitte.

Wegen der außergewöhnlich gut erhaltenen Siedlung der Herrnhuter Brüdergemeine besitzt der Ort seit dem 4. Juli 2015 den Status eines UNESCO Weltkulturerbes.

Die Stadt ist interessant anzuschauen und liebevoll gestaltet. Mir ist es allerdings zu strukturiert. Ich mag es lieber, wenn es natürlich und gewachsen ist.

Aber mir gefallen die schönen farbigen Häuser, die Gestaltung der Fassaden mit Blumen oder Schildern und auch die Innenhöfe, so wie bei dieser alten Apotheke.

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Ausflug nach Hejlsminde – DK

Hejlsminde ist ein Ort am kleinen Belt im südlichen Dänemark in der Nähe von Kolding. Dort gibt es ein Naturreservat (Hejls Nor) mit einem Wanderweg, der 12 km lang ist und teilweise an einem See entlang führt. In dem Naturgebiet sind viele Tier- und Pflanzenarten beheimatet.

Der Weg führt an dem Ort Hejlsminde und dem See vorbei bis zum Hafen Hejlsminde am kleinen Belt und in einem Rundgang durch die Natur zurück zur Ortschaft.

Von dort sind wir gestartet, genauer gesagt, an der Kirche von Hejlsminde. Sie ist eine der ältesten Kirchen Dänemarks. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde über einen Zeitraum von 800 Jahren errichtet.

Die Kirche liegt etwas außerhalb, sehr idyllisch, sie ist von Feldern umgeben.

Es sind Getreidefelder, an deren Ränder Blumen wie Kornblumen und Klatschmohn blühen. Sie sind wunderschön anzusehen.

Mein Lieblingsbild 🙂

Und noch eins 😎

Der Kirchplatz liegt etwas erhöht, so dass man von dort einen guten Ausblick hat.

Nach der Wanderung haben wir noch an einem schattigen Plätzchen auf dem Kirchenwall gesessen und uns ausgeruht.

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Ausflug nach Skamlingsbanken – DK

Im Sommer haben wir in Dänemark an der Ostsee (Grønninghoved Strand) Urlaub gemacht. Wir hatten in dieser Woche Glück mit dem Wetter, es war sommerlich warm und meist sonnig.

An einem Tag haben wir einen Ausflug zum Skamlingsbanken gemacht. Dies ist eine Endmoräne südlich von Kolding und mit 113 Metern eine der höchsten Erhebungen in Süderjütland. Sie hat eine Ausdehnung von 2-3 Kilometern und steht unter Naturschutz.

Die Landschaft ist idyllisch.

„Bedeutung hat Skamlingsbanken als Versammlungsort der dänischen Bevölkerung Sønderjyllands, die hier im Rahmen der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandenen dänischen Nationalbewegung ab 1843 Volksfeste zur Stärkung dänischer Identität abhält. 1844 sangen hier Studenten `Der er et yndigt land´und das Lied wurde dadurch populär; heute ist es die dänische Nationalhymne. Die Initiatoren dieser Treffen konnten die Skamlingsbanken aufgrund einer Geldsammlung als Eigentum erwerben. 1863 errichteten sie auf der Spitze des Hügels einen 15 Meter hohen Obelisk aus Granitquadern, der 18 Persönlichkeiten der Dänischen Bewegung ehrte.“ so heißt es bei Wikipedia.

Blick von Skamlingsbanken auf den kleinen Belt.

In der Folge wurden auf der Skamlingsbanken auch mehrere Einzeldenkmale für verdiente Persönlichkeiten um die dänische Sache errichtet.

„Nach 1945 entstand mit dem Glockenstuhl ein Denkmal für die Mitglieder der dänischen Widerstandsbewegung aus dem südlichen Jütland, die während der Besetzung durch Deutschland im Zweiten Weltkrieg ihr Leben ließen. Das Glockenspiel spielt täglich den Prinz Jürgen Marsch, der von Jeremiah Clarke komponiert wurde, benannt nach Prinz Georg von Dänemark.“ so heißt es weiter bei Wikipedia.

Der Aufstieg nach Skamlingsbanken erfolgte ab Grønninghoved Strand, unser Spaziergang führte an Wiesen und Campingplätzen vorbei durch ein Waldstück.

Oben auf der Erhebung angekommen sahen wir schöne Felder und einen kleinen See, auf dem Seerosen schwammen. Dort gab es viele Frösche.

Der Abstieg erfolgte über denselben Weg. Unten angekommen haben wir Kontakt zu den Kälbern einer Kuhherde aufgenommen. Sie waren neugierig und flauschig. 😀

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HH-Stadtpark

Ich war am letzten Sonntag im Stadtpark. Es war erstaunlich mild, ein strahlender sonniger Tag. Das schöne Wetter wollte ich nutzen, um einen langen Spaziergang zu machen und einige Fotos aufzunehmen.

Die Idee, das schöne Wetter draußen zu genießen und nochmal Freiheit und frische Luft zu schnuppern, hatten auch noch andere Leute. Selten habe ich es so voll im Stadtpark erlebt. Ich habe mit dem Auto knapp zwei Runden um den Park drehen müssen, bevor ich einen Parkplatz gefunden hatte.

Gute Laune und Leichtigkeit lag in der Luft. Es tat gut, Menschen in ihrer Lebensfreude zu sehen. Es gab einen Musiker, der spielte Gitarre in der Nähe eines Kiosk und hatte dort einiges an Publikum um sich herum.

Einige hörten Musik aus Radiorekordern, hatten Picknicksachen mit, spielten mit ihren Kindern oder Hunden, warfen Frisbee-Scheiben oder ließen einen Drachen steigen. Andere spielten Fußball oder Volleyball.

Im Stadtpark gibt es schöne alte Bäume.

Es waren alle Herbstfarben zu sehen.

Bilder vom Planetarium dürfen nicht fehlen.

Einer meiner Lieblingsplätze im Stadtpark ist die Liebesinsel. Der Blick von dort auf den See ist wunderschön.

Es gab auch Wassersportler auf dem Stadtparksee.

Als ich an der Brücke stand und die Paddler fotografiert habe, kam ein winziger Hund und wollte unbedingt Kontakt zu mir aufnehmen. Er stand mit allen Vieren auf meinem Fuß, bis ich mich hinunterbeugte, ihn streichelte und an meiner Hand schnuppern ließ. Dann durfte ich auch noch ein Foto von dem Leichtgewicht machen.

Zum Abschluß noch zwei wunderschöne Bäume.

Wer sich für den Hamburger Stadtpark interessiert, dem sei folgender Beitrag vom 11. September 2018 empfohlen. Hier der Link:

http://blog.bella-fotografia.de/hamburger-stadtpark/

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Herbstfarben

Ich war in den letzten Tagen viel unterwegs, um Herbstbilder zu machen. Ich liebe die Herbstfarben und mag es, wenn die Laubblätter vom Wind durch die Luft wirbeln oder sich am Boden als Bedeckung sammeln.

Die Bäume ziehen ihre Energie jetzt ins Innere, die äußeren Teile wie Blätter sterben ab und fallen zu Boden. Rückzug ist angesagt. Der Baum hält die Energie im Inneren auf ein Minimum, um den Winter zu überleben und im Frühjahr mit neuer Kraft zu wachsen und neue Blätter auszutreiben.

Normalerweise werden die Blätter am Boden zu Humus und neuer Erde zersetzt, ein ewiger Kreislauf, sofern sie nicht zusammengekehrt und beseitigt oder mit dem Laubsauger von A nach B gepustet werden.

Ich habe schon vor Jahren einem Freund erzählt, dass die Blätter im Frühjahr Fotosynthese mit Hilfe von Sonnenlicht betreiben, es aufnehmen und, wie es mir scheint, im Herbst das aufgenommene Licht  wieder abgeben. Im Herbst leuchten die Bäume regelrecht in allen bunten Herbstfarben. Inzwischen hat das auch die Wissenschaft bestätigt, dass beim Zerfall der Blätter Licht wieder abgegeben wird.

Zu dieser Jahreszeit sieht man auch viele Pilze, die ja maßgeblich an den Zesetzungsprozessen beteiligt sind.

Die Fotos habe ich in unterschiedlichen Gebieten von Hamburg aufgenommen. So gehe ich gerne auf den Ohldorfer Friedhof, einer der größten Parkfriedhöfe der Welt. Dort gibt es einen alten Baumbestand und viele schöne Ecken mit interessanten Pflanzen oder Grabsteinen, Skulpturen oder Mausoleen.

Die folgenden Bilder habe ich im Duvenstedter Brook aufgenommen.

Dort ist mir auch dieser prächtige Damhirsch begegnet.

Die beiden folgenden Fotos habe ich auf dem Waldfriedhof in Wohldorf aufgenommen.

Im Wohldorfer Wald steht dieser beeindruckende Baum voller Baumpilze. Er hat sich offensichtlich während des Wachstums gedreht.

Zum Abschluß zeige ich ein Bild von Himmel und Wolken, das ich vor ein paar Tagen aufgenommen habe. Es erinnert mich an ein Gemälde von Philipp Otto Runge. Es heißt „Der Morgen“ und zeigt ebenfalls so einen Himmel, der überirdisch oder himmlich wirkt.

Der Himmel oben ist ein Ausschnitt aus dem Foto unten links. Rechts ist das Bild „Der Morgen“ von Philipp Otto Runge.

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Frühling

Der Frühling ist da und alles verändert sich. In dieser seltsamen Zeit ist es ganz deutlich, dass die Natur aufatmet. Sie lässt sich von der Krise nicht beeindrucken und entfaltet ihre Fülle. Anbei einige Fotos aus Garten und Landschaft am Rand von Hamburg.

Mit den ersten Blüten und der Wärme kommen auch die Schmetterlinge

Duvenstedter Brook. Die Natur erwacht. Die Tiere sind aktiv.

Prachtvolle Blumen im Garten einer Freundin.

Tulpen in gelb und rot sowie Schachbrettblumen.

Die zarte Schachbrettblume begeistert mich immer wieder.

Annemone

Inzwischen stehen auch die Rapsfelder in voller Blüte.

Ohne Ende Raps. Ich kann mich nicht satt sehen an diesen Farben.

Deshalb hier nochmal eine Nahaufnahme.

Zum Abschluß zeige ich Fotos aus dem Garten einer anderen Freundin, dort sind nicht die Blumen die Hauptattraktion, sondern der Kater, ein wunderschönes Tier.

Die Katze frisst Gras.

Ein hübsches Gesicht.

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Die Burgruine Hohnstein

Während unseres Harz Urlaubs haben wir die Burgruine Hohnstein besichtigt, die sich am Südrand des Harzes in der Nähe des Ortes Neustadt in Thüringen befindet.

Konrad von Sangerhausen soll den Bau der Burg veranlasst haben. Ein genaues Baudatum ist nicht überliefert, aber es fällt wohl in die Zeit des staufisch-welfischen Thronstreits. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1202.

„Der Bauherr, der sich dann Konrad von Hohnstein nannte, verstarb aber im Jahr 1145 ohne männlichen Erben. Damit war das erste Hohnsteiner Geschlecht erloschen. Als Erbschaft fiel die Burg dann an Konrads Schwiegersohn, den Grafen Heske von Orlamünde, der aber auch keinen Sohn als Erben hatte. Burg und Grafschaft fielen nun an die Verwandten des Ilfelder Geschlechts, die sich fortan auch Grafen von Hohnstein nannten. Ähnlich wie zuvor die Thüringer Landgrafen, bauten die Hohnsteiner schnell einen beträchtlichen Machtbereich auf und erlangten die Vorherrschaft im Südharz. Aber auch Gebiete bei Gotha, Arnstadt sowie im Thüringer Becken zählten zu ihrem Herrschaftsbereich.“ so heißt es auf der website Ausflugsziele-Harz, anbei der Link: http://www.burgen.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/burg-schloss/burgruine-hohnstein-neustadt.htm

Von der Burg aus genießt man einen schönen Ausblick auf die Umgebung.

Blick auf den nahe gelegenden Ort Neustadt.

Im Hof der Burgruine wachsen meine Lieblingsblumen, die Stockrosen.

Es gibt auch noch andere Pflanzen. Hier das Johanniskraut mit seinen gelben Blüten, welches rotes Öl in den Blütenblättern enthält, das heilend bei z.B. Nervenquetschungen ist.

Mauerblümchen 😉

Auf der Burg gibt es auch Gastronomie, den Burggasthof Hohnstein und verschiedene Veranstaltungen. Wer sich dafür interessiert, dem sei dieser Link empfohlen: http://burghohnstein.de/index.php?id=15

Es gibt verschiedene Ebenen auf der Burg, was auf diesem Foto gut zu sehen ist.

Mir hat es auf der idyllischen Burg sehr gut gefallen, ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall.

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Der Brocken im Harz

Während unseres Harz-Aufenthalts haben wir auch einen Ausflug auf den Brocken gemacht. Er ist mit 1142 m der höchste Berg Nordeutschlands.

Auf dem Brocken ist eine Wetterwarte, Sendemasten, das Brockenhaus sowie der Gipfelstein und natürlich Gastronomie. Die auf dem Berg vorherrschende Gesteinsart ist Granit.

Der Berg liegt im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt. Wir sind von Werningerode aus mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken gefahren.

Die Fahrt dauerte 1,5 Stunden und der Zug wurde von einer Dampflock angetrieben.  Die maximale Geschwindigkeit beträgt 40 km/h. Seit 1899 fährt die schmalspurige Bahn zum Gipfel des Bocken, ausgenommen während der Unterbrechung durch die deutsche Teilung.

Die langsame Fahrt den Berg hinauf war schon ein Erlebnis, der Zug samt Dampflock nostalgisch. Auf der Fahrt ist mir der Fingerhut (Digitalis) aufgefallen, der überall blühte.

Leider sieht man auch große Flächen mit abgestorbenen Bäumen. Es sind Fichten, die vom Borkenkäfer befallen wurden. Durch die große Hitze und Dürre im letzten Sommer waren die Bäume nicht in der Lage, ausreichend Harz zu produzieren, welches u.a. zur Abwehr des Borkenkäfers dient.

Es macht traurig, diese Baumleichen zu sehen. In der Ferne sind große braune Flächen mit abgestorbenen Bäumen zu sehen.

Oben auf dem Brocken hat man eine tolle Aussicht. Man kann auch den Wurmberg mit dem Turm auf dem rechten Foto erkennen.

Die verschiedenen Gesteinsformationen aus Granit haben Namen wie Hexenaltar und Teufelskanzel.

Auf dem Brocken gibt es Gedenksteine, die an Goethe und Heinrich Heine erinnern, die beide hier gewesen sind. Heine beschreibt in seinem Buch „Die Harzreise“ seine Wanderung auf den Brocken. So gibt es auch verschiedene Wanderwege, die nach ihnen benannt sind, sowie den Harzer Hexenstieg und den Teufelstieg, ein Weg der vom Brocken nach Bad Harzburg führt.

Der Brocken wird im Volksmund auch Blocksberg genannt und ist von vielen Sagen umwoben. Heinrich Pröhle sammelte seit 1851 Sagen und Märchen aus dem Harz. Er promovierte im Jahr 1855 in Berlin mit einer Arbeit über die Sagen des Brockens.

Seit der Zeit der Hexenverfolgungen wurden Angeklagten in den Hexenprozessen die Teilnahme an geheimen Hexenversammlungen beziehungsweise dem Hexensabbat, beispielsweise in der Walpurgisnacht, vorgeworfen. Der Brocken wurde 1540 erstmals als ein solcher Treffpunkt und als einer der Hexentanzplätze bezeichnet. Da sich die Bezeichnung „Hexe“ erst im 16. Jahrhundert verbreitete, finden sich auch ältere, dem heutigen Verständnis von Hexen sehr ähnliche Beschreibungen über unterschiedliche Gestalten, die zum „Blocksberg fahren und dort ihre Versammlung haben“. So gilt der Brocken bereits in einem Gedicht um 1300 als Sammelplatz von „Geisterwesen“. so heißt es bei Wikipedia.

Zum Schluß noch ein Foto auf dem Brocken.

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