Hörnum

Ich war über´s Himmelfahrtswochenende auf Sylt und habe diesmal die Regionen aufgesucht, die ich sonst vernachlässigt habe: den Norden und den Süden der Insel. Hörnum liegt an der Südspitze der Insel und hat in den letzten Jahren für den Tourismus an Bedeutung zugenommen. Vom Hörnumer Hafen aus lassen sich per Schiff Ausflüge zu den Halligen, nach Helgoland, Amrum und Föhr machen, sowie zu den Seehundbänken. Die Inseln Amrum und Föhr liegen in Sichtweite vor der Südspitze.

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Der Hörnumer Strand ist sehr schön, das Wasser hat eher die Sanftheit der Ostsee, da hier nicht die offene Seeseite ist.  Hier bietet sich für den Urlauber viele Möglichkeiten wie Baden, Sonnenbaden, Segeln und andere Wassersportarten. Und sogar Heiraten kann man am Hörnumer Strand, siehe Fotos.

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Es lässt sich natürlich auch die Hörnumer Odde, die Südspitze der Insel, umrunden und so gelangt man zur offenen Meeresseite, wo eine entprechend stärkere Brandung herrscht.

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Die Hörnumer Odde, ein vergleichsweises junges Dünengebiet entstand ab Mitte der 1920 Jahre durch Sandablagerungen, schrumpfte allerdings auch wieder durch Landabbrüche und Dünenverluste. Bis 1994 verschwanden rund 120 Hektar. Es gibt verschiedenen Maßnahmen zur Landgewinnung bzw. zur Verhinderung von Landverlust. Da sind die Tetrapoden, rund 6 Tonnen schwere, vierbeinige Betonklötze, von denen über 12 000 Stück vor Hörnum und Westerland den Landverlust eindämmen sollten. Der Erfolg ist jedoch äußerst unbefriedigend. Eine weitere Möglichkeit ist die Anpflanzung von Strandhafer oder bestimmten Heckenpflanzen, wo der Sand sich anhäufen bzw. durch den Schutz der Pflanzen nicht abgetragen werden soll.

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Die Tetrapoden sind an der offenen Meeresseite, also der Westseite. Beim Fotografieren ist mir dieses Kind aufgefallen. Es war völlig versunken im Spiel. Das kleine Mädchen hat gesungen und die Arme dabei bewegt. Vielleicht hat sie auch die Kräfte des Meeres „heraufbeschworen“ 😆

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In den Hörnumer Dünen habe ich dieses Müllmahnmal aus Treibgut entdeckt.

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Die reetgedeckten Häuser sind geschützt in den Dünen. Sie „ducken“ sich, damit der Wind keine Angriffsfläche hat. Oft sind die Häuser von Ginsterbüschen umgeben, die jetzt gerade in einem leuchtenden Gelb blühen.

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Auch beim Wandern in den Dünen kann man sich relativ leicht orientieren, denn der Hörnumer Leuchtturm ist von überall zu sehen.

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Alle Fotos in diesem Blog lassen sich per Mausklick vergrößern.

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