Bremen

Anfang Juni habe ich einen Ausflug nach Bremen gemacht. Ich war dort im Rhododendronpark, eine alte Parkanlage, die 1937 eröffnet wurde. Doch viele der alten Bäume stammen noch aus dem Rickmers Park, aus dem der Rhododenronpark entstanden ist.

Auf 46 Hektar wird eine der größten Rhododendron-Sammlungen der Welt gepflegt. Mehr als 600 Arten und etwa 3.500 Züchtungen inkl. der zu den Rhododendron gehörenden Azaleen bilden die zweitgrößte Sammlung der Welt. Anfang Juni waren die meisten Rhododendren schon verblüht, doch der Park, der ganzjährig geöffnet hat, bietet noch viele andere Schönheiten.

Der Park ist in den alten Park und neuen Park aufgegliedert und hat außerdem einen Botanischen Garten. In dem alten Park sind viele Rhododendren und Azaleen.

Dort gibt es auch diese Figuren.

Zu dem neuen Park gehören Themengärten wie unter anderem der Rosengarten.

Im Botansichen Garten gibt es zum Beispiel Heilpflanzen und heimische Nutzpflanzen sowie einen wunderschönen Steingarten.

Wer mehr über den Rhododendronpark wissen möchte, kann sich auf der Website informieren: https://www.rhododendronparkbremen.de/

Auerdem befindet sich im Rhododendronpark noch der Garten der Menschenrechte.  INSCRIRE ist ein weltweites Kunstprojekt der französischen Künstlerin Francoise Schein. Ziel des Projektes ist es, die „Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 in die öffentlichen Räume der Städte der Welt zu schreiben und die Menschenrechte im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Neben Gastronomie befindet sich im Park noch Botanika – Bremens große Entdeckerwelt.

Auf der Website www.botanika-bremen.de heißt es: „Unter dem schützenden Dach der Botanika erleben die Besucher eine grüne Entdeckerwelt mit exotischen Rhododendron, faszinierenden Tieren und spannenden Mitmachexponaten. Auf 5.000 Quadratmetern wechseln sich asiatische Pflanzenwelten in naturnahen Landschaften und aktive Wissensvermittlung ab und bringen Besucher jeden Alters zum Staunen. Die Gäste erleben die Farbenpracht asiatischer Rhododendron und Azaleen, durchstreifen die Bergwelten des Himalaya und erkunden den Dschungel der Inselreiche von Borneo und Neuguinea.“

Dann war ich noch in der Altstadt, im Zentrum von Bremen. Ich mag Bremen, die speziellen Häuser aber auch die schönen alten Villen.

„Das Bremer Haus oder auch Altbremer Haus ist ein Häusertyp, der in Bremen zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1930er Jahren errichtet wurde und heute noch das Stadtbild Bremens maßgeblich prägt. Es handelt sich um Wohnhäuser in Reihenhausbauweise in den unterschiedlichen Baustilen des Klassizismus, des Historismus und des Jugendstils, die einem einheitlichen typischen Schema folgten. Während in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich Reihenhausbauweise im 19. und frühen 20. Jahrhundert sehr verbreitet war, beschritt in Deutschland Bremen damit einen Sonderweg“, so heißt es bei Wikipedia. Leider habe ich keins davon fotografiert.

Beim Bummel durch die Altstadt habe ich den Marktplatz, das Rathaus, den Roland und die Bremer Sadtmusikanten fotografiert.

 

Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutesten Bauswerke der Gotik und Weserrenainssance und steht unter Denkmalschutz. Es ist 1405-1410 erbaut worden.

Der Dom entstand im 11. Jahrhundert und wurde im 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut. Dort fand gerade eine Hochzeit statt.

Am Marktplatz steht der Roland. Er ist eine im Jahre 1404 errichtete Staue und eines der Wahrzeichen Bremens. „Dargestellt ist der aus Liedern und Epen (Rolandslied) bekannte Heerführer und angebliche Neffe Karls des Großen. Roland steht also auf dem Markt als Repräsentant des Kaisers, er verkündet und garantiert die Marktrechte und Freiheiten, die der Stadt angeblich verliehen worden waren,“ so ist es bei Wikipedia beschrieben.

Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_bremer_stadtmusikanten

Anschließend war ich noch im Schnoorviertel.  Das älteste Haus dort ist aus dem Jahre 1401. Zahlreiche Häuser sind aus dem 17. und 18. Jahrhundert in alter Bauweise erhalten geblieben.  „Der Schnoor – auch das Schnoorviertel genannt (von niederdeutsch Schnoor, Snoor = Schnur) – ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens und auch der Name der Straße Schnoor in diesem Viertel.

Das Quartier verdankt seine Bezeichnung dem alten Schiffshandwerk. Die Gänge zwischen den Häusern standen oft in Zusammenhang mit Berufen oder Gegenständen: So gab es einen Bereich, in welchem Seile und Taue hergestellt wurden (Schnoor = Schnur), und einen benachbarten Bereich, in dem Draht und Ankerketten gefertigt wurden (plattdeutsch Wiere = Draht), woher die Straße Lange Wieren ihren Namen hat“, so steht es bei Wikipedia. Im Schnoorviertel fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Dort gibt es viele Kunsthandwerkbetriebe und urige Läden sowie Gastronomie, wie zum Beispiel die alte Teestube.

Zum Schluß bin ich dann vom Zentrum aus zum Wall gegangen und habe die folgenden Fotos gemacht.

Dort steht auch die alte Windmühle.

Die Bremer Wallanlagen waren Teil der Bremer Stadtbesfestigung und sind heute Parkanlagen.

Ale Fotos in diesem Blog lassen sich per Mausklick vergrößern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.