Lübecker Weihnachtsmarkt

Am Wochenende waren wir auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt, für mich einer der schönsten hier im Norden. Obwohl er viele Menschen nach Lübeck zieht, ist er gemütlich und beschaulich. Das Gegenteil von den Hamburger Weihnachtsmärkten, die sehr überfüllt und stressig sind.

Lübeck ist auch ohne Weihnachtsmärkte eine schöne Stadt.

Das Holstentor leuchtet in der Sonne.

In Lübeck gibt es verschiedene Themen bei den Weihnachtsmärkten. Da gibt es den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz und in der Altstadt. Schön geschmückte Holzbuden bieten Kunsthandwerk, Gewürze, Weihnachtsdeko etc. aber auch Leckeres zu Essen und Trinken. Von Glühwein über heißen Kakao und Würstchen bis hin zu gebranntenn Mandeln und Schaumküsse in diversen Geschmacksrichtungen.

Für die kleineren Kinder ist der Märchenwald an der Marienkirche besonders attraktiv. Hier werden die verschiedensten Märchen in kleinen Häuschen präsentiert. Und es gibt auch ein kleines Kinderkarussell. Und ganz hervorragende Schmalzkuchen.

Die Skulptur eines kleinen Teufels befindet sich ebenfalls am Eingang der Marienkirche. Eine Sage besagt, dass beim Bau der Marienkirche ein großer Granitquader rechts neben dem Eingang nicht etwa zwischengelagert oder vergessen wurde, sondern soll von des Teufels Hand dort hingekommen sein. Der Sage nach soll der Teufel an der Errichtung der Marienkirche beteiligt gewesen sein, in dem Glauben, dass es sich um den Bau eines Wirtshauses handele. Eigens für ihn errichtete man nebenan ein Wirtshaus, damit er den Bau der Kirche in Ruhe ließe. An diese Geschichte erinnert eine von Rolf Goerler geschaffene Teufelsfigur im Marienkirchhof.

Dann gibt es den historischen Markt im Marienkirchhof. Dort gibt es mittelalterliche Speisen und Getränke, sowie historische Kleidung und verschiedene Spektakel auf der Bühne.

Danach sind wir zu dem maritimen Weihnachtsmarkt am Koberg gegangen, wo auch die Jakobikirche und das Heiligen-Geist-Hospital steht. Dort steht auch das Riesenrad. Im Heiligen-Geist-Hospital  ist normalerweise ein schöner Kunsthandwerkermarkt, der dieses Jahr allderdings dort nicht stattfand, weil im Innenbereich restauriert wurde. Er fand in diesem Jahr an der St. Petri Kirche statt.

Riesenrad Jakobikirche
Heiligen-Geist-Hospital Heiligen-Geist-Hospital, Eingangsbereich

Von dort sind wir weiter zum Burgtor gegangen. Am Museum und dem Jugendzentrum war ebenfalls ein kleiner Weihnachtsmarkt, von dem man eine schöne Aussicht auf die Trave in Richtung Travemünde sowie auf die Burgtorbrücke hatte.

Burgtor
Trave Burgtorbrücke

Zurück ging es dann an der Untertrave in Richtung Obertrave, das ist die Seite mit den schöneren Häusern. Dort war in den letzten Jahren ebenfalls ein Weihnachtsmarkt mit eleganten weißen Zelten mit leuchtenden roten Sternen auf den Zeltspitzen, sowie Aktionen wie Kekse backen für Kinder. In diesem Jahr fehlte er bzw. war vielleicht woanders aufgebaut.

Obwohl der Weihnachtsmarkt in Lübeck erst richtig stimmungsvoll in Dunkelheit und winterlicher Landschaft wird, haben wir den Bummel durch Lübeck genossen. Zu späteren Stunde wird die Stadt sehr voll. In der Dämmerung und Dunkelheit kommt die schöne Beleuchtung erst richtig zur Geltung.

Wer sich für die Lübecker Weihnachtsmärkte interessiert, dem sei folgender Link empfohlen. Dort sind alle Weihnachtsmärkte in Lübeck aufgelistet und beschrieben.

http://www.luebecker-weihnachtsmarkt.de/weihnachtsmaerkte.html

Alle Fotos in diesem Blog lassen sich per Mausklick vergrößern.

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