Stimmungsbilder

In diesem Winter war ich mehrfach unterwegs, um stimmungsvolle Fotos aufzunehmen. Folgende Bilder habe ich an einem klaren Wintertag mit tiefstehender Sonne fotografiert, als ich einen Spaziergang zwischen den Feldern in Wohldorf (zwischen Rader Weg, Duvenstedter Triftweg und Wiemerskamper Weg) machte.

Ähnliche Fotos habe ich auch im Duvenstedter Brook aufgenommen. Die tiefstehende Sonne strahlt die Bäume an.

Bilder mit Schnee wie Puderzucker.

Die Sonne ist schon fast untergegangen.

Und der Mond ist aufgegangen.

Tiere in Wohldorf und im Duvenstedter Brook.

Waldkauz Wohldorfer Kuh

Rotkehlchen

Reiher

Silberreiher Graureiher

Zugvögel

Bäume

Vereiste Wiesen und vereister Staudamm.

Die hügeligen Pferdeweiden von Wohldorf im Licht und Schatten.

Auch auf dem Ohlsdorfer Friedhof habe ich stimmungsvolle Bilder gemacht. Die Natur dort ist beeindruckend.

Alte Gräber

Anonymer Friedhof an der Kapelle 8

Steintreppe

Die bisherigen Fotos vom Ohlsdorfer Friedhof empfinde ich als ruhig und friedvoll, zum Teil auch mystisch. Im folgenden sind jedoch Fotos zu sehen, die bedrückend sind. Es sind Bilder vom Mahnmal für die Opfer des Feuersturms im Sommer 1943. Das Mahnmal befindet sich in der Nähe der Kapelle 13, zwischen Eichen- und Kirschenallee. Die Hintergrundinformationen sind schockierend und machen betroffen.

Für die circa 37.000 Opfer der alliierten Luftangriffe auf Hamburg im Sommer 1943 entstand auf dem Ohlsdorfer Friedhof eine weitläufige Gräberstätte. Häftlinge aus dem KZ Neuengamme mussten die oftmals bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten Toten in den zerstörten Stadtteilen aus den Trümmern bergen und beim Ausheben eines großen Massengrabes auf dem Ohlsdorfer Friedhof helfen, das kreuzförmig mit breiten Armen von über hundert Metern Länge angelegt wurde.

„Fahrt über den Styx

Am 16. August 1952 wurde am Ort des Massengrabes ein Mahnmal für die Hamburger Bombenopfer eingeweiht. Im Mittelpunkt der Kreuzarme steht ein quadratischer Sandsteinbau, siehe Fotos oben, der die Skulptur „Fahrt über den Styx“ von Gerhard Marcks (1889–1981) umschließt. Sie zeigt den Totenfährmann Charon, der ein Brautpaar, eine Mutter mit Kind, einen Mann und einen Greis ans jenseitige Ufer in die Unterwelt bringt, ein Bild aus der griechischen Mythologie. Die erstarrt wirkende Szene soll die Gleichgültigkeit des organisierten Massentodes symbolisieren, der seine Opfer in jedem Abschnitt des Lebens fand. Das Mahnmal wird durch 18 Eichenbalken ergänzt, auf denen die Namen der Stadtteile stehen, aus denen die Toten zu dieser Ruhestätte gebracht wurden. Eine Erläuterungstafel beziffert die Zahl der Opfer mit 36.918. Am Rande der Anlage stehen von Angehörigen zumeist in den ersten Nachkriegsjahren gesetzte Grabsteine, die an einzelne Opfer erinnern.

Alle Fotos in diesem Blog lassen sich per Mausklick vergrößern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.