Die Natur ist erwacht

Ich war in den letzten Wochen häufig in der Natur unterwegs und wollte das einsetzende „Frühlingserwachen“ mit der Kamera begleiten. In diesem Beitrag zeige ich also Fotos, die zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind. Als erstes kommen die blühenden Weidenkätzchen.

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Durch die niedrigen Temperaturen ist die Natur noch etwas verhalten, doch überall sieht man schon das frische Grün der sprießenden neuen Blätter.

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Nach und nach entfaltet sich auch die Blütenpracht. Die Krokusse habe ich im Duvenstedter Brook aufgenommen, sie wachsen am Fuße eines Baumes, die Tulpen auf dem Friedhof.

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Die folgenden Pflanzen habe ich im Botanischen Garten Wandsbek aufgenommen.

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Über die neuen Gänseblümchen freue ich mich ganz besonders. Gänseblümchen gehören zu den „fröhlichsten“ Blüten und tatsächlich kann man Gänseblümchen als Tee gegen depressive Verstimmungen einsetzen. Sie machen einfach gute Laune.

Wie ein Wunder wirkt der Magnolienbaum, der schon seine exotisch aussehenden Blüten ausgetrieben hat. Da kann man nur staunen, so schön sind sie.

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Die Kraniche sind auch wieder da. Vor Wochen habe ich schon eine Gruppe von ungefähr dreißig Tieren in der Luft kreisen sehen. Mit einer Körperlänge zwischen 90 und 150 cm gehören sie zu den größten Vögeln überhaupt. Hier bei uns bzw. in Mittel- und Nordeuropa gibt es hauptsächlich den Grauen Kranich.

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Man hört die lauten trompetenartigen Rufe der Kraniche schon von weitem.  Im April hat die Brutzeit der Kraniche begonnen, die bis Juni andauern kann. Tänze spielen bei der Paarbildung eine große Rolle. Haben sich zwei Kraniche gefunden und vereinigt, beginnt der Nestbau, für gewöhnlich am Boden, im sumpfigen Gebiet, z.B. in einem Schilfgürtel. Die Brutzeit dauert circa dreißig Tage. In dieser Zeit sind die Vögel sehr einzelgängerisch, in anderen Zeiten jedoch sehr gesellig und treten in großen Schwärmen auf.

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Aber es sind auch noch andere Vögel aktiv und mit Fortpflanzung und Nestbau beschäftigt.

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030Uhu P1010355Graugänse

Auch am Froschteich ist ordentlich was los.

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Das weiß auch die Ringelnatter, die um den Teich kriecht und nach passender Beute sucht. Ich habe sie beobachtet, wie sie schlängelnd den Teich umrundet und auch sehr geschickt auf dem Wasser schwimmt.

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Aber Jäger gibt es nicht nur am Boden, auch hoch oben in der Luft halten Raubvögel nach Beute Ausschau. Ich glaube, es ist ein Bussard.

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Auf dem zweiten Bild ist eine Graugans zu sehen, kein Jäger der Lüfte, jedoch faszinierend anzusehen in ihrem Flug. Der Graureiher auf dem ersten Bild jagt ebenfalls nicht in der Luft, sondern an Gewässern. Er steht stocksteif da und beobachtet die Tiere im Wasser, um dann blitzschnell mit seinem Schnabel ins Wasser zu stoßen und seine Beute zu fangen.

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Andere Wasservögel sind ebenfalls auf dem Teich und dösen in der Sonne.

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Es gibt aber auch noch andere Tiere zu entdecken. Das Eichhörnchen habe ich im Botanischen Garten aufgenommen. Die Maus wohnt zwischen Grabplatten auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

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Und zum Schluß kommen noch zwei Fotos von alten Bekannten. Die Wohldorfer Kühe wurden heute auf die Weide getrieben. Die Tiere hatten es sehr eilig, raus zu kommen. Allerdings sieht die Rotbunte nicht sehr glücklich aus, sondern ziemlich lustlos. Ich hoffe, das gibt sich, wenn sie erstmal das frische grüne Gras wahrnimmt. Auf geht´s, Mädels. 😎

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