Palma de Mallorca

Palma de Mallorca ist die Inselhauptstadt und Sitz der autonomen Regierung der Balearen. Die Stadt liegt im Westen der Insel und erstreckt sich entlang der Bucht von Palma. Hier leben 500.000 Einwohner. Das ist mehr als die Hälfte der Einwohner von Mallorca.

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Als wir das erste Mal in Palma waren, haben wir einen Stadtbummel gemacht, den wir an der Kathedrale La Seu begonnen haben, die zu den größten und schönsten gotischen Kathedralen Europas zählt. Es ist das Wahrzeichen der Stadt und fasziniert durch Architektur und Größe.

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Als Ausdruck christlicher Macht wurde sie in beeindruckender Größe erbaut, so dass sie schon weit vom Meer aus sichtbar ist. Die  große Fensterrose hat alleine schon einen Durchmesser von 12 Metern, die gesamte Fläche der Rosette 100 Quadratmeter. Auch Antonio Gaudí hat an dieser Kathedrale mitgewirkt.

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Die Kathedrale wird abends/nachts angestrahlt und sieht so noch schöner aus als am Tage. Ich hatte leider nicht die Gelegenheit, sie abends zu fotografieren, aber Bilder davon gibt es haufenweise im Internet.

Direkt neben der Kathedrale steht der prächtige Königspalast Palau de l`Almudaina, seit über 2000 Jahren ein Zentrum der Macht auf Mallorca. Islamische und gotische Architektur sind hier vereint.

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Dahinter beginnt das arabische Viertel mit seinen engen Gassen, wunderschönen Innenhöfen mit Mosaiken, Arkaden, Balkonen und südländischen Pflanzen in großen Tontöpfen.

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Wir bummelten durch den mittelalterlichen Stadtkern, vom Placa Major, wo sich viele kleine Geschäfte befinden bis hin zur alten Via Roma, eine alte Straße, die früher in einem Flussbett errichtet wurde und wo heute Blumenstände zu sehen sind.

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Auf dem Bild unten rechts ist eine Reiterstatue zu sehen, die auf dem Placa d´Espanya steht. Der Reiter ist der katalanische König Jaime I, der im Jahre 1229 auf die Insel kam und mit ihm erlangte Mallorca Macht und Wohlstand. Im Stadtkern befindet sich die alte Basilica Sant Francesc, Foto links,

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und ein uralter Olivenbaum, siehe unten.

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In den Reiseführern werden besonders die Tapasbars in Palma empfohlen, die besonders gut sein sollen. Leider hatten wir mit unserer Wahl nicht so viel Glück. Tapas sind Appetithäppchen mit Fisch, Fleisch oder Gemüse. „Tapar El Appetito“ bedeutet wörtlich, einen Deckel auf den Appetit legen. Tapas sind ein Stück Spanien und ein Muß, wenn man die einheimische Küche kennenlernen möchte. Unterschieden wird zwischen Tapa, den Appetithäppchen als Vorspeise und Ración, das sind größere Portionen, die mit Brot schon eine kleine Hauptmahlzeit bilden. Ansonsten ist die mallorqinische Küche meist einfach und gesund, mit regionalen Zutaten. Da gibt es zum Beispiel das Gericht „Tumbet“. Das ist Gemüse wie Kartoffeln, Auberginen, Tomaten, Zucchini, Paprika mit Olivenöl im Backofen gebacken und anschließend in einem Tontopf geschichtet, mit passierten Tomaten übergossen und geschmort. Das Gericht wird warm oder kalt mit Brot als Beilage gegessen.

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