Archiv für den Monat: Juli 2018

Ausflug an die Ostsee

Letzten Sonntag haben wir einen Ausflug an die Ostsee gemacht. Wir hatten feinstes Sommerwetter, sonnig und warm. Zunächst sind wir zu der Straussenfarm Ostseeblick gefahren, die in Hohenfelde im Kreis Plön, liegt. Siehe auch hierzu die Website www.straussenfarm-ostseeblick.de

Von hier hat man tatsächlich einen schönen Blick auf die Ostsee.

Es gibt neben den Ställen auch die Kükenaufzucht und die Aussengehege, wo ca. 170 Tiere leben.

Küken.

Die Tiere erinnern mich immer an die Dinosaurier in dem Film „Jurassic Park“. Insbesondere wenn sie laufen, ihr Gang, aber auch der Anblick ihrer Füße.

​Sie sehen wirklich zu putzig aus.

Männchen, Weibchen und Eier im Brutschrank.

Der Hof hat eine eigene Schlachterei und bietet in einem Hofladen unter anderem diverse Straussenprodukten an. Außerdem gibt es ein Bistro, in dem man Gerichte mit Straussenfleisch 🍗🍖 bekommt. Dort haben wir Cheeseburger 🍔🍔 gegessen, die mit Brätlingen aus Straussenfleisch gemacht sind. Man kann aber auch Straussensteak und sogar Wiener Würstchen aus Straussenfleisch essen. Das Fleisch ist dunkler als Rindfleisch, aber zart und saftig.

Strausse gehören zu den größten Vögeln der Welt. Es war schon ein außerordentliches Erlebnis, den Rundgang auf dem Wanderweg der Straussenfarm zu machen. Sie sind sehr neugierig und kommen sofort auf einen zu.

Zum Glück befinden sie sich in Gehegen und Stallungen und sind somit durch Zäune und andere Begrenzungen von den Besuchern getrennt. Diese faszinierenden Tiere sind zwar flugunfähig, doch mit ihrer Größe von bis zu 2,50 m sind sie sehr beeindruckend. Die Männchen sollen in der Brutzeit recht aggressiv das Gelege verteidigen.

Hier sind zwei Fotos von männlichen Tieren. Der linke scheint schlecht gelaunt zu sein.

Auf der Website der Straussenfarm gibt es noch mehr Informationen über diese Tiere:

Straussen-Info:

„In der Regel werden 2 Hennen mit einem Hahn als Zuchttrio gehalten. Dieses Trio legt dann in einer Legesaison (März bis September) 40 – 80 Eier in eine Nestmulde, die der Hahn irgendwo im Gehege oder im Stall ausbuddelt.
Der Legeabstand zwischen 3 Eiern beträgt mindestens 2 Tage, die Eier haben dann ein Gewicht von 1,2 bis 2 kg.
Sie werden täglich eingesammelt, bis zu 2 Wochen aufbewahrt und dann in den Brutschrank gelegt. Würde man die Eier nicht einsammeln, so könnte es sein, dass die Hennen bei ca. 15 bis 20 Eiern im Nest das Legen einstellen und das Trio mit der Brut beginnt, wobei der Hahn in der Nacht und die Haupthenne am Tag brütet. Die Brutdauer beträgt 42 Tage.

Die Küken haben ein Geburtsgewicht von 700 bis 900 Gramm und sind in den ersten zwei Lebenswochen sehr empfindlich. Wenn sie aus dieser Phase heraus sind und mit einem Alter von ca. 10 Tagen richtig fressen, kann man sie wachsen sehen. Bei der Geburt sind sie ca. 25 cm groß, mit 6 Monaten haben viele die 2-metermarke überschritten. In den ersten Wochen sind sie gegenüber Nässe empfindlich, Kälte macht ihnen weniger aus, es darf nur der Unterleib nicht auskühlen, weil die Verdauung dann nicht mehr richtig funktioniert.

Der Blauhalsstrauß:
Der Blauhalsstrauß gehört zur Familie der ca. 2,5 m großen und bis zu 150 kg schweren Strauße. Die Männchen zeichnen sich durch eine schwarz-weiße, die Weibchen durch eine grau-braune Färbung aus. Mit nur 2 Zehen ist der Blauhalsstrauß flugunfähig und somit mit einer Geschwindigkeit von bis zu 65 km/h extrem ans Laufen angepaßt.

Der Lebensraum des Blauhalsstraußes befindet sich in den Gras- und Busch-Savannengebieten von Südafrika.“ so heißt es auf der Website.

Mir hat es auf der Straußenfarm sehr gut gefallen. Dort ist eine angenehme und enstpannte Atmosphäre, die Mitarbeiter sind sehr freundlich und zuvorkommend.

Es gibt da auch meine Lieblingsblumen. Wildrosen und Stockrosen.

Anschließend sind wir noch in Richtung Kiel gefahren und waren in Laboe am Strand. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf die Kieler Förde.

Hier kann man auch große Schiffe beobachten.

In Laboe ist auch das Marine-Ehrenmal, das mit seinem 85 Meter hohen Turm nicht zu übersehen ist.

„Ursprünglich dem Gedächtnis der im 1. Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach dem 2. Weltkrieg am 30. Mai 1954 durch den Deutschen Marinebund (DMB) übernommen und zur Gedenkstätte für die auf See Gebliebenen aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren.“ so heißt es auf der Website von Laboe, siehe unter https://www.laboe.de/marine-ehrenmal.html

Das U-Boot U 995 das auch von innen besichtigt werden kann, wurde 1972 als technisches Museum und Denkmal am Strand direkt vor dem Ehrenmal aufgestellt.

Seit 2008 gehört das Marine-Ehrenmal zur Straße der Monumente, einem Netzwerk deutscher Denkmale und Erinnerungsorte.

Die Straße der Monumente ist ein auf Initiative des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig im Jahr 2008 gegründetes Netzwerk deutscher Denkmale und Erinnerungsorte. Das Ziel des Netzwerks ist es „die Erinnerungsorte als einstige Brennpunkte der Vergangenheit enger zu vernetzen und über gemeinsame Marketingmaßnahmen als Gesamtheit stärker erfahrbar zu machen“ so heißt es bei Wikipedia.

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Römischer Garten

Am Sonntag haben wir einen Ausflug in den Römischen Garten gemacht. Wir haben zunächst den 36´er Bus nach Blankenese genommen und sind dort in den 48´er Bus umgestiegen und bis zum Elbhöhenweg gefahren.  Von dort ist der Weg zum Römischen Garten ausgeschildert. Der Garten, der zum Stadtteil Blankenese gehört, ist nicht groß, aber schön gelegen und im Jugendstil gestaltet. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts am Südhang des Polterbergs, als italienischer Garten, angelegt.

„Der Garten ist ein kleines, terrassenförmig angelegtes Paradies. Die mittlere Ebene bildet mit der großen, zentralen Rasenfläche die „Römische Terrasse“ parallel zur Elbe. In ihrer Mittelachse ruht ein kleines Seerosenbecken, angelegt als „Spiegel des Himmels“. Besonders deutlich wird dies von der obersten Ebene aus. Eine Rundtreppe führt in eine kleine Nische mit Sitzbänken, eingelassen in eine 3-stufige, blumenbepflanzte Feldsteinmauer. Auf der gegenüberliegenden Seite betont eine charakteristische Thuja-Heckenpflanzung den südlichen Rand und inszeniert gleichzeitig den Ausblick auf die Elbe. Die Thujahecke ist wie eine Zypressen- Baumreihe angelegt,“ schreibt Hamburg.de auf seiner Website.

„Im Westen der Anlage gab es einst einen Rosengarten, an seiner Stelle findet man heute jedoch nur noch Rasenflächen. Auf der Südseite gelangt man über eine breitgeschwungene Treppe zu dem Freilicht-Hecken-Theater, das 1924 eingeweiht wurde. Eine kreisförmige Rasenfläche wird von einer Eibenhecke umgeben, die durch geschickte Versetzung damals den Zu- und Abgang der Akteure zuließ. Im Theater haben über 200 Besucher/innen Platz,“ so steht es auf der Website von Hamburg.de geschrieben.

Siehe auch http://www.hamburg.de/parkanlagen/3115692/roemischer-garten/

Im Garten sind schöne Pflanzen und Bäume.

Der Römische Garten ist eine Oase und wunderschön. Und das Gute ist, dass er noch nicht so überlaufen ist. Allerdings finden in den Sommermonaten Theateraufführungen im Freilicht-Hecken-Theater statt.

Vom Römischen Garten aus hatte man einen guten Ausblick auf die Elbe.

Anschließend sind wir noch zur Elbe runter gegangen.

Zum Abschluß waren wir noch am nahegelegenen Bismarckstein, ebenfalls eine Oase mit tollem Ausblick auf die Elbe.

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Bremen

Anfang Juni habe ich einen Ausflug nach Bremen gemacht. Ich war dort im Rhododendronpark, eine alte Parkanlage, die 1937 eröffnet wurde. Doch viele der alten Bäume stammen noch aus dem Rickmers Park, aus dem der Rhododenronpark entstanden ist.

Auf 46 Hektar wird eine der größten Rhododendron-Sammlungen der Welt gepflegt. Mehr als 600 Arten und etwa 3.500 Züchtungen inkl. der zu den Rhododendron gehörenden Azaleen bilden die zweitgrößte Sammlung der Welt. Anfang Juni waren die meisten Rhododendren schon verblüht, doch der Park, der ganzjährig geöffnet hat, bietet noch viele andere Schönheiten.

Der Park ist in den alten Park und neuen Park aufgegliedert und hat außerdem einen Botanischen Garten. In dem alten Park sind viele Rhododendren und Azaleen.

Dort gibt es auch diese Figuren.

Zu dem neuen Park gehören Themengärten wie unter anderem der Rosengarten.

Im Botansichen Garten gibt es zum Beispiel Heilpflanzen und heimische Nutzpflanzen sowie einen wunderschönen Steingarten.

Wer mehr über den Rhododendronpark wissen möchte, kann sich auf der Website informieren: https://www.rhododendronparkbremen.de/

Auerdem befindet sich im Rhododendronpark noch der Garten der Menschenrechte.  INSCRIRE ist ein weltweites Kunstprojekt der französischen Künstlerin Francoise Schein. Ziel des Projektes ist es, die „Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 in die öffentlichen Räume der Städte der Welt zu schreiben und die Menschenrechte im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Neben Gastronomie befindet sich im Park noch Botanika – Bremens große Entdeckerwelt.

Auf der Website www.botanika-bremen.de heißt es: „Unter dem schützenden Dach der Botanika erleben die Besucher eine grüne Entdeckerwelt mit exotischen Rhododendron, faszinierenden Tieren und spannenden Mitmachexponaten. Auf 5.000 Quadratmetern wechseln sich asiatische Pflanzenwelten in naturnahen Landschaften und aktive Wissensvermittlung ab und bringen Besucher jeden Alters zum Staunen. Die Gäste erleben die Farbenpracht asiatischer Rhododendron und Azaleen, durchstreifen die Bergwelten des Himalaya und erkunden den Dschungel der Inselreiche von Borneo und Neuguinea.“

Dann war ich noch in der Altstadt, im Zentrum von Bremen. Ich mag Bremen, die speziellen Häuser aber auch die schönen alten Villen.

„Das Bremer Haus oder auch Altbremer Haus ist ein Häusertyp, der in Bremen zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1930er Jahren errichtet wurde und heute noch das Stadtbild Bremens maßgeblich prägt. Es handelt sich um Wohnhäuser in Reihenhausbauweise in den unterschiedlichen Baustilen des Klassizismus, des Historismus und des Jugendstils, die einem einheitlichen typischen Schema folgten. Während in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich Reihenhausbauweise im 19. und frühen 20. Jahrhundert sehr verbreitet war, beschritt in Deutschland Bremen damit einen Sonderweg“, so heißt es bei Wikipedia. Leider habe ich keins davon fotografiert.

Beim Bummel durch die Altstadt habe ich den Marktplatz, das Rathaus, den Roland und die Bremer Sadtmusikanten fotografiert.

 

Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutesten Bauswerke der Gotik und Weserrenainssance und steht unter Denkmalschutz. Es ist 1405-1410 erbaut worden.

Der Dom entstand im 11. Jahrhundert und wurde im 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut. Dort fand gerade eine Hochzeit statt.

Am Marktplatz steht der Roland. Er ist eine im Jahre 1404 errichtete Staue und eines der Wahrzeichen Bremens. „Dargestellt ist der aus Liedern und Epen (Rolandslied) bekannte Heerführer und angebliche Neffe Karls des Großen. Roland steht also auf dem Markt als Repräsentant des Kaisers, er verkündet und garantiert die Marktrechte und Freiheiten, die der Stadt angeblich verliehen worden waren,“ so ist es bei Wikipedia beschrieben.

Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_bremer_stadtmusikanten

Anschließend war ich noch im Schnoorviertel.  Das älteste Haus dort ist aus dem Jahre 1401. Zahlreiche Häuser sind aus dem 17. und 18. Jahrhundert in alter Bauweise erhalten geblieben.  „Der Schnoor – auch das Schnoorviertel genannt (von niederdeutsch Schnoor, Snoor = Schnur) – ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens und auch der Name der Straße Schnoor in diesem Viertel.

Das Quartier verdankt seine Bezeichnung dem alten Schiffshandwerk. Die Gänge zwischen den Häusern standen oft in Zusammenhang mit Berufen oder Gegenständen: So gab es einen Bereich, in welchem Seile und Taue hergestellt wurden (Schnoor = Schnur), und einen benachbarten Bereich, in dem Draht und Ankerketten gefertigt wurden (plattdeutsch Wiere = Draht), woher die Straße Lange Wieren ihren Namen hat“, so steht es bei Wikipedia. Im Schnoorviertel fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Dort gibt es viele Kunsthandwerkbetriebe und urige Läden sowie Gastronomie, wie zum Beispiel die alte Teestube.

Zum Schluß bin ich dann vom Zentrum aus zum Wall gegangen und habe die folgenden Fotos gemacht.

Dort steht auch die alte Windmühle.

Die Bremer Wallanlagen waren Teil der Bremer Stadtbesfestigung und sind heute Parkanlagen.

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