Archiv für den Monat: Juli 2016

Himmelfahrt auf Sylt

Etwas spät, knapp drei Monate nach Himmelfahrt kommt nun der Beitrag über Sylt. Das lag daran, dass ich erstmal die rund 800 Fotos sichten musste. Vieles hatte ich an vergangenen Syltreisen schon fotografiert, und obwohl ich versucht habe, neue Motive zu finden, habe ich doch viele meiner Lieblingsmotive aufgenommen. Den Strand und das Meer habe ich sicher schon tausendmal fotografiert – aber ich kann mich nicht satt sehen an diesen Bildern.

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Ich war für eine Woche in der altbewährten Unterkunft – Haus Burgfried – in Westerland. Günstiger kann man auf Sylt nicht wohnen. Das bemerkenswerte an dieser Reise war: ich kam aus dem kalten Hamburg auf Sylt an, der Himmel riss auf, die Sonne schien und es wurde zunehmend wärmer bis 25 Grad und windstill. Das war nur für die Windsurfer und Kitesurfer dramatisch, die sich auf den Windsurf Cup vorbereiten mussten, der ab Himmelfahrt bis Pfingsten stattfand. Es war traumhaftes sommerliches Wetter, ohne Regen, Wind oder Sturm. Ich habe diesen Zeitraum gleich rot in meinem Kalender angestrichen, da mir klar war, dass dies der Sommer gewesen sein könnte. Man weiß ja nie, was noch kommt, gerade beim Wetter. Und so war es auch. Nur eine knappe Woche später, nämlich Pfingsten war es mit knapp über 10 Grad lausig kalt. Und das ist noch lange Zeit so geblieben.

Ich hatte mich für eine Woche Sylt entschieden, da ich dringend Erholung brauchte. Anfang des Jahres gab es eine sehr stressige Zeit und ich sehnte mich nach der Natur auf Sylt, lange Spaziergänge am Strand etc. Da nur eine Woche Urlaub zur Verfügung stand, beschloss ich jeden Tag so auszudehnen, als hätte er die Dauer einer Woche. Ich kostete jeden Moment aus – und war, so gut es ging – präsent im Hier und Jetzt. Es war wunderbar und ich habe mich unglaublich gut gefühlt. So wurden aus 6 Tagen insgesamt 6 Wochen Urlaub 😉

Die Insel war natürlich voller Menschen und Autos, die man vorzeigen kann. Die Feiertage waren günstig gelegen, und es war Windsurf Cup. Eine ganze Zeltstadt wurde am Westerländer Strand und Promenade aufgebaut. Surfbedarf, Wellness und natürlich Gastronomie – Essen und Trinken – dürfen nicht fehlen. Gar nicht so einfach in dem Trubel die Abgeschiedenheit und Ruhe zu finden, die man zur Erholung braucht. Da ich die Insel aber sehr gut kenne, und die Masse Mensch gehäuft an einigen Plätzen vorkommt, weiß ich, wohin ich fahren oder gehen muss, um (relativ) allein zu sein und die Natur zu genießen. Ich war mit dem Fahrrad, dem Bus oder zu Fuß unterwegs, um die Plätze aufzusuchen, an denen ich meine Ruhe haben konnte. Es ist gar nicht so schwer – einfach gegen den Strom schwimmen 😀

Abends, wenn ich Menschen sehen und Unterhaltung haben wollte, habe ich mich in den Trubel der Zeltstadt in Westerland gestürzt, etwas gegessen und getrunken, vorwiegend Hugo und Aperol Spritz, und dabei den Sonnenuntergang beobachtet. Ich habe sehr nette Leute kennengelernt, die genau wie ich, den Sonnenuntergang und das jeweilige Getränk dazu fotografiert haben. Es war ein sehr netter und lustiger Abend. Im folgenden sind einige Fotos von den Getränken und verschiedenen Sonnenuntergängen zu sehen.

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Sonnenuntergang wie im Bilderbuch 😎

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„Flieger, grüß mir die Sonne…“ 😎

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Ich habe bei meiner Kamera mal die verschiedenen Effekte ausprobiert. Im folgenden sind einige Fotos zu sehen.

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Strandgut

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Lister Ellenbogen

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Fähranleger und Schiff vor List

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Hafen von List

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List

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Altes reetgedecktes Haus in List

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Seevögel

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Möwe mit Beute

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Eine Schafherde bei Keitum und Esel in Kampen

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Ein Pfau bei der Kupferkanne Kampen

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Die „Kupferkanne“ in Kampen, ein als Gastronomiebetrieb umgebauter Bunker.

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Löwenzahnfelder auf Sylt, im Hintergrund die Keitumer Kirche St. Severin

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Keitum an der Wattseite

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Heimatmuseum in Keitum

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Alte Grabplatten

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Kirche St. Martin in Morsum

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Die Morsumer Kirche ist die kleinste und mit über 850 Jahren die älteste Kirche auf Sylt. Sie gefällt mir noch besser als die St. Severin in Keitum, insbesondere der Friedhof. Es gibt verschiedene Bereiche, die zum Gedenken an die Kriegsopfer entstanden sind. Dabei ist mir ein Stein mit folgender Inschrift aufgefallen. Immer wieder aktuell.

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Das Leben, die Natur setzt sich immer wieder durch.

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Frühling auf Sylt

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Morsum Kliff mit brütenden Seeschwalben.

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Am Ende dieser erholsamen Woche auf Sylt habe ich ungefähr so ausgesehen, völlig entspannt und in mir ruhend, nur nicht so goldig 😆 oder etwa doch? 😛

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Ausflug zum Rantzauer See

Sehr idyllisch, 30 km nördlich von Hamburg, in Richtung Barmstedt, liegt der Rantzauer See, ein beliebtes Ausflugziel, das einiges zu bieten hat. An dem See gibt es eine Badestelle sowie Sport- und Freizeitmöglichkeiten wie z.B. Spielplatz, Minigolfanlage,Tretbootverleih, Gastronomie.

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Auf der Schloßinsel im Rantzauer See, wo auch das Schloß Rantzau, ein Herrenhaus steht, befinden sich das Schloßgefängnis-Café, eine Galerie, eine Keramikwerkstatt  in der Remise und ein Heimatmuseum. Gegenüber der Schloßinsel ist die Wassermühle mit einem Laden, der Rantzauer Töpferbedarf, daneben ist die Modemühle.

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251links die Galerie, rechts die Remise 211links die Galerie, rechts das Café

Kunstwerke

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Keramikwerkstatt in der Remise, mit Garten.

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Heimatmuseum, ehemaliges Amtsgerichtsgebäude.

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Blick zur Wassermühle

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Wassermühle

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Max und Moritz

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Auf der Schlossinsel finden auch verschiedene Veranstaltungen statt. Anfang Juni wurde dort z.B. ein Historischer- und Mittelalterlicher Markt veranstaltet.

Im Schloßgefängnis Café kann man nicht nur Kaffee und Kuchen bekommen, es gibt auch englischen „Afternoon Tea“ mit Scones, Marmelade und Clotted Cream, sowie Brunch und Knastessen (für Gesellschaften ab 15 Personen). Trauungen finden im Schloßgefängnis ebenfalls statt, man kann sich das „JA“Wort geben und bekommt lebenslänglich sozusagen. 😆

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siehe auch unter www.rantzauer-see.de. Dort sind die einzelnen Bilder mit Informationen und Links zur website hinterlegt.

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Ausflug ins Arboretum

Im Mai haben wir einen Ausflug ins Arboretum gemacht, eine gärtnerisch gestaltete Parkanlage in Ellerhoop, das zum Kreis Pinneberg gehört. Ein Arboretum ist eine Sammlung verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze. Die Bezeichnung Arboretum stammt von dem lateinischen Wort „arbor“, welches Baum bedeutet.

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Aber im Arboretum in Ellerhoop wachsen nicht nur Bäume,

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sondern auch die vielfältigsten Pflanzen.

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Es umfasst eine rund 17 Hektar große Gesamtanlage, von der zirka 7,5 Hektar der Öffentlichkeit als Naherholungsanlage und für Zwecke der Schul- und Volksbildung zur Verfügung stehen.

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Dort gibt verschiedene Bereiche, wo z.B. die blühenden Pflanzen nach Farben geordnet sind, so der weiße oder der rote Garten.

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Es gibt auch andere, schön gestaltete Gärten oder japanische Gärten.

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Am Ufer des Arboretum-Sees gibt es große Bestände verschiedener Bambusarten. Die Bambus-Sichtung wird im Arboretum seit etwa 20 Jahren intensiv betrieben.

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Dann gibt es den sogenannten Duftgarten, in dem Pflanzen wachsen, die intensiv duften, wie z.B. der Blauregen oder die Pfingstrose.

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Eine Attraktion im Arboretum ist der im April 2008 eröffnete Bernsteingarten. Dieser Teil der schulbiologischen Abteilung zeigt unter dem Schlagwort „Faszination Bernstein – Das Gold der Bäume“ die Entstehung und Verwendung von Bernstein. Die Besucher erfahren unter anderem etwas über die legendären Bernsteinwälder vor 50 Millionen Jahren und können im Bernsteinpavillon wandhohe Fototafeln des berühmten Bernsteinzimmers in St. Petersburg bewundern.

aber es gibt noch weitere Themen wie:

  • die Entwicklungsgeschichte der Bäume mit einem Steinkohlewäldchen aus dem Karbon,
  • ein lebensgroßes wissenschaftliches Modell eines pflanzenfressenden Sauriers aus dem Trias,
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  • einen im Wasser stehenden großen Sumpfzypressenwald aus dem Tertiär,
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    einen geologischen Erlebnispfad,
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  • eine Nutzpflanzenabteilung mit alten Getreidesorten,
  • Fleischfressende Pflanzen.

Weitere Informationen gibt es unter www.arboretum-ellerhoop-thiensen.de

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Das Arboretum hat mir sehr gut gefallen, die verschiedenen Themenbereiche sind sehr sorgfältig und liebevoll gestaltet. Am besten hat mir der Duftgarten gefallen, die Sinne wurden hier ganz besonders angesprochen, so etwas hatte ich bisher noch nicht erlebt.

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