Archiv für den Monat: April 2016

Ausflug in die Hafen-City und zum Michel

Anfang April haben wir einen Ausflug in die Hafen-City und zum Michel gemacht. Doch bevor wir über diese Brücke in die Speicherstadt gegangen sind

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haben wir uns die schönen Häuserfassaden am Zippelhaus angesehen. Das Haus steht am Zollkanal gegenüber der Speicherstadt. Das ursprüngliche, alte Zippelhaus wurde 1535 in unmittelbarer Nähe zur St. Katharinen Kirche erbaut. Die Stadt Hamburg überließ es Gemüsehändlerinnen gegen eine geringe Miete  „auf ewige Zeiten“. Diese Gemüsehändlerinnen nutzten das Gebäude als Verkaufslokal und Warenlager. Die Benennung des Zippelhauses ergab sich durch eines der wichtigsten Produkte: der Zippel, das ist das plattdeutschen Wort für Zwiebel.

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In der Nähe ist auch einer der Hamburger Hauptkirchen, die St. Katharinen.

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Sicht auf die Speicherstadt vom Zollkanal aus.

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Kanäle in der Speicherstadt.

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P1010174Brooksfleet P1010178Sandtorhafen und Magellanterrassen mit Blick auf die Elbphilharmonie

Das Unilever Haus in der Hafen-City ist seit 2009 der Firmensitz des Konzerns Unilever. Es wurde im Quartier Strandkai gebaut und liegt direkt an der Norderelbe.

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P1010184Unilever Haus P1010182Innen

Es gilt als innovativer Bürobau unter Berücksichtigung von Grundsätzen einer nachhaltigen Architektur und ist über sechs Ebenen um ein glasüberdachtes Atrium errichtet. Die gläserne Fassade wird von einer Hülle aus ETFE-Folien verstärkt und soll die Bürobereiche vor Sonne und Windbelastung schützen. Das futuristisch anmutende Äußere wird auch als „überdimensioniertes Luftkissen“ beschrieben. Das Erdgeschoss ist ein öffentlich zugänglicher Raum , in dem sich Läden und ein Café befinden,  wo die Produkte des Konzerns angeboten werden.

Marco-Polo-Terrassen mit interessanten Mauern

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Elbphilharmonie und Raddampfer auf der Elbe

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Nachdem wir uns das Unilever Haus angesehen haben, sind wir zu den Marco-Polo-Terrassen geschlendert, um dort im Außenbereich eines Cafés einen Cappuccino zu trinken  und die Aussicht über den Hafen zu genießen. Anschließend sind wir zur Elbphilharmonie gegangen, um von dort mit dem Schiff zu den Landungsbrücken zu fahren.

P1010222Elbphilharmonie und „Cap San Diego“ P1010223Museumsschiff „Rickmer Rickmers“
P1010227Museumsschiff „Rickmer Rickmers“ P1010229St. Pauli Landungsbrücken
P1010225Hamburger Hafen mit der Werft „Bloom und Voss“ in Richtung Altona

Von dort aus sind wir den Venusberg in Richtung Michel zur Michelwiese hochgegangen.

P1010230Hamburger Neustadt P1010233Weg zur Michelwiese P1010235Hamburger Michel
P1010236Michelwiese P1010239Kirche St. Michaelis genannt „Michel“

Das interessante Gebäude am Ende der Michelwiese ist das Verlagshaus von Gruner und Jahr. Es ist wie vier nebeneinander vor Anker liegenden Schiffen gebaut, das noch beeindruckender aussieht, wenn man vom Michelturm darauf herab sieht. Doch bevor wir zum Michel gegangen sind, haben wir vorher noch einen Blick in die Krameramtsstuben geworfen, die direkt gegenüber vom Michel liegen.

P1010245Krameramtsstuben P1010248Symbol

Die Krameramtsstuben sind Hamburgs letzte erhaltene Hofbebauung aus dem 17. Jahrhundert. Sie dienten als damalige Altersversorgung für Witwen. Seit 1933 stehen die Fachwerkhäuser unter Denkmalschutz. In den engen Gassen gibt es verschiedene Läden sowie ein Café und ein Restaurant.

Die evangelische Hauptkirche Sankt Michaelis (genannt Michel) ist die bekannteste Kirche Hamburgs und ein Wahrzeichen der Hansestadt, da sie für Seeleute auf einlaufenden Schiffen gut sichtbar ist. Sie gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands und ist dem Erzengel Michael geweiht, der als große Bronzestatue über dem Hauptportal steht. Er ist als Sieger im Kampf über Satan dargestellt. Der Michel steht in der südlichen Neustadt zwischen Ludwig-Erhard-Straße, Krayenkamp und Englischer Planke. Der Kirchturm hat eine Höhe von 132,14 Metern.

P1010252Erzengel Michael, Sieg über Satan P1010265Wendeltreppe im Turm P1010307Spiegelung im Nachbargebäude
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Fotos, die in der Kirche aufgenommen wurden

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Fotos, die vom Aussichtsturm des Michels aufgenommen wurden

P1010267Blick auf die Elbe und den Hafen P1010268Werft „Blom und Voss“
P1010255Hamburger Dom P1010253Fernsehturm P1010273Rathaus und St. Petri Kirche
 

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Blick zur Speicherstadt, Mitte U-Bahn U 3

 

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Blick auf die Außenalster

P1010258Blick auf die Michelwiese P1010263und das Verlagshaus Gruner und Jahr

Zum Abschluß zeige ich noch zwei Fotos, die ich vor dem Michel aufgenommen habe, Das eine zeigt Martin Luther und das andere zwei Glocken, die auf dem Platz vor dem Michel stehen, der an die ehemals Ost-West-Straße grenzt.

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Die Natur ist erwacht

Ich war in den letzten Wochen häufig in der Natur unterwegs und wollte das einsetzende „Frühlingserwachen“ mit der Kamera begleiten. In diesem Beitrag zeige ich also Fotos, die zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind. Als erstes kommen die blühenden Weidenkätzchen.

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Durch die niedrigen Temperaturen ist die Natur noch etwas verhalten, doch überall sieht man schon das frische Grün der sprießenden neuen Blätter.

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Nach und nach entfaltet sich auch die Blütenpracht. Die Krokusse habe ich im Duvenstedter Brook aufgenommen, sie wachsen am Fuße eines Baumes, die Tulpen auf dem Friedhof.

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Die folgenden Pflanzen habe ich im Botanischen Garten Wandsbek aufgenommen.

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Über die neuen Gänseblümchen freue ich mich ganz besonders. Gänseblümchen gehören zu den „fröhlichsten“ Blüten und tatsächlich kann man Gänseblümchen als Tee gegen depressive Verstimmungen einsetzen. Sie machen einfach gute Laune.

Wie ein Wunder wirkt der Magnolienbaum, der schon seine exotisch aussehenden Blüten ausgetrieben hat. Da kann man nur staunen, so schön sind sie.

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Die Kraniche sind auch wieder da. Vor Wochen habe ich schon eine Gruppe von ungefähr dreißig Tieren in der Luft kreisen sehen. Mit einer Körperlänge zwischen 90 und 150 cm gehören sie zu den größten Vögeln überhaupt. Hier bei uns bzw. in Mittel- und Nordeuropa gibt es hauptsächlich den Grauen Kranich.

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Man hört die lauten trompetenartigen Rufe der Kraniche schon von weitem.  Im April hat die Brutzeit der Kraniche begonnen, die bis Juni andauern kann. Tänze spielen bei der Paarbildung eine große Rolle. Haben sich zwei Kraniche gefunden und vereinigt, beginnt der Nestbau, für gewöhnlich am Boden, im sumpfigen Gebiet, z.B. in einem Schilfgürtel. Die Brutzeit dauert circa dreißig Tage. In dieser Zeit sind die Vögel sehr einzelgängerisch, in anderen Zeiten jedoch sehr gesellig und treten in großen Schwärmen auf.

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Aber es sind auch noch andere Vögel aktiv und mit Fortpflanzung und Nestbau beschäftigt.

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030Uhu P1010355Graugänse

Auch am Froschteich ist ordentlich was los.

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Das weiß auch die Ringelnatter, die um den Teich kriecht und nach passender Beute sucht. Ich habe sie beobachtet, wie sie schlängelnd den Teich umrundet und auch sehr geschickt auf dem Wasser schwimmt.

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Aber Jäger gibt es nicht nur am Boden, auch hoch oben in der Luft halten Raubvögel nach Beute Ausschau. Ich glaube, es ist ein Bussard.

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Auf dem zweiten Bild ist eine Graugans zu sehen, kein Jäger der Lüfte, jedoch faszinierend anzusehen in ihrem Flug. Der Graureiher auf dem ersten Bild jagt ebenfalls nicht in der Luft, sondern an Gewässern. Er steht stocksteif da und beobachtet die Tiere im Wasser, um dann blitzschnell mit seinem Schnabel ins Wasser zu stoßen und seine Beute zu fangen.

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Andere Wasservögel sind ebenfalls auf dem Teich und dösen in der Sonne.

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Es gibt aber auch noch andere Tiere zu entdecken. Das Eichhörnchen habe ich im Botanischen Garten aufgenommen. Die Maus wohnt zwischen Grabplatten auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

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Und zum Schluß kommen noch zwei Fotos von alten Bekannten. Die Wohldorfer Kühe wurden heute auf die Weide getrieben. Die Tiere hatten es sehr eilig, raus zu kommen. Allerdings sieht die Rotbunte nicht sehr glücklich aus, sondern ziemlich lustlos. Ich hoffe, das gibt sich, wenn sie erstmal das frische grüne Gras wahrnimmt. Auf geht´s, Mädels. 😎

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