Archiv für den Monat: Juni 2015

List

List liegt im Norden der Insel Sylt und ist die nördlichste Gemeinde Deutschlands. List hat einen Hafen, den Königshafen, wo viele Ausflugsschiffe (z. B. zu den Seehundsbänken) und Fähren nach Rømø in Dänemark verkehren.

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Zur Gemeinde List gehört auch das Listland mit einem großflächigen Dünengebiet, wo die höchsten natürlichen Sandberge 😉 Deutschlands, die Wanderdünen zu sehen sind, ebenso der Ellenbogen (Nordostspitze Sylts) und verschiedene Siedlungen wie z.B. Mellhörn.

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Die folgenden Fotos sind an der Ostseite von List, in der Nähe des Hafens, aufgenommen.

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Westerland

Westerland, auf friesisch Weesterlön genannt, liegt am Sylter Weststrand und ungefähr in der Mitte der nord-südlichen Ausdehnung. List im Norden ist etwa 15 km entfernt, Hörnum im Süden ca. 17 km. Der Ort Westerland wurde erst in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gegründet, nachdem das ursprüngliche Dorf „Eidum“ von Sturmfluten zerstört wurde. In Westerland gibt es nicht so schöne Häuser wie in den anderen Orten, dafür aber viele Siebziger-Jahre-Bauten 🙄 Es gibt allerdings auch einen alten Ortskern, Alt-Westerland, wo sich auch die alte Kirche St. Niels aus dem Jahre 1635 befindet. Siehe Fotos Sylt. Das älteste Haus in Westerland ist aus dem Jahre 1648. Dort befindet sich jetzt ein Restaurant, die „Alte Friesenstube“. Seit 1948 ist Westerland Nordseeheilbad.

Als ich über Himmelfahrt auf Sylt war, haben sich die Surfer gerade auf den Surfcup vorbereitet.

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Der Westerländer Strand.

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Neubauten in Westerland sind nicht immer hässlich, es gibt auch viele Häuser, die in altem Stil errichtet werden.

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Die Dünenlandschaft um Westerland ist auch sehr schön und es gibt tolle Ausblicke.

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Und zum Abschluss noch einige stimmungsvolle Bilder. Das Wetter auf Sylt ändert sich ständig. Mal Sonne, dann wieder ein Schauer, dunkle Regenwolken, mild und rauh und immer windig- Alle vier Jahreszeiten an einem Tag sind keine Seltenheit 😉

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Wer sich für die Insel Sylt interessiert und mehr wissen möchte, dem sei das Buch „Das neue Sylt-Lexikon“ von Harry Kunz und Thomas Steensen empfohlen. Hier ist alles Wissenswerte in Kurzform und Stichworten in alphabetischer Reihenfolge mit vielen Fotos und Querverweisen aufgelistet.

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Hörnum

Ich war über´s Himmelfahrtswochenende auf Sylt und habe diesmal die Regionen aufgesucht, die ich sonst vernachlässigt habe: den Norden und den Süden der Insel. Hörnum liegt an der Südspitze der Insel und hat in den letzten Jahren für den Tourismus an Bedeutung zugenommen. Vom Hörnumer Hafen aus lassen sich per Schiff Ausflüge zu den Halligen, nach Helgoland, Amrum und Föhr machen, sowie zu den Seehundbänken. Die Inseln Amrum und Föhr liegen in Sichtweite vor der Südspitze.

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Der Hörnumer Strand ist sehr schön, das Wasser hat eher die Sanftheit der Ostsee, da hier nicht die offene Seeseite ist.  Hier bietet sich für den Urlauber viele Möglichkeiten wie Baden, Sonnenbaden, Segeln und andere Wassersportarten. Und sogar Heiraten kann man am Hörnumer Strand, siehe Fotos.

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Es lässt sich natürlich auch die Hörnumer Odde, die Südspitze der Insel, umrunden und so gelangt man zur offenen Meeresseite, wo eine entprechend stärkere Brandung herrscht.

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Die Hörnumer Odde, ein vergleichsweises junges Dünengebiet entstand ab Mitte der 1920 Jahre durch Sandablagerungen, schrumpfte allerdings auch wieder durch Landabbrüche und Dünenverluste. Bis 1994 verschwanden rund 120 Hektar. Es gibt verschiedenen Maßnahmen zur Landgewinnung bzw. zur Verhinderung von Landverlust. Da sind die Tetrapoden, rund 6 Tonnen schwere, vierbeinige Betonklötze, von denen über 12 000 Stück vor Hörnum und Westerland den Landverlust eindämmen sollten. Der Erfolg ist jedoch äußerst unbefriedigend. Eine weitere Möglichkeit ist die Anpflanzung von Strandhafer oder bestimmten Heckenpflanzen, wo der Sand sich anhäufen bzw. durch den Schutz der Pflanzen nicht abgetragen werden soll.

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Die Tetrapoden sind an der offenen Meeresseite, also der Westseite. Beim Fotografieren ist mir dieses Kind aufgefallen. Es war völlig versunken im Spiel. Das kleine Mädchen hat gesungen und die Arme dabei bewegt. Vielleicht hat sie auch die Kräfte des Meeres „heraufbeschworen“ 😆

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In den Hörnumer Dünen habe ich dieses Müllmahnmal aus Treibgut entdeckt.

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Die reetgedeckten Häuser sind geschützt in den Dünen. Sie „ducken“ sich, damit der Wind keine Angriffsfläche hat. Oft sind die Häuser von Ginsterbüschen umgeben, die jetzt gerade in einem leuchtenden Gelb blühen.

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Auch beim Wandern in den Dünen kann man sich relativ leicht orientieren, denn der Hörnumer Leuchtturm ist von überall zu sehen.

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