Archiv der Kategorie: Pflanzen

Ohlsdorfer Friedhof im Herbst

„Der Friedhof Ohlsdorf  wurde am 1. Juli 1877 eingeweiht und ist mit 389 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Über das gesamte Areal verteilen sich 202.000 Grabstätten. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof haben seit seiner Gründung über 1,4 Millionen Beisetzungen stattgefunden, jährlich kommen 4.500 Beisetzungen dazu. Zum Vergleich: Der Wiener Zentralfriedhof hat eine Größe von 250 Hektar mit 330.000 Grabstellen.

Das Aussehen des Geländes ist bestimmt durch den Parkcharakter der Anlage mit einigen hundert Laub- und Nadelgehölzarten sowie Teichen und Bächen und einer Landschaft, die sich durch eine Mischung aus historischen Bauten, Gartendenkmälern und modernen Themengrabstätten auszeichnet. Charakteristisch für die Struktur der Anlage sind schnurgerade, in exakter Ost-West- bzw. Nord-Süd-Richtung verlaufende sowie gleichmäßig sanft gebogene Straßen und Wege mit dazwischen liegenden schachbrettartig angelegten Parzellen. Das durchweg von Pflanzen gesäumte Straßensystem wird durch Kreisel aufgelockert. Neuere Anlagen sind unter anderem Schmetterlingsgräber, Kolumbarien und Paar-Anlagen. Der Friedhof wird vielfach von Touristen besucht, besonders zur Rhododendronblüte Ende April bis Anfang Juni.“ So heißt es bei wikipedia.

Freilichtmuseum mit alten Grabstätten.

Der Friedhof ist auch im Herbst besonders schön, wenn die Blätter sich verfärben, wie es auf den folgenden Fotos zu sehen ist.

Dieser Friedhof ist nicht nur der größte Parkfriedhof der Welt, für mich ist es auch der schönste Friedhof der Welt, obwohl ich nicht alle kenne 😉

Er ist eine Oase, ein Ort der Ruhe, des Friedens und der Muße.

Siehe auch meine anderen Beitrage über den Ohlsdorfer Friedhof.

http://blog.bella-fotografia.de/?p=241

http://blog.bella-fotografia.de/?p=2627

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Der Herbst ist da!

Nun ist der Herbst da. Nach diesem heißen sonnigen Sommer ist der Herbst ebenfalls warm und trocken. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um lange Spaziergänge und verschiedene Herbstfotos zu machen.

Hierfür war ich im Duvenstedter Brook und an den Volksdorfer Teichwiesen unterwegs.

Ich war auch auf dem Ohlsdorfer Friedhof, der wunderschön ist und auch am besten diese Jahreszeit präsentiert: eine Zeit des Absterbens. Die Blätter fallen vom Baum, weil die Energie sich nach innen zurückzieht. Auch für uns Menschen bedeutet dies eine Zeit des Abschieds und des Rückzugs. Auf der seelisch-geistigen Ebene wird das Jahr reflektiert, die „Ernte“, die eingefahren wurde, begutachtet und das „Alte“, was nicht mehr gebraucht wird, losgelassen. Unsere Energie zieht sich ebenfalls nach innen. Es ist eine Zeit der Muße und Innenschau. Dabei wird losgelassen und aussortiert, sowie ausgeruht, denn im neuen Jahr, im Frühjahr beginnt der Zyklus von neuem. Die Energie geht nach außen, in das Wachstum, dorthin, was man leben möchte. Ein ewiger Kreislauf, der sich am besten in der Natur beobachten läßt. Nur hat sich unsere Gesellschaft angewöhnt in dieser Zeit der Muße und Innenschau weiterhin mit voller Power durch das Leben zu jagen. Viele kommen in dieser Zeit nicht genügend zur Ruhe und schleppen das „Alte“, was sie eigentlich loslassen müssten, mit in das neue Jahr. Wen wundert es da, dass viele Menschen unter dem Ballast irgendwann zusammen brechen?

Auf dem Friedhof gibt es genug Symbole für Reflexion, Spiritualität und Präsenz sowie Zeit und Gelegenheit, die Verbindung zur inneren Quelle zu spüren.

Mir gefällt die Natur im Herbst. Ich mag die bunten Blätter, das Absterben, aussortieren, zur Ruhe kommen. Es gibt viele sonnige Tage. Die Blätter leuchten sehr schön in der Sonne. Sie geben das Licht, was sie im Frühjahr für die Fotosynthese gebraucht haben, jetzt wieder ab. Ein bunter Herbst und ein goldener Oktober.

 

Durch die anhaltene Trockenheit gibt es wenig Pilze. Die Eichhörnchen sind jetzt eifrig dabei, Nüsse und Eicheln zu sammeln. Ich mag diese hübschen Tiere, die sehr flink und wachsam sind.

In einigen Bereichen ist die Verfärbung der Blätter noch nicht sehr weit fortgeschritten, in anderen Bereichen ist das Laub schon komplett unten.

Ich habe einige Herbstgedichte im Internet rausgesucht, die ich hier präsentieren möchte:

Herbst

Nun lass den Sommer gehen,
Lass Sturm und Winde wehen.
Bleibt diese Rose mein,
Wie könnt ich traurig sein?

 Joseph Freiherr von Eichendorff
(1788-1857)

Blätterfall

Der Herbstwald raschelt um mich her.
Ein unabsehbar Blättermeer
Entperlt dem Netz der Zweige.
Du aber, dessen schweres Herz
Mitklagen will den großen Schmerz:
Sei stark, sei stark und schweige!

Du lerne lächeln, wenn das Laub
Dem leichteren Wind ein leichter Raub
Hinabschwankt und verschwindet.
Du weißt, dass just Vergänglichkeit
Das Schwert, womit der Geist der Zeit
Sich selber überwindet.

Christian Morgenstern
(1871 – 1914)

Herbsttag

Herr es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke
1875 – 1926

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Hamburger Stadtpark

Am Wochenende haben wir einen Spaziergang durch den Stadtpark gemacht. Dabei sind wir in verschiedene Bereiche gekommen, in denen ich jahrelang nicht gewesen bin. Ich hatte in den letzten Jahren nur meine altbekannte Runde gedreht, war an der großen Wiese, am Stadtparksee, im Biergarten am Landhaus Walter oder am Planetarium gewesen.

Der Rest des Stadtparks war wie ausgeblendet. Dabei gibt es so schöne Ecken dort, wie zum Beispiel die alte Rosengärten.

Der Bereich mit den tanzenden Mädchen.

Der Pinguinbrunnen in dem Blutbuchenrondell.

Auch der alte Baumbestand begeistert mich.

und die wunderschönen Pflanzen.

Es gibt auch Pilze.

Auf der Website http://stadtparkhamburg.de/anfahrt-stadtparkplan.html gibt es einen übersichtlichen Stadtparkplan als pdf-Datei, den man sich herunterladen kann.

Der Stadtpark Hamburg ist ein 148 Hektar großer Park, der 1914 eröffnet wurde. Das Sierische Gehölz war der Grundstock für den Stadtpark. Dieses 35 Hektar große Areal befindet sich um das Planetarium herum und war früher der Privatforst von Adolph Sierich. Dieser war im vorletzten Jahrhundert Goldschmied und Großgrundbesitzer in Hamburg-Winterhude.

Im Stadtpark befinden sich verschiedene Bauwerke wie zum Beispiel das Planetarium, Das Landhaus Walter, in dem sich der auch der Downtown Bluesclub befindet, und die Trinkhalle. Dort wurde früher Heilwasser ausgeschenkt, jetzt ist es ein Café.

Im Stadtpark gibt es viele Kunstwerke. Der frühere Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark setzte sich für die Kunst im Stadtpark ein. Er wollte Skulpturen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Auflistung der Skulpturen im Stadtpark durch die Umweltbehörde umfasst 22 Kunstwerke (Stand 2001). Drei davon wurden nach dem Zweiten Weltkrieg angeschafft. Auf der Übersichtskarte des Hamburger Stadtparks an den Parkeingängen sind die Standorte der Skulpturen durch Nummern in einem blauen Punkt lokalisiert, so heißt es bei Wikipedia.

Adam und Eva, sowie Diana auf der Hirschkuh. Zu sehen in den Rosengärten.

Badende Frauen.

Das Walroß am Kinderplantschbecken mit dem angrenzenden Spielplatz.

Der Stadtpark besteht aus einer großen Festwiese, auf der im letzten Jahr das Rolling Stones Konzert stattgefunden hat sowie verschiedene abgegrenzte Themenbereiche wie z.B. das Kinder-Plantschbecken mit Spielwiese, die Jahnkampfbahn, wo in den zwanziger Jahren große Sportwettkämpfe stattfanden, der Stadtparksee, die Freilichtbühne und natürlich die verschiedensten Gärten wie z.B. Rosengarten, Steingarten, Rondellgarten und weitere architektonische Gärten. Diese Auflistung ist nicht vollständig, da ich nicht alle Bereiche kenne.

Der Stadtparksee und Uferpromenade.

Einer der schönsten Plätze im Stadtpark ist für mich die Liebesinsel, von der man einen schönen Blick auf den Stadtparksee hat. Sie lädt zum Ausruhen ein, es gibt dort aber auch ein Bootsverleih für sportliche Aktivitäten.

Außerdem gibt es im Stadtpark auch viele Gelegenheiten, Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Nette kleine Cafés, die aus alten Kiosken entstanden sind, siehe Foto links. Das Foto rechts zeigt einen Esskastanienbaum mit Früchten (Maronen).

Es gibt auch größere gastronomische Betriebe wie Landhaus Walter, den angrenzenden Biergarten, in dem in den Sommermonaten Livemusik gespielt wird und nicht zuletzt das ehemalige Schumachers am Stadtparksee, das jetzt Sierich´s Biergarten heißt, welches mit der schönsten Aussicht auf den Sonnenuntergang warb.

Im Stadtpark gibt es viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, ob ruhig mit viel Muße, oder gesellig, spielerisch nicht nur für Kinder, es ist für jeden etwas dabei. Der Stadtpark ist eine wunderschön gestaltete und gepflegte Freizeitoase. In diesem Jahr ist mir insbesondere die kreative und schöne Beflanzung aufgefallen. Da hat sich mal jemand Gedanken gemacht und es auf die Beete im Park umgesetzt. Es gefällt mir außerordentlich gut. Siehe folgendes Foto.

Ein Besuch im Stadtpark lohnt sich auf jeden Fall. Und nicht nur die Hamburger sind begeistert von dem Stadtpark.

Zum Abschluß zeige ich noch ein Foto von einer kleinen Rose, die ich im Rosengarten entdeckt habe.

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Römischer Garten

Am Sonntag haben wir einen Ausflug in den Römischen Garten gemacht. Wir haben zunächst den 36´er Bus nach Blankenese genommen und sind dort in den 48´er Bus umgestiegen und bis zum Elbhöhenweg gefahren.  Von dort ist der Weg zum Römischen Garten ausgeschildert. Der Garten, der zum Stadtteil Blankenese gehört, ist nicht groß, aber schön gelegen und im Jugendstil gestaltet. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts am Südhang des Polterbergs, als italienischer Garten, angelegt.

„Der Garten ist ein kleines, terrassenförmig angelegtes Paradies. Die mittlere Ebene bildet mit der großen, zentralen Rasenfläche die „Römische Terrasse“ parallel zur Elbe. In ihrer Mittelachse ruht ein kleines Seerosenbecken, angelegt als „Spiegel des Himmels“. Besonders deutlich wird dies von der obersten Ebene aus. Eine Rundtreppe führt in eine kleine Nische mit Sitzbänken, eingelassen in eine 3-stufige, blumenbepflanzte Feldsteinmauer. Auf der gegenüberliegenden Seite betont eine charakteristische Thuja-Heckenpflanzung den südlichen Rand und inszeniert gleichzeitig den Ausblick auf die Elbe. Die Thujahecke ist wie eine Zypressen- Baumreihe angelegt,“ schreibt Hamburg.de auf seiner Website.

„Im Westen der Anlage gab es einst einen Rosengarten, an seiner Stelle findet man heute jedoch nur noch Rasenflächen. Auf der Südseite gelangt man über eine breitgeschwungene Treppe zu dem Freilicht-Hecken-Theater, das 1924 eingeweiht wurde. Eine kreisförmige Rasenfläche wird von einer Eibenhecke umgeben, die durch geschickte Versetzung damals den Zu- und Abgang der Akteure zuließ. Im Theater haben über 200 Besucher/innen Platz,“ so steht es auf der Website von Hamburg.de geschrieben.

Siehe auch http://www.hamburg.de/parkanlagen/3115692/roemischer-garten/

Im Garten sind schöne Pflanzen und Bäume.

Der Römische Garten ist eine Oase und wunderschön. Und das Gute ist, dass er noch nicht so überlaufen ist. Allerdings finden in den Sommermonaten Theateraufführungen im Freilicht-Hecken-Theater statt.

Vom Römischen Garten aus hatte man einen guten Ausblick auf die Elbe.

Anschließend sind wir noch zur Elbe runter gegangen.

Zum Abschluß waren wir noch am nahegelegenen Bismarckstein, ebenfalls eine Oase mit tollem Ausblick auf die Elbe.

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Bremen

Anfang Juni habe ich einen Ausflug nach Bremen gemacht. Ich war dort im Rhododendronpark, eine alte Parkanlage, die 1937 eröffnet wurde. Doch viele der alten Bäume stammen noch aus dem Rickmers Park, aus dem der Rhododenronpark entstanden ist.

Auf 46 Hektar wird eine der größten Rhododendron-Sammlungen der Welt gepflegt. Mehr als 600 Arten und etwa 3.500 Züchtungen inkl. der zu den Rhododendron gehörenden Azaleen bilden die zweitgrößte Sammlung der Welt. Anfang Juni waren die meisten Rhododendren schon verblüht, doch der Park, der ganzjährig geöffnet hat, bietet noch viele andere Schönheiten.

Der Park ist in den alten Park und neuen Park aufgegliedert und hat außerdem einen Botanischen Garten. In dem alten Park sind viele Rhododendren und Azaleen.

Dort gibt es auch diese Figuren.

Zu dem neuen Park gehören Themengärten wie unter anderem der Rosengarten.

Im Botansichen Garten gibt es zum Beispiel Heilpflanzen und heimische Nutzpflanzen sowie einen wunderschönen Steingarten.

Wer mehr über den Rhododendronpark wissen möchte, kann sich auf der Website informieren: https://www.rhododendronparkbremen.de/

Auerdem befindet sich im Rhododendronpark noch der Garten der Menschenrechte.  INSCRIRE ist ein weltweites Kunstprojekt der französischen Künstlerin Francoise Schein. Ziel des Projektes ist es, die „Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 in die öffentlichen Räume der Städte der Welt zu schreiben und die Menschenrechte im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Neben Gastronomie befindet sich im Park noch Botanika – Bremens große Entdeckerwelt.

Auf der Website www.botanika-bremen.de heißt es: „Unter dem schützenden Dach der Botanika erleben die Besucher eine grüne Entdeckerwelt mit exotischen Rhododendron, faszinierenden Tieren und spannenden Mitmachexponaten. Auf 5.000 Quadratmetern wechseln sich asiatische Pflanzenwelten in naturnahen Landschaften und aktive Wissensvermittlung ab und bringen Besucher jeden Alters zum Staunen. Die Gäste erleben die Farbenpracht asiatischer Rhododendron und Azaleen, durchstreifen die Bergwelten des Himalaya und erkunden den Dschungel der Inselreiche von Borneo und Neuguinea.“

Dann war ich noch in der Altstadt, im Zentrum von Bremen. Ich mag Bremen, die speziellen Häuser aber auch die schönen alten Villen.

„Das Bremer Haus oder auch Altbremer Haus ist ein Häusertyp, der in Bremen zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1930er Jahren errichtet wurde und heute noch das Stadtbild Bremens maßgeblich prägt. Es handelt sich um Wohnhäuser in Reihenhausbauweise in den unterschiedlichen Baustilen des Klassizismus, des Historismus und des Jugendstils, die einem einheitlichen typischen Schema folgten. Während in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich Reihenhausbauweise im 19. und frühen 20. Jahrhundert sehr verbreitet war, beschritt in Deutschland Bremen damit einen Sonderweg“, so heißt es bei Wikipedia. Leider habe ich keins davon fotografiert.

Beim Bummel durch die Altstadt habe ich den Marktplatz, das Rathaus, den Roland und die Bremer Sadtmusikanten fotografiert.

 

Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutesten Bauswerke der Gotik und Weserrenainssance und steht unter Denkmalschutz. Es ist 1405-1410 erbaut worden.

Der Dom entstand im 11. Jahrhundert und wurde im 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut. Dort fand gerade eine Hochzeit statt.

Am Marktplatz steht der Roland. Er ist eine im Jahre 1404 errichtete Staue und eines der Wahrzeichen Bremens. „Dargestellt ist der aus Liedern und Epen (Rolandslied) bekannte Heerführer und angebliche Neffe Karls des Großen. Roland steht also auf dem Markt als Repräsentant des Kaisers, er verkündet und garantiert die Marktrechte und Freiheiten, die der Stadt angeblich verliehen worden waren,“ so ist es bei Wikipedia beschrieben.

Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_bremer_stadtmusikanten

Anschließend war ich noch im Schnoorviertel.  Das älteste Haus dort ist aus dem Jahre 1401. Zahlreiche Häuser sind aus dem 17. und 18. Jahrhundert in alter Bauweise erhalten geblieben.  „Der Schnoor – auch das Schnoorviertel genannt (von niederdeutsch Schnoor, Snoor = Schnur) – ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens und auch der Name der Straße Schnoor in diesem Viertel.

Das Quartier verdankt seine Bezeichnung dem alten Schiffshandwerk. Die Gänge zwischen den Häusern standen oft in Zusammenhang mit Berufen oder Gegenständen: So gab es einen Bereich, in welchem Seile und Taue hergestellt wurden (Schnoor = Schnur), und einen benachbarten Bereich, in dem Draht und Ankerketten gefertigt wurden (plattdeutsch Wiere = Draht), woher die Straße Lange Wieren ihren Namen hat“, so steht es bei Wikipedia. Im Schnoorviertel fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Dort gibt es viele Kunsthandwerkbetriebe und urige Läden sowie Gastronomie, wie zum Beispiel die alte Teestube.

Zum Schluß bin ich dann vom Zentrum aus zum Wall gegangen und habe die folgenden Fotos gemacht.

Dort steht auch die alte Windmühle.

Die Bremer Wallanlagen waren Teil der Bremer Stadtbesfestigung und sind heute Parkanlagen.

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Endlich Frühling!

Am Osterwochenende war es noch kalt und ungemütlich, vereinzelt lag sogar noch Schnee.

Wir haben einen Ausflug nach Aumühle in den Schmetterlingsgarten gemacht. Siehe auch den Beitrag von 2015  http://blog.bella-fotografia.de/?p=440 Dort im Garten sah es, obwohl er schön gestaltet ist, noch etwas trostlos aus. Die Natur war noch nicht erwacht.

Dafür war es im Innenbereich, im Tropenhaus, dort wo die Schmetterlinge sind, sehr schön. Das Bambushaus ist neu und interessant gestaltet. Im Hintergrund sieht man einen Buddhakopf.

Bananenfalter Bambushaus
Blauer Morpho Malachit
Ein Plakat mit der Vielfalt der Schmetterlinge

In einem anderen Gewächshaus ist eine schöne Teichanlage, ein singender Wassergarten. Dort sind die Kois. Es gibt in dem Gewächshaus auch ein Café, die Tische befinden sind teilweise am Wasser, sehr idyllisch, wie in einer Oase.

Am Wasser stehen diese wunderschönen Blumen. Und einen Froschkönig habe ich auch entdeckt.

Amaryllis

Das war schon der zweite Froschkönig, der mir an diesem Wochenende begegnet ist. Dies habe als Anlass genommen, mich mit dem Märchen zu beschäftigen, da es offensichtlich eine Botschaft für mich hat. Und so war es auch. Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen:

https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/der_froschkonig_oder_der_eiserne_heinrich

Der erste Froschkönig ist mir auf dem Ohlsdorfer Friedhof begegnet.

Die Natur erwacht, und auch das Familiengrab ist neu bepflanzt.

Ich mag die steinernen Treppen auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Skulptur und Mausoleum am Anonymen Urnenhain.

Diese Bäume stehen im Wacholderpark in Fuhlsbüttel in der Nähe der U Bahn Station Fuhlsbüttel

Die Bäume sind noch etwas verhalten, aber nach der Wärme am letzten Wochenende beginnt jetzt alles zu sprießen. Auch die Tiere sind aktiv. Der Uhu im Brook brütet wieder.

Auch auf meinem Balkon ist endlich Frühling.

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Arboretum

Letzten Sonntag waren wir im Arboretum.  Das ist eine Parkanlage mit verschiedenen Themen, die in Ellerhoop, Kreis Pinneberg liegt. Siehe hierzu auch meinen Bericht „Ausflug ins Arboretum“, den ich im letzten Jahr (Juli 2016) hier im Blog veröffentlicht  habe.

Ausflug ins Arboretum

In diesem Beitrag möchte ich die Fotos zeigen, die ich jetzt dort aufgenommen habe.

Die folgenden beiden Bilder zeigen den Münsterhof im Arboretum, ein altes Bauernhaus, in dem ein Café untergebracht ist.

Die Beete und Themenbereiche sind sehr schön angelegt. So gibt es Gärten, die nach Farben angelegt sind. Auch die Beetdekoration ist in der entsprechenden Farbe gehalten.

Eine Kletterpflanze, die Clematis.

Rosen in den verschiedensten Farben

Dann gab es einen Bereich, wo auf einer Wiese Wildblumen wie Kamille, Kornblumen und Klatschmohn wachsen. Diese Urprünglichkeit hat mir besonders gut gefallen.

Es gab auch Fingerhut und andere blühende Pflanzen, sowie Bäume mit urigen Luftwurzeln.

Die folgenden Bilder zeigen einen Gingkobaum und Bambus.

Gingko ist sehr widerstandsfähig, selbst gegen radioaktive Belastung. Es hat durchblutungsfördernde Eigenschaften, insbesondere im Kofpbereich und wird deshalb in der Naturheilkunde z.B. bei Hörsturz eingesetzt.

Die folgenden Bilder zeigen Themenbereiche. So zum Beispiel Thema Toskana.

Hier ist ein Olivenbaum zu sehen.

Auf dem geologischen Pfad sind verschiedene Gesteine zu sehen.

Und Prähistorisches wie z. B. die Sumpfzypressen, im Wasser stehend, aus dem Tertiär.

Zu der Zeit waren auch die Libellen und der Schachtelhalm noch riesengroß.

Es gab auch Mammutbäume. Dieser junge Mammutbaum soll in ca 2000 Jahren die künstliche Hülle, in die er gepflanzt ist, ausfüllen.

Im Arboretum gibt es auch Duft- und Kräutergärten.

Echinacea.

Und japanische Gärten.

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Ausflug ins Arboretum

Im Mai haben wir einen Ausflug ins Arboretum gemacht, eine gärtnerisch gestaltete Parkanlage in Ellerhoop, das zum Kreis Pinneberg gehört. Ein Arboretum ist eine Sammlung verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze. Die Bezeichnung Arboretum stammt von dem lateinischen Wort „arbor“, welches Baum bedeutet.

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Aber im Arboretum in Ellerhoop wachsen nicht nur Bäume,

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sondern auch die vielfältigsten Pflanzen.

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Es umfasst eine rund 17 Hektar große Gesamtanlage, von der zirka 7,5 Hektar der Öffentlichkeit als Naherholungsanlage und für Zwecke der Schul- und Volksbildung zur Verfügung stehen.

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Dort gibt verschiedene Bereiche, wo z.B. die blühenden Pflanzen nach Farben geordnet sind, so der weiße oder der rote Garten.

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Es gibt auch andere, schön gestaltete Gärten oder japanische Gärten.

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Am Ufer des Arboretum-Sees gibt es große Bestände verschiedener Bambusarten. Die Bambus-Sichtung wird im Arboretum seit etwa 20 Jahren intensiv betrieben.

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Dann gibt es den sogenannten Duftgarten, in dem Pflanzen wachsen, die intensiv duften, wie z.B. der Blauregen oder die Pfingstrose.

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Eine Attraktion im Arboretum ist der im April 2008 eröffnete Bernsteingarten. Dieser Teil der schulbiologischen Abteilung zeigt unter dem Schlagwort „Faszination Bernstein – Das Gold der Bäume“ die Entstehung und Verwendung von Bernstein. Die Besucher erfahren unter anderem etwas über die legendären Bernsteinwälder vor 50 Millionen Jahren und können im Bernsteinpavillon wandhohe Fototafeln des berühmten Bernsteinzimmers in St. Petersburg bewundern.

aber es gibt noch weitere Themen wie:

  • die Entwicklungsgeschichte der Bäume mit einem Steinkohlewäldchen aus dem Karbon,
  • ein lebensgroßes wissenschaftliches Modell eines pflanzenfressenden Sauriers aus dem Trias,
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  • einen im Wasser stehenden großen Sumpfzypressenwald aus dem Tertiär,
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    einen geologischen Erlebnispfad,
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  • eine Nutzpflanzenabteilung mit alten Getreidesorten,
  • Fleischfressende Pflanzen.

Weitere Informationen gibt es unter www.arboretum-ellerhoop-thiensen.de

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Das Arboretum hat mir sehr gut gefallen, die verschiedenen Themenbereiche sind sehr sorgfältig und liebevoll gestaltet. Am besten hat mir der Duftgarten gefallen, die Sinne wurden hier ganz besonders angesprochen, so etwas hatte ich bisher noch nicht erlebt.

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Ausflug nach Seebüll

Gestern haben wir einen Ausflug nach Seebüll gemacht, ein kleiner Ort, der zu Neukirchen gehört und in der Nähe der dänischen Grenze und Nordseeküste liegt. Dort befindet sich die Nolde Stiftung.  In dem Haus der Stiftung ist ein Restaurant (Café Seebüll) und ein Museumshop, in dem man unter anderem Poster der Ausstellungen, Postkarten mit Motiven von den Bildern Noldes sowie Kunstbände käuflich erwerben kann.

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Das dazugehörige Kunstmuseum befindet sich in dem Haus, wo einst Emil Nolde mit seiner Frau Ada gewohnt und in seinem Atelier gearbeitet hat. Nolde war einer der bedeutensten expressionistischen Maler. Nordfriesland war seine Heimat. Einst schrieb er: „Gleich einem Märchen war die Heimat mir, das Elternheim im flachen Land, mein Land, darüberhin die tausende Lerchen, jubelnd auf- und niederschwebend, mein Wunderland von Meer zu Meer.“ Emil Nolde hieß urprünglich mit Nachnamen Hansen. Er wurde in dem Dorf Nolde geboren und wuchs dort auf. Später hat er sich dann umbenannt, was auch behördlich anerkannt wurde.

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1926 erwarben Ada und Emil Nolde das Stück Land als unbebaute Warft und schufen 1927 mit dem darauf errichteten Wohn- und Atelierhaus (Backsteinhaus) und dem Garten ein einzigartiges Gesamtkunstwerk.

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Es war Noldes Wunsch, dass sein künstlerisches Werk Besuchern zugänglich gemacht wurde. Dies beschrieb Nolde in seinem Testament und so wurde nach seinem Tod am 13. April 1956 die „Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde“ errichtet. Hier werden dauerhaft Werke von Emil Nolde ausgestellt, es finden aber auch Jahresausstellungen zu bestimmten Themen statt. In diesem Jahr wurden Noldes späte Werke gezeigt. Am besten gefallen mir seine Blumenmotive und der glühende Abendhimmel.

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Der Häuserkomplex liegt sehr abgeschieden, rundherum sind Wiesen und Felder, in näherer Umgebung auch ein Badesee. Ich mag die einzigartige Marschlandschaft, die Natur dort, und vor allem die Stille. Kein Verkehrslärm, der stört. Man kommt einfach zur Ruhe.

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Zu dem Gebäudekomplex gehört auch noch ein Gästehaus (Seebüllhof), in dem man Zimmer zur Übernachtung buchen kann. Es ist ein wunderschönes, altes reetgedecktes Haus.

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In der Anlage ist auch Noldes Garten, er und seine Frau liebten Blumen, den man begehen kann. Dort kann man über die vielfältige und bunte Blütenpracht nur staunen.

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Der Garten ist wunderschön.

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Oben links ist die Wildrose, rechts eine Cosmea. Auf den beiden unteren Fotos sind Pfingstrosen zu sehen, die intensiv duften. Die folgende Blüte ist ebenfalls eine Pfingstrose.

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Es gibt auch Lupinen in vielen Farbvarianten

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Und Klatschmohn

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In dem Garten ist auch ein Froschteich und ein kleines reetgedecktes Häuschen als Unterstand, der zum Verweilen einlädt.

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Auf dem Gelände gibt es  auch verschiedene Bereiche und Gewächshäuser, die nicht zugänglich sind, wo Pflanzen gezogen werden. Diese, wie z.B. die Nolde-Rose oder andere interessante Pflanzen, kann man kaufen und in seinen eigenen Garten pflanzen. So habe ich mir vorletztes Jahr eine blaue Trichterwinde, ein Rankgewächs, als Pflanze gekauft  (man kann auch Samen kaufen) und sie zu Hause in einen Topf mit Rankgitter gesetzt, an dem sie hochklettern kann. Im Herbst, wenn sie verblüht ist, nehme ich ihre Samen aus den Kapseln, und ziehe daraus im Frühjahr wieder neue Pflanzen.

Hier noch ein paar Fotos aus dem Garten.

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Raps, Eichhörnchen und Regenbilder

Nachdem es lange Zeit sehr kalt gewesen ist, kam in der Himmelfahrtswoche endlich die ersehnte Sonne und Wärme. Ich hatte eine traumhaft schöne Woche auf Sylt, Beitrag folgt demnächst, mit erstaunlich gutem Wetter. Sommerliche Temperaturen, blauer klarer Himmel, Sonne, wenig Wind – und das tagelang. Das ist schon außergewöhnlich für Sylt, wo manchmal mehrmals am Tag das Wetter wechselt. Natürlich war es auf dem Festland ähnlich und die Natur hat es genutzt, um zu erblühen. Auch die Tiere waren aktiv. Das Eichhörnchen habe ich in Hamburg, von meinem Balkon aus, fotografiert. Es genießt offensichtlich die Sonne 😎

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Känguru-Eichhörnchen 😀

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Als ich von Sylt zurück kam, stand der Raps in voller Blüte. Da habe ich Gelegenheit genutzt, Fotos von Rapsfeldern zu machen, zumal wieder ein Kälteeinbruch angesagt war. Die Eisheiligen standen vor der Tür, über Pfingsten, genauer vom 11. bis zum 15. Mai.

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Pfingsten wollte ich meine nächste Reise antreten, diesmal in den Harz, wo es meist 1 bis 2 Grad kühler ist als in Hamburg. Also habe ich wieder meine Winterjacke und Stiefel rausgeholt und in den Koffer gepackt. Im Harz war auch alles an Wetter dabei. Regen, Hagel, Schauer, Kälte, Ungemütlich aber zunehmend wärmer und auch Sonne. Die folgenden Regenbilder sind im Harz entstanden.

Flieder im Regen

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Es regnet Bindfäden. Zur Ansicht Bilder bitte mit Mausklick vergrößern.

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Wie gefallen euch die Regenbilder?

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