Archiv der Kategorie: Landschaften

Meersburg am Bodensee

Hier in Hamburg wird es zunehmend kälter und ungemütlicher. Ein Grund, sich den Urlaubsbildern zu widmen und sie in einem Beitrag in meinem Blog einzufügen. Im Sommer vor zwei Jahren habe ich Urlaub am Bodensee gemacht. Eine Freundin von mir ist dorthin gezogen und ich habe schon zweimal die Gelegenheit genutzt, dort Urlaub zu machen. Die Bodenseeregion ist wunderschön mit vielfältigen Möglichkeiten der Urlaubsgestaltung.

Heute möchte ich über Meersburg schreiben, das am nördlichen Ufer des Bodensees liegt. Die Stadt hat einen südlichen Flair und ist in Ober- und Unterstadt aufgeteilt. Sie ist nicht sehr groß, hat knapp sechstausend Einwohner, aber es macht Spaß durch die engen Gassen zu bummeln und die bunten Häuser zu bewundern.

Nach Meersburg bin ich mit dem Schiff gefahren, das von Friedrichshafen aus gestartet ist.

Die Burg Meersburg ist um 640 von dem Merowingerkönig Dagobert I erbaut worden. Urkundlich erwähnt wurde die Burg jedoch erst 1147. Mitte des 13. Jahrhunderts war die Burg im Besitz der Fürstbischöfe von Konstanz. Wer sich näher mit der Geschichte der Burg beschäftigen möchte, dem sei der Beitrag hierzu bei Wikipedia zu empfehlen.

„Der Sammler mittelalterlicher Schriften und Bücher Joseph von Laßberg erwarb die Meersburg nach langwierigen Verhandlungen für 10.000 Gulden im Februar/März 1838 von der Domänenkammer in Karlsruhe und zog am 7. September 1838 mit seiner Frau Maria Anna von Droste zu Hülshoff, auch Jenny genannt, und seinen Zwillingskindern ein. In dem gewölbten hellen Saal, dem ehemaligen Archiv, bewahrte er seine Sammlung auf, im anschließenden runden Raum (Turmzimmer) richtete er sein Studien- und Schreibzimmer ein. Von Laßberg rettete das Alte Schloss durch seinen Kauf vor dem Verfall.

Im Jahr 1841 zog Jennys Schwester Annette von Droste-Hülshoff in die Burg und verbrachte dort einen Teil ihrer letzten acht Lebensjahre. Sie war eine deutsche Schriftstellerin sowie Komponistin und gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen. Der Burg hat sie das Gedicht von 1841/42 „Das Alte Schloss“ gewidmet. Sie verstarb am 24. Mai 1848 auf der Burg.

Das alte Schloß
 
Auf der Burg haus‘ ich am Berge,
Unter mir der blaue See,
Höre nächtlich Koboldzwerge,
Täglich Adler aus der Höh‘,
Und die grauen Ahnenbilder
Sind mir Stubenkameraden,
Wappentruh‘ und Eisenschilder
Sofa mir und Kleiderladen.
 
Schreit‘ ich über die Terrasse
Wie ein Geist am Runenstein,
Sehe unter mir die blasse
Alte Stadt im Mondenschein,
Und am Walle pfeift es weidlich,
– Sind es Käuze oder Knaben? –
Ist mir selber oft nicht deutlich,
Ob ich lebend, ob begraben!
 
Mir genüber gähnt die Halle,
Grauen Tores, hohl und lang,
Drin mit wunderlichem Schalle
O Langsam dröhnt ein schwerer Gang;
Mir zur Seite Riegelzüge,
Ha, ich öffne, laß die Lampe
Scheinen auf der Wendelstiege
Lose modergrüne Rampe,
 
Die mich lockt wie ein Verhängnis,
Zu dem unbekannten Grund;
Ob ein Brunnen? ob Gefängnis?
Keinem Lebenden ist’s kund;
Denn zerfallen sind die Stufen,
Und der Steinwurf hat nicht Bahn,
Doch als ich hinab gerufen,
Donnert’s fort wie ein Orkan.
 
Ja, wird mir nicht baldigst fade
Dieses Schlosses Romantik,
In den Trümmern, ohne Gnade,
Brech‘ ich Glieder und Genick;
Denn, wie trotzig sich die Düne
Mag am flachen Strande heben,
Fühl‘ ich stark mich wie ein Hüne,
Von Zerfallendem umgeben.

Nach dem Tod von Joseph von Laßberg im Jahr 1855 ging die Burg zu je einem Viertel an seine Erben Jenny, Karl, Hildegard und Hildegund. Letztendlich verkauften die Zwillingstöchter Hildegard und Hildegund 1877 das Alte Schloss für 12.000 Mark an den Münchner Carl Mayer von Mayerfels, der ein Mittelaltermuseum einrichtete. Nach dem Tod des von Meyerfels im Jahr 1883 ging das Schloss an seine Witwe, dann 1910 an seine Tochter und nach deren Tod 1939 an deren Tochter Maria Naeßl, geb. von Miller. 1973 wohnte dort Wilderich von Droste zu Hülshoff. Bis heute ist die Burg in Privatbesitz und dient – neben dem für Besucher zugänglichen Museum – den Erben als Wohnsitz.“ so heißt es bei Wikipedia.

Es gibt dort auch ein Burgcafé (siehe die beiden Fotos oben), ich liebe diese alten Mauern. Draußen auf der Terrasse hat man einen schönen Ausblick über den See. Man kann die Schiffe beobachten die in Richtung Mainau fahren oder den Blick über die Stadt genießen.

In Meersburg am Hafen kann man den Heiler sehen. Ich nenne ihn so, weil er auf der Weltkugel steht und heilend seine Arme ausstreckt. Richtig heißt es jedoch die „Magische Säule auf der Hafenmole“ und wurde von dem Künstler Peter Lenk geschaffen, der auch die Imperia in Konstanz gestaltet hat. Er setzt damit die Reihe seiner Kunstwerke an den Schiffsanlegestellen des Bodensees fort. In diesem filigranen Werk werden Begebenheiten und Persönlichkeiten mit Bezug zur Meersburger Stadtgeschichte dargestellt.

Hier sind noch weitere Fotos von Meersburg.

Ich bin gerne in Meersburg und kann einen Ausflug dorthin sehr empfehlen. Meersburg bzw. der Bodensee ist auf jeden Fall eine Reise wert.

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Hamburger Stadtpark

Am Wochenende haben wir einen Spaziergang durch den Stadtpark gemacht. Dabei sind wir in verschiedene Bereiche gekommen, in denen ich jahrelang nicht gewesen bin. Ich hatte in den letzten Jahren nur meine altbekannte Runde gedreht, war an der großen Wiese, am Stadtparksee, im Biergarten am Landhaus Walter oder am Planetarium gewesen.

Der Rest des Stadtparks war wie ausgeblendet. Dabei gibt es so schöne Ecken dort, wie zum Beispiel die alte Rosengärten.

Der Bereich mit den tanzenden Mädchen.

Der Pinguinbrunnen in dem Blutbuchenrondell.

Auch der alte Baumbestand begeistert mich.

und die wunderschönen Pflanzen.

Es gibt auch Pilze.

Auf der Website http://stadtparkhamburg.de/anfahrt-stadtparkplan.html gibt es einen übersichtlichen Stadtparkplan als pdf-Datei, den man sich herunterladen kann.

Der Stadtpark Hamburg ist ein 148 Hektar großer Park, der 1914 eröffnet wurde. Das Sierische Gehölz war der Grundstock für den Stadtpark. Dieses 35 Hektar große Areal befindet sich um das Planetarium herum und war früher der Privatforst von Adolph Sierich. Dieser war im vorletzten Jahrhundert Goldschmied und Großgrundbesitzer in Hamburg-Winterhude.

Im Stadtpark befinden sich verschiedene Bauwerke wie zum Beispiel das Planetarium, Das Landhaus Walter, in dem sich der auch der Downtown Bluesclub befindet, und die Trinkhalle. Dort wurde früher Heilwasser ausgeschenkt, jetzt ist es ein Café.

Im Stadtpark gibt es viele Kunstwerke. Der frühere Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark setzte sich für die Kunst im Stadtpark ein. Er wollte Skulpturen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Auflistung der Skulpturen im Stadtpark durch die Umweltbehörde umfasst 22 Kunstwerke (Stand 2001). Drei davon wurden nach dem Zweiten Weltkrieg angeschafft. Auf der Übersichtskarte des Hamburger Stadtparks an den Parkeingängen sind die Standorte der Skulpturen durch Nummern in einem blauen Punkt lokalisiert, so heißt es bei Wikipedia.

Adam und Eva, sowie Diana auf der Hirschkuh. Zu sehen in den Rosengärten.

Badende Frauen.

Das Walroß am Kinderplantschbecken mit dem angrenzenden Spielplatz.

Der Stadtpark besteht aus einer großen Festwiese, auf der im letzten Jahr das Rolling Stones Konzert stattgefunden hat sowie verschiedene abgegrenzte Themenbereiche wie z.B. das Kinder-Plantschbecken mit Spielwiese, die Jahnkampfbahn, wo in den zwanziger Jahren große Sportwettkämpfe stattfanden, der Stadtparksee, die Freilichtbühne und natürlich die verschiedensten Gärten wie z.B. Rosengarten, Steingarten, Rondellgarten und weitere architektonische Gärten. Diese Auflistung ist nicht vollständig, da ich nicht alle Bereiche kenne.

Der Stadtparksee und Uferpromenade.

Einer der schönsten Plätze im Stadtpark ist für mich die Liebesinsel, von der man einen schönen Blick auf den Stadtparksee hat. Sie lädt zum Ausruhen ein, es gibt dort aber auch ein Bootsverleih für sportliche Aktivitäten.

Außerdem gibt es im Stadtpark auch viele Gelegenheiten, Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Nette kleine Cafés, die aus alten Kiosken entstanden sind, siehe Foto links. Das Foto rechts zeigt einen Esskastanienbaum mit Früchten (Maronen).

Es gibt auch größere gastronomische Betriebe wie Landhaus Walter, den angrenzenden Biergarten, in dem in den Sommermonaten Livemusik gespielt wird und nicht zuletzt das ehemalige Schumachers am Stadtparksee, das jetzt Sierich´s Biergarten heißt, welches mit der schönsten Aussicht auf den Sonnenuntergang warb.

Im Stadtpark gibt es viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, ob ruhig mit viel Muße, oder gesellig, spielerisch nicht nur für Kinder, es ist für jeden etwas dabei. Der Stadtpark ist eine wunderschön gestaltete und gepflegte Freizeitoase. In diesem Jahr ist mir insbesondere die kreative und schöne Beflanzung aufgefallen. Da hat sich mal jemand Gedanken gemacht und es auf die Beete im Park umgesetzt. Es gefällt mir außerordentlich gut. Siehe folgendes Foto.

Ein Besuch im Stadtpark lohnt sich auf jeden Fall. Und nicht nur die Hamburger sind begeistert von dem Stadtpark.

Zum Abschluß zeige ich noch ein Foto von einer kleinen Rose, die ich im Rosengarten entdeckt habe.

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Ausflug an die Ostsee

Letzten Sonntag haben wir einen Ausflug an die Ostsee gemacht. Wir hatten feinstes Sommerwetter, sonnig und warm. Zunächst sind wir zu der Straussenfarm Ostseeblick gefahren, die in Hohenfelde im Kreis Plön, liegt. Siehe auch hierzu die Website www.straussenfarm-ostseeblick.de

Von hier hat man tatsächlich einen schönen Blick auf die Ostsee.

Es gibt neben den Ställen auch die Kükenaufzucht und die Aussengehege, wo ca. 170 Tiere leben.

Küken.

Die Tiere erinnern mich immer an die Dinosaurier in dem Film „Jurassic Park“. Insbesondere wenn sie laufen, ihr Gang, aber auch der Anblick ihrer Füße.

​Sie sehen wirklich zu putzig aus.

Männchen, Weibchen und Eier im Brutschrank.

Der Hof hat eine eigene Schlachterei und bietet in einem Hofladen unter anderem diverse Straussenprodukten an. Außerdem gibt es ein Bistro, in dem man Gerichte mit Straussenfleisch 🍗🍖 bekommt. Dort haben wir Cheeseburger 🍔🍔 gegessen, die mit Brätlingen aus Straussenfleisch gemacht sind. Man kann aber auch Straussensteak und sogar Wiener Würstchen aus Straussenfleisch essen. Das Fleisch ist dunkler als Rindfleisch, aber zart und saftig.

Strausse gehören zu den größten Vögeln der Welt. Es war schon ein außerordentliches Erlebnis, den Rundgang auf dem Wanderweg der Straussenfarm zu machen. Sie sind sehr neugierig und kommen sofort auf einen zu.

Zum Glück befinden sie sich in Gehegen und Stallungen und sind somit durch Zäune und andere Begrenzungen von den Besuchern getrennt. Diese faszinierenden Tiere sind zwar flugunfähig, doch mit ihrer Größe von bis zu 2,50 m sind sie sehr beeindruckend. Die Männchen sollen in der Brutzeit recht aggressiv das Gelege verteidigen.

Hier sind zwei Fotos von männlichen Tieren. Der linke scheint schlecht gelaunt zu sein.

Auf der Website der Straussenfarm gibt es noch mehr Informationen über diese Tiere:

Straussen-Info:

„In der Regel werden 2 Hennen mit einem Hahn als Zuchttrio gehalten. Dieses Trio legt dann in einer Legesaison (März bis September) 40 – 80 Eier in eine Nestmulde, die der Hahn irgendwo im Gehege oder im Stall ausbuddelt.
Der Legeabstand zwischen 3 Eiern beträgt mindestens 2 Tage, die Eier haben dann ein Gewicht von 1,2 bis 2 kg.
Sie werden täglich eingesammelt, bis zu 2 Wochen aufbewahrt und dann in den Brutschrank gelegt. Würde man die Eier nicht einsammeln, so könnte es sein, dass die Hennen bei ca. 15 bis 20 Eiern im Nest das Legen einstellen und das Trio mit der Brut beginnt, wobei der Hahn in der Nacht und die Haupthenne am Tag brütet. Die Brutdauer beträgt 42 Tage.

Die Küken haben ein Geburtsgewicht von 700 bis 900 Gramm und sind in den ersten zwei Lebenswochen sehr empfindlich. Wenn sie aus dieser Phase heraus sind und mit einem Alter von ca. 10 Tagen richtig fressen, kann man sie wachsen sehen. Bei der Geburt sind sie ca. 25 cm groß, mit 6 Monaten haben viele die 2-metermarke überschritten. In den ersten Wochen sind sie gegenüber Nässe empfindlich, Kälte macht ihnen weniger aus, es darf nur der Unterleib nicht auskühlen, weil die Verdauung dann nicht mehr richtig funktioniert.

Der Blauhalsstrauß:
Der Blauhalsstrauß gehört zur Familie der ca. 2,5 m großen und bis zu 150 kg schweren Strauße. Die Männchen zeichnen sich durch eine schwarz-weiße, die Weibchen durch eine grau-braune Färbung aus. Mit nur 2 Zehen ist der Blauhalsstrauß flugunfähig und somit mit einer Geschwindigkeit von bis zu 65 km/h extrem ans Laufen angepaßt.

Der Lebensraum des Blauhalsstraußes befindet sich in den Gras- und Busch-Savannengebieten von Südafrika.“ so heißt es auf der Website.

Mir hat es auf der Straußenfarm sehr gut gefallen. Dort ist eine angenehme und enstpannte Atmosphäre, die Mitarbeiter sind sehr freundlich und zuvorkommend.

Es gibt da auch meine Lieblingsblumen. Wildrosen und Stockrosen.

Anschließend sind wir noch in Richtung Kiel gefahren und waren in Laboe am Strand. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf die Kieler Förde.

Hier kann man auch große Schiffe beobachten.

In Laboe ist auch das Marine-Ehrenmal, das mit seinem 85 Meter hohen Turm nicht zu übersehen ist.

„Ursprünglich dem Gedächtnis der im 1. Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach dem 2. Weltkrieg am 30. Mai 1954 durch den Deutschen Marinebund (DMB) übernommen und zur Gedenkstätte für die auf See Gebliebenen aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren.“ so heißt es auf der Website von Laboe, siehe unter https://www.laboe.de/marine-ehrenmal.html

Das U-Boot U 995 das auch von innen besichtigt werden kann, wurde 1972 als technisches Museum und Denkmal am Strand direkt vor dem Ehrenmal aufgestellt.

Seit 2008 gehört das Marine-Ehrenmal zur Straße der Monumente, einem Netzwerk deutscher Denkmale und Erinnerungsorte.

Die Straße der Monumente ist ein auf Initiative des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig im Jahr 2008 gegründetes Netzwerk deutscher Denkmale und Erinnerungsorte. Das Ziel des Netzwerks ist es „die Erinnerungsorte als einstige Brennpunkte der Vergangenheit enger zu vernetzen und über gemeinsame Marketingmaßnahmen als Gesamtheit stärker erfahrbar zu machen“ so heißt es bei Wikipedia.

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Römischer Garten

Am Sonntag haben wir einen Ausflug in den Römischen Garten gemacht. Wir haben zunächst den 36´er Bus nach Blankenese genommen und sind dort in den 48´er Bus umgestiegen und bis zum Elbhöhenweg gefahren.  Von dort ist der Weg zum Römischen Garten ausgeschildert. Der Garten, der zum Stadtteil Blankenese gehört, ist nicht groß, aber schön gelegen und im Jugendstil gestaltet. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts am Südhang des Polterbergs, als italienischer Garten, angelegt.

„Der Garten ist ein kleines, terrassenförmig angelegtes Paradies. Die mittlere Ebene bildet mit der großen, zentralen Rasenfläche die „Römische Terrasse“ parallel zur Elbe. In ihrer Mittelachse ruht ein kleines Seerosenbecken, angelegt als „Spiegel des Himmels“. Besonders deutlich wird dies von der obersten Ebene aus. Eine Rundtreppe führt in eine kleine Nische mit Sitzbänken, eingelassen in eine 3-stufige, blumenbepflanzte Feldsteinmauer. Auf der gegenüberliegenden Seite betont eine charakteristische Thuja-Heckenpflanzung den südlichen Rand und inszeniert gleichzeitig den Ausblick auf die Elbe. Die Thujahecke ist wie eine Zypressen- Baumreihe angelegt,“ schreibt Hamburg.de auf seiner Website.

„Im Westen der Anlage gab es einst einen Rosengarten, an seiner Stelle findet man heute jedoch nur noch Rasenflächen. Auf der Südseite gelangt man über eine breitgeschwungene Treppe zu dem Freilicht-Hecken-Theater, das 1924 eingeweiht wurde. Eine kreisförmige Rasenfläche wird von einer Eibenhecke umgeben, die durch geschickte Versetzung damals den Zu- und Abgang der Akteure zuließ. Im Theater haben über 200 Besucher/innen Platz,“ so steht es auf der Website von Hamburg.de geschrieben.

Siehe auch http://www.hamburg.de/parkanlagen/3115692/roemischer-garten/

Im Garten sind schöne Pflanzen und Bäume.

Der Römische Garten ist eine Oase und wunderschön. Und das Gute ist, dass er noch nicht so überlaufen ist. Allerdings finden in den Sommermonaten Theateraufführungen im Freilicht-Hecken-Theater statt.

Vom Römischen Garten aus hatte man einen guten Ausblick auf die Elbe.

Anschließend sind wir noch zur Elbe runter gegangen.

Zum Abschluß waren wir noch am nahegelegenen Bismarckstein, ebenfalls eine Oase mit tollem Ausblick auf die Elbe.

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Duvenstedter Brook im Winter

Nun ist er da – der Winter. Das graue Hamburger Schmuddelwetter wurde durch Schnee und Eiseskälte abgelöst. Endlich! Auch wenn die Witterungsverhältnisse für Autofahrer schwierig sein mögen, ich mag den Winter. Ich mag es, wenn es klar, kalt und sonnig ist. Ich liebe Schnee. Alles ist gedämpft und kommt zur Ruhe. Menschen, Autos und andere Verkehrsmittel müssen ihr Tempo verringern. Schnee und Glätte zwingen zu einem achtsameren Verhalten. Mir tut es gut. Und der Natur auch.

Schon Anfang Februar war ich mit meiner Kamera im Brook unterwegs, um winterliche Bilder zu machen. Dabei habe ich diese Gruppe von Wild beobachtet. Das weiße Tier ist keine Ziege, sondern eine Hirschkuh.

Eisflächen mit interessanten Mustern und Lufteinschlüssen.

Winterlandschaft im Duvenstedter Brook.

Verschneite Bäume.

Eiskristalle.

Die Bäume heben sich in der Schneelandschaft besonders hervor.

Ich konnte auch noch andere Tiere beobachten. Dieser Kleiber hat nach Insekten gesucht.

Das Rotkehlchen hat mich eine ganze Weile begleitet.

Am Teich waren viele Enten und ein Silberreiher.

Auch in den nächsten Tagen bleibt es winterlich und kalt. Minusgrade nachts und auch tagsüber. Nachts kann es bis minus 13 Grad werden. Also knackig kalt. Nächste Woche steigen die Temperaturen, zumindest tagsüber, dann wieder in den Plusbereich.

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Stimmungsbilder

In diesem Winter war ich mehrfach unterwegs, um stimmungsvolle Fotos aufzunehmen. Folgende Bilder habe ich an einem klaren Wintertag mit tiefstehender Sonne fotografiert, als ich einen Spaziergang zwischen den Feldern in Wohldorf (zwischen Rader Weg, Duvenstedter Triftweg und Wiemerskamper Weg) machte.

Ähnliche Fotos habe ich auch im Duvenstedter Brook aufgenommen. Die tiefstehende Sonne strahlt die Bäume an.

Bilder mit Schnee wie Puderzucker.

Die Sonne ist schon fast untergegangen.

Und der Mond ist aufgegangen.

Tiere in Wohldorf und im Duvenstedter Brook.

Waldkauz Wohldorfer Kuh

Rotkehlchen

Reiher

Silberreiher Graureiher

Zugvögel

Bäume

Vereiste Wiesen und vereister Staudamm.

Die hügeligen Pferdeweiden von Wohldorf im Licht und Schatten.

Auch auf dem Ohlsdorfer Friedhof habe ich stimmungsvolle Bilder gemacht. Die Natur dort ist beeindruckend.

Alte Gräber

Anonymer Friedhof an der Kapelle 8

Steintreppe

Die bisherigen Fotos vom Ohlsdorfer Friedhof empfinde ich als ruhig und friedvoll, zum Teil auch mystisch. Im folgenden sind jedoch Fotos zu sehen, die bedrückend sind. Es sind Bilder vom Mahnmal für die Opfer des Feuersturms im Sommer 1943. Das Mahnmal befindet sich in der Nähe der Kapelle 13, zwischen Eichen- und Kirschenallee. Die Hintergrundinformationen sind schockierend und machen betroffen.

Für die circa 37.000 Opfer der alliierten Luftangriffe auf Hamburg im Sommer 1943 entstand auf dem Ohlsdorfer Friedhof eine weitläufige Gräberstätte. Häftlinge aus dem KZ Neuengamme mussten die oftmals bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten Toten in den zerstörten Stadtteilen aus den Trümmern bergen und beim Ausheben eines großen Massengrabes auf dem Ohlsdorfer Friedhof helfen, das kreuzförmig mit breiten Armen von über hundert Metern Länge angelegt wurde.

„Fahrt über den Styx

Am 16. August 1952 wurde am Ort des Massengrabes ein Mahnmal für die Hamburger Bombenopfer eingeweiht. Im Mittelpunkt der Kreuzarme steht ein quadratischer Sandsteinbau, siehe Fotos oben, der die Skulptur „Fahrt über den Styx“ von Gerhard Marcks (1889–1981) umschließt. Sie zeigt den Totenfährmann Charon, der ein Brautpaar, eine Mutter mit Kind, einen Mann und einen Greis ans jenseitige Ufer in die Unterwelt bringt, ein Bild aus der griechischen Mythologie. Die erstarrt wirkende Szene soll die Gleichgültigkeit des organisierten Massentodes symbolisieren, der seine Opfer in jedem Abschnitt des Lebens fand. Das Mahnmal wird durch 18 Eichenbalken ergänzt, auf denen die Namen der Stadtteile stehen, aus denen die Toten zu dieser Ruhestätte gebracht wurden. Eine Erläuterungstafel beziffert die Zahl der Opfer mit 36.918. Am Rande der Anlage stehen von Angehörigen zumeist in den ersten Nachkriegsjahren gesetzte Grabsteine, die an einzelne Opfer erinnern.

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Burg Saaleck und die Rudelsburg

Von Bad Kösen aus haben wir einen Ausflug zur Burg Saaleck und der Rudelsburg gemacht. Mit dem Schiff sind wir auf der Saale zu den romanischen Burganlagen gefahren, die von weitem schon zu sehen sind. Die Fahrt dorthin dauert ca. 30 Minuten.

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Die Burg Saaleck liegt auf einem dachförmigen Muschelkalkrücken unmittelbar südlich der Ortschaft Saaleck, ca. 172 Meter über dem Meeresspiegel und ist knapp 23 Meter hoch.

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Burg Saaleck wurde Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut, vermutlich von den Markgrafen von Meißen, welche die Burg als eine Gegengründung zur benachbarten bischöflichen Rudelsburg errichten ließen.

Burg Saaleck mit Burgfräulein.

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Von hier aus hat man einen traumhaften Blick über die Landschaft des Saaletales.

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Diese Gegend wird auch als Toskana des Ostens bezeichnet. Das zweite Bild lässt ahnen warum.

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Vo der Burg Saaleck ist es nicht mehr weit zur Rudelsburg. Ein Wanderweg führt dorthin.

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Die Rudelsburg ist eine Höhenburg oberhalb von Saaleck im Burgenlandkreis. Sie liegt etwa 85 Meter über dem Südufer der Saale. Die Burg wurde wohl von den Bischöfen von Naumburg im Hochmittelalter zur Sicherung der Handelswege wie der Via Regia mit der Saalebrücke in Bad Kösen angelegt. Bei der ersten Erwähnung 1171 war sie im Besitz von Naumburger Ministerialen (im kaiserlichen Dienst stehende Beamte). 1238 wurde sie an die Markgrafen von Meißen verlehnt und als Befestigungsbau urkundlich genehmigt.

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Im Innenhof der Burg befindet sich ein Gastronomiebetrieb, das Burgrestaurant Rudelsburg. Dort lässt es sich gut sitzen. Der Innenhof ist wunderschön. Mir hat das Kopfsteinpflaster sehr gefallen und natürlich auch der schöne Ausblick.

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Ein Wochenende in Bad Kösen

Ende Juli bin ich für ein verlängertes Wochenende nach Bad Kösen gefahren, um meine Schwester zu besuchen, die dort zur Kur war. Bad Kösen liegt an der Saale im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt zwischen Leipzig und Erfurt.

Blick auf die Saale

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Bad Kösen, ein Stadtteil von Naumburg, ist Kurort und Solbad. Es liegt mitten im Qualitätsweinanbaugebiet Saale-Unstrut an der Via Regia, die zu den römischen Handelswegen zählte. Die Via Regia ist die längste Ost-West-Ausrichtung zwischen Moskau bzw. Kiew und Santiago de Compostela. Bad Kösen hat nur 3643 Einwohner und zahlreiche Kurgäste, die in drei Reha-Kliniken untergebracht sind.

Kurgarten

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Es gibt dort ein Gradierwerk mit einer Länge von 325 m und eine Höhe von 13 m. Es wurde 1779 errichtet. Seit 1859 dient die Anlage zur Aufbereitung von Badesole und als Freiluftinhalatorium.

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Ein Gradierwerk (auch Leckwerk) ist eine Anlage zur Salzgewinnung. Sie besteht aus einem Holzgerüst, das mit Reisigbündeln (vorwiegend Schwarzdorn) verfüllt ist. Das Verb „gradieren“ bedeutet „einen Stoff in einem Medium konzentrieren“. Im Falle eines Gradierwerks wird der Salzgehalt im Wasser erhöht, indem Sole durch das Reisig hindurchgeleitet wird, wobei auf natürliche Weise Wasser verdunstet. Außerdem lagern sich Verunreinigungen der Sole an den Dornen ab; dadurch wird die Qualität des erzeugten Salzes erhöht. Viele Gradierwerke sind Teil eines Salzwerks, das aus einem Gradierwerk und einer Saline besteht.

Mühle und historische Salineanlage

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Am Wehrdamm

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Ein Paradies für Paddler

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Es gibt aber auch noch andere Boote auf der Saale. Ausflugsboote. die halbstündlich zur Rudelsburg und Burg Saaleck fahren, und Boote, mit denen man von einem Ufer zum anderen übersetzen kann.

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Lauschiger Friedhof

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Es gibt schöne alte Häuser in Bad Kösen, doch einiges ist auch verfallen. So wie der Bahnhof – rechtes Foto – einst der schönste Deutschlands.

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Dann gibt es noch andere Bereiche, da sieht man noch den DDR-Style und kann auch den typischen DDR-Geruch wahrnehmen.

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In meiner Kindheit war ich häufiger in der DDR, wir haben Verwandte in der Nähe von Schwerin. Ich kann mich noch gut an den Geruch, die Häuser und die Straßen erinnern. Und an die Geschäfte. Ich mochte es ?

Noch erwähnenswert ist, dass in Bad Kösen die Puppengestalterin Käthe Kruse von 1912 bis 1950 lebte und wirkte. Die Herstellung von Stoffpuppen und Plüschtieren durch die Kösener Spielzeugmanufaktur, ein fast 100 Jahre alter Betrieb, setzt bis heute diese Tradition fort.

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Himmelfahrt auf Sylt

Etwas spät, knapp drei Monate nach Himmelfahrt kommt nun der Beitrag über Sylt. Das lag daran, dass ich erstmal die rund 800 Fotos sichten musste. Vieles hatte ich an vergangenen Syltreisen schon fotografiert, und obwohl ich versucht habe, neue Motive zu finden, habe ich doch viele meiner Lieblingsmotive aufgenommen. Den Strand und das Meer habe ich sicher schon tausendmal fotografiert – aber ich kann mich nicht satt sehen an diesen Bildern.

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Ich war für eine Woche in der altbewährten Unterkunft – Haus Burgfried – in Westerland. Günstiger kann man auf Sylt nicht wohnen. Das bemerkenswerte an dieser Reise war: ich kam aus dem kalten Hamburg auf Sylt an, der Himmel riss auf, die Sonne schien und es wurde zunehmend wärmer bis 25 Grad und windstill. Das war nur für die Windsurfer und Kitesurfer dramatisch, die sich auf den Windsurf Cup vorbereiten mussten, der ab Himmelfahrt bis Pfingsten stattfand. Es war traumhaftes sommerliches Wetter, ohne Regen, Wind oder Sturm. Ich habe diesen Zeitraum gleich rot in meinem Kalender angestrichen, da mir klar war, dass dies der Sommer gewesen sein könnte. Man weiß ja nie, was noch kommt, gerade beim Wetter. Und so war es auch. Nur eine knappe Woche später, nämlich Pfingsten war es mit knapp über 10 Grad lausig kalt. Und das ist noch lange Zeit so geblieben.

Ich hatte mich für eine Woche Sylt entschieden, da ich dringend Erholung brauchte. Anfang des Jahres gab es eine sehr stressige Zeit und ich sehnte mich nach der Natur auf Sylt, lange Spaziergänge am Strand etc. Da nur eine Woche Urlaub zur Verfügung stand, beschloss ich jeden Tag so auszudehnen, als hätte er die Dauer einer Woche. Ich kostete jeden Moment aus – und war, so gut es ging – präsent im Hier und Jetzt. Es war wunderbar und ich habe mich unglaublich gut gefühlt. So wurden aus 6 Tagen insgesamt 6 Wochen Urlaub 😉

Die Insel war natürlich voller Menschen und Autos, die man vorzeigen kann. Die Feiertage waren günstig gelegen, und es war Windsurf Cup. Eine ganze Zeltstadt wurde am Westerländer Strand und Promenade aufgebaut. Surfbedarf, Wellness und natürlich Gastronomie – Essen und Trinken – dürfen nicht fehlen. Gar nicht so einfach in dem Trubel die Abgeschiedenheit und Ruhe zu finden, die man zur Erholung braucht. Da ich die Insel aber sehr gut kenne, und die Masse Mensch gehäuft an einigen Plätzen vorkommt, weiß ich, wohin ich fahren oder gehen muss, um (relativ) allein zu sein und die Natur zu genießen. Ich war mit dem Fahrrad, dem Bus oder zu Fuß unterwegs, um die Plätze aufzusuchen, an denen ich meine Ruhe haben konnte. Es ist gar nicht so schwer – einfach gegen den Strom schwimmen 😀

Abends, wenn ich Menschen sehen und Unterhaltung haben wollte, habe ich mich in den Trubel der Zeltstadt in Westerland gestürzt, etwas gegessen und getrunken, vorwiegend Hugo und Aperol Spritz, und dabei den Sonnenuntergang beobachtet. Ich habe sehr nette Leute kennengelernt, die genau wie ich, den Sonnenuntergang und das jeweilige Getränk dazu fotografiert haben. Es war ein sehr netter und lustiger Abend. Im folgenden sind einige Fotos von den Getränken und verschiedenen Sonnenuntergängen zu sehen.

DSC_0442 Aperol Foto Sascha

Sonnenuntergang wie im Bilderbuch 😎

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 Sylt über Himmelfahrt 747  Sylt über Himmelfahrt 746

„Flieger, grüß mir die Sonne…“ 😎

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Ich habe bei meiner Kamera mal die verschiedenen Effekte ausprobiert. Im folgenden sind einige Fotos zu sehen.

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Strandgut

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Lister Ellenbogen

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Fähranleger und Schiff vor List

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Hafen von List

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List

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Altes reetgedecktes Haus in List

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Seevögel

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Möwe mit Beute

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Eine Schafherde bei Keitum und Esel in Kampen

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Ein Pfau bei der Kupferkanne Kampen

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Die „Kupferkanne“ in Kampen, ein als Gastronomiebetrieb umgebauter Bunker.

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Löwenzahnfelder auf Sylt, im Hintergrund die Keitumer Kirche St. Severin

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Keitum an der Wattseite

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Sylt über Himmelfahrt 492 Sylt über Himmelfahrt 487

Heimatmuseum in Keitum

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Alte Grabplatten

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Kirche St. Martin in Morsum

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Die Morsumer Kirche ist die kleinste und mit über 850 Jahren die älteste Kirche auf Sylt. Sie gefällt mir noch besser als die St. Severin in Keitum, insbesondere der Friedhof. Es gibt verschiedene Bereiche, die zum Gedenken an die Kriegsopfer entstanden sind. Dabei ist mir ein Stein mit folgender Inschrift aufgefallen. Immer wieder aktuell.

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Das Leben, die Natur setzt sich immer wieder durch.

Kopie - Sylt über Himmelfahrt 318

Frühling auf Sylt

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Morsum Kliff mit brütenden Seeschwalben.

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Am Ende dieser erholsamen Woche auf Sylt habe ich ungefähr so ausgesehen, völlig entspannt und in mir ruhend, nur nicht so goldig 😆 oder etwa doch? 😛

Sylt über Himmelfahrt 118

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Ausflug zum Rantzauer See

Sehr idyllisch, 30 km nördlich von Hamburg, in Richtung Barmstedt, liegt der Rantzauer See, ein beliebtes Ausflugziel, das einiges zu bieten hat. An dem See gibt es eine Badestelle sowie Sport- und Freizeitmöglichkeiten wie z.B. Spielplatz, Minigolfanlage,Tretbootverleih, Gastronomie.

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Auf der Schloßinsel im Rantzauer See, wo auch das Schloß Rantzau, ein Herrenhaus steht, befinden sich das Schloßgefängnis-Café, eine Galerie, eine Keramikwerkstatt  in der Remise und ein Heimatmuseum. Gegenüber der Schloßinsel ist die Wassermühle mit einem Laden, der Rantzauer Töpferbedarf, daneben ist die Modemühle.

246Schloßinsel
205Schloßgefängnis Cafe
251links die Galerie, rechts die Remise 211links die Galerie, rechts das Café

Kunstwerke

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Keramikwerkstatt in der Remise, mit Garten.

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Heimatmuseum, ehemaliges Amtsgerichtsgebäude.

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Blick zur Wassermühle

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Wassermühle

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Max und Moritz

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Auf der Schlossinsel finden auch verschiedene Veranstaltungen statt. Anfang Juni wurde dort z.B. ein Historischer- und Mittelalterlicher Markt veranstaltet.

Im Schloßgefängnis Café kann man nicht nur Kaffee und Kuchen bekommen, es gibt auch englischen „Afternoon Tea“ mit Scones, Marmelade und Clotted Cream, sowie Brunch und Knastessen (für Gesellschaften ab 15 Personen). Trauungen finden im Schloßgefängnis ebenfalls statt, man kann sich das „JA“Wort geben und bekommt lebenslänglich sozusagen. 😆

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siehe auch unter www.rantzauer-see.de. Dort sind die einzelnen Bilder mit Informationen und Links zur website hinterlegt.

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