Archiv der Kategorie: Landschaften

Duvenstedter Brook im Winter

Nun ist er da – der Winter. Das graue Hamburger Schmuddelwetter wurde durch Schnee und Eiseskälte abgelöst. Endlich! Auch wenn die Witterungsverhältnisse für Autofahrer schwierig sein mögen, ich mag den Winter. Ich mag es, wenn es klar, kalt und sonnig ist. Ich liebe Schnee. Alles ist gedämpft und kommt zur Ruhe. Menschen, Autos und andere Verkehrsmittel müssen ihr Tempo verringern. Schnee und Glätte zwingen zu einem achtsameren Verhalten. Mir tut es gut. Und der Natur auch.

Schon Anfang Februar war ich mit meiner Kamera im Brook unterwegs, um winterliche Bilder zu machen. Dabei habe ich diese Gruppe von Wild beobachtet. Das weiße Tier ist keine Ziege, sondern eine Hirschkuh.

Eisflächen mit interessanten Mustern und Lufteinschlüssen.

Winterlandschaft im Duvenstedter Brook.

Verschneite Bäume.

Eiskristalle.

Die Bäume heben sich in der Schneelandschaft besonders hervor.

Ich konnte auch noch andere Tiere beobachten. Dieser Kleiber hat nach Insekten gesucht.

Das Rotkehlchen hat mich eine ganze Weile begleitet.

Am Teich waren viele Enten und ein Silberreiher.

Auch in den nächsten Tagen bleibt es winterlich und kalt. Minusgrade nachts und auch tagsüber. Nachts kann es bis minus 13 Grad werden. Also knackig kalt. Nächste Woche steigen die Temperaturen, zumindest tagsüber, dann wieder in den Plusbereich.

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Stimmungsbilder

In diesem Winter war ich mehrfach unterwegs, um stimmungsvolle Fotos aufzunehmen. Folgende Bilder habe ich an einem klaren Wintertag mit tiefstehender Sonne fotografiert, als ich einen Spaziergang zwischen den Feldern in Wohldorf (zwischen Rader Weg, Duvenstedter Triftweg und Wiemerskamper Weg) machte.

Ähnliche Fotos habe ich auch im Duvenstedter Brook aufgenommen. Die tiefstehende Sonne strahlt die Bäume an.

Bilder mit Schnee wie Puderzucker.

Die Sonne ist schon fast untergegangen.

Und der Mond ist aufgegangen.

Tiere in Wohldorf und im Duvenstedter Brook.

Waldkauz Wohldorfer Kuh

Rotkehlchen

Reiher

Silberreiher Graureiher

Zugvögel

Bäume

Vereiste Wiesen und vereister Staudamm.

Die hügeligen Pferdeweiden von Wohldorf im Licht und Schatten.

Auch auf dem Ohlsdorfer Friedhof habe ich stimmungsvolle Bilder gemacht. Die Natur dort ist beeindruckend.

Alte Gräber

Anonymer Friedhof an der Kapelle 8

Steintreppe

Die bisherigen Fotos vom Ohlsdorfer Friedhof empfinde ich als ruhig und friedvoll, zum Teil auch mystisch. Im folgenden sind jedoch Fotos zu sehen, die bedrückend sind. Es sind Bilder vom Mahnmal für die Opfer des Feuersturms im Sommer 1943. Das Mahnmal befindet sich in der Nähe der Kapelle 13, zwischen Eichen- und Kirschenallee. Die Hintergrundinformationen sind schockierend und machen betroffen.

Für die circa 37.000 Opfer der alliierten Luftangriffe auf Hamburg im Sommer 1943 entstand auf dem Ohlsdorfer Friedhof eine weitläufige Gräberstätte. Häftlinge aus dem KZ Neuengamme mussten die oftmals bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten Toten in den zerstörten Stadtteilen aus den Trümmern bergen und beim Ausheben eines großen Massengrabes auf dem Ohlsdorfer Friedhof helfen, das kreuzförmig mit breiten Armen von über hundert Metern Länge angelegt wurde.

„Fahrt über den Styx

Am 16. August 1952 wurde am Ort des Massengrabes ein Mahnmal für die Hamburger Bombenopfer eingeweiht. Im Mittelpunkt der Kreuzarme steht ein quadratischer Sandsteinbau, siehe Fotos oben, der die Skulptur „Fahrt über den Styx“ von Gerhard Marcks (1889–1981) umschließt. Sie zeigt den Totenfährmann Charon, der ein Brautpaar, eine Mutter mit Kind, einen Mann und einen Greis ans jenseitige Ufer in die Unterwelt bringt, ein Bild aus der griechischen Mythologie. Die erstarrt wirkende Szene soll die Gleichgültigkeit des organisierten Massentodes symbolisieren, der seine Opfer in jedem Abschnitt des Lebens fand. Das Mahnmal wird durch 18 Eichenbalken ergänzt, auf denen die Namen der Stadtteile stehen, aus denen die Toten zu dieser Ruhestätte gebracht wurden. Eine Erläuterungstafel beziffert die Zahl der Opfer mit 36.918. Am Rande der Anlage stehen von Angehörigen zumeist in den ersten Nachkriegsjahren gesetzte Grabsteine, die an einzelne Opfer erinnern.

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Burg Saaleck und die Rudelsburg

Von Bad Kösen aus haben wir einen Ausflug zur Burg Saaleck und der Rudelsburg gemacht. Mit dem Schiff sind wir auf der Saale zu den romanischen Burganlagen gefahren, die von weitem schon zu sehen sind. Die Fahrt dorthin dauert ca. 30 Minuten.

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Die Burg Saaleck liegt auf einem dachförmigen Muschelkalkrücken unmittelbar südlich der Ortschaft Saaleck, ca. 172 Meter über dem Meeresspiegel und ist knapp 23 Meter hoch.

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Burg Saaleck wurde Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut, vermutlich von den Markgrafen von Meißen, welche die Burg als eine Gegengründung zur benachbarten bischöflichen Rudelsburg errichten ließen.

Burg Saaleck mit Burgfräulein.

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Von hier aus hat man einen traumhaften Blick über die Landschaft des Saaletales.

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Diese Gegend wird auch als Toskana des Ostens bezeichnet. Das zweite Bild lässt ahnen warum.

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Vo der Burg Saaleck ist es nicht mehr weit zur Rudelsburg. Ein Wanderweg führt dorthin.

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Die Rudelsburg ist eine Höhenburg oberhalb von Saaleck im Burgenlandkreis. Sie liegt etwa 85 Meter über dem Südufer der Saale. Die Burg wurde wohl von den Bischöfen von Naumburg im Hochmittelalter zur Sicherung der Handelswege wie der Via Regia mit der Saalebrücke in Bad Kösen angelegt. Bei der ersten Erwähnung 1171 war sie im Besitz von Naumburger Ministerialen (im kaiserlichen Dienst stehende Beamte). 1238 wurde sie an die Markgrafen von Meißen verlehnt und als Befestigungsbau urkundlich genehmigt.

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Im Innenhof der Burg befindet sich ein Gastronomiebetrieb, das Burgrestaurant Rudelsburg. Dort lässt es sich gut sitzen. Der Innenhof ist wunderschön. Mir hat das Kopfsteinpflaster sehr gefallen und natürlich auch der schöne Ausblick.

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Ein Wochenende in Bad Kösen

Ende Juli bin ich für ein verlängertes Wochenende nach Bad Kösen gefahren, um meine Schwester zu besuchen, die dort zur Kur war. Bad Kösen liegt an der Saale im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt zwischen Leipzig und Erfurt.

Blick auf die Saale

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Bad Kösen, ein Stadtteil von Naumburg, ist Kurort und Solbad. Es liegt mitten im Qualitätsweinanbaugebiet Saale-Unstrut an der Via Regia, die zu den römischen Handelswegen zählte. Die Via Regia ist die längste Ost-West-Ausrichtung zwischen Moskau bzw. Kiew und Santiago de Compostela. Bad Kösen hat nur 3643 Einwohner und zahlreiche Kurgäste, die in drei Reha-Kliniken untergebracht sind.

Kurgarten

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Es gibt dort ein Gradierwerk mit einer Länge von 325 m und eine Höhe von 13 m. Es wurde 1779 errichtet. Seit 1859 dient die Anlage zur Aufbereitung von Badesole und als Freiluftinhalatorium.

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Ein Gradierwerk (auch Leckwerk) ist eine Anlage zur Salzgewinnung. Sie besteht aus einem Holzgerüst, das mit Reisigbündeln (vorwiegend Schwarzdorn) verfüllt ist. Das Verb „gradieren“ bedeutet „einen Stoff in einem Medium konzentrieren“. Im Falle eines Gradierwerks wird der Salzgehalt im Wasser erhöht, indem Sole durch das Reisig hindurchgeleitet wird, wobei auf natürliche Weise Wasser verdunstet. Außerdem lagern sich Verunreinigungen der Sole an den Dornen ab; dadurch wird die Qualität des erzeugten Salzes erhöht. Viele Gradierwerke sind Teil eines Salzwerks, das aus einem Gradierwerk und einer Saline besteht.

Mühle und historische Salineanlage

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Am Wehrdamm

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Ein Paradies für Paddler

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Es gibt aber auch noch andere Boote auf der Saale. Ausflugsboote. die halbstündlich zur Rudelsburg und Burg Saaleck fahren, und Boote, mit denen man von einem Ufer zum anderen übersetzen kann.

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Lauschiger Friedhof

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Es gibt schöne alte Häuser in Bad Kösen, doch einiges ist auch verfallen. So wie der Bahnhof – rechtes Foto – einst der schönste Deutschlands.

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Dann gibt es noch andere Bereiche, da sieht man noch den DDR-Style und kann auch den typischen DDR-Geruch wahrnehmen.

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In meiner Kindheit war ich häufiger in der DDR, wir haben Verwandte in der Nähe von Schwerin. Ich kann mich noch gut an den Geruch, die Häuser und die Straßen erinnern. Und an die Geschäfte. Ich mochte es ?

Noch erwähnenswert ist, dass in Bad Kösen die Puppengestalterin Käthe Kruse von 1912 bis 1950 lebte und wirkte. Die Herstellung von Stoffpuppen und Plüschtieren durch die Kösener Spielzeugmanufaktur, ein fast 100 Jahre alter Betrieb, setzt bis heute diese Tradition fort.

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Himmelfahrt auf Sylt

Etwas spät, knapp drei Monate nach Himmelfahrt kommt nun der Beitrag über Sylt. Das lag daran, dass ich erstmal die rund 800 Fotos sichten musste. Vieles hatte ich an vergangenen Syltreisen schon fotografiert, und obwohl ich versucht habe, neue Motive zu finden, habe ich doch viele meiner Lieblingsmotive aufgenommen. Den Strand und das Meer habe ich sicher schon tausendmal fotografiert – aber ich kann mich nicht satt sehen an diesen Bildern.

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Ich war für eine Woche in der altbewährten Unterkunft – Haus Burgfried – in Westerland. Günstiger kann man auf Sylt nicht wohnen. Das bemerkenswerte an dieser Reise war: ich kam aus dem kalten Hamburg auf Sylt an, der Himmel riss auf, die Sonne schien und es wurde zunehmend wärmer bis 25 Grad und windstill. Das war nur für die Windsurfer und Kitesurfer dramatisch, die sich auf den Windsurf Cup vorbereiten mussten, der ab Himmelfahrt bis Pfingsten stattfand. Es war traumhaftes sommerliches Wetter, ohne Regen, Wind oder Sturm. Ich habe diesen Zeitraum gleich rot in meinem Kalender angestrichen, da mir klar war, dass dies der Sommer gewesen sein könnte. Man weiß ja nie, was noch kommt, gerade beim Wetter. Und so war es auch. Nur eine knappe Woche später, nämlich Pfingsten war es mit knapp über 10 Grad lausig kalt. Und das ist noch lange Zeit so geblieben.

Ich hatte mich für eine Woche Sylt entschieden, da ich dringend Erholung brauchte. Anfang des Jahres gab es eine sehr stressige Zeit und ich sehnte mich nach der Natur auf Sylt, lange Spaziergänge am Strand etc. Da nur eine Woche Urlaub zur Verfügung stand, beschloss ich jeden Tag so auszudehnen, als hätte er die Dauer einer Woche. Ich kostete jeden Moment aus – und war, so gut es ging – präsent im Hier und Jetzt. Es war wunderbar und ich habe mich unglaublich gut gefühlt. So wurden aus 6 Tagen insgesamt 6 Wochen Urlaub 😉

Die Insel war natürlich voller Menschen und Autos, die man vorzeigen kann. Die Feiertage waren günstig gelegen, und es war Windsurf Cup. Eine ganze Zeltstadt wurde am Westerländer Strand und Promenade aufgebaut. Surfbedarf, Wellness und natürlich Gastronomie – Essen und Trinken – dürfen nicht fehlen. Gar nicht so einfach in dem Trubel die Abgeschiedenheit und Ruhe zu finden, die man zur Erholung braucht. Da ich die Insel aber sehr gut kenne, und die Masse Mensch gehäuft an einigen Plätzen vorkommt, weiß ich, wohin ich fahren oder gehen muss, um (relativ) allein zu sein und die Natur zu genießen. Ich war mit dem Fahrrad, dem Bus oder zu Fuß unterwegs, um die Plätze aufzusuchen, an denen ich meine Ruhe haben konnte. Es ist gar nicht so schwer – einfach gegen den Strom schwimmen 😀

Abends, wenn ich Menschen sehen und Unterhaltung haben wollte, habe ich mich in den Trubel der Zeltstadt in Westerland gestürzt, etwas gegessen und getrunken, vorwiegend Hugo und Aperol Spritz, und dabei den Sonnenuntergang beobachtet. Ich habe sehr nette Leute kennengelernt, die genau wie ich, den Sonnenuntergang und das jeweilige Getränk dazu fotografiert haben. Es war ein sehr netter und lustiger Abend. Im folgenden sind einige Fotos von den Getränken und verschiedenen Sonnenuntergängen zu sehen.

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Sonnenuntergang wie im Bilderbuch 😎

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„Flieger, grüß mir die Sonne…“ 😎

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Ich habe bei meiner Kamera mal die verschiedenen Effekte ausprobiert. Im folgenden sind einige Fotos zu sehen.

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Strandgut

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Lister Ellenbogen

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Fähranleger und Schiff vor List

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Hafen von List

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List

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Altes reetgedecktes Haus in List

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Seevögel

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Möwe mit Beute

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Eine Schafherde bei Keitum und Esel in Kampen

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Ein Pfau bei der Kupferkanne Kampen

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Die „Kupferkanne“ in Kampen, ein als Gastronomiebetrieb umgebauter Bunker.

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Löwenzahnfelder auf Sylt, im Hintergrund die Keitumer Kirche St. Severin

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Keitum an der Wattseite

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Heimatmuseum in Keitum

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Alte Grabplatten

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Kirche St. Martin in Morsum

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Die Morsumer Kirche ist die kleinste und mit über 850 Jahren die älteste Kirche auf Sylt. Sie gefällt mir noch besser als die St. Severin in Keitum, insbesondere der Friedhof. Es gibt verschiedene Bereiche, die zum Gedenken an die Kriegsopfer entstanden sind. Dabei ist mir ein Stein mit folgender Inschrift aufgefallen. Immer wieder aktuell.

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Das Leben, die Natur setzt sich immer wieder durch.

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Frühling auf Sylt

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Morsum Kliff mit brütenden Seeschwalben.

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Am Ende dieser erholsamen Woche auf Sylt habe ich ungefähr so ausgesehen, völlig entspannt und in mir ruhend, nur nicht so goldig 😆 oder etwa doch? 😛

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Ausflug zum Rantzauer See

Sehr idyllisch, 30 km nördlich von Hamburg, in Richtung Barmstedt, liegt der Rantzauer See, ein beliebtes Ausflugziel, das einiges zu bieten hat. An dem See gibt es eine Badestelle sowie Sport- und Freizeitmöglichkeiten wie z.B. Spielplatz, Minigolfanlage,Tretbootverleih, Gastronomie.

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Auf der Schloßinsel im Rantzauer See, wo auch das Schloß Rantzau, ein Herrenhaus steht, befinden sich das Schloßgefängnis-Café, eine Galerie, eine Keramikwerkstatt  in der Remise und ein Heimatmuseum. Gegenüber der Schloßinsel ist die Wassermühle mit einem Laden, der Rantzauer Töpferbedarf, daneben ist die Modemühle.

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251links die Galerie, rechts die Remise 211links die Galerie, rechts das Café

Kunstwerke

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Keramikwerkstatt in der Remise, mit Garten.

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Heimatmuseum, ehemaliges Amtsgerichtsgebäude.

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Blick zur Wassermühle

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Wassermühle

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Max und Moritz

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Auf der Schlossinsel finden auch verschiedene Veranstaltungen statt. Anfang Juni wurde dort z.B. ein Historischer- und Mittelalterlicher Markt veranstaltet.

Im Schloßgefängnis Café kann man nicht nur Kaffee und Kuchen bekommen, es gibt auch englischen „Afternoon Tea“ mit Scones, Marmelade und Clotted Cream, sowie Brunch und Knastessen (für Gesellschaften ab 15 Personen). Trauungen finden im Schloßgefängnis ebenfalls statt, man kann sich das „JA“Wort geben und bekommt lebenslänglich sozusagen. 😆

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siehe auch unter www.rantzauer-see.de. Dort sind die einzelnen Bilder mit Informationen und Links zur website hinterlegt.

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Ausflug ins Arboretum

Im Mai haben wir einen Ausflug ins Arboretum gemacht, eine gärtnerisch gestaltete Parkanlage in Ellerhoop, das zum Kreis Pinneberg gehört. Ein Arboretum ist eine Sammlung verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze. Die Bezeichnung Arboretum stammt von dem lateinischen Wort „arbor“, welches Baum bedeutet.

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Aber im Arboretum in Ellerhoop wachsen nicht nur Bäume,

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sondern auch die vielfältigsten Pflanzen.

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Es umfasst eine rund 17 Hektar große Gesamtanlage, von der zirka 7,5 Hektar der Öffentlichkeit als Naherholungsanlage und für Zwecke der Schul- und Volksbildung zur Verfügung stehen.

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Dort gibt verschiedene Bereiche, wo z.B. die blühenden Pflanzen nach Farben geordnet sind, so der weiße oder der rote Garten.

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Es gibt auch andere, schön gestaltete Gärten oder japanische Gärten.

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Am Ufer des Arboretum-Sees gibt es große Bestände verschiedener Bambusarten. Die Bambus-Sichtung wird im Arboretum seit etwa 20 Jahren intensiv betrieben.

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Dann gibt es den sogenannten Duftgarten, in dem Pflanzen wachsen, die intensiv duften, wie z.B. der Blauregen oder die Pfingstrose.

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Eine Attraktion im Arboretum ist der im April 2008 eröffnete Bernsteingarten. Dieser Teil der schulbiologischen Abteilung zeigt unter dem Schlagwort „Faszination Bernstein – Das Gold der Bäume“ die Entstehung und Verwendung von Bernstein. Die Besucher erfahren unter anderem etwas über die legendären Bernsteinwälder vor 50 Millionen Jahren und können im Bernsteinpavillon wandhohe Fototafeln des berühmten Bernsteinzimmers in St. Petersburg bewundern.

aber es gibt noch weitere Themen wie:

  • die Entwicklungsgeschichte der Bäume mit einem Steinkohlewäldchen aus dem Karbon,
  • ein lebensgroßes wissenschaftliches Modell eines pflanzenfressenden Sauriers aus dem Trias,
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  • einen im Wasser stehenden großen Sumpfzypressenwald aus dem Tertiär,
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    einen geologischen Erlebnispfad,
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  • eine Nutzpflanzenabteilung mit alten Getreidesorten,
  • Fleischfressende Pflanzen.

Weitere Informationen gibt es unter www.arboretum-ellerhoop-thiensen.de

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Das Arboretum hat mir sehr gut gefallen, die verschiedenen Themenbereiche sind sehr sorgfältig und liebevoll gestaltet. Am besten hat mir der Duftgarten gefallen, die Sinne wurden hier ganz besonders angesprochen, so etwas hatte ich bisher noch nicht erlebt.

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Ausflug nach Seebüll

Gestern haben wir einen Ausflug nach Seebüll gemacht, ein kleiner Ort, der zu Neukirchen gehört und in der Nähe der dänischen Grenze und Nordseeküste liegt. Dort befindet sich die Nolde Stiftung.  In dem Haus der Stiftung ist ein Restaurant (Café Seebüll) und ein Museumshop, in dem man unter anderem Poster der Ausstellungen, Postkarten mit Motiven von den Bildern Noldes sowie Kunstbände käuflich erwerben kann.

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Das dazugehörige Kunstmuseum befindet sich in dem Haus, wo einst Emil Nolde mit seiner Frau Ada gewohnt und in seinem Atelier gearbeitet hat. Nolde war einer der bedeutensten expressionistischen Maler. Nordfriesland war seine Heimat. Einst schrieb er: „Gleich einem Märchen war die Heimat mir, das Elternheim im flachen Land, mein Land, darüberhin die tausende Lerchen, jubelnd auf- und niederschwebend, mein Wunderland von Meer zu Meer.“ Emil Nolde hieß urprünglich mit Nachnamen Hansen. Er wurde in dem Dorf Nolde geboren und wuchs dort auf. Später hat er sich dann umbenannt, was auch behördlich anerkannt wurde.

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1926 erwarben Ada und Emil Nolde das Stück Land als unbebaute Warft und schufen 1927 mit dem darauf errichteten Wohn- und Atelierhaus (Backsteinhaus) und dem Garten ein einzigartiges Gesamtkunstwerk.

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Es war Noldes Wunsch, dass sein künstlerisches Werk Besuchern zugänglich gemacht wurde. Dies beschrieb Nolde in seinem Testament und so wurde nach seinem Tod am 13. April 1956 die „Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde“ errichtet. Hier werden dauerhaft Werke von Emil Nolde ausgestellt, es finden aber auch Jahresausstellungen zu bestimmten Themen statt. In diesem Jahr wurden Noldes späte Werke gezeigt. Am besten gefallen mir seine Blumenmotive und der glühende Abendhimmel.

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Der Häuserkomplex liegt sehr abgeschieden, rundherum sind Wiesen und Felder, in näherer Umgebung auch ein Badesee. Ich mag die einzigartige Marschlandschaft, die Natur dort, und vor allem die Stille. Kein Verkehrslärm, der stört. Man kommt einfach zur Ruhe.

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Zu dem Gebäudekomplex gehört auch noch ein Gästehaus (Seebüllhof), in dem man Zimmer zur Übernachtung buchen kann. Es ist ein wunderschönes, altes reetgedecktes Haus.

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In der Anlage ist auch Noldes Garten, er und seine Frau liebten Blumen, den man begehen kann. Dort kann man über die vielfältige und bunte Blütenpracht nur staunen.

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Der Garten ist wunderschön.

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Oben links ist die Wildrose, rechts eine Cosmea. Auf den beiden unteren Fotos sind Pfingstrosen zu sehen, die intensiv duften. Die folgende Blüte ist ebenfalls eine Pfingstrose.

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Es gibt auch Lupinen in vielen Farbvarianten

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Und Klatschmohn

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In dem Garten ist auch ein Froschteich und ein kleines reetgedecktes Häuschen als Unterstand, der zum Verweilen einlädt.

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Auf dem Gelände gibt es  auch verschiedene Bereiche und Gewächshäuser, die nicht zugänglich sind, wo Pflanzen gezogen werden. Diese, wie z.B. die Nolde-Rose oder andere interessante Pflanzen, kann man kaufen und in seinen eigenen Garten pflanzen. So habe ich mir vorletztes Jahr eine blaue Trichterwinde, ein Rankgewächs, als Pflanze gekauft  (man kann auch Samen kaufen) und sie zu Hause in einen Topf mit Rankgitter gesetzt, an dem sie hochklettern kann. Im Herbst, wenn sie verblüht ist, nehme ich ihre Samen aus den Kapseln, und ziehe daraus im Frühjahr wieder neue Pflanzen.

Hier noch ein paar Fotos aus dem Garten.

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Pfingsten im Harz

Über Pfingsten war ich wieder in Lautenthal im Harz, siehe hierzu auch meinen Bericht vom 22. Oktober 2015. Pfingsten waren die Eisheiligen, das Wetter war kalt und unbeständig. Da ich unbedingt fotografieren wollte, habe ich mal versucht, im Regen zu fotografieren. Die Bilder habe ich in dem vorherigen Beitrag veröffentlicht.

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Aber es gab auch sonnige Abschnitte. Diese habe ich genutzt, um die Blütenvielfalt zu fotografieren,

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um den Ort Lautenthal mit seinen schönen Häusern kennenzulernen,

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Marktplatz und Kirche in Lautenthal

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und um einen langen Spaziergang an der Innersten (die Innerste ist ein 99,7 km langer Nebenfluß der Leine in Niedersachsen) in Richtung Hüttschenthal zu machen.

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Zurück ging´s dann am Berg hinauf und im Wald zurück.

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Raps, Eichhörnchen und Regenbilder

Nachdem es lange Zeit sehr kalt gewesen ist, kam in der Himmelfahrtswoche endlich die ersehnte Sonne und Wärme. Ich hatte eine traumhaft schöne Woche auf Sylt, Beitrag folgt demnächst, mit erstaunlich gutem Wetter. Sommerliche Temperaturen, blauer klarer Himmel, Sonne, wenig Wind – und das tagelang. Das ist schon außergewöhnlich für Sylt, wo manchmal mehrmals am Tag das Wetter wechselt. Natürlich war es auf dem Festland ähnlich und die Natur hat es genutzt, um zu erblühen. Auch die Tiere waren aktiv. Das Eichhörnchen habe ich in Hamburg, von meinem Balkon aus, fotografiert. Es genießt offensichtlich die Sonne 😎

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Känguru-Eichhörnchen 😀

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Bewegungsabfolge

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Als ich von Sylt zurück kam, stand der Raps in voller Blüte. Da habe ich Gelegenheit genutzt, Fotos von Rapsfeldern zu machen, zumal wieder ein Kälteeinbruch angesagt war. Die Eisheiligen standen vor der Tür, über Pfingsten, genauer vom 11. bis zum 15. Mai.

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Pfingsten wollte ich meine nächste Reise antreten, diesmal in den Harz, wo es meist 1 bis 2 Grad kühler ist als in Hamburg. Also habe ich wieder meine Winterjacke und Stiefel rausgeholt und in den Koffer gepackt. Im Harz war auch alles an Wetter dabei. Regen, Hagel, Schauer, Kälte, Ungemütlich aber zunehmend wärmer und auch Sonne. Die folgenden Regenbilder sind im Harz entstanden.

Flieder im Regen

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Es regnet Bindfäden. Zur Ansicht Bilder bitte mit Mausklick vergrößern.

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Wie gefallen euch die Regenbilder?

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