Archiv der Kategorie: Reisen

Meersburg am Bodensee

Hier in Hamburg wird es zunehmend kälter und ungemütlicher. Ein Grund, sich den Urlaubsbildern zu widmen und sie in einem Beitrag in meinem Blog einzufügen. Im Sommer vor zwei Jahren habe ich Urlaub am Bodensee gemacht. Eine Freundin von mir ist dorthin gezogen und ich habe schon zweimal die Gelegenheit genutzt, dort Urlaub zu machen. Die Bodenseeregion ist wunderschön mit vielfältigen Möglichkeiten der Urlaubsgestaltung.

Heute möchte ich über Meersburg schreiben, das am nördlichen Ufer des Bodensees liegt. Die Stadt hat einen südlichen Flair und ist in Ober- und Unterstadt aufgeteilt. Sie ist nicht sehr groß, hat knapp sechstausend Einwohner, aber es macht Spaß durch die engen Gassen zu bummeln und die bunten Häuser zu bewundern.

Nach Meersburg bin ich mit dem Schiff gefahren, das von Friedrichshafen aus gestartet ist.

Die Burg Meersburg ist um 640 von dem Merowingerkönig Dagobert I erbaut worden. Urkundlich erwähnt wurde die Burg jedoch erst 1147. Mitte des 13. Jahrhunderts war die Burg im Besitz der Fürstbischöfe von Konstanz. Wer sich näher mit der Geschichte der Burg beschäftigen möchte, dem sei der Beitrag hierzu bei Wikipedia zu empfehlen.

„Der Sammler mittelalterlicher Schriften und Bücher Joseph von Laßberg erwarb die Meersburg nach langwierigen Verhandlungen für 10.000 Gulden im Februar/März 1838 von der Domänenkammer in Karlsruhe und zog am 7. September 1838 mit seiner Frau Maria Anna von Droste zu Hülshoff, auch Jenny genannt, und seinen Zwillingskindern ein. In dem gewölbten hellen Saal, dem ehemaligen Archiv, bewahrte er seine Sammlung auf, im anschließenden runden Raum (Turmzimmer) richtete er sein Studien- und Schreibzimmer ein. Von Laßberg rettete das Alte Schloss durch seinen Kauf vor dem Verfall.

Im Jahr 1841 zog Jennys Schwester Annette von Droste-Hülshoff in die Burg und verbrachte dort einen Teil ihrer letzten acht Lebensjahre. Sie war eine deutsche Schriftstellerin sowie Komponistin und gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen. Der Burg hat sie das Gedicht von 1841/42 „Das Alte Schloss“ gewidmet. Sie verstarb am 24. Mai 1848 auf der Burg.

Das alte Schloß
 
Auf der Burg haus‘ ich am Berge,
Unter mir der blaue See,
Höre nächtlich Koboldzwerge,
Täglich Adler aus der Höh‘,
Und die grauen Ahnenbilder
Sind mir Stubenkameraden,
Wappentruh‘ und Eisenschilder
Sofa mir und Kleiderladen.
 
Schreit‘ ich über die Terrasse
Wie ein Geist am Runenstein,
Sehe unter mir die blasse
Alte Stadt im Mondenschein,
Und am Walle pfeift es weidlich,
– Sind es Käuze oder Knaben? –
Ist mir selber oft nicht deutlich,
Ob ich lebend, ob begraben!
 
Mir genüber gähnt die Halle,
Grauen Tores, hohl und lang,
Drin mit wunderlichem Schalle
O Langsam dröhnt ein schwerer Gang;
Mir zur Seite Riegelzüge,
Ha, ich öffne, laß die Lampe
Scheinen auf der Wendelstiege
Lose modergrüne Rampe,
 
Die mich lockt wie ein Verhängnis,
Zu dem unbekannten Grund;
Ob ein Brunnen? ob Gefängnis?
Keinem Lebenden ist’s kund;
Denn zerfallen sind die Stufen,
Und der Steinwurf hat nicht Bahn,
Doch als ich hinab gerufen,
Donnert’s fort wie ein Orkan.
 
Ja, wird mir nicht baldigst fade
Dieses Schlosses Romantik,
In den Trümmern, ohne Gnade,
Brech‘ ich Glieder und Genick;
Denn, wie trotzig sich die Düne
Mag am flachen Strande heben,
Fühl‘ ich stark mich wie ein Hüne,
Von Zerfallendem umgeben.

Nach dem Tod von Joseph von Laßberg im Jahr 1855 ging die Burg zu je einem Viertel an seine Erben Jenny, Karl, Hildegard und Hildegund. Letztendlich verkauften die Zwillingstöchter Hildegard und Hildegund 1877 das Alte Schloss für 12.000 Mark an den Münchner Carl Mayer von Mayerfels, der ein Mittelaltermuseum einrichtete. Nach dem Tod des von Meyerfels im Jahr 1883 ging das Schloss an seine Witwe, dann 1910 an seine Tochter und nach deren Tod 1939 an deren Tochter Maria Naeßl, geb. von Miller. 1973 wohnte dort Wilderich von Droste zu Hülshoff. Bis heute ist die Burg in Privatbesitz und dient – neben dem für Besucher zugänglichen Museum – den Erben als Wohnsitz.“ so heißt es bei Wikipedia.

Es gibt dort auch ein Burgcafé (siehe die beiden Fotos oben), ich liebe diese alten Mauern. Draußen auf der Terrasse hat man einen schönen Ausblick über den See. Man kann die Schiffe beobachten die in Richtung Mainau fahren oder den Blick über die Stadt genießen.

In Meersburg am Hafen kann man den Heiler sehen. Ich nenne ihn so, weil er auf der Weltkugel steht und heilend seine Arme ausstreckt. Richtig heißt es jedoch die „Magische Säule auf der Hafenmole“ und wurde von dem Künstler Peter Lenk geschaffen, der auch die Imperia in Konstanz gestaltet hat. Er setzt damit die Reihe seiner Kunstwerke an den Schiffsanlegestellen des Bodensees fort. In diesem filigranen Werk werden Begebenheiten und Persönlichkeiten mit Bezug zur Meersburger Stadtgeschichte dargestellt.

Hier sind noch weitere Fotos von Meersburg.

Ich bin gerne in Meersburg und kann einen Ausflug dorthin sehr empfehlen. Meersburg bzw. der Bodensee ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Alle Fotos in diesem Blog lassen sich per Mausklick vergrößern.

Bremen

Anfang Juni habe ich einen Ausflug nach Bremen gemacht. Ich war dort im Rhododendronpark, eine alte Parkanlage, die 1937 eröffnet wurde. Doch viele der alten Bäume stammen noch aus dem Rickmers Park, aus dem der Rhododenronpark entstanden ist.

Auf 46 Hektar wird eine der größten Rhododendron-Sammlungen der Welt gepflegt. Mehr als 600 Arten und etwa 3.500 Züchtungen inkl. der zu den Rhododendron gehörenden Azaleen bilden die zweitgrößte Sammlung der Welt. Anfang Juni waren die meisten Rhododendren schon verblüht, doch der Park, der ganzjährig geöffnet hat, bietet noch viele andere Schönheiten.

Der Park ist in den alten Park und neuen Park aufgegliedert und hat außerdem einen Botanischen Garten. In dem alten Park sind viele Rhododendren und Azaleen.

Dort gibt es auch diese Figuren.

Zu dem neuen Park gehören Themengärten wie unter anderem der Rosengarten.

Im Botansichen Garten gibt es zum Beispiel Heilpflanzen und heimische Nutzpflanzen sowie einen wunderschönen Steingarten.

Wer mehr über den Rhododendronpark wissen möchte, kann sich auf der Website informieren: https://www.rhododendronparkbremen.de/

Auerdem befindet sich im Rhododendronpark noch der Garten der Menschenrechte.  INSCRIRE ist ein weltweites Kunstprojekt der französischen Künstlerin Francoise Schein. Ziel des Projektes ist es, die „Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 in die öffentlichen Räume der Städte der Welt zu schreiben und die Menschenrechte im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Neben Gastronomie befindet sich im Park noch Botanika – Bremens große Entdeckerwelt.

Auf der Website www.botanika-bremen.de heißt es: „Unter dem schützenden Dach der Botanika erleben die Besucher eine grüne Entdeckerwelt mit exotischen Rhododendron, faszinierenden Tieren und spannenden Mitmachexponaten. Auf 5.000 Quadratmetern wechseln sich asiatische Pflanzenwelten in naturnahen Landschaften und aktive Wissensvermittlung ab und bringen Besucher jeden Alters zum Staunen. Die Gäste erleben die Farbenpracht asiatischer Rhododendron und Azaleen, durchstreifen die Bergwelten des Himalaya und erkunden den Dschungel der Inselreiche von Borneo und Neuguinea.“

Dann war ich noch in der Altstadt, im Zentrum von Bremen. Ich mag Bremen, die speziellen Häuser aber auch die schönen alten Villen.

„Das Bremer Haus oder auch Altbremer Haus ist ein Häusertyp, der in Bremen zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1930er Jahren errichtet wurde und heute noch das Stadtbild Bremens maßgeblich prägt. Es handelt sich um Wohnhäuser in Reihenhausbauweise in den unterschiedlichen Baustilen des Klassizismus, des Historismus und des Jugendstils, die einem einheitlichen typischen Schema folgten. Während in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich Reihenhausbauweise im 19. und frühen 20. Jahrhundert sehr verbreitet war, beschritt in Deutschland Bremen damit einen Sonderweg“, so heißt es bei Wikipedia. Leider habe ich keins davon fotografiert.

Beim Bummel durch die Altstadt habe ich den Marktplatz, das Rathaus, den Roland und die Bremer Sadtmusikanten fotografiert.

 

Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutesten Bauswerke der Gotik und Weserrenainssance und steht unter Denkmalschutz. Es ist 1405-1410 erbaut worden.

Der Dom entstand im 11. Jahrhundert und wurde im 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut. Dort fand gerade eine Hochzeit statt.

Am Marktplatz steht der Roland. Er ist eine im Jahre 1404 errichtete Staue und eines der Wahrzeichen Bremens. „Dargestellt ist der aus Liedern und Epen (Rolandslied) bekannte Heerführer und angebliche Neffe Karls des Großen. Roland steht also auf dem Markt als Repräsentant des Kaisers, er verkündet und garantiert die Marktrechte und Freiheiten, die der Stadt angeblich verliehen worden waren,“ so ist es bei Wikipedia beschrieben.

Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_bremer_stadtmusikanten

Anschließend war ich noch im Schnoorviertel.  Das älteste Haus dort ist aus dem Jahre 1401. Zahlreiche Häuser sind aus dem 17. und 18. Jahrhundert in alter Bauweise erhalten geblieben.  „Der Schnoor – auch das Schnoorviertel genannt (von niederdeutsch Schnoor, Snoor = Schnur) – ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens und auch der Name der Straße Schnoor in diesem Viertel.

Das Quartier verdankt seine Bezeichnung dem alten Schiffshandwerk. Die Gänge zwischen den Häusern standen oft in Zusammenhang mit Berufen oder Gegenständen: So gab es einen Bereich, in welchem Seile und Taue hergestellt wurden (Schnoor = Schnur), und einen benachbarten Bereich, in dem Draht und Ankerketten gefertigt wurden (plattdeutsch Wiere = Draht), woher die Straße Lange Wieren ihren Namen hat“, so steht es bei Wikipedia. Im Schnoorviertel fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Dort gibt es viele Kunsthandwerkbetriebe und urige Läden sowie Gastronomie, wie zum Beispiel die alte Teestube.

Zum Schluß bin ich dann vom Zentrum aus zum Wall gegangen und habe die folgenden Fotos gemacht.

Dort steht auch die alte Windmühle.

Die Bremer Wallanlagen waren Teil der Bremer Stadtbesfestigung und sind heute Parkanlagen.

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Goslar im Winter

Am Anfang des Jahres bin ich nach Goslar gereist. Ich brauchte Abstand von der Großstadt Hamburg und wollte es winterlich haben. Der ewige Regen der letzten Wochen ging mir auf die Nerven. Ich hatte mir Schnee zu Weihnachten gewünscht, bekam jedoch Hamburger Schmuddelwetter, grau in grau – mit viel Regen. Und wollte der Winter nicht hierher kommen, so musste ich eben zu ihm fahren.

Ich hatte Glück, in Goslar hat es während meines Aufenthalts geschneit. Ich nutzte die Gelegenheit, um in höhere Lagen, nämlich auf den Rammelsberg, zu fahren, dort wo das Bergwerk ist, das 1988 stillgelegt wurde und jetzt zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Dort konnte ich die Winterlandschaft genießen und fotografieren.

Im Bergwerk wurde bereits vor rund 3.000 Jahren Erz im Tagebau gewonnen wurde, bis vor ca. 1.000 Jahren dann zum Tiefbau übergegangen wurde. Hierzu wurden unter Tage Schächte und Gänge angelegt. Es wurde silberhaltiges Kupfererz gewonnen, als Basis für die Herstellung von Bronzegeräten und Münzen.

Ab Mitte des 15. Jahrhunderts baute man hauptsächlich Bleierz ab. Südlich des Berges entstanden bereits vor dem Jahr 1000 eine Bergmannssiedlung und weitere Siedlungen, die zu der Stadt Goslar heranwuchsen.

In Goslar war noch Weihnachtsbeleuchtung. Mir gefällt besonders der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Er ist sehr schön. Dahinter ist das gotische Rathaus zu sehen.

Zuletzt war ich vor gut einem Jahr in Goslar, siehe hierzu auch den Beitrag Goslar

Ich habe wieder in der Pension Alscher ein Zimmer gemietet. Sie liegt im Stadtteil Georgenberg in ruhiger Wohnlage, nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. In dieser Wohngegend stehen sehr schöne Häuser.

Dort ist auch die alte Klosterruine St. Georg, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und 1527 zerstört wurde. Ein Kraftplatz mit schönen alten Bäumen.

In der Nähe steht das Bismarckdenkmal mit angrenzender Grünanlage.

Der Stadtteil Georgenberg ist etwas höher gelegen, so dass man einen Blick über die Altstadt hat.

Die Altstadt von Goslar gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Dort gibt es viel zu sehen, schöne alte Häuser und andere Sehenswürdigkeiten.

Hier sieht man alte Fachwerkhäuser, das älteste Haus in Goslar ist das St. Annenhaus von 1488 (kein Foto 🙄 ), aber auch Häuser mit Schieferverkleidung, so wie das Hotel Schiefer am Marktplatz mit Glockenspiel, siehe unten.

Auf den folgenden Fotos ist der Marktplatz und das gotische Rathaus zu sehen.

Marktplatz mit Brunnen und dem Goslarer Adler.

Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494), Foto links.

Marktkirche und andere Häuser am Marktplatz.

Ich bin auf den Turm der Marktkirche gestiegen. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick.

Man sieht auch die Kaiserpfalz, Foto rechts, sowie den zweiten Turm der Marktkirche.

„Die zwischen 1040 und 1050 errichtete Kaiserpfalz, einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst, ist ein Muss für jeden Goslar-Besucher. Über 200 Jahre lang wurde hier auf zahlreichen Reichsversammlungen und Hoftagen deutsche Geschichte geschrieben. Alle Wandflächen der „aula regia“, des fast 800 qm großen „Reichssaals“, wurden im 19. Jahrhundert vom Historienmaler Hermann Wislicenus mit Szenen geschmückt, die die Geschichte des „Heiligen Römischen Reiches“ erzählen. In stündlichen Führungen wird das Malprogramm erläutert und das spannende Schicksal der Kaiserpfalz im Wandel der Zeiten nachvollzogen.“ so heißt es auf der Website  der Stadt Goslar.de/Tourismus.

Kaiserpfalz mit Reiterstandbildern von Kaiser Wilhelm I (links) und Friedrich Barbarossa (rechts), sowie dem Braunschweiger Löwen.

„Um 1005 findet man eine erste Erwähnung einer Pfalz, wohl ein Vorgängerbau an dem Ort der späteren Kaiserpfalz. Heinrich II. (wahrscheinlich 973-1024) verlegte seine Königspfalz von Werla nach Goslar. Der Ort stieg damit zu einem der bedeutendsten Orte des Reiches auf. Die Pfalz wurde dann unter Heinrich III. (1017-1056) zur größten Pfalz der Salier ausgebaut und galt zeitweilig als der größte Profanbau nördlich der Alpen. In dieser Pfalz wurden nachweislich 23 Reichstage abgehalten. Zwischen 1045 und 1050 wurden unter Kaiser Heinrich III. (1017-1056) in unmittelbarer Nähe zur Pfals auch die Stiftskirche St. Simon und Judas – der nicht mehr existierende so genannte Goslarer Dom – errichtet. Der Kaiser feierte hier häufig wichtige Kirchenfeste. Einer besonderen Erwähnung wert ist ohne Zweifel der Besuch des Papstes Victor II. im Jahr 1056 in Goslar, am 5. Oktober 1056, kurz nach dem Treffen, verstarb der Kaiser. Sein Herz wurde übrigens in der Stiftskirche St. Simon und Judas beigesetzt und ruht heute in der St. Ulrichs Kapelle neben der Pfalz. Sein restlicher Körper wurde im Dom von Speyer bestattet.“ so heißt es auf der Website www.goruma.de/Staedte/G/Goslar/geschichte.html.

Auf dem oberen Foto ist die Domvorhalle zu sehen, daneben die Kopfskulpturen des Künstlers Iskender Yediler.

Auf den folgenden Fotos sind noch weitere Kirchen der Stadt Goslar zu sehen.

St. Jacobikirche links und Neuwerkkirche rechts.

Schöne Plätze und alte Fassaden bzw. Türen.

Zum Abschluß noch ein paar Fotos vom Werderhof und dem Hospiz Großes Heiliges Kreuz.

und von der Pons Regis, einer alte Brücke, die schon um 1160 erwähnt wurde. In Goslar gibt es zwei Flüsse, die Gose und die Abzucht. Die Pons Regis befindet sich an dem Fluss Abzucht.

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Urlaub am Bodensee – Ausflug nach Lindau, Bregenz und auf den Pfänder

Im letzten Jahr habe ich Urlaub am Bodensee gemacht. Diese Region gefällt mir landschaftlich sehr gut. Drei Länder grenzen an den Bodensee: Deutschland, Österreich und die Schweiz. Und Italien ist auch nicht weit.

Lindau ist eine Stadt am östlichen Ufer des Bodensees und gehört zu Bayern. Lindau wurde als „Lindoua“ oder „Lintoua“ urkundlich erstmals 882 in einer St. Galler Schenkungsurkunde erwähnt.

Die Stadt hat mehr als 25.000 Einwohner. Die historische Altstadt von Lindau liegt auf der gleichnamigen Insel im Bodensee, die eine Fläche von 0,68 km² hat und etwa 2800 Einwohner zählt. Ein Bummel durch die Altstadt kann ich nur empfehlen, sie ist sehr schön und lebendig.

Die Hafeneinfahrt von Lindau – ein beliebtes Fotomotiv.

 

Im Hintergrund kann man die Stadt Bregenz in Österreich erkennen und links von dem Löwen die Sendemasten auf dem Pfänder, ein Berg, der bei Bregenz liegt.

Ich bin mit dem Schiff von Lindau nach Bregenz gefahren. Bregenz ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg und mit 29,5 Tausend Einwohnern die drittgrößte Stadt Vorarlbergs.

In der Innenstadt.

Die Kirche „Herz Jesu“.

Von Bregenz habe ich die Seilbahn auf den Pfänder, den Hausberg von Bregenz, genommen, Er ist 1064 m hoch und von dort hat man einen fantastischen Ausblick über das gesamte Alpenpanorama und den Bodensee.

Auf dem Foto oben links kann man den alten Rhein erkennen, der dort in den Bodensee fließt. Er fließt von Osten nach Westen durch den Bodensee und fließt in Konstanz wieder heraus. Dort ist Kilometer 0. Rechts ist Lindau zu erkennen. Und ein Zeppelin, oben in der Luft.

Dort oben gab es auch einen Wildpark. Ich habe Steinböcke, Wildschweine und ein Murmeltier gesehen.

Einkehr in die Berghütte – Blumen auf dem Tisch – schlicht und schön.

Der Abstieg mit der Seilbahn – ein traumhafter Blick.

Und von Bregenz ging es dann wieder mit dem Schiff zurück nach Lindau. Dort habe ich noch einige interessante Fotos gemacht.

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Zürich

Zürich gehört zu den lebendigsten Städten überhaupt – ich mag Zürich und genieße es sehr, wenn ich dort bin. Die folgenden Aufnahmen sind vom letzten Sommer.

Der Zürcher See ist sehr schön. Dort fühle ich mich am wohlsten. Die Atmosphäre ist frisch und klar.

Die Gesamtfläche des Zürichsees beträgt 88,17 km², wobei auf den Kanton Zürich 59,79 km², auf den Kanton Schwyz 17,46 km² und auf den Kanton St. Gallen 10,92 km² entfallen.

Eine Rundfahrt über den Zürcher See lohnt sich, der Ausblick ist wunderschön.

Spatzen am Zürcher See

Die langgestreckte, leicht gekrümmte Form des Zürichsee gleicht in etwa einer Banane. Der See ist von Rapperswil bis Zürich rund 28 Kilometer lang, zusammen mit dem Obersee rund 42 Kilometer. An der breitesten Stelle zwischen  ist der See 3,85 Kilometer breit. Seine tiefste Stelle misst 136 Meter. Die Uferlänge beträgt 87,6 Kilometer.

Der Hauptabfluss aus dem Zürichsee in der Stadt Zürich ist die Limmat, die durch das Limmattal zur Aare fliesst.

Blick vom Zürcher See in Richtung Altstadt.

An diesem Tag fand das Zürcher Limmatschwimmen statt.

Seit 1945 gibt es einmal jährlich dieses Volksschwimmen, wo sich die Leute wie die Lemminge in die Limmat stürzen. Teilnehmer bekommen Preise oder zumindest eine Medaille.

Aber auch im Zentrum war etwas los – ein Stadtfest. Das Dörflifäscht.

Zürich hat eine schöne Altstadt mit interessanten Läden.

Die Stadt war allerdings durch die beiden Ereignisse überfüllt. Aber trotzdem war es ein Vergnügen, dort zu sein.

Was mich beeindruckt hat, waren die vielen Brunnen, an denen man trinken oder seine Wasserflasche auffüllen konnte.

Zürich ist auf jeden Fall eine Reise wert.

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Goslar

Ende Dezember war ich wieder auf Reisen, diesmal habe ich Goslar und Umgebung erkundet. Ich hatte eine Unterkunft in der Pension Alscher, ein Familienbetrieb, günstig und zentral gelegen, das ich sehr empehlen kann, siehe http://www.pension-alscher.de/

Die Pension befindet sich in einer Wohngegend mit alten Villen und Fachwerkhäusern.

In der Nähe der Pension habe ich diese alte Kirchenruine entdeckt. Dort stand einst die Stifts-Kirche St. Georg, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und 1527 zerstört wurde.

Kraftplatz und vereiste Pflanzen an der Ruine.

Goslar, die tausendjährige Kaiserstadt am Harz, hat mir sehr gut gefallen. Die Altstadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und hat verschiedene Bauwerke unterschiedlicher Epochen sowie Kirchen und Fachwerkhäuser.

Marktkirche Kaiserworth Kloster Neuwerk

In Goslar war gerade Weihnachtsmarkt.

Brunnen auf dem Marktplatz mit Goslaer Adler

In der Kaiserpfalz von Goslar wurde bei Reichstagen deutsche Geschichte geschrieben. Heute erzählt hier ein imposantes Wandgemälde die Geschichte des „Heiligen Römischen Reiches“.

Reiterstandbild von Wilhelm der Große und Friedrich Barbarossa, siehe Foto oben rechts.

Das Erzbergwerk Rammelsberg, seit 1988 stillgelegt, hatte im Mittelalter große Bedeutung und zeigt heutzutage als Museum und Besucherbergwerk die bedeutungsvolle Tradition des Bergbaus in Goslar und im Harz. 2010 wurde außerdem die Oberharzer Wasserwirtschaft – ein weltweit einzigartiges Teich- und Grabensystem zur Energiegewinnung durch Wasserkraft – ergänzend zum Rammelsberg und zur Altstadt Goslar in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Weitere Fotos von der Goslaer Alstsadt.

Uralte Brücke, die schon um 1160 erwähnt wurde.

Auch die Umgebung von Goslar ist interessant. Eine Reise dorthin lohnt sich auf jeden Fall.

Auf den folgenden Fotos ist die Innerstetalsperre zu sehen. Die Talsperre staut den Fluss die Innerste auf, gehört zu den Harzwasserwerken und dient zur Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und Stromerzeugung. Der mittlere Jahresabfluss der Innerstetalsperre beträgt 60 Mio. m³.

Spaziergang in Lautenthal.

Dort haben die Bewohner einen Tannenbaum am Wanderweg geschmückt. Jeder kann dort eine oder mehrere Kugel aufhängen.

Schieferabbau in Lautenthal.

Stabkirche in Hahnenklee. Sie wurde 1907 errichtet und 1908 geweiht.

Die Gustav-Adolf-Stabkirche in Hahnenklee, das zu Goslar gehört, ist eine freie Nachbildung der Stabkirche in Borgund, Norwegen, die fast 900 Jahre alt ist. Stabkirchen sind hölzerne Kirchen, die als Stabbau konstruiert wurden.

Almhütte und Lift in Hahnenklee.

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Naumburg

Naumburg (an der Saale) ist eine Stadt im Süden von Sachsen-Anhalt. Dort ist der Verwaltungssitz des Burgenlandkreises und der Mittelpunkt des nördlichsten deutschen Weinanbaugebietes Saale-Unstrut. Die Stadt ist ein Bahnknotenpunkt und verfügt über eine reichhaltige Geschichte, so war sie früher zum Beispiel Sitz des Bistums Naumburg. Wahrzeichen ist der Naumburger Dom in der mittelalterlichen Altstadt.

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Die Altstadt, insbesondere die Häuser rund um den Marktplatz sind sehr schön.

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Auf dem Markt werden auch regionale Produkte angeboten. Und es gibt sogar Kleinanbieter, die ihre Waren auf einem Gartentisch präsentieren. Siehe Bild oben links.

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Naumburg wurde erstmals 1012 urkundlich erwähnt. Auf das Jahr 1030 datiert ist die Gründung der Domschule. Seit 1144 wurde Naumburg Stadt genannt. Der heute evangelische Naumburger Dom St. Peter und Paul ist die ehemalige Kathedrale des Bistums Naumburg und stammt größtenteils aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

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Der Dom, siehe Bilder oben, gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Spätromanik in Sachsen-Anhalt und ist eine Station an der Straße der Romanik. Sie verläuft als Ferienstraße durch Sachsen-Anhalt. Die Straße der Romanik ist Teil der Transromanica, zu der Stationen in Deutschland (Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen), Italien (Provinzen Modena, Parma und Ferrara), Österreich (Land Kärnten) und Slowenien gehören. Im Jahr 2006 wurde die Transromanica vom Europarat zur Europäischen Kulturstraße ernannt. Im Mittelalter war Naumburg ein bedeutender Handelsplatz an der Via Regia.

Der Naumburger Dom.

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Der spätromanisch-frühgotische Dom ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmälerdes des Hochmittelalters. Beeindruckend sind die beiden Lettner, siehe oben, welche die Chöre räumlich vom Kirchenschiff trennen. Die größte Attraktion ist der Westchor mit den 12 Stifterfiguren, die um 1250 von dem Naumburger Meister geschaffen worden sind. Eine Stifterin, die Markgräfin Uta ist Sinnbild für die schönste Frau des Mittelalters. Der Naumburger Meister ist leider nicht namentlich bekannt. Aufgrund charakteristischer Merkmale seiner Werke, er schuf z. B. eine einzigartige Ausdrucksweise der Gesichter, konnte der Schaffensweg des Meisters nachempfunden werden, der von Frankreich, wo er vermutlich ausgebildet wurde, bis nach Deutschland verlief. In dieser Zeit war es noch nicht üblich, die Schaffenden mit Namen zu erwähnen, sie wurden eher als Handwerker angesehen. Erwähnt wurde nur, wer Macht, Einfluss und Geld besaß.

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Es gibt aber noch andere Kunstwerke zu sehen. So z.B. die figürlichen Handläufe aus Bronze. Auf folgendem ist Franz von Assisi mit seinen Tieren dargestellt.

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Im Ostchor sind noch die alten erhaltenen Chorstühle zu sehen, sowie alte Bücher, siehe folgende Fotos. Das Buch hat ein Gewicht von 60 kg.

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Auch Martin Luther war im Dom gewesen. 1542 fand die Amtseinsetzung des weltweit ersten evangelischen Bischofs, Nikolaus von Amsdorf, im Dom statt. Martin Luther persönlich vollzog diese Weihe. Eine Lutherfigur an der Kanzel erinnert heute daran.

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Domgarten

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Kloster Pforta

Von Bad Kösen aus haben wir einen Spaziergang zum Kloster Pforta gemacht. Dabei sind wir an einem Ausflugslokal und Getreidefeldern vorbeigekommen.

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Das Kloster Pforta (Sancta Maria ad Portam) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Ortsteil Schulpforte von Bad Kösen. Das Kloster ist eine Station an der Straße der Romanik. Sie ist Teil der Transromanica, zu der Stationen in Deutschland (Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen), Italien (Provinzen Modena, Parma und Ferrara), Österreich (Land Kärnten) und Slowenien gehören.

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Bischof Udo I. von Naumburg errichtete 1137 das Kloster an der Saale und gab ihm den Namen claustrum apud Portam (Kloster zu der Pforten) oder Sanctae Mariae ad Portam (St. Marien zur Pforte).

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Die Mönche kultivierten das Land um das Kloster und machten es so zu einem der reichsten Klöster Ostthüringens. Die Klosterkirche aus der Zeit um 1140 wurde von 1251 bis 1320 umgebaut.

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Nach der Klosteraufhebung 1540 gründete der sächsische Herzog Moritz dort am 21. Mai 1543 eine der drei sächsischen Fürstenschulen, in deren Tradition die in den ehemaligen Klostergebäuden untergebrachte, heute noch bestehende Landesschule Pforta steht.

Auf dem Klostergelände steht dieser beeindruckende alte Baum. Auf dem rechten Foto ist eines der Internatsgebäude zu sehen.

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Burg Saaleck und die Rudelsburg

Von Bad Kösen aus haben wir einen Ausflug zur Burg Saaleck und der Rudelsburg gemacht. Mit dem Schiff sind wir auf der Saale zu den romanischen Burganlagen gefahren, die von weitem schon zu sehen sind. Die Fahrt dorthin dauert ca. 30 Minuten.

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Die Burg Saaleck liegt auf einem dachförmigen Muschelkalkrücken unmittelbar südlich der Ortschaft Saaleck, ca. 172 Meter über dem Meeresspiegel und ist knapp 23 Meter hoch.

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Burg Saaleck wurde Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut, vermutlich von den Markgrafen von Meißen, welche die Burg als eine Gegengründung zur benachbarten bischöflichen Rudelsburg errichten ließen.

Burg Saaleck mit Burgfräulein.

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Von hier aus hat man einen traumhaften Blick über die Landschaft des Saaletales.

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Diese Gegend wird auch als Toskana des Ostens bezeichnet. Das zweite Bild lässt ahnen warum.

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Vo der Burg Saaleck ist es nicht mehr weit zur Rudelsburg. Ein Wanderweg führt dorthin.

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Die Rudelsburg ist eine Höhenburg oberhalb von Saaleck im Burgenlandkreis. Sie liegt etwa 85 Meter über dem Südufer der Saale. Die Burg wurde wohl von den Bischöfen von Naumburg im Hochmittelalter zur Sicherung der Handelswege wie der Via Regia mit der Saalebrücke in Bad Kösen angelegt. Bei der ersten Erwähnung 1171 war sie im Besitz von Naumburger Ministerialen (im kaiserlichen Dienst stehende Beamte). 1238 wurde sie an die Markgrafen von Meißen verlehnt und als Befestigungsbau urkundlich genehmigt.

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Im Innenhof der Burg befindet sich ein Gastronomiebetrieb, das Burgrestaurant Rudelsburg. Dort lässt es sich gut sitzen. Der Innenhof ist wunderschön. Mir hat das Kopfsteinpflaster sehr gefallen und natürlich auch der schöne Ausblick.

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Ein Wochenende in Bad Kösen

Ende Juli bin ich für ein verlängertes Wochenende nach Bad Kösen gefahren, um meine Schwester zu besuchen, die dort zur Kur war. Bad Kösen liegt an der Saale im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt zwischen Leipzig und Erfurt.

Blick auf die Saale

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Bad Kösen, ein Stadtteil von Naumburg, ist Kurort und Solbad. Es liegt mitten im Qualitätsweinanbaugebiet Saale-Unstrut an der Via Regia, die zu den römischen Handelswegen zählte. Die Via Regia ist die längste Ost-West-Ausrichtung zwischen Moskau bzw. Kiew und Santiago de Compostela. Bad Kösen hat nur 3643 Einwohner und zahlreiche Kurgäste, die in drei Reha-Kliniken untergebracht sind.

Kurgarten

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Es gibt dort ein Gradierwerk mit einer Länge von 325 m und eine Höhe von 13 m. Es wurde 1779 errichtet. Seit 1859 dient die Anlage zur Aufbereitung von Badesole und als Freiluftinhalatorium.

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Ein Gradierwerk (auch Leckwerk) ist eine Anlage zur Salzgewinnung. Sie besteht aus einem Holzgerüst, das mit Reisigbündeln (vorwiegend Schwarzdorn) verfüllt ist. Das Verb „gradieren“ bedeutet „einen Stoff in einem Medium konzentrieren“. Im Falle eines Gradierwerks wird der Salzgehalt im Wasser erhöht, indem Sole durch das Reisig hindurchgeleitet wird, wobei auf natürliche Weise Wasser verdunstet. Außerdem lagern sich Verunreinigungen der Sole an den Dornen ab; dadurch wird die Qualität des erzeugten Salzes erhöht. Viele Gradierwerke sind Teil eines Salzwerks, das aus einem Gradierwerk und einer Saline besteht.

Mühle und historische Salineanlage

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Am Wehrdamm

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Ein Paradies für Paddler

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Es gibt aber auch noch andere Boote auf der Saale. Ausflugsboote. die halbstündlich zur Rudelsburg und Burg Saaleck fahren, und Boote, mit denen man von einem Ufer zum anderen übersetzen kann.

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Lauschiger Friedhof

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Es gibt schöne alte Häuser in Bad Kösen, doch einiges ist auch verfallen. So wie der Bahnhof – rechtes Foto – einst der schönste Deutschlands.

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Dann gibt es noch andere Bereiche, da sieht man noch den DDR-Style und kann auch den typischen DDR-Geruch wahrnehmen.

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In meiner Kindheit war ich häufiger in der DDR, wir haben Verwandte in der Nähe von Schwerin. Ich kann mich noch gut an den Geruch, die Häuser und die Straßen erinnern. Und an die Geschäfte. Ich mochte es ?

Noch erwähnenswert ist, dass in Bad Kösen die Puppengestalterin Käthe Kruse von 1912 bis 1950 lebte und wirkte. Die Herstellung von Stoffpuppen und Plüschtieren durch die Kösener Spielzeugmanufaktur, ein fast 100 Jahre alter Betrieb, setzt bis heute diese Tradition fort.

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