Archiv der Kategorie: Ausflüge

Hagenbecks Tierpark

Am Wochenende waren wir im Hagenbecks Tierpark. Der Zoo liegt im Hamburger Stadtteil Stellingen und hat eine Fläche von 19 Hektar. Der Tierpark ist sehr schön gestaltet und wird gut besucht. Dazu gehört noch ein Tropen-Aquarium, das man separat besuchen kann.

In dem Park gibt es einige asiatische Elemente.

Und auch schöne Pflanzen und Teichanlagen.

Auf den Rasenflächen laufen die Pampashasen und auch andere Tiere, wie zum Beispiel der Pfau, frei herum.

Es gibt Nachwuchs bei Hagenbeck, so wie der kleine Elefant, der am 5. Mai geboren wurde.

Elefanten bei der Fütterung im Außengehege.

Aber auch andere Tiere, wie zum Beispiel die Paviane, haben Nachwuchs.

Papa Pavian.

Beeindruckend sind auch die Kamele und Giraffen.

Riesenschildkröten.

Orang-Utans

Löwen und Tiger.

Wild und Schweine und Strauß.

 

Auch die Zebras sind sehr schön.

Felsenlandschaft für die Mähnenspringer.

Die genaue Bezeichnung der Tiere findet man auf der Website von Hagenbecks Tierpark, siehe unter http://www.hagenbeck.de/nc/tierpark/tiere.html

Besonders gut gelungen ist die Eismeerlandschaft. Dort findet man, neben den Tieren auf den folgenden Bildern, auch viele Informationen.

Unterwasserwelt.

Die Wasserlandschaft mit den Flamingos kenne ich seit meiner Kindheit. Ebenso die Pelikane.

Genau wie dieses Jugendstil-Tor, es ist der alte Eingangsbereich.

Und diese bereits ausgestorbenen Tiere. Sie habe mich als Kind besonders fasziniert.

Zum Abschluß zeige ich noch Fotos von den Bären.

Und hier geht´s zur Hagenbecks Website: http://www.hagenbeck.de

Die Veröffentlichung der Fotos in diesem Beitrag geschieht mit freundlicher Genehmigung vom Hagenbecks Tierpark.

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Endlich Frühling!

Am Osterwochenende war es noch kalt und ungemütlich, vereinzelt lag sogar noch Schnee.

Wir haben einen Ausflug nach Aumühle in den Schmetterlingsgarten gemacht. Siehe auch den Beitrag von 2015  http://blog.bella-fotografia.de/?p=440 Dort im Garten sah es, obwohl er schön gestaltet ist, noch etwas trostlos aus. Die Natur war noch nicht erwacht.

Dafür war es im Innenbereich, im Tropenhaus, dort wo die Schmetterlinge sind, sehr schön. Das Bambushaus ist neu und interessant gestaltet. Im Hintergrund sieht man einen Buddhakopf.

Bananenfalter Bambushaus
Blauer Morpho Malachit
Ein Plakat mit der Vielfalt der Schmetterlinge

In einem anderen Gewächshaus ist eine schöne Teichanlage, ein singender Wassergarten. Dort sind die Kois. Es gibt in dem Gewächshaus auch ein Café, die Tische befinden sind teilweise am Wasser, sehr idyllisch, wie in einer Oase.

Am Wasser stehen diese wunderschönen Blumen. Und einen Froschkönig habe ich auch entdeckt.

Amaryllis

Das war schon der zweite Froschkönig, der mir an diesem Wochenende begegnet ist. Dies habe als Anlass genommen, mich mit dem Märchen zu beschäftigen, da es offensichtlich eine Botschaft für mich hat. Und so war es auch. Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen:

https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/der_froschkonig_oder_der_eiserne_heinrich

Der erste Froschkönig ist mir auf dem Ohlsdorfer Friedhof begegnet.

Die Natur erwacht, und auch das Familiengrab ist neu bepflanzt.

Ich mag die steinernen Treppen auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Skulptur und Mausoleum am Anonymen Urnenhain.

Diese Bäume stehen im Wacholderpark in Fuhlsbüttel in der Nähe der U Bahn Station Fuhlsbüttel

Die Bäume sind noch etwas verhalten, aber nach der Wärme am letzten Wochenende beginnt jetzt alles zu sprießen. Auch die Tiere sind aktiv. Der Uhu im Brook brütet wieder.

Auch auf meinem Balkon ist endlich Frühling.

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Goslar im Winter

Am Anfang des Jahres bin ich nach Goslar gereist. Ich brauchte Abstand von der Großstadt Hamburg und wollte es winterlich haben. Der ewige Regen der letzten Wochen ging mir auf die Nerven. Ich hatte mir Schnee zu Weihnachten gewünscht, bekam jedoch Hamburger Schmuddelwetter, grau in grau – mit viel Regen. Und wollte der Winter nicht hierher kommen, so musste ich eben zu ihm fahren.

Ich hatte Glück, in Goslar hat es während meines Aufenthalts geschneit. Ich nutzte die Gelegenheit, um in höhere Lagen, nämlich auf den Rammelsberg, zu fahren, dort wo das Bergwerk ist, das 1988 stillgelegt wurde und jetzt zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Dort konnte ich die Winterlandschaft genießen und fotografieren.

Im Bergwerk wurde bereits vor rund 3.000 Jahren Erz im Tagebau gewonnen wurde, bis vor ca. 1.000 Jahren dann zum Tiefbau übergegangen wurde. Hierzu wurden unter Tage Schächte und Gänge angelegt. Es wurde silberhaltiges Kupfererz gewonnen, als Basis für die Herstellung von Bronzegeräten und Münzen.

Ab Mitte des 15. Jahrhunderts baute man hauptsächlich Bleierz ab. Südlich des Berges entstanden bereits vor dem Jahr 1000 eine Bergmannssiedlung und weitere Siedlungen, die zu der Stadt Goslar heranwuchsen.

In Goslar war noch Weihnachtsbeleuchtung. Mir gefällt besonders der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Er ist sehr schön. Dahinter ist das gotische Rathaus zu sehen.

Zuletzt war ich vor gut einem Jahr in Goslar, siehe hierzu auch den Beitrag Goslar

Ich habe wieder in der Pension Alscher ein Zimmer gemietet. Sie liegt im Stadtteil Georgenberg in ruhiger Wohnlage, nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. In dieser Wohngegend stehen sehr schöne Häuser.

Dort ist auch die alte Klosterruine St. Georg, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und 1527 zerstört wurde. Ein Kraftplatz mit schönen alten Bäumen.

In der Nähe steht das Bismarckdenkmal mit angrenzender Grünanlage.

Der Stadtteil Georgenberg ist etwas höher gelegen, so dass man einen Blick über die Altstadt hat.

Die Altstadt von Goslar gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Dort gibt es viel zu sehen, schöne alte Häuser und andere Sehenswürdigkeiten.

Hier sieht man alte Fachwerkhäuser, das älteste Haus in Goslar ist das St. Annenhaus von 1488 (kein Foto 🙄 ), aber auch Häuser mit Schieferverkleidung, so wie das Hotel Schiefer am Marktplatz mit Glockenspiel, siehe unten.

Auf den folgenden Fotos ist der Marktplatz und das gotische Rathaus zu sehen.

Marktplatz mit Brunnen und dem Goslarer Adler.

Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494), Foto links.

Marktkirche und andere Häuser am Marktplatz.

Ich bin auf den Turm der Marktkirche gestiegen. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick.

Man sieht auch die Kaiserpfalz, Foto rechts, sowie den zweiten Turm der Marktkirche.

„Die zwischen 1040 und 1050 errichtete Kaiserpfalz, einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst, ist ein Muss für jeden Goslar-Besucher. Über 200 Jahre lang wurde hier auf zahlreichen Reichsversammlungen und Hoftagen deutsche Geschichte geschrieben. Alle Wandflächen der „aula regia“, des fast 800 qm großen „Reichssaals“, wurden im 19. Jahrhundert vom Historienmaler Hermann Wislicenus mit Szenen geschmückt, die die Geschichte des „Heiligen Römischen Reiches“ erzählen. In stündlichen Führungen wird das Malprogramm erläutert und das spannende Schicksal der Kaiserpfalz im Wandel der Zeiten nachvollzogen.“ so heißt es auf der Website  der Stadt Goslar.de/Tourismus.

Kaiserpfalz mit Reiterstandbildern von Kaiser Wilhelm I (links) und Friedrich Barbarossa (rechts), sowie dem Braunschweiger Löwen.

„Um 1005 findet man eine erste Erwähnung einer Pfalz, wohl ein Vorgängerbau an dem Ort der späteren Kaiserpfalz. Heinrich II. (wahrscheinlich 973-1024) verlegte seine Königspfalz von Werla nach Goslar. Der Ort stieg damit zu einem der bedeutendsten Orte des Reiches auf. Die Pfalz wurde dann unter Heinrich III. (1017-1056) zur größten Pfalz der Salier ausgebaut und galt zeitweilig als der größte Profanbau nördlich der Alpen. In dieser Pfalz wurden nachweislich 23 Reichstage abgehalten. Zwischen 1045 und 1050 wurden unter Kaiser Heinrich III. (1017-1056) in unmittelbarer Nähe zur Pfals auch die Stiftskirche St. Simon und Judas – der nicht mehr existierende so genannte Goslarer Dom – errichtet. Der Kaiser feierte hier häufig wichtige Kirchenfeste. Einer besonderen Erwähnung wert ist ohne Zweifel der Besuch des Papstes Victor II. im Jahr 1056 in Goslar, am 5. Oktober 1056, kurz nach dem Treffen, verstarb der Kaiser. Sein Herz wurde übrigens in der Stiftskirche St. Simon und Judas beigesetzt und ruht heute in der St. Ulrichs Kapelle neben der Pfalz. Sein restlicher Körper wurde im Dom von Speyer bestattet.“ so heißt es auf der Website www.goruma.de/Staedte/G/Goslar/geschichte.html.

Auf dem oberen Foto ist die Domvorhalle zu sehen, daneben die Kopfskulpturen des Künstlers Iskender Yediler.

Auf den folgenden Fotos sind noch weitere Kirchen der Stadt Goslar zu sehen.

St. Jacobikirche links und Neuwerkkirche rechts.

Schöne Plätze und alte Fassaden bzw. Türen.

Zum Abschluß noch ein paar Fotos vom Werderhof und dem Hospiz Großes Heiliges Kreuz.

und von der Pons Regis, einer alte Brücke, die schon um 1160 erwähnt wurde. In Goslar gibt es zwei Flüsse, die Gose und die Abzucht. Die Pons Regis befindet sich an dem Fluss Abzucht.

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Lübecker Weihnachtsmarkt

Am Wochenende waren wir auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt, für mich einer der schönsten hier im Norden. Obwohl er viele Menschen nach Lübeck zieht, ist er gemütlich und beschaulich. Das Gegenteil von den Hamburger Weihnachtsmärkten, die sehr überfüllt und stressig sind.

Lübeck ist auch ohne Weihnachtsmärkte eine schöne Stadt.

Das Holstentor leuchtet in der Sonne.

In Lübeck gibt es verschiedene Themen bei den Weihnachtsmärkten. Da gibt es den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz und in der Altstadt. Schön geschmückte Holzbuden bieten Kunsthandwerk, Gewürze, Weihnachtsdeko etc. aber auch Leckeres zu Essen und Trinken. Von Glühwein über heißen Kakao und Würstchen bis hin zu gebranntenn Mandeln und Schaumküsse in diversen Geschmacksrichtungen.

Für die kleineren Kinder ist der Märchenwald an der Marienkirche besonders attraktiv. Hier werden die verschiedensten Märchen in kleinen Häuschen präsentiert. Und es gibt auch ein kleines Kinderkarussell. Und ganz hervorragende Schmalzkuchen.

Die Skulptur eines kleinen Teufels befindet sich ebenfalls am Eingang der Marienkirche. Eine Sage besagt, dass beim Bau der Marienkirche ein großer Granitquader rechts neben dem Eingang nicht etwa zwischengelagert oder vergessen wurde, sondern soll von des Teufels Hand dort hingekommen sein. Der Sage nach soll der Teufel an der Errichtung der Marienkirche beteiligt gewesen sein, in dem Glauben, dass es sich um den Bau eines Wirtshauses handele. Eigens für ihn errichtete man nebenan ein Wirtshaus, damit er den Bau der Kirche in Ruhe ließe. An diese Geschichte erinnert eine von Rolf Goerler geschaffene Teufelsfigur im Marienkirchhof.

Dann gibt es den historischen Markt im Marienkirchhof. Dort gibt es mittelalterliche Speisen und Getränke, sowie historische Kleidung und verschiedene Spektakel auf der Bühne.

Danach sind wir zu dem maritimen Weihnachtsmarkt am Koberg gegangen, wo auch die Jakobikirche und das Heiligen-Geist-Hospital steht. Dort steht auch das Riesenrad. Im Heiligen-Geist-Hospital  ist normalerweise ein schöner Kunsthandwerkermarkt, der dieses Jahr allderdings dort nicht stattfand, weil im Innenbereich restauriert wurde. Er fand in diesem Jahr an der St. Petri Kirche statt.

Riesenrad Jakobikirche
Heiligen-Geist-Hospital Heiligen-Geist-Hospital, Eingangsbereich

Von dort sind wir weiter zum Burgtor gegangen. Am Museum und dem Jugendzentrum war ebenfalls ein kleiner Weihnachtsmarkt, von dem man eine schöne Aussicht auf die Trave in Richtung Travemünde sowie auf die Burgtorbrücke hatte.

Burgtor
Trave Burgtorbrücke

Zurück ging es dann an der Untertrave in Richtung Obertrave, das ist die Seite mit den schöneren Häusern. Dort war in den letzten Jahren ebenfalls ein Weihnachtsmarkt mit eleganten weißen Zelten mit leuchtenden roten Sternen auf den Zeltspitzen, sowie Aktionen wie Kekse backen für Kinder. In diesem Jahr fehlte er bzw. war vielleicht woanders aufgebaut.

Obwohl der Weihnachtsmarkt in Lübeck erst richtig stimmungsvoll in Dunkelheit und winterlicher Landschaft wird, haben wir den Bummel durch Lübeck genossen. Zu späteren Stunde wird die Stadt sehr voll. In der Dämmerung und Dunkelheit kommt die schöne Beleuchtung erst richtig zur Geltung.

Wer sich für die Lübecker Weihnachtsmärkte interessiert, dem sei folgender Link empfohlen. Dort sind alle Weihnachtsmärkte in Lübeck aufgelistet und beschrieben.

http://www.luebecker-weihnachtsmarkt.de/weihnachtsmaerkte.html

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Urlaub am Bodensee – Ausflug nach Lindau, Bregenz und auf den Pfänder

Im letzten Jahr habe ich Urlaub am Bodensee gemacht. Diese Region gefällt mir landschaftlich sehr gut. Drei Länder grenzen an den Bodensee: Deutschland, Österreich und die Schweiz. Und Italien ist auch nicht weit.

Lindau ist eine Stadt am östlichen Ufer des Bodensees und gehört zu Bayern. Lindau wurde als „Lindoua“ oder „Lintoua“ urkundlich erstmals 882 in einer St. Galler Schenkungsurkunde erwähnt.

Die Stadt hat mehr als 25.000 Einwohner. Die historische Altstadt von Lindau liegt auf der gleichnamigen Insel im Bodensee, die eine Fläche von 0,68 km² hat und etwa 2800 Einwohner zählt. Ein Bummel durch die Altstadt kann ich nur empfehlen, sie ist sehr schön und lebendig.

Die Hafeneinfahrt von Lindau – ein beliebtes Fotomotiv.

 

Im Hintergrund kann man die Stadt Bregenz in Österreich erkennen und links von dem Löwen die Sendemasten auf dem Pfänder, ein Berg, der bei Bregenz liegt.

Ich bin mit dem Schiff von Lindau nach Bregenz gefahren. Bregenz ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg und mit 29,5 Tausend Einwohnern die drittgrößte Stadt Vorarlbergs.

In der Innenstadt.

Die Kirche „Herz Jesu“.

Von Bregenz habe ich die Seilbahn auf den Pfänder, den Hausberg von Bregenz, genommen, Er ist 1064 m hoch und von dort hat man einen fantastischen Ausblick über das gesamte Alpenpanorama und den Bodensee.

Auf dem Foto oben links kann man den alten Rhein erkennen, der dort in den Bodensee fließt. Er fließt von Osten nach Westen durch den Bodensee und fließt in Konstanz wieder heraus. Dort ist Kilometer 0. Rechts ist Lindau zu erkennen. Und ein Zeppelin, oben in der Luft.

Dort oben gab es auch einen Wildpark. Ich habe Steinböcke, Wildschweine und ein Murmeltier gesehen.

Einkehr in die Berghütte – Blumen auf dem Tisch – schlicht und schön.

Der Abstieg mit der Seilbahn – ein traumhafter Blick.

Und von Bregenz ging es dann wieder mit dem Schiff zurück nach Lindau. Dort habe ich noch einige interessante Fotos gemacht.

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Arboretum

Letzten Sonntag waren wir im Arboretum.  Das ist eine Parkanlage mit verschiedenen Themen, die in Ellerhoop, Kreis Pinneberg liegt. Siehe hierzu auch meinen Bericht „Ausflug ins Arboretum“, den ich im letzten Jahr (Juli 2016) hier im Blog veröffentlicht  habe.

Ausflug ins Arboretum

In diesem Beitrag möchte ich die Fotos zeigen, die ich jetzt dort aufgenommen habe.

Die folgenden beiden Bilder zeigen den Münsterhof im Arboretum, ein altes Bauernhaus, in dem ein Café untergebracht ist.

Die Beete und Themenbereiche sind sehr schön angelegt. So gibt es Gärten, die nach Farben angelegt sind. Auch die Beetdekoration ist in der entsprechenden Farbe gehalten.

Eine Kletterpflanze, die Clematis.

Rosen in den verschiedensten Farben

Dann gab es einen Bereich, wo auf einer Wiese Wildblumen wie Kamille, Kornblumen und Klatschmohn wachsen. Diese Urprünglichkeit hat mir besonders gut gefallen.

Es gab auch Fingerhut und andere blühende Pflanzen, sowie Bäume mit urigen Luftwurzeln.

Die folgenden Bilder zeigen einen Gingkobaum und Bambus.

Gingko ist sehr widerstandsfähig, selbst gegen radioaktive Belastung. Es hat durchblutungsfördernde Eigenschaften, insbesondere im Kofpbereich und wird deshalb in der Naturheilkunde z.B. bei Hörsturz eingesetzt.

Die folgenden Bilder zeigen Themenbereiche. So zum Beispiel Thema Toskana.

Hier ist ein Olivenbaum zu sehen.

Auf dem geologischen Pfad sind verschiedene Gesteine zu sehen.

Und Prähistorisches wie z. B. die Sumpfzypressen, im Wasser stehend, aus dem Tertiär.

Zu der Zeit waren auch die Libellen und der Schachtelhalm noch riesengroß.

Es gab auch Mammutbäume. Dieser junge Mammutbaum soll in ca 2000 Jahren die künstliche Hülle, in die er gepflanzt ist, ausfüllen.

Im Arboretum gibt es auch Duft- und Kräutergärten.

Echinacea.

Und japanische Gärten.

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Ausflug nach Blankenese

Nun ist er endlich da – der Frühling. Überall blüht und sprießt es, das erste frische Grün – herrlich! Das Bild als Header zeigt eine Sumpfdotterblume, die ich gestern fotografiert habe.

Heute haben wir einen Ausflug nach Blankenese gemacht. Das Wetter war perfekt – warm und sonnig. Ganz Hamburg war unterwegs – auf den Straßen, in der Natur und in den Cafés. Wir sind mit dem 36´er Bus nach Blankenese gefahren, eine Art „Sight-Seeing-Tour“, da der Bus an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei fährt. Nicht die schnellste Art und Weise sich in Hamburg fort zu bewegen – nach 80 Minuten sind wir in Blankenese an der S-Bahn angekommen – aber es gibt auf der Strecke viel Interessantes zu sehen.

In Blankenese habe ich diese wunderschönen Magnolien fotografiert.

   

Und diese bewachsene Treppe.

Blankenese ist ein ehemaliges Fischerdorf, was 1301 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Es liegt an einem Geesthang des Binnendeltas der Elbe, in dem sich zahlreiche Sandbänke bildeten. Daher leitet sich der Name Blankenese von dem niederdeutschen Wort blank wie glänzend, glatt, glänzend und dem Wort nes, nees, naäs, für Nase ab.

   

Der Hamburger Stadtteil Blankenese hat ein ganz eigenes Flair. Wie in einem südländischen Dorf am Berg gelegen, kann man sich über enge Gassen und Treppen fortbewegen, und ist dann plötzlich am Wasser.

Wir haben dort einen Spaziergang an der Elbe gemacht – und dabei Menschen, Wasser und Schiffe beobachtet. Da habe ich auch ein Containerschiff fotografiert.

Anschließend sind wir dann die Gassen und Treppen wieder hinauf gestiegen, haben die schöne Aussicht genossen,

die Häuser mit unterschiedlicher Bepflanzung bewundert,

und haben uns dann auf die Suche nach Lühmanns Teestube gemacht, in der ich vor Jahren einmal war.

siehe  www.luehmanns-teestube.de

Die Teestube befindet sich an der Blankeneser Landstraße, direkt am Goßlers Park gelegen. Dank des schönen Wetters konnten wir draußen sitzen und die Sonne genießen. In dieser Teestube kann man nicht nur guten Kuchen oder herzhafte Speisen bekommen, es gibt auch englische Scones (süße Brötchen) mit clotted Cream, eine fast zu Butter geschlagene Sahne, Marmelade und englischen Tee (Cornish Cream Tea). Siehe Foto unten links.

Scones / Marmelade Veranda Lühmanns Teestube · Restaurant · B&B Veranda Lühmanns Teestube · Restaurant · B&B

Das war wirklich ein Erlebnis. Zurück ging es dann wieder von der S-Bahn Station mit dem 36´er Bus nach Hause.

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Stadtrundgang Hamburg

Im März diesen Jahres habe ich anlässlich eines Geburtstages an einem Stadtrundgang teilgenommen, der von Hein Schlüter erarbeitet und geführt wurde. Er organisiert und leitet Hamburger Stadtführungen, siehe auch unter www.heinschlueter.de. Leider konnte ich wegen der Kälte wenig oder überhaupt nicht fotografieren, so dass ich mir vornahm, diese Tour noch einmal zu machen, wenn es wärmer geworden war. Ich schrieb mir daher nach der Führung die einzelnen Stationen auf und suchte nach Informationen darüber bei Wikipedia. Da ich nicht alleine gehen wollte und auch jemand brauchte, der die Informationen vortragen konnte, während ich mich dem fotografieren widmete, sagte ich im Familien- und Freundeskreis Bescheid, bis sich einige Interessenten gefunden hatten. Bald schon hatten wir auch einen gemeinsamen Termin gefunden, den wir allerdings aus verschiedenen Gründen mehrmals verschieben mussten. Ende Oktober war es dann soweit, wir trafen uns zu viert an der U-Bahn Station Messberg, um den Stadtrundgang durchzuführen. Ich hatte schon befürchtet, dass es inzwischen wieder zu kalt zum fotografieren sein würde, doch das Wetter war perfekt. Meine Nichte hatte sich netterweise bereit erklärt, die Informationen zu den einzelnen Stationen vorzutragen. Wir starteten unseren Rundgang an der Fischertwiete.

Die Fischertwiete wurde vom Chilehaus überbaut. Hier entstand ein Innenhof des Chilehauses. Die Fischertwiete führt auf den Meßberg, der seit dem Mittelalter als Gemüsemarkt diente.

Das Chilehaus ist ein Kontorhaus, dass mit seiner Spitze an einen Schiffsbug erinnert.

Es wurde vom Architekten Fritz Höger von 1922 -1924 erbaut. In Hamburg war es üblich, den Kontorhäusern einen Namen zu geben, und da der Bauherr Henry B. Sloman sein Vermögen durch den Handel mit Salperter aus den Minen in Chile erworben hatte, nannte er das Haus „Chilehaus“.

Das Haus gehört mit dem Sprinkenhof, anderen Kontorhäusern und dem zentralen Burchardplatz zum Kontorhausviertel, welches am 5. Juli 2015 zusammen mit der Hamburger Speicherstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde.

Weiter ging es über den Burchardplatz in Richtung Altstädter Straße und Altstädter Hof. Das Gebäude wurde von 1936 bis 1937 erbaut und enthält im Erdgeschoss Läden und Geschäfte, in den Stockwerken darüber 220 Wohnungen. Der Architekt war Rudolf Klophaus. Zahlreiche Sandsteinskulpturen von Richard Kuöhl, über den Hauseingängen angeordnet, stellen typische Hamburger Berufe dar. Die Statuen sind verwittert, einigen fehlt der Kopf.

Weiter ging´s zur Steinstraße, deren Name daran erinnert, dass sie schon im 13. Jahrhundert, als Beginn der alten Landstraße nach Lübeck, gepflastert war.

Folgendes passierte damals auf der Steinstraße, der Reim ist von Walter Rothenburg:

„An de Eck von de Steenstroot steiht ’n Olsch mit Stint,
will mi vertellen, dat dat Schellfisch sünd.
Dor kummt een Schutzmann, de seggt ganz slau:
‚Mien leebe Froo, dat sünd jo Kabeljau!‘“

Wir sind dann über den Speersort zum Domplatz gelangt, wo bis 1806 der Hamburger Dom gestanden hat. Siehe die beiden folgenden Fotos.

Der Hamburger Dom, auch als Mariendom oder Alter Mariendom bezeichnet, war eine Domkirche, die im Jahr 1805 abgerissen wurde. Sie war ursprünglich Bischofssitz des Erzbistums Hamburg, das im 9. Jahrhundert mit dem Bistum Bremen vereinigt wurde. Erster Bischof wurde der Benediktinermönch Ansgar von Bremen, der als Mutterkirche für die Mission eine Marienkirche errichten ließ, die noch ein schlichter Holzbau war und doch der Uranfang der großen Hamburger Kathedrale (Dom) werden sollte. Sitz des Erzbischofs wurde Bremen, in Hamburg verblieb nur ein Kapitel und die Kirche behielt die Bezeichnung „Dom“. Nach einigen Vorgängerbauten wurde im 13. Jahrhundert eine mächtige Kirche im gotischen Stil erbaut. Nachdem Hamburg im Zuge der Reformation 1529 lutherisch geworden war, bildete der Dom eine Enklave des Bremer Erzbistums im Hamburger Stadtgebiet. Am Anfang des 19. Jahrhunderts fiel die Kirche an Hamburg und wurde kurz darauf abgerissen. Der Alte Mariendom ist namensgebend für das gleichnamige Volksfest Hamburger Dom. Im 11. Jahrhundert suchten Händler und Handwerker, die auf dem benachbarten Markt ihre Stände hatten, bei „Hamburger Schietwetter““ Schutz im Dom. Nach Abriss der Kirche verteilten sich die Händler und Schausteller auf die Marktplätze der Stadt: den Gänsemarkt, den Pferdemarkt, den Zeughausmarkt und schließlich den Großneumarkt. Erst 1893 wurde ihnen das Heiligengeistfeld als neuer Standort zugewiesen, wo das bekannte Volksfest noch heute stattfindet.

Gegenüber dem Domplatz befindet sich die Kirche St. Petri.

Die Sankt-Petri-Kirche ist die älteste Pfarrkirche Hamburgs. Sie ist nach dem Apostel Petrus benannt und gehört zu den fünf Hamburger Hauptkirchen (St. Petri, St. Katharinen, St. Michaelis, St. Nikolai, St. Jacobi). Mit ihrer Lage an der Mönkebergstraße und an der Bergstraße markiert sie bei 9,48 m ü. NN den höchsten Punkt von Hamburg-Altstadt. Der 132 Meter hohe Kirchturm kann über 544 Treppenstufen bis auf eine Höhe von 123 Metern bestiegen werden und bietet durch Bullaugen einen guten Überblick über die Hamburger-Innenstadt.
Die Petrikirche steht am höchsten Punkt eines Geestrückens, an dem sich die erste Hamburger Siedlung bei der Hammaburg befand. Die Ursprünge der Kirche als Holzkapelle werden für spätestens Anfang des 11. Jahrhunderts angenommen, die erste urkundliche Erwähnung fand sie 1195 als ecclesia forensis (Marktkirche). Sie ist nach dem 1805 abgerissenen Mariendom die zweitälteste Kirche in Hamburg-Altstadt.

Weiter ging es dann in Richtung Rathaus.

Das Hamburger Rathaus ist der Sitz der Bürgerschaft (Parlament) und des Senats (Landesregierung) der Freien und Hansestadt Hamburg. Das architektonisch prachtvolle Gebäude an der Binnenalster wurde zwischen den Jahren 1886 und 1897 durch verschiedene Baumeister im historischen Stil der Neorenaissance errichtet. Der Turm hat eine Höhe von 112 m und ist damit eine markante Landmarke im Hamburger Stadtbild.Der dreiflügelige Granit- und Sandsteinbau besitzt eine 111 Meter breite Fassade mit einem 112 Meter hohen Mittelturm. Das Dach ist kupfergedeckt. Die hervorragende Kombination von italienischen und norddeutschen Renaissance-Elementen an der Fassade erzeugt eine harmonische Gesamtwirkung. Über 28 Fenster der Repräsentationsetage wurden auf die Fensterverdachung 28 Charakterbüsten für Vertreter der bürgerlichen Berufe gesetzt. In diesen Figuren hat der Bildhauer Aloys Denoth gleichzeitig bekannte Persönlichkeiten porträtiert.

Säule auf dem Rathausmarkt und Hamburger Wappen.

Als Vorbild zur Gestaltung des Rathausmarktes wählte man den berühmten Markusplatz in Venedig, der sich ebenfalls elegant zum Wasser hin öffnet. Der Rathausmarkt wurde nach dem Großen Brand von 1842 angelegt, dem auch das alte Rathaus an der Trostbrücke und die Häuser in der Gegend des heutigen Platzes, mit Ausnahme der neuen Hamburger Börse (1839/41) zum Opfer fiel.

Rathaus Innenhof

Zusammen mit der 1841 erbauten Börse hat das Rathaus einen prächtigen Innenhof, der vom Alten Wall und der Großen-Johannis-Straße aus öffentlich zugänglich ist. Der Innenhof mit seinen reichdekorierten Fassaden im Stil der italienischen und norddeutschen Renaissance und dem zentralen Hygieia- Brunnen, ist architektonisch gesehen einer der wohl anspruchsvollsten und gelungensten Plätze der Stadt. Man könnte meinen, man ist in Italien.

Hygieia-Brunnen

Im Innenhof wurde nicht nur Bischöfen und Grafen, die für die Geschichte der Stadt Hamburgs von Bedeutung waren, ein Denkmal geschaffen, sondern auch dem Jungen, der mit seinem Vater täglich kam, um die Arbeiter zu beköstigen.

Handelskammer und Börse

Die Handelskammer hat ihren Sitz direkt hinter dem Rathaus im selben Gebäude wie die Börse. Sie wurde im Jahre 1665 gegründet und ist damit eine der ältesten Handelskammern Deutschlands. Sie vertritt ca 150.000 Pflichtmitglieder und setzt sich vor allem für wirtschaftsfreundliche Standortbedingungen im Hamburger Wirtschaftsraum ein. Existenzgründern und Unternehmern unterstützt sie mit umfangreichen Beratungs- und Serviceangeboten. Außerdem hat sie Aufgaben im Bereich dualer Berufsausbildungen und nimmt Prüfungen ab.

Altes Rathaus

Das Rathaus an der Trostbrücke war von 1290 bis 1842 der Sitz der Bürgerschaft (Parlament) und des Senats (Landesregierung) der Freien und Hansestadt Hamburg. Heute hat die Patriotische Gesellschaft hier ihren Sitz.

Stolpersteine und Flutmarkierung am Alten Rathaus.

Von dort aus sind wir dann zur Trostbrücke gegangen.

Die Trostbrücke überspannt das Nikoaifleet in Hamburg. Sie verband ursprünglich die  bischöfliche Altstadt rund um den Bereich Dom und Petrikirche mit der gräflichen Neustadt. Hier befand sich vom Mittelalter bis zum Großen Brand 1842 das weltliche Zentrum der Stadt und der innerste Teil des Hafens. Beide Gebiete gehören heute zum Stadtteil Hamburg-Altstadt.
Die beiden Statuen auf der Brücke repräsentieren die von ihr verbundenen Gebiete: Der Heilige Ansgar als Begründer des Domes und erster Erzbischof der Stadt, steht für die Altstadt , während Graf Adolf III zu Schauenburg, Stormarn und Holstein die von ihm errichtete weltliche Neustadt vertritt.

 Graf Adolf III  Der Heilige Ansgar

Laiszhaus

Der Laeiszhof, südwestlich der Brücke, wurde 1897/98 als Kontorhaus für die Firma F. Laeisz erbaut. Die auf einem der Giebel sitzende Pudel-Figur verweist auf Sophie Laeisz, die von ihrem Gatten Carl Laeisz, dem Sohn des Firmengründers Ferdinand Laeisz, Pudel genannt wurde.

Mahnmal Nikolaikirche

Die Ruine der Hauptkirche St. Nikolai am Hamburger Hopfenmarkt ist als Mahnmal St. Nikolai „den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zwischen 1933 und 1945“ gewidmet. Von der 1195 gegründeten und in letzter Ausführung 1874 fertiggestellten neugotischen Kirche sind nach den Kriegszerstörungen von 1943 und dem weitgehenden Abriss im Jahre 1951 noch der 147 Meter hohe Turm, ein Teil der südlichen Außenmauer und die Wände des Chors erhalten. Für eine Gedenkstätte wurden auf dem offenen Platz des ehemaligen Kirchenraums sowie in der unmittelbaren Umgebung Kunstwerke und Denkmale aufgestellt. In den Kellerräumen der Ruine richtete der 1987 gegründete Förderkreis „Rettet die Nikolaikirche e. V.“ (inzwischen umbenannt in Förderkreis Mahnmal St. Nikolai) ein Dokumentationszentrum mit einer Dauerausstellung ein.

Nikolaifleet, mit Blick auf die Speicherstadt und Elbphilharmonie. Untere Fotos: mit Blick in die andere Richtung auf die Kirche St. Katharinen.

Mit Nikolaifleet wird seit 1916 der ursprüngliche Hauptmündungsarm der Alster bezeichnet.
Hier begann 1188 die Entwicklung des heutigen Hamburger Hafens. Zwischen Holzbrücke und Hoher Brücke liegt der letzte erhaltene Fleetabschnitt mit der typischen althamburgischen Bebauung. Die schmalen, hohen Fleetfronten der Außendeichshäuser an der Deichstraße stehen denen von vier Speichern am Cremon schräg gegenüber. Bis ins 19. Jahrhundert wurden hier auf dem Wasserwege Waren in die Speicher umgeschlagen.
Nach dem Hamburger Brand (der am 5. Mai 1842 in einem an diesem Fleet gelegenen Haus der Deichstraße ausbrach) wurde die Hamburger Innenstadt gründlich umgestaltet, um Platz für ein neues Rathaus und den Rathausmarkt zu schaffen. Die Alster fließt seither über das schiffbare Alsterfleet ab.
Das Nikolaifleet ist dem Tidenhub der Elbe ausgesetzt und fällt bei Ebbe teilweise trocken. Im Falle von Sturmfluten kann es durch ein Sperrwerk unter der Hohen Brücke geschlossen werden. Ein Wehr zwischen dem Nikolaifleet und dem Mönkedammfleet riegelt den Tidenhub zu den übrigen Fleeten der Innenstadt ab.

Die Deichstraße mit den schönen alten Häusern. Hier begann der große Brand von Hamburg.

Der große Brand von Hamburg brach in der Nacht zu Himmelfahrt am 5. Mai 1842 bei dem Cigarrenmacher Cohen in der Deichstraße Nr. 44 aus und wütete bis zum 8. Mai. Er zerstörte ungefähr ein Drittel der inneren Stadt, der Altstadt, im Ganzen 4219 Gebäude in 75 Straßen, darunter das alte Rathaus und drei Kirchen und viele öffentliche Gebäude. Es kamen über 100 Menschen ums Leben, rund 20 000 wurden obdachlos. Der Schaden an Kunstwerken, Dokumenten etc. war unersetzlich, den Wert der abgebrannten Häuser berechnete man auf 49 Millionen Mark. Der Brandanfang war in der Deichstraße, in der Straße Kurze Mühren brannte das letzte Haus. Die Verlängerung der Kurzen Mühren zum Ballindamm hin heißt deshalb Brandende. Auf der folgenden Karte sieht man das ganze Ausmaß des Brandes, bei dem ein Großteil Hamburgs zerstört wurde.

Von der Deichstraße kommend sind wir über die Willy-Brand-, ehemals Ost-West-Straße zu der Straße Kleiner/Großer Burstah gegangen.

Der Große Burstah ist eine Straße in der Alststadt Hamburgs. Er verbindet die Verkehrsknotenpunkte Rödingsmarkt und Rathausmarkt. Vor dem Bau der Ost-West-Straße (heute: Willy-Brandt-Straße) nach dem Zweiten Weltkrieg stellte er die Hauptverbindung von Ost nach West dar. Zum Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Große Burstah eine der besten Hamburger Einkaufsadressen. Eine der Nebenstraßen des Großen Burstah in Richtung Süden ist der Kleine Burstah. Am östlichen Ende überquert die Straße das Nikolaifleet. Auf der Nordseite ist dort allerdings das Gebäude der Hamburger Sparkasse über das Fleet gebaut.
Sprachforscher erklären den Namen der Straße aus „bur“ und „stah“ als „Bürgergestade“. Einer populären lokalen Hamburger Sage nach soll der Name aber von einer Auseinandersetzung von Bauern und Brauerknechten herrühren. Entweder um die Bauern aufzuhalten oder bei der Verfolgung der Bauern, riefen die Brauerknechte: „Bur stah!“ (plattdeutsch = „Bauer, bleib stehen!“). Brauerknechte waren im mittelalterlichen Hamburg von Bedeutung, da in dieser Zeit Hamburg als Stadt der Bierbrauer bekannt war. Diese nutzten den in der Nähe gelegenen Hopfenmarkt.

Der Hopfenmarkt war bei seiner Entstehung der Hauptplatz der mittelalterlichen Neustadt (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Stadtteil Hamburg-Neustadt). Hier stand auch das damalige Rathaus der Neustadt. Nach deren Vereinigung mit der Altstadt erhielt der Platz die Bezeichnung „Neuer Markt“. Auf dem Marktplatz standen 40 bis 60 Marktbuden; hier befand sich eine amtlich zugelassene Verkaufsstelle für Fleisch.
Den heutigen Namen erhielt der Platz im 14. Jahrhundert. Er leitet sich ab von Bierbrauern, die hier ihren Hopfenbedarf deckten. Später wurde der Hopfenmarkt zum Hamburger Großmarkt für Lebensmittel. Von 1897 bis zur Verlegung des Marktbetriebs auf den Deichtorplatz im Jahr 1911 wurde ausschließlich Gemüse verkauft. 1907 standen auf dem Marktplatz 900 Verkaufsstände. Noch bis Mitte 2014 fand auf dem Hopfenmarkt donnerstags ein Wochenmarkt statt. Das Bezirksamt untersagte dies jedoch, da das Warenangebot zu wenig wochenmarkttypisch sei.

Weiter ging´s zur Heiligengeistbrücke, wo das Steigenberger Hotel und die Fleetinsel ist.

Und dann zur Düsternstraße, wo wir einen Blick auf den kleinen Michel geworfen haben, der im alten Steinweg steht. Auf dem folgenden Foto sind beide Michel zu sehen.

Der Kleine Michel war zunächst eine Vorläuferkirche zur evangelischen Hauptkirche Sankt Michaelis und wurde in der Hamburger Franzosenzeit (1806-1814) zu einer römisch-katholischen Kirche geweiht. Nach der Zerstörung durch Bombardierung im Jahre 1945 wurde die Kirche mit französischer Hilfe wieder aufgebaut und 1955 erneut geweiht. Sie ist ein Gedenkort der deutsch-französischen Freundschaft. Um 1600 wurde wegen der Pesttoten außerhalb der Stadtmauern ein Friedhof mit einer Kapelle angelegt. Die Kapelle mit Turm, Wetterfahne und Glocke wurde dem Erzengel Michael geweiht. Im Jahr 1605 wurde der erste reguläre Gemeindegottesdienst gehalten. Im Jahr 1647 kaufte die inzwischen entstandene Neustadt-Gemeinde der Altstadt-Gemeinde St. Nikolai diese erste Michaelis-Kirche Hamburgs ab. Sie baute wegen der zunehmenden Bevölkerung 200 m westlich am Krayenkamp die größere Kirche St. Michaelis nach einem Beschluss der Bürgerschaft aus dem Jahr 1647. Diese wurde 1661 eingeweiht. Die alte Kirche, nunmehr „Kleiner Michel“ genannt, verfiel und wurde 1747 abgerissen. Nach dem Brand des großen Michels durch Blitzschlag am 10. März 1750 wurde der kleine Michel durch eine private Spende von Senator Joachim Caspar Vogt als Barockkirche wieder aufgebaut, 1757 eröffnet, geweiht und als Notkirche benutzt, bis 1762 die neue St. Michaeliskirche eingeweiht wurde.

Die evangelische Hauptkirche Sankt Michaelis, Michel genannt, ist die bekannteste Kirche Hamburgs und ein Wahrzeichen der Hansestadt, da sie für Seeleute auf einlaufenden Schiffen gut sichtbar ist. Sie gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands und ist dem Erzengel Michael geweiht, der als große Bronzestatue über dem Hauptportal steht. Er ist als Sieger im Kampf über Satan dargestellt. Der Michel steht in der südlichen Neustadt zwischen Ludwig-Erhard-Straße, Krayenkamp und Englischer Planke. Der Kirchturm hat eine Höhe von 132,14 Metern.
Sankt Michaelis ist ein in Backsteinbauweise errichteter, barocker Zentralbau mit monumentalem Westturm. Als Wiederherstellung des Baus von 1762/86 ist sie die jüngste der fünf Hamburger Hauptkirchen und mit 2500 Sitzplätzen auch die größte. Der Kirchenraum hat einen kreuzförmigen Grundriss mit 44 m Breite, 52 m Länge und 27 m Höhe. Die marmorne Kanzel bildet das Zentrum des Raumes. Der heutige Bau ist der dritte Kirchenbau an dieser Stelle.
Erster Bau (1647–1750)
Am 10. März 1750 gegen 11:00 Uhr wurde die Kirche mit ungewöhnlich lautem Donner vom Blitz getroffen. Rauch und Flammen wurden ab 12:45 Uhr bemerkt. Der Brand konnte nicht mehr gelöscht werden, der Kirchturm brach im Zickzack zusammen. „Der Hauptteil des Turmes fiel auf das Kirchendach und setzte das Gotteshaus in Brand, das dadurch völlig vernichtet wurde.“
Zweiter Bau (1750–1906)
Am 3. Juli 1906 fing der Turm bei Lötarbeiten am Dachstuhl Feuer und brannte vollständig nieder. Auch das Kirchenschiff brannte bis auf die Grundmauern ab.

Dritter Bau (von 1906)
Zweiten Weltkrieg wurde die gesamte Umgebung durch alliierte Bombenangriffe (Operation Gomorrha) stark zerstört, während die Kirche selbst zunächst fast unbeschädigt blieb. Erst 1944 und 1945 wurde schließlich auch das Hauptschiff getroffen. Die Schäden wurden bis etwa 1952 beseitigt.

Großer Michel

Im Anschluß sind wir über die Wexstraße und Kornträgergang zum Rademachergang gegangen.

Im Rademachergang soll Hans Hummel gewohnt haben. Hans Hummel, bürgerlicher Name Johann Wilhelm Bentz, (*21. Januar 1787 in Hamburg, † 15.März 1854) war ein Wasserträger in der Hamburger Neustadt und gilt als Ursprung des Hamburger Grußes „Hummel, Hummel – Mors, Mors“.
Er ist daher die heute noch bekannteste Person der alten Hamburger Originale. Bentz, ein missmutiger Mensch, wurde der Überlieferung nach von Kindern geneckt, indem sie ihn beim Spottnamen „Hummel, Hummel“ riefen, worauf er mit „Mors, Mors“ antwortete, einer Kurzform des niederdeutschen Ausspruchs „Klei di an’n Mors“ („Kratz dich am Hintern“). In Kombination mit „Hans“ – der Kurzform seines Vornamens „Johann(es)“ – wurde er unter seinem Spitznamen Hans Hummel bekannt. Zur Herkunft des Spottnamens Hummel gibt es mehrere Erklärungen:
Der Spottname wird auf den Stadtsoldaten Daniel Christian Hummel aus der Franzosenzeit zurückgeführt, der wegen seiner Kriegserzählungen bei den Straßenkindern der Hamburger Neustadt sehr beliebt war. Nach dessen Tod zog Bentz in dessen Wohnung, woraufhin der Rufname seines Wohnungsvorgängers auf Bentz als Spitzname überging. Andererseits wird vermutet, dass sich der Name von der norddeutschen Bezeichnung „Griephummer“ oder kurz „Hummer“ ableitet, dem Spottnamender ebenfalls „greifenden“ Gerichtsdiener; „Hummer“ wurde dann sprachlich zu „Hummel“ verschliffen.
Als 1848 die Stadtwasserkunst in Hamburg-Rothenburgsort den Betrieb aufnahm, wurde Bentz arbeitslos. 1854 starb er und wurde auf Armenhauskosten auf dem Dammtorfriedhof begraben.

Brunnen mit Wasserträger (Hummelbrunnen)

Hummel steht dort an einer Säule, hinter der sich ihm zurufende Kinder verstecken. Eine weitere Kinderskulptur findet sich am Memel-Haus (Ecke Rademachergang/Breiter Gang). Dort streckt ein Junge dem Brunnen sein Hinterteil zu, siehe linkes Foto.

Darstellungen von Hans Hummel, üblicherweise mit einer dunklen Tracht und Zylinderhut  versehen und das Tragejoch mit zwei Wassereimern auf der Schulter tragend, sind an verschiedenen Stellen Hamburgs wiederzuentdecken. So zeigen ihn beispielsweise die Hamburger Wasserwerke auf ihren Wagen.

Zum Abschluß sind wir zum Großneumarkt gegangen und haben dort in dem urigen Lokal „Thämers“ den Rundgang ausklingen lassen. Siehe auch http://www.thaemers.de/

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Kloster Pforta

Von Bad Kösen aus haben wir einen Spaziergang zum Kloster Pforta gemacht. Dabei sind wir an einem Ausflugslokal und Getreidefeldern vorbeigekommen.

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Das Kloster Pforta (Sancta Maria ad Portam) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Ortsteil Schulpforte von Bad Kösen. Das Kloster ist eine Station an der Straße der Romanik. Sie ist Teil der Transromanica, zu der Stationen in Deutschland (Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen), Italien (Provinzen Modena, Parma und Ferrara), Österreich (Land Kärnten) und Slowenien gehören.

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Bischof Udo I. von Naumburg errichtete 1137 das Kloster an der Saale und gab ihm den Namen claustrum apud Portam (Kloster zu der Pforten) oder Sanctae Mariae ad Portam (St. Marien zur Pforte).

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Die Mönche kultivierten das Land um das Kloster und machten es so zu einem der reichsten Klöster Ostthüringens. Die Klosterkirche aus der Zeit um 1140 wurde von 1251 bis 1320 umgebaut.

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Nach der Klosteraufhebung 1540 gründete der sächsische Herzog Moritz dort am 21. Mai 1543 eine der drei sächsischen Fürstenschulen, in deren Tradition die in den ehemaligen Klostergebäuden untergebrachte, heute noch bestehende Landesschule Pforta steht.

Auf dem Klostergelände steht dieser beeindruckende alte Baum. Auf dem rechten Foto ist eines der Internatsgebäude zu sehen.

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Burg Saaleck und die Rudelsburg

Von Bad Kösen aus haben wir einen Ausflug zur Burg Saaleck und der Rudelsburg gemacht. Mit dem Schiff sind wir auf der Saale zu den romanischen Burganlagen gefahren, die von weitem schon zu sehen sind. Die Fahrt dorthin dauert ca. 30 Minuten.

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Die Burg Saaleck liegt auf einem dachförmigen Muschelkalkrücken unmittelbar südlich der Ortschaft Saaleck, ca. 172 Meter über dem Meeresspiegel und ist knapp 23 Meter hoch.

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Burg Saaleck wurde Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut, vermutlich von den Markgrafen von Meißen, welche die Burg als eine Gegengründung zur benachbarten bischöflichen Rudelsburg errichten ließen.

Burg Saaleck mit Burgfräulein.

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Von hier aus hat man einen traumhaften Blick über die Landschaft des Saaletales.

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Diese Gegend wird auch als Toskana des Ostens bezeichnet. Das zweite Bild lässt ahnen warum.

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Vo der Burg Saaleck ist es nicht mehr weit zur Rudelsburg. Ein Wanderweg führt dorthin.

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Die Rudelsburg ist eine Höhenburg oberhalb von Saaleck im Burgenlandkreis. Sie liegt etwa 85 Meter über dem Südufer der Saale. Die Burg wurde wohl von den Bischöfen von Naumburg im Hochmittelalter zur Sicherung der Handelswege wie der Via Regia mit der Saalebrücke in Bad Kösen angelegt. Bei der ersten Erwähnung 1171 war sie im Besitz von Naumburger Ministerialen (im kaiserlichen Dienst stehende Beamte). 1238 wurde sie an die Markgrafen von Meißen verlehnt und als Befestigungsbau urkundlich genehmigt.

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Im Innenhof der Burg befindet sich ein Gastronomiebetrieb, das Burgrestaurant Rudelsburg. Dort lässt es sich gut sitzen. Der Innenhof ist wunderschön. Mir hat das Kopfsteinpflaster sehr gefallen und natürlich auch der schöne Ausblick.

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