Hamburger Stadtpark

Am Wochenende haben wir einen Spaziergang durch den Stadtpark gemacht. Dabei sind wir in verschiedene Bereiche gekommen, in denen ich jahrelang nicht gewesen bin. Ich hatte in den letzten Jahren nur meine altbekannte Runde gedreht, war an der großen Wiese, am Stadtparksee, im Biergarten am Landhaus Walter oder am Planetarium gewesen.

Der Rest des Stadtparks war wie ausgeblendet. Dabei gibt es so schöne Ecken dort, wie zum Beispiel die alte Rosengärten.

Der Bereich mit den tanzenden Mädchen.

Der Pinguinbrunnen in dem Blutbuchenrondell.

Auch der alte Baumbestand begeistert mich.

und die wunderschönen Pflanzen.

Es gibt auch Pilze.

Auf der Website http://stadtparkhamburg.de/anfahrt-stadtparkplan.html gibt es einen übersichtlichen Stadtparkplan als pdf-Datei, den man sich herunterladen kann.

Der Stadtpark Hamburg ist ein 148 Hektar großer Park, der 1914 eröffnet wurde. Das Sierische Gehölz war der Grundstock für den Stadtpark. Dieses 35 Hektar große Areal befindet sich um das Planetarium herum und war früher der Privatforst von Adolph Sierich. Dieser war im vorletzten Jahrhundert Goldschmied und Großgrundbesitzer in Hamburg-Winterhude.

Im Stadtpark befinden sich verschiedene Bauwerke wie zum Beispiel das Planetarium, Das Landhaus Walter, in dem sich der auch der Downtown Bluesclub befindet, und die Trinkhalle. Dort wurde früher Heilwasser ausgeschenkt, jetzt ist es ein Café.

Im Stadtpark gibt es viele Kunstwerke. Der frühere Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark setzte sich für die Kunst im Stadtpark ein. Er wollte Skulpturen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Auflistung der Skulpturen im Stadtpark durch die Umweltbehörde umfasst 22 Kunstwerke (Stand 2001). Drei davon wurden nach dem Zweiten Weltkrieg angeschafft. Auf der Übersichtskarte des Hamburger Stadtparks an den Parkeingängen sind die Standorte der Skulpturen durch Nummern in einem blauen Punkt lokalisiert, so heißt es bei Wikipedia.

Adam und Eva, sowie Diana auf der Hirschkuh. Zu sehen in den Rosengärten.

Badende Frauen.

Das Walroß am Kinderplantschbecken mit dem angrenzenden Spielplatz.

Der Stadtpark besteht aus einer großen Festwiese, auf der im letzten Jahr das Rolling Stones Konzert stattgefunden hat sowie verschiedene abgegrenzte Themenbereiche wie z.B. das Kinder-Plantschbecken mit Spielwiese, die Jahnkampfbahn, wo in den zwanziger Jahren große Sportwettkämpfe stattfanden, der Stadtparksee, die Freilichtbühne und natürlich die verschiedensten Gärten wie z.B. Rosengarten, Steingarten, Rondellgarten und weitere architektonische Gärten. Diese Auflistung ist nicht vollständig, da ich nicht alle Bereiche kenne.

Der Stadtparksee und Uferpromenade.

Einer der schönsten Plätze im Stadtpark ist für mich die Liebesinsel, von der man einen schönen Blick auf den Stadtparksee hat. Sie lädt zum Ausruhen ein, es gibt dort aber auch ein Bootsverleih für sportliche Aktivitäten.

Außerdem gibt es im Stadtpark auch viele Gelegenheiten, Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Nette kleine Cafés, die aus alten Kiosken entstanden sind, siehe Foto links. Das Foto rechts zeigt einen Esskastanienbaum mit Früchten (Maronen).

Es gibt auch größere gastronomische Betriebe wie Landhaus Walter, den angrenzenden Biergarten, in dem in den Sommermonaten Livemusik gespielt wird und nicht zuletzt das ehemalige Schumachers am Stadtparksee, das jetzt Sierich´s Biergarten heißt, welches mit der schönsten Aussicht auf den Sonnenuntergang warb.

Im Stadtpark gibt es viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, ob ruhig mit viel Muße, oder gesellig, spielerisch nicht nur für Kinder, es ist für jeden etwas dabei. Der Stadtpark ist eine wunderschön gestaltete und gepflegte Freizeitoase. In diesem Jahr ist mir insbesondere die kreative und schöne Beflanzung aufgefallen. Da hat sich mal jemand Gedanken gemacht und es auf die Beete im Park umgesetzt. Es gefällt mir außerordentlich gut. Siehe folgendes Foto.

Ein Besuch im Stadtpark lohnt sich auf jeden Fall. Und nicht nur die Hamburger sind begeistert von dem Stadtpark.

Zum Abschluß zeige ich noch ein Foto von einer kleinen Rose, die ich im Rosengarten entdeckt habe.

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Ausflug an die Ostsee

Letzten Sonntag haben wir einen Ausflug an die Ostsee gemacht. Wir hatten feinstes Sommerwetter, sonnig und warm. Zunächst sind wir zu der Straussenfarm Ostseeblick gefahren, die in Hohenfelde im Kreis Plön, liegt. Siehe auch hierzu die Website www.straussenfarm-ostseeblick.de

Von hier hat man tatsächlich einen schönen Blick auf die Ostsee.

Es gibt neben den Ställen auch die Kükenaufzucht und die Aussengehege, wo ca. 170 Tiere leben.

Küken.

Die Tiere erinnern mich immer an die Dinosaurier in dem Film „Jurassic Park“. Insbesondere wenn sie laufen, ihr Gang, aber auch der Anblick ihrer Füße.

​Sie sehen wirklich zu putzig aus.

Männchen, Weibchen und Eier im Brutschrank.

Der Hof hat eine eigene Schlachterei und bietet in einem Hofladen unter anderem diverse Straussenprodukten an. Außerdem gibt es ein Bistro, in dem man Gerichte mit Straussenfleisch 🍗🍖 bekommt. Dort haben wir Cheeseburger 🍔🍔 gegessen, die mit Brätlingen aus Straussenfleisch gemacht sind. Man kann aber auch Straussensteak und sogar Wiener Würstchen aus Straussenfleisch essen. Das Fleisch ist dunkler als Rindfleisch, aber zart und saftig.

Strausse gehören zu den größten Vögeln der Welt. Es war schon ein außerordentliches Erlebnis, den Rundgang auf dem Wanderweg der Straussenfarm zu machen. Sie sind sehr neugierig und kommen sofort auf einen zu.

Zum Glück befinden sie sich in Gehegen und Stallungen und sind somit durch Zäune und andere Begrenzungen von den Besuchern getrennt. Diese faszinierenden Tiere sind zwar flugunfähig, doch mit ihrer Größe von bis zu 2,50 m sind sie sehr beeindruckend. Die Männchen sollen in der Brutzeit recht aggressiv das Gelege verteidigen.

Hier sind zwei Fotos von männlichen Tieren. Der linke scheint schlecht gelaunt zu sein.

Auf der Website der Straussenfarm gibt es noch mehr Informationen über diese Tiere:

Straussen-Info:

„In der Regel werden 2 Hennen mit einem Hahn als Zuchttrio gehalten. Dieses Trio legt dann in einer Legesaison (März bis September) 40 – 80 Eier in eine Nestmulde, die der Hahn irgendwo im Gehege oder im Stall ausbuddelt.
Der Legeabstand zwischen 3 Eiern beträgt mindestens 2 Tage, die Eier haben dann ein Gewicht von 1,2 bis 2 kg.
Sie werden täglich eingesammelt, bis zu 2 Wochen aufbewahrt und dann in den Brutschrank gelegt. Würde man die Eier nicht einsammeln, so könnte es sein, dass die Hennen bei ca. 15 bis 20 Eiern im Nest das Legen einstellen und das Trio mit der Brut beginnt, wobei der Hahn in der Nacht und die Haupthenne am Tag brütet. Die Brutdauer beträgt 42 Tage.

Die Küken haben ein Geburtsgewicht von 700 bis 900 Gramm und sind in den ersten zwei Lebenswochen sehr empfindlich. Wenn sie aus dieser Phase heraus sind und mit einem Alter von ca. 10 Tagen richtig fressen, kann man sie wachsen sehen. Bei der Geburt sind sie ca. 25 cm groß, mit 6 Monaten haben viele die 2-metermarke überschritten. In den ersten Wochen sind sie gegenüber Nässe empfindlich, Kälte macht ihnen weniger aus, es darf nur der Unterleib nicht auskühlen, weil die Verdauung dann nicht mehr richtig funktioniert.

Der Blauhalsstrauß:
Der Blauhalsstrauß gehört zur Familie der ca. 2,5 m großen und bis zu 150 kg schweren Strauße. Die Männchen zeichnen sich durch eine schwarz-weiße, die Weibchen durch eine grau-braune Färbung aus. Mit nur 2 Zehen ist der Blauhalsstrauß flugunfähig und somit mit einer Geschwindigkeit von bis zu 65 km/h extrem ans Laufen angepaßt.

Der Lebensraum des Blauhalsstraußes befindet sich in den Gras- und Busch-Savannengebieten von Südafrika.“ so heißt es auf der Website.

Mir hat es auf der Straußenfarm sehr gut gefallen. Dort ist eine angenehme und enstpannte Atmosphäre, die Mitarbeiter sind sehr freundlich und zuvorkommend.

Es gibt da auch meine Lieblingsblumen. Wildrosen und Stockrosen.

Anschließend sind wir noch in Richtung Kiel gefahren und waren in Laboe am Strand. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf die Kieler Förde.

Hier kann man auch große Schiffe beobachten.

In Laboe ist auch das Marine-Ehrenmal, das mit seinem 85 Meter hohen Turm nicht zu übersehen ist.

„Ursprünglich dem Gedächtnis der im 1. Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach dem 2. Weltkrieg am 30. Mai 1954 durch den Deutschen Marinebund (DMB) übernommen und zur Gedenkstätte für die auf See Gebliebenen aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren.“ so heißt es auf der Website von Laboe, siehe unter https://www.laboe.de/marine-ehrenmal.html

Das U-Boot U 995 das auch von innen besichtigt werden kann, wurde 1972 als technisches Museum und Denkmal am Strand direkt vor dem Ehrenmal aufgestellt.

Seit 2008 gehört das Marine-Ehrenmal zur Straße der Monumente, einem Netzwerk deutscher Denkmale und Erinnerungsorte.

Die Straße der Monumente ist ein auf Initiative des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig im Jahr 2008 gegründetes Netzwerk deutscher Denkmale und Erinnerungsorte. Das Ziel des Netzwerks ist es „die Erinnerungsorte als einstige Brennpunkte der Vergangenheit enger zu vernetzen und über gemeinsame Marketingmaßnahmen als Gesamtheit stärker erfahrbar zu machen“ so heißt es bei Wikipedia.

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Römischer Garten

Am Sonntag haben wir einen Ausflug in den Römischen Garten gemacht. Wir haben zunächst den 36´er Bus nach Blankenese genommen und sind dort in den 48´er Bus umgestiegen und bis zum Elbhöhenweg gefahren.  Von dort ist der Weg zum Römischen Garten ausgeschildert. Der Garten, der zum Stadtteil Blankenese gehört, ist nicht groß, aber schön gelegen und im Jugendstil gestaltet. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts am Südhang des Polterbergs, als italienischer Garten, angelegt.

„Der Garten ist ein kleines, terrassenförmig angelegtes Paradies. Die mittlere Ebene bildet mit der großen, zentralen Rasenfläche die „Römische Terrasse“ parallel zur Elbe. In ihrer Mittelachse ruht ein kleines Seerosenbecken, angelegt als „Spiegel des Himmels“. Besonders deutlich wird dies von der obersten Ebene aus. Eine Rundtreppe führt in eine kleine Nische mit Sitzbänken, eingelassen in eine 3-stufige, blumenbepflanzte Feldsteinmauer. Auf der gegenüberliegenden Seite betont eine charakteristische Thuja-Heckenpflanzung den südlichen Rand und inszeniert gleichzeitig den Ausblick auf die Elbe. Die Thujahecke ist wie eine Zypressen- Baumreihe angelegt,“ schreibt Hamburg.de auf seiner Website.

„Im Westen der Anlage gab es einst einen Rosengarten, an seiner Stelle findet man heute jedoch nur noch Rasenflächen. Auf der Südseite gelangt man über eine breitgeschwungene Treppe zu dem Freilicht-Hecken-Theater, das 1924 eingeweiht wurde. Eine kreisförmige Rasenfläche wird von einer Eibenhecke umgeben, die durch geschickte Versetzung damals den Zu- und Abgang der Akteure zuließ. Im Theater haben über 200 Besucher/innen Platz,“ so steht es auf der Website von Hamburg.de geschrieben.

Siehe auch http://www.hamburg.de/parkanlagen/3115692/roemischer-garten/

Im Garten sind schöne Pflanzen und Bäume.

Der Römische Garten ist eine Oase und wunderschön. Und das Gute ist, dass er noch nicht so überlaufen ist. Allerdings finden in den Sommermonaten Theateraufführungen im Freilicht-Hecken-Theater statt.

Vom Römischen Garten aus hatte man einen guten Ausblick auf die Elbe.

Anschließend sind wir noch zur Elbe runter gegangen.

Zum Abschluß waren wir noch am nahegelegenen Bismarckstein, ebenfalls eine Oase mit tollem Ausblick auf die Elbe.

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Bremen

Anfang Juni habe ich einen Ausflug nach Bremen gemacht. Ich war dort im Rhododendronpark, eine alte Parkanlage, die 1937 eröffnet wurde. Doch viele der alten Bäume stammen noch aus dem Rickmers Park, aus dem der Rhododenronpark entstanden ist.

Auf 46 Hektar wird eine der größten Rhododendron-Sammlungen der Welt gepflegt. Mehr als 600 Arten und etwa 3.500 Züchtungen inkl. der zu den Rhododendron gehörenden Azaleen bilden die zweitgrößte Sammlung der Welt. Anfang Juni waren die meisten Rhododendren schon verblüht, doch der Park, der ganzjährig geöffnet hat, bietet noch viele andere Schönheiten.

Der Park ist in den alten Park und neuen Park aufgegliedert und hat außerdem einen Botanischen Garten. In dem alten Park sind viele Rhododendren und Azaleen.

Dort gibt es auch diese Figuren.

Zu dem neuen Park gehören Themengärten wie unter anderem der Rosengarten.

Im Botansichen Garten gibt es zum Beispiel Heilpflanzen und heimische Nutzpflanzen sowie einen wunderschönen Steingarten.

Wer mehr über den Rhododendronpark wissen möchte, kann sich auf der Website informieren: https://www.rhododendronparkbremen.de/

Auerdem befindet sich im Rhododendronpark noch der Garten der Menschenrechte.  INSCRIRE ist ein weltweites Kunstprojekt der französischen Künstlerin Francoise Schein. Ziel des Projektes ist es, die „Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 in die öffentlichen Räume der Städte der Welt zu schreiben und die Menschenrechte im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Neben Gastronomie befindet sich im Park noch Botanika – Bremens große Entdeckerwelt.

Auf der Website www.botanika-bremen.de heißt es: „Unter dem schützenden Dach der Botanika erleben die Besucher eine grüne Entdeckerwelt mit exotischen Rhododendron, faszinierenden Tieren und spannenden Mitmachexponaten. Auf 5.000 Quadratmetern wechseln sich asiatische Pflanzenwelten in naturnahen Landschaften und aktive Wissensvermittlung ab und bringen Besucher jeden Alters zum Staunen. Die Gäste erleben die Farbenpracht asiatischer Rhododendron und Azaleen, durchstreifen die Bergwelten des Himalaya und erkunden den Dschungel der Inselreiche von Borneo und Neuguinea.“

Dann war ich noch in der Altstadt, im Zentrum von Bremen. Ich mag Bremen, die speziellen Häuser aber auch die schönen alten Villen.

„Das Bremer Haus oder auch Altbremer Haus ist ein Häusertyp, der in Bremen zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1930er Jahren errichtet wurde und heute noch das Stadtbild Bremens maßgeblich prägt. Es handelt sich um Wohnhäuser in Reihenhausbauweise in den unterschiedlichen Baustilen des Klassizismus, des Historismus und des Jugendstils, die einem einheitlichen typischen Schema folgten. Während in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich Reihenhausbauweise im 19. und frühen 20. Jahrhundert sehr verbreitet war, beschritt in Deutschland Bremen damit einen Sonderweg“, so heißt es bei Wikipedia. Leider habe ich keins davon fotografiert.

Beim Bummel durch die Altstadt habe ich den Marktplatz, das Rathaus, den Roland und die Bremer Sadtmusikanten fotografiert.

 

Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutesten Bauswerke der Gotik und Weserrenainssance und steht unter Denkmalschutz. Es ist 1405-1410 erbaut worden.

Der Dom entstand im 11. Jahrhundert und wurde im 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut. Dort fand gerade eine Hochzeit statt.

Am Marktplatz steht der Roland. Er ist eine im Jahre 1404 errichtete Staue und eines der Wahrzeichen Bremens. „Dargestellt ist der aus Liedern und Epen (Rolandslied) bekannte Heerführer und angebliche Neffe Karls des Großen. Roland steht also auf dem Markt als Repräsentant des Kaisers, er verkündet und garantiert die Marktrechte und Freiheiten, die der Stadt angeblich verliehen worden waren,“ so ist es bei Wikipedia beschrieben.

Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_bremer_stadtmusikanten

Anschließend war ich noch im Schnoorviertel.  Das älteste Haus dort ist aus dem Jahre 1401. Zahlreiche Häuser sind aus dem 17. und 18. Jahrhundert in alter Bauweise erhalten geblieben.  „Der Schnoor – auch das Schnoorviertel genannt (von niederdeutsch Schnoor, Snoor = Schnur) – ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens und auch der Name der Straße Schnoor in diesem Viertel.

Das Quartier verdankt seine Bezeichnung dem alten Schiffshandwerk. Die Gänge zwischen den Häusern standen oft in Zusammenhang mit Berufen oder Gegenständen: So gab es einen Bereich, in welchem Seile und Taue hergestellt wurden (Schnoor = Schnur), und einen benachbarten Bereich, in dem Draht und Ankerketten gefertigt wurden (plattdeutsch Wiere = Draht), woher die Straße Lange Wieren ihren Namen hat“, so steht es bei Wikipedia. Im Schnoorviertel fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Dort gibt es viele Kunsthandwerkbetriebe und urige Läden sowie Gastronomie, wie zum Beispiel die alte Teestube.

Zum Schluß bin ich dann vom Zentrum aus zum Wall gegangen und habe die folgenden Fotos gemacht.

Dort steht auch die alte Windmühle.

Die Bremer Wallanlagen waren Teil der Bremer Stadtbesfestigung und sind heute Parkanlagen.

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Hagenbecks Tierpark

Am Wochenende waren wir im Hagenbecks Tierpark. Der Zoo liegt im Hamburger Stadtteil Stellingen und hat eine Fläche von 19 Hektar. Der Tierpark ist sehr schön gestaltet und wird gut besucht. Dazu gehört noch ein Tropen-Aquarium, das man separat besuchen kann.

In dem Park gibt es einige asiatische Elemente.

Und auch schöne Pflanzen und Teichanlagen.

Auf den Rasenflächen laufen die Pampashasen und auch andere Tiere, wie zum Beispiel der Pfau, frei herum.

Es gibt Nachwuchs bei Hagenbeck, so wie der kleine Elefant, der am 5. Mai geboren wurde.

Elefanten bei der Fütterung im Außengehege.

Aber auch andere Tiere, wie zum Beispiel die Paviane, haben Nachwuchs.

Papa Pavian.

Beeindruckend sind auch die Kamele und Giraffen.

Riesenschildkröten.

Orang-Utans

Löwen und Tiger.

Wild und Schweine und Strauß.

 

Auch die Zebras sind sehr schön.

Felsenlandschaft für die Mähnenspringer.

Die genaue Bezeichnung der Tiere findet man auf der Website von Hagenbecks Tierpark, siehe unter http://www.hagenbeck.de/nc/tierpark/tiere.html

Besonders gut gelungen ist die Eismeerlandschaft. Dort findet man, neben den Tieren auf den folgenden Bildern, auch viele Informationen.

Unterwasserwelt.

Die Wasserlandschaft mit den Flamingos kenne ich seit meiner Kindheit. Ebenso die Pelikane.

Genau wie dieses Jugendstil-Tor, es ist der alte Eingangsbereich.

Und diese bereits ausgestorbenen Tiere. Sie habe mich als Kind besonders fasziniert.

Zum Abschluß zeige ich noch Fotos von den Bären.

Und hier geht´s zur Hagenbecks Website: http://www.hagenbeck.de

Die Veröffentlichung der Fotos in diesem Beitrag geschieht mit freundlicher Genehmigung vom Hagenbecks Tierpark.

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Endlich Frühling!

Am Osterwochenende war es noch kalt und ungemütlich, vereinzelt lag sogar noch Schnee.

Wir haben einen Ausflug nach Aumühle in den Schmetterlingsgarten gemacht. Siehe auch den Beitrag von 2015  http://blog.bella-fotografia.de/?p=440 Dort im Garten sah es, obwohl er schön gestaltet ist, noch etwas trostlos aus. Die Natur war noch nicht erwacht.

Dafür war es im Innenbereich, im Tropenhaus, dort wo die Schmetterlinge sind, sehr schön. Das Bambushaus ist neu und interessant gestaltet. Im Hintergrund sieht man einen Buddhakopf.

Bananenfalter Bambushaus
Blauer Morpho Malachit
Ein Plakat mit der Vielfalt der Schmetterlinge

In einem anderen Gewächshaus ist eine schöne Teichanlage, ein singender Wassergarten. Dort sind die Kois. Es gibt in dem Gewächshaus auch ein Café, die Tische befinden sind teilweise am Wasser, sehr idyllisch, wie in einer Oase.

Am Wasser stehen diese wunderschönen Blumen. Und einen Froschkönig habe ich auch entdeckt.

Amaryllis

Das war schon der zweite Froschkönig, der mir an diesem Wochenende begegnet ist. Dies habe als Anlass genommen, mich mit dem Märchen zu beschäftigen, da es offensichtlich eine Botschaft für mich hat. Und so war es auch. Wer sich für das Märchen interessiert, kann es hier lesen:

https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/der_froschkonig_oder_der_eiserne_heinrich

Der erste Froschkönig ist mir auf dem Ohlsdorfer Friedhof begegnet.

Die Natur erwacht, und auch das Familiengrab ist neu bepflanzt.

Ich mag die steinernen Treppen auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Skulptur und Mausoleum am Anonymen Urnenhain.

Diese Bäume stehen im Wacholderpark in Fuhlsbüttel in der Nähe der U Bahn Station Fuhlsbüttel

Die Bäume sind noch etwas verhalten, aber nach der Wärme am letzten Wochenende beginnt jetzt alles zu sprießen. Auch die Tiere sind aktiv. Der Uhu im Brook brütet wieder.

Auch auf meinem Balkon ist endlich Frühling.

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Duvenstedter Brook im Winter

Nun ist er da – der Winter. Das graue Hamburger Schmuddelwetter wurde durch Schnee und Eiseskälte abgelöst. Endlich! Auch wenn die Witterungsverhältnisse für Autofahrer schwierig sein mögen, ich mag den Winter. Ich mag es, wenn es klar, kalt und sonnig ist. Ich liebe Schnee. Alles ist gedämpft und kommt zur Ruhe. Menschen, Autos und andere Verkehrsmittel müssen ihr Tempo verringern. Schnee und Glätte zwingen zu einem achtsameren Verhalten. Mir tut es gut. Und der Natur auch.

Schon Anfang Februar war ich mit meiner Kamera im Brook unterwegs, um winterliche Bilder zu machen. Dabei habe ich diese Gruppe von Wild beobachtet. Das weiße Tier ist keine Ziege, sondern eine Hirschkuh.

Eisflächen mit interessanten Mustern und Lufteinschlüssen.

Winterlandschaft im Duvenstedter Brook.

Verschneite Bäume.

Eiskristalle.

Die Bäume heben sich in der Schneelandschaft besonders hervor.

Ich konnte auch noch andere Tiere beobachten. Dieser Kleiber hat nach Insekten gesucht.

Das Rotkehlchen hat mich eine ganze Weile begleitet.

Am Teich waren viele Enten und ein Silberreiher.

Auch in den nächsten Tagen bleibt es winterlich und kalt. Minusgrade nachts und auch tagsüber. Nachts kann es bis minus 13 Grad werden. Also knackig kalt. Nächste Woche steigen die Temperaturen, zumindest tagsüber, dann wieder in den Plusbereich.

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Goslar im Winter

Am Anfang des Jahres bin ich nach Goslar gereist. Ich brauchte Abstand von der Großstadt Hamburg und wollte es winterlich haben. Der ewige Regen der letzten Wochen ging mir auf die Nerven. Ich hatte mir Schnee zu Weihnachten gewünscht, bekam jedoch Hamburger Schmuddelwetter, grau in grau – mit viel Regen. Und wollte der Winter nicht hierher kommen, so musste ich eben zu ihm fahren.

Ich hatte Glück, in Goslar hat es während meines Aufenthalts geschneit. Ich nutzte die Gelegenheit, um in höhere Lagen, nämlich auf den Rammelsberg, zu fahren, dort wo das Bergwerk ist, das 1988 stillgelegt wurde und jetzt zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Dort konnte ich die Winterlandschaft genießen und fotografieren.

Im Bergwerk wurde bereits vor rund 3.000 Jahren Erz im Tagebau gewonnen wurde, bis vor ca. 1.000 Jahren dann zum Tiefbau übergegangen wurde. Hierzu wurden unter Tage Schächte und Gänge angelegt. Es wurde silberhaltiges Kupfererz gewonnen, als Basis für die Herstellung von Bronzegeräten und Münzen.

Ab Mitte des 15. Jahrhunderts baute man hauptsächlich Bleierz ab. Südlich des Berges entstanden bereits vor dem Jahr 1000 eine Bergmannssiedlung und weitere Siedlungen, die zu der Stadt Goslar heranwuchsen.

In Goslar war noch Weihnachtsbeleuchtung. Mir gefällt besonders der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Er ist sehr schön. Dahinter ist das gotische Rathaus zu sehen.

Zuletzt war ich vor gut einem Jahr in Goslar, siehe hierzu auch den Beitrag Goslar

Ich habe wieder in der Pension Alscher ein Zimmer gemietet. Sie liegt im Stadtteil Georgenberg in ruhiger Wohnlage, nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. In dieser Wohngegend stehen sehr schöne Häuser.

Dort ist auch die alte Klosterruine St. Georg, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und 1527 zerstört wurde. Ein Kraftplatz mit schönen alten Bäumen.

In der Nähe steht das Bismarckdenkmal mit angrenzender Grünanlage.

Der Stadtteil Georgenberg ist etwas höher gelegen, so dass man einen Blick über die Altstadt hat.

Die Altstadt von Goslar gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Dort gibt es viel zu sehen, schöne alte Häuser und andere Sehenswürdigkeiten.

Hier sieht man alte Fachwerkhäuser, das älteste Haus in Goslar ist das St. Annenhaus von 1488 (kein Foto 🙄 ), aber auch Häuser mit Schieferverkleidung, so wie das Hotel Schiefer am Marktplatz mit Glockenspiel, siehe unten.

Auf den folgenden Fotos ist der Marktplatz und das gotische Rathaus zu sehen.

Marktplatz mit Brunnen und dem Goslarer Adler.

Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494), Foto links.

Marktkirche und andere Häuser am Marktplatz.

Ich bin auf den Turm der Marktkirche gestiegen. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick.

Man sieht auch die Kaiserpfalz, Foto rechts, sowie den zweiten Turm der Marktkirche.

„Die zwischen 1040 und 1050 errichtete Kaiserpfalz, einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst, ist ein Muss für jeden Goslar-Besucher. Über 200 Jahre lang wurde hier auf zahlreichen Reichsversammlungen und Hoftagen deutsche Geschichte geschrieben. Alle Wandflächen der „aula regia“, des fast 800 qm großen „Reichssaals“, wurden im 19. Jahrhundert vom Historienmaler Hermann Wislicenus mit Szenen geschmückt, die die Geschichte des „Heiligen Römischen Reiches“ erzählen. In stündlichen Führungen wird das Malprogramm erläutert und das spannende Schicksal der Kaiserpfalz im Wandel der Zeiten nachvollzogen.“ so heißt es auf der Website  der Stadt Goslar.de/Tourismus.

Kaiserpfalz mit Reiterstandbildern von Kaiser Wilhelm I (links) und Friedrich Barbarossa (rechts), sowie dem Braunschweiger Löwen.

„Um 1005 findet man eine erste Erwähnung einer Pfalz, wohl ein Vorgängerbau an dem Ort der späteren Kaiserpfalz. Heinrich II. (wahrscheinlich 973-1024) verlegte seine Königspfalz von Werla nach Goslar. Der Ort stieg damit zu einem der bedeutendsten Orte des Reiches auf. Die Pfalz wurde dann unter Heinrich III. (1017-1056) zur größten Pfalz der Salier ausgebaut und galt zeitweilig als der größte Profanbau nördlich der Alpen. In dieser Pfalz wurden nachweislich 23 Reichstage abgehalten. Zwischen 1045 und 1050 wurden unter Kaiser Heinrich III. (1017-1056) in unmittelbarer Nähe zur Pfals auch die Stiftskirche St. Simon und Judas – der nicht mehr existierende so genannte Goslarer Dom – errichtet. Der Kaiser feierte hier häufig wichtige Kirchenfeste. Einer besonderen Erwähnung wert ist ohne Zweifel der Besuch des Papstes Victor II. im Jahr 1056 in Goslar, am 5. Oktober 1056, kurz nach dem Treffen, verstarb der Kaiser. Sein Herz wurde übrigens in der Stiftskirche St. Simon und Judas beigesetzt und ruht heute in der St. Ulrichs Kapelle neben der Pfalz. Sein restlicher Körper wurde im Dom von Speyer bestattet.“ so heißt es auf der Website www.goruma.de/Staedte/G/Goslar/geschichte.html.

Auf dem oberen Foto ist die Domvorhalle zu sehen, daneben die Kopfskulpturen des Künstlers Iskender Yediler.

Auf den folgenden Fotos sind noch weitere Kirchen der Stadt Goslar zu sehen.

St. Jacobikirche links und Neuwerkkirche rechts.

Schöne Plätze und alte Fassaden bzw. Türen.

Zum Abschluß noch ein paar Fotos vom Werderhof und dem Hospiz Großes Heiliges Kreuz.

und von der Pons Regis, einer alte Brücke, die schon um 1160 erwähnt wurde. In Goslar gibt es zwei Flüsse, die Gose und die Abzucht. Die Pons Regis befindet sich an dem Fluss Abzucht.

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Lübecker Weihnachtsmarkt

Am Wochenende waren wir auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt, für mich einer der schönsten hier im Norden. Obwohl er viele Menschen nach Lübeck zieht, ist er gemütlich und beschaulich. Das Gegenteil von den Hamburger Weihnachtsmärkten, die sehr überfüllt und stressig sind.

Lübeck ist auch ohne Weihnachtsmärkte eine schöne Stadt.

Das Holstentor leuchtet in der Sonne.

In Lübeck gibt es verschiedene Themen bei den Weihnachtsmärkten. Da gibt es den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz und in der Altstadt. Schön geschmückte Holzbuden bieten Kunsthandwerk, Gewürze, Weihnachtsdeko etc. aber auch Leckeres zu Essen und Trinken. Von Glühwein über heißen Kakao und Würstchen bis hin zu gebranntenn Mandeln und Schaumküsse in diversen Geschmacksrichtungen.

Für die kleineren Kinder ist der Märchenwald an der Marienkirche besonders attraktiv. Hier werden die verschiedensten Märchen in kleinen Häuschen präsentiert. Und es gibt auch ein kleines Kinderkarussell. Und ganz hervorragende Schmalzkuchen.

Die Skulptur eines kleinen Teufels befindet sich ebenfalls am Eingang der Marienkirche. Eine Sage besagt, dass beim Bau der Marienkirche ein großer Granitquader rechts neben dem Eingang nicht etwa zwischengelagert oder vergessen wurde, sondern soll von des Teufels Hand dort hingekommen sein. Der Sage nach soll der Teufel an der Errichtung der Marienkirche beteiligt gewesen sein, in dem Glauben, dass es sich um den Bau eines Wirtshauses handele. Eigens für ihn errichtete man nebenan ein Wirtshaus, damit er den Bau der Kirche in Ruhe ließe. An diese Geschichte erinnert eine von Rolf Goerler geschaffene Teufelsfigur im Marienkirchhof.

Dann gibt es den historischen Markt im Marienkirchhof. Dort gibt es mittelalterliche Speisen und Getränke, sowie historische Kleidung und verschiedene Spektakel auf der Bühne.

Danach sind wir zu dem maritimen Weihnachtsmarkt am Koberg gegangen, wo auch die Jakobikirche und das Heiligen-Geist-Hospital steht. Dort steht auch das Riesenrad. Im Heiligen-Geist-Hospital  ist normalerweise ein schöner Kunsthandwerkermarkt, der dieses Jahr allderdings dort nicht stattfand, weil im Innenbereich restauriert wurde. Er fand in diesem Jahr an der St. Petri Kirche statt.

Riesenrad Jakobikirche
Heiligen-Geist-Hospital Heiligen-Geist-Hospital, Eingangsbereich

Von dort sind wir weiter zum Burgtor gegangen. Am Museum und dem Jugendzentrum war ebenfalls ein kleiner Weihnachtsmarkt, von dem man eine schöne Aussicht auf die Trave in Richtung Travemünde sowie auf die Burgtorbrücke hatte.

Burgtor
Trave Burgtorbrücke

Zurück ging es dann an der Untertrave in Richtung Obertrave, das ist die Seite mit den schöneren Häusern. Dort war in den letzten Jahren ebenfalls ein Weihnachtsmarkt mit eleganten weißen Zelten mit leuchtenden roten Sternen auf den Zeltspitzen, sowie Aktionen wie Kekse backen für Kinder. In diesem Jahr fehlte er bzw. war vielleicht woanders aufgebaut.

Obwohl der Weihnachtsmarkt in Lübeck erst richtig stimmungsvoll in Dunkelheit und winterlicher Landschaft wird, haben wir den Bummel durch Lübeck genossen. Zu späteren Stunde wird die Stadt sehr voll. In der Dämmerung und Dunkelheit kommt die schöne Beleuchtung erst richtig zur Geltung.

Wer sich für die Lübecker Weihnachtsmärkte interessiert, dem sei folgender Link empfohlen. Dort sind alle Weihnachtsmärkte in Lübeck aufgelistet und beschrieben.

http://www.luebecker-weihnachtsmarkt.de/weihnachtsmaerkte.html

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Kreuzotter im Brook

Ich war letzte Woche im Duvenstedter Brook unterwegs, es war einer der letzten warmen Sommertage, mit milder, fast schon herbstlicher Luft. Da bin ich dieser jungen Kreuzotter begegnet, die auf dem Weg lag und sich sonnte.

Sie ließ sich bei ihrem Sonnenbad nicht stören. Auch durch den Versuch, sie mit einem Stock von dem Weg zu heben, fühlte sie sich nicht bedroht. Der Weg war durch Radfahrer stark befahren, die das Tier leicht hätten übersehen und überfahren können. Nach einiger Zeit und Ermunterung schlängelte sie sich dann doch in das angrenzende Gras und verschwand.

Die Kreuzotter (vipera berus) ist eine Giftschlange und gehört zu den Vipern. Sie erreicht eine Durchschnittslänge zwischen 50 und 70 Zentimetern. Das auffälligste Merkmal ist ein dunkles Zickzack-Band auf dem Rücken. Die Grundfärbung reicht von silbergrau über hell- und dunkelgrau, braun, rotbraun und kupferrot bis schwarz. Männchen besitzen meist verschiedene Grautöne von weißgrau bis fast schwarz, zudem ist der Kontrast zwischen Grundfarbe und der Zeichnung bei ihnen meist stärker ausgeprägt als bei den Weibchen. Bei den Weibchen herrschen verschiedene Braun-, Rot- oder Beigetöne vor, und der Kontrast zwischen heller Grundfarbe und dunklem Zickzackband ist meist etwas geringer.

Es gab auch noch andere Tiere im Brook zu sehen, so wie diesen Moorfrosch.

Zum Abschluss zeige ich hier noch Fotos vom Wohldorfer Teich.

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